(Minghui.org) Seien Sie gegrüßt, verehrter Meister! Seid gegrüßt, Mitpraktizierende!

Anlässlich dieser Fa-Konferenz in Japan möchte ich meine Kultivierungserfahrungen mit euch teilen. Bitte korrigiert mich, wenn es darin etwas zu verbessern gibt.

Auf der Suche nach einem Meister fand ich Dafa

Nach meinem Studienbeginn suchte ich nach Büchern und Quellen, die mir Antworten auf meine Fragen nach dem wahren Sinn des Lebens geben könnten. Eines Tages stieß ich auf ein Buch, das die Geschichte einer wissenschaftlichen Expedition erzählte: Führende Experten der Königlichen Gesellschaft Großbritanniens leiteten die Expedition und reisten nach Indien, um Metaphysik und übernatürliche Fähigkeiten des Menschen zu studieren. Dort erzählte ihnen ein Meditierender, der Sinn des Lebens bestehe darin, sich zu kultivieren. Letztendlich gaben einige Mitglieder des Teams ihre weltlichen Wünsche auf und blieben in Indien, um sich der Kultivierung zu widmen. Diese Antwort verblüffte mich! Ich wusste, ich musste mich kultivieren, aber wer hatte die Fähigkeit, mich auf den Weg der wahren Kultivierung anzuleiten? Ich begann, über Kultivierung in Tibet zu lesen, entschlossen, einen Meister zu finden, der mich anleiten könnte.

Ich lernte mehr über Kultivierung, indem ich Online-Quellen und Bücher las, aber die Methode der Kultivierung blieb mir ein Rätsel. Mein Herz schmerzte, doch ich hatte niemanden, dem ich mich anvertrauen konnte. Ich besuchte sogar einen Tempel, kniete vor einer Tathagata-Buddha-Statue nieder und betete darum, einen wahren Meister zu treffen, der mich nach Tibet bringen und mich in der Kultivierung anleiten könnte. Ich flehte immer wieder: „Meister, wo sind Sie? Bitte führen Sie mich auf den Weg der wahren Kultivierung. Ich kann jede Not ertragen, sogar auf Essen und Trinken verzichten. Ich wünsche mir nur, Sie zu treffen und Ihre Anleitung zu erhalten.“

Trotz meiner inneren Hilflosigkeit und meines Schmerzes glaubte ich fest, dass mein Meister da draußen war und meine Bitten hörte. Er wusste, dass ich nach ihm suchte. Ich musste nur auf den richtigen Moment warten, um meinen wahren Meister zu treffen.

Irgendwann hielt ich es für sinnlos, mein Studium fortzusetzen, und beschloss, es abzubrechen. Da ich jedoch die Unterschrift des Rektors nicht erhielt, setzte ich mein Studium fort und suchte parallel dazu weiter nach meinem Kultivierungsweg.

Eines Tages stieß ich in den sozialen Medien auf einen Artikel mit dem Titel ‚Du hast deine Chance verpasst, wenn du das Zhuan Falun in diesem Leben nicht liest“. Ich hatte das Gefühl, dass dies die Kultivierungsmethode sein könnte, nach der ich gesucht hatte, und bat die Person, die den Artikel geteilt hatte, um Informationen über diesen Kultivierungweg. Die Person schickte mir einen Link zum E-Book Zhuan Falun und erzählte mir von Falun Dafa und den fünf Übungen. 

Das Lesen des Zhuan Falun war eine beeindruckende Offenbarung für mich. Das Buch war unglaublich tiefgründig und behandelte Inhalte, von denen ich noch nie zuvor gehört hatte. Ich erkundigte mich sofort nach Übungsplätzen in meiner Nähe. Nachdem ich einen gefunden hatte, besuchte ich ihn am Morgen des 3. Mai 2016. Die Mitpraktizierenden am Übungsplatz brachten mir die Übungen bei und ich nahm am gemeinsamen Fa-Lernen teil.

Zwei Wochen später begann ich, das Jingwen „Fa-Erklärung auf der Fa-Konferenz in New York 2016 zu lesen, und musste während des Lesens weinen. In dieser Nacht träumte ich, dass ich in die oberste Etage eines hoch aufragenden Schlosses versetzt wurde, wo ich drei Menschen traf. Sie führten mich durch eine wunderschöne Gegend und dann in einen Raum, in dem ein Foto des Meisters verehrt wurde. Sie zeigten mir auch eine Liste mit Verträgen, auf denen mein Name neben anderen deutlich geschrieben stand. Als ich aufwachte, ermahnte ich mich selbst, mich fleißig zu kultivieren und mein heiliges Gelübde zu erfüllen.

Durch das Fa-Lernen wurde mir schnell klar, dass Dafa-Jünger die drei Dinge gut machen müssen. Ich wusste jedoch nicht, wie man aufrichtige Gedanken aussendet oder die wahren Umstände erklärt. Entschlossen aufzuholen, beteiligte ich mich schnell an der laufenden Aktion zum Sammeln von Unterschriften zur Unterstützung der Anzeige gegen Jiang Zemin, den ehemaligen Vorsitzenden der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh), der die Verfolgung von Falun Gong in China initiiert hatte. Ich half denen, die das Fa lernen wollten, und lernte, wie man aufrichtige Gedanken aussendet.

Als ich eines Tages aufrichtige Gedanken aussandte, öffnete ich meine Augen und war überrascht, rote Worte an der Wand vor mir zu sehen. Die Schriftzeichen waren auf Chinesisch, darunter waren japanische Hiragana-Zeichen (japanische Silbenschrift) eingraviert. Die Worte erschienen eine Weile vor mir, aber ich konnte sie nicht lesen, da ich keine der beiden Sprachen verstand. Später wurde mir klar, dass dies ein Zeichen dafür war, dass ich nach Japan reisen würde.

Nach einer Weile wurde mir die Position des Koordinators an einem neuen Übungsort angeboten. Durch Gespräche mit anderen Praktizierenden wurde mir klar, dass man neben der persönlichen Kultivierung auch die gemeinsame Erhöhung aller berücksichtigen sollte.

Eines Tages schlug mein Vater mir vor, drei Jahre lang in Japan zu arbeiten und dann nach Hause zurückzukehren. Ich hatte mich jedoch an einen idealen Lebensrhythmus gewöhnt und lehnte seinen Vorschlag entschieden ab. Später hatte ich einen Traum, in dem mein jüngerer Bruder mich anschrie: „Große Schwester, was machst du denn? Beeil dich und geh nach Japan!“ Er nahm mich sogar an die Hand und führte mich zu einem Zug nach Japan. Als ich aufwachte, erinnerte ich mich an die chinesischen und japanischen Schriftzeichen, die ich gesehen hatte, als ich aufrichtige Gedanken aussandte. Wollte der Meister mir damit sagen, dass ich nach Japan gehen sollte? Ich war immer noch unsicher und dachte: „Ich werde nur den Anweisungen des Meisters folgen. Wenn dies nicht vom Meister so vorgesehen ist, wird das Bewerbungsverfahren nicht erfolgreich sein.“

Meine Bewerbung für eine Stelle in Japan verlief reibungslos und ich begann eine beschwerliche, aber unglaublich wertvolle Kultivierungsreise in einer völlig neuen Umgebung.

Einen Übungsplatz mit Mitpraktizierenden einrichten

Nach meiner Ankunft in Japan ließ ich mich in Kumamoto auf Kyushu nieder. Ich fühlte mich dort ziemlich verloren, da es dort keine Falun-Dafa-Praktizierenden gab und ich im Gegensatz zu meiner früheren Umgebung die drei Dinge nur online machen konnte. Eines Tages beschloss ich, den nächstgelegenen Übungsplatz aufzusuchen, den ich auf der japanischen Website von Falun Dafa gefunden hatte. Als ich dort ankam, war es bereits dunkel und der Platz menschenleer. Ich erkundigte mich und erfuhr, dass sich die Praktizierenden nicht regelmäßig am Übungsplatz trafen. Da ich keine Mitpraktizierenden antraf, kehrte ich spät in der Nacht nach Hause zurück. Schließlich begann ich, allein in einem nahegelegenen Park zu praktizieren, und lernte das Fa online mit einer Gruppe vietnamesischer Praktizierender, die in Japan lebte.

In Vietnam gibt es viele Übungsplätze, an denen Praktizierende täglich an Morgen-, Mittags- und Abendübungen teilnehmen können. Ich wollte weitere Übungsplätze für die täglichen Übungen in Japan schaffen. Und so schlossen wir uns zu einer Gruppe zusammen, um das gemeinsame Fa-Lernen zu koordinieren und uns über unsere Erfahrungen auszutauschen. Wir richteten Social-Media-Plattformen ein, um mit vietnamesischen Praktizierenden in Japan in Kontakt zu treten. Außerdem schufen wir eine Plattform für den Informationsaustausch, über die vietnamesische Praktizierende aus aller Welt schnell Kontakt zu anderen Praktizierenden aufnehmen und sich mit ihnen austauschen konnten, wenn sie nach Japan kamen. Die Gemeinschaft der vietnamesischen Praktizierenden in Japan wächst derzeit weiter an.

Eines Tages, als ich auf dem Weg zur japanischen Sprachprüfung war, sah ich eine Gruppe von Menschen, die offenbar die zweite Übung praktizierten. Ich sah auch ein Transparent mit den chinesischen Schriftzeichen „Falun Gong“. Überglücklich stieg ich sofort aus dem Bus aus und ging näher heran. Tatsächlich hatte ich Mitpraktizierende gefunden! Ich war überglücklich; ich fühlte mich wie eine Durstige, die endlich eine Wasserquelle gefunden hatte. Von da an übte ich jedes Wochenende an diesem Übungsort. Anschließend fuhr ich mit allen anderen mit dem Bus zu einem Stand, an dem wir Unterschriften für die Anzeige gegen Jiang Zemin sammelten. Danach fuhren wir wieder mit dem Bus zurück und unterhielten uns unterwegs. Als ich an der Reihe war zu sprechen, konnte ich kein Wort herausbringen. Ich weinte nur, denn die Freude, endlich Mitpraktizierende getroffen zu haben, war unbeschreiblich. Seit meiner Ankunft in Japan hatte ich mich nach diesem Moment gesehnt!

Ich besuchte die Region Kanto, um mein Visum zu verlängern, und fand dort weitere Praktizierende. Ich arbeitete mit Mitpraktizierenden zusammen, um einen Übungsplatz einzurichten, wo wir alle dazu ermutigen, täglich zu praktizieren.

Mit dem Segen des Meisters und den aufrichtigen Gedanken der Mitpraktizierenden durfte unser Übungsplatz ein Transparent aufstellen, das Falun Dafa vorstellte. Allmählich kamen immer mehr Mitglieder aus verschiedenen Ländern hinzu, darunter aus China, Japan, Südkorea und aus Vietnam.

Ich beantragte die Registrierung unseres Übungsplatzes auf der offiziellen Website von Falun Dafa. Bald darauf kontaktierten uns Praktizierende von Minghui.org und veröffentlichten einen Artikel, in dem sie unseren neuen Übungsplatz vorstellten. Bis heute haben viele Praktizierende uns über diese Quelle gefunden.

Wir beginnen um 4:20 Uhr japanischer Zeit mit dem Üben und praktizieren eine Stunde lang die zweite Übung. Wenn wir die erste bis fünfte Übung beendet haben, senden wir aufrichtige Gedanken aus, bevor wir gemeinsam das Fa lernen. Wir machen weiter, egal ob es regnet oder die Sonne scheint, da der Park über überdachte Bereiche verfügt, in denen wir auch bei Regen praktizieren können. An den Wochenenden haben einige Praktizierende vereinbart, zu einer späteren Zeit zu praktizieren, um Dafa der Öffentlichkeit vorzustellen und anderen Praktizierenden die Teilnahme zu erleichtern.

Interessierte Passanten haben uns gebeten, ihnen mehr darüber zu erzählen. Einige haben sogar die Initiative ergriffen und sich uns angeschlossen, andere haben Fotos gemacht. Regelmäßige Besucher des Parks wissen, dass wir Falun Dafa praktizieren. Insbesondere ein Polizeibeamter, der in unserer Gegend auf Streife ist, besucht uns oft, wenn er an unserem Übungsplatz vorbeikommt. Als wir uns zum ersten Mal trafen, gab mir dieser Beamte seine Visitenkarte und sagte, ich könne mich an ihn wenden, wenn die KPCh irgendwelche Störungen gegen uns organisieren sollte. Er stellte den Kontakt zu den Behörden her, die für die Genehmigung der Verteilung von Materialien außerhalb des Parks zuständig sind. Außerdem nahm er ein Zhuan Falun und das Buch Falun Gong entgegen, die ich ihm gab, und kam oft vorbei, um sich über unsere Aktivitäten zu informieren. Einmal sagte er, wenn sich die Gelegenheit ergäbe, würde er uns bitten, ihm auch die Übungen beizubringen.

Ich finde, dass mein derzeitiger Arbeitsplatz der beste Ort ist, um das Fa zu bestätigen. Mein Leben und meine Kultivierung sind die beste Situation, die ich mir wünschen kann.

Die Umgebung an meinem Arbeitsplatz schätzen

Ich habe aus meiner Zeit in Kumamoto eine wichtige Lektion gelernt. Damals habe ich das Fa an meinem Arbeitsplatz nicht effektiv bestätigt. Ich war ziemlich skeptisch in Bezug auf das Erlernen der japanischen Sprache, da ich es für Zeitverschwendung hielt, was meine Projekte und meine tägliche Kultivierung beeinträchtigen würde. Obwohl ich in Japan arbeitete, beschränkte ich meine Kontakte auf meine vietnamesischen Kollegen, lebte unter Vietnamesen und arbeitete mit vietnamesischen Praktizierenden an Projekten. Obwohl die Menschen mich als eine freundliche und verantwortungsbewusste Mitarbeiterin sahen, gelang es mir nicht, mich in die normale japanische Gesellschaft zu integrieren.

Da ich die Gelegenheit verpasst hatte, Japanisch zu lernen, fühlte ich mich machtlos. Ich fühlte mich unfähig, gewöhnlichen Menschen die wahren Umstände zu erklären, und fühlte mich deshalb schuldig gegenüber allen Lebewesen in Japan. Erst nachdem ich meinen dreijährigen Auftrag in Kumamoto erfüllt hatte, erkannte ich meinen Fehler und bemühte mich nach meinem Umzug an einen neuen Arbeitsplatz in der Region Kanto, das schnell zu korrigieren.

An meinem neuen Arbeitsplatz war ich von Japanern umgeben, daher musste ich Japanisch lernen. Das war kein Zufall, denn der Meister sorgte dafür, dass ich mich an jedem Arbeitsplatz allmählich einleben konnte. So konnte ich mich in die japanische Gesellschaft integrieren und mich unter normalen Menschen kultivieren.

An meinem ersten Arbeitsplatz in Kanagawa brachten mir meine Kollegen Japanisch bei und halfen mir, mich in meiner neuen Arbeit einzufinden. Meine Arbeit als Pflegekraft in einem Pflegeheim erforderte viel Geduld und war körperlich anstrengend, aber ich hatte Spaß daran und lernte schnell, wie alles funktionierte. Da ich Falun Dafa praktiziere, fiel es mir leicht, die körperlichen Aufgaben ohne Anstrengung zu bewältigen. Meine Kollegen hingegen klagten oft über Rücken- und Beinschmerzen sowie Erschöpfung. Falun Dafa ist wirklich außergewöhnlich.

An diesem Weihnachtsfest bereitete ich ein Weihnachtskleid vor, um ein vietnamesisches Lied zu singen: Es ging um eine Mutter, die ihrem Kind die Prinzipien Wahrhaftigkeit, Gutherzigkeit und Nachsicht beibringt. Ich bereitete die Musik vor, übersetzte den Text ins Japanische, druckte ihn aus und verteilte ihn an die älteren Bewohner, damit sie verstehen konnten, was ich sang. Die Bewohner waren tief bewegt. Einer weinte sogar noch lange danach.

Es war das erste Mal, dass ich eine Aufführung für eine große Gruppe organisierte. Der Meister leitete mich an, wie ich das Programm am besten präsentieren konnte, damit es bei den Japanern Anklang finden würde.

Zwei Jahre später wechselte ich zu einem Pflegeheim in Chiba. Ich arbeitete nicht nur fleißig, sondern ging auch aktiv auf die Menschen in meiner Umgebung zu. Mein Japanisch verbesserte sich, sodass ich mich leicht mit meinen japanischen Mitpraktizierenden verständigen konnte, während wir gemeinsam daran arbeiteten, Dafa zu bestätigen. Ich klärte auch bei der Arbeit über die wahren Fakten auf und führte an Weihnachten eine Hüfttrommel-Aufführung im Pflegeheim in Chiba auf. Ich wählte jede Hüfttrommel-Partitur sorgfältig aus, damit die Aufführung die Schönheit von Dafa zur Geltung brachte und die Wahrheit über die Verfolgung aufdeckte. Vor und nach der Aufführung zeigte ich Bilder und Videos auf dem großen Fernsehbildschirm des Pflegeheims. So gelang es mir, die Bedeutung der Hüfttrommel und ihre Rolle bei den weltweiten Paraden der Praktizierenden zu erklären. Dadurch wurde die Show spannender und es fiel den Menschen leichter, die wahren Umstände zu verstehen. Meine Aufführung hinterließ einen tiefen Eindruck bei den Mitarbeitern und Bewohnern. Viele Menschen klatschten mit und einige kamen sogar auf die Bühne, um zu der Musik zu tanzen. Mein Manager lobte die Aufführung als „fantastisch“.

Ein Jahr später zog ich dank des Arrangements des Meisters an meinen derzeitigen Wohnort in Tokio. Da ich meine Japanisch-Kenntnisse und meine beruflichen Fähigkeiten in zwei früheren Pflegeheimen verbessert hatte, verfügte ich über die Fähigkeiten, mich in meinen neuen Arbeitsplatz einzufügen. Durch Gespräche integrierte ich mich schnell. Alle waren freundlich und respektierten mich, obwohl ich Ausländerin war. Meine Vorgesetzten vertrauten mir bald die gleichen Aufgaben an wie den japanischen Hauptmitarbeitern und lobten meine Verantwortungsbereitschaft. Sie gaben sogar zu, dass ich bessere Leistungen erbrachte als einige meiner japanischen Kollegen.

Ich traf eine freundliche Gesangslehrerin im Pflegeheim, die oft auf mich zukam, um mit mir zu plaudern. Wir tauschten unsere Kontaktdaten aus. Als sie mir sagte, dass sie meine Fröhlichkeit bewundere, erzählte ich ihr, dass Falun Dafa dafür verantwortlich sei. Ich gab ihr Informationsmaterialien und erzählte ihr, dass ich oft bei Veranstaltungen Hüfttrommel-Darbietungen organisieren würde. Danach lud sie mich ein, für die älteren Bewohner aufzutreten, und versammelte die Senioren um mich herum, damit sie meine Darbietung sehen konnten. Sie applaudierten und klatschten im Takt mit.

Einmal bat sie mich sogar, den Bewohnern während ihrer Mittagspause die Übungen von Falun Dafa beizubringen. Ich führte die Bewohner und Mitarbeiter durch die ersten fünf Übungsbewegungen und alle machten fleißig mit, während sie der Übungsmusik lauschten. Danach spielte ich auf dem großen Fernsehbildschirm ein Video mit Shen-Yun-Aufführungen ab, damit die älteren Bewohner es sich ansehen konnten.

Aufgrund unseres vollen Terminkalenders und des Personalmangels sind solche Gelegenheiten, die wahren Umstände zu erklären, selten. Mit Hilfe des Meisters gelang es mir jedoch, den Bewohnern bei diesen Gelegenheiten Falun Dafa erfolgreich vorzustellen. Ich brachte auch Minghui-Zeitungen mit zur Arbeit und verteilte sie an die Bewohner.

Während der diesjährigen Jahresfeier des Pflegeheims besorgte mir das Pflegeheim einen Kimono, die Gesangslehrerin schminkte mich und andere Mitarbeiter bereiteten die Tonanlage vor. Mit ihrer Hilfe führte ich für die Mitarbeiter und Bewohner vom ersten bis zum dritten Stock des Pflegeheims Auftritte mit der Hüfttrommel durch. Etwa hundert Menschen versammelten sich und lauschten in lebhafter Atmosphäre der Dafa-Musik.

Eines Tages tauchte bei der Arbeit eine Zeitschrift auf, in der für Shen-Yun-Aufführungen geworben wurde. Ich hatte eine solche Zeitschrift noch nie gesehen und hatte keine Ahnung, wer sie geliefert hatte. Ich nutzte die Gelegenheit und lud eine Kollegin ein, sich mir und meinem Mann anzuschließen, um sich die Aufführung anzusehen. Sie willigte sofort ein und schlug vor, eine weitere Krankenschwester einzuladen. Die beiden japanischen Krankenschwestern kauften sich Tickets und wir vier gingen zusammen zur Shen-Yun-Aufführung. Eine Krankenschwester, die in der Nähe meines Übungsplatzes wohnte, hatte Falun-Dafa-Bücher gelesen und auf meine Empfehlung hin den Übungsplatz besucht. Sie erzählte ihren Kollegen oft, wie gereinigt sich ihr Körper angefühlt habe, als sie zum ersten Mal auf dem Übungsplatz praktiziert habe.

Auf der Heimfahrt mit der Straßenbahn nach dem Besuch von Shen Yun erzählte die Krankenschwester meinem Mann, wie meine positive Einstellung die Haltung aller im Pflegeheim verändert habe. Zum Beispiel sei sie an diesem Tag wütend auf eine Mitarbeiterin gewesen. Aber nachdem ich sie begrüßt hätte, habe sie es sich plötzlich anders überlegt und ihre Wut sei abgeklungen. Sie habe gemerkt, dass sie nicht mehr wütend sein wollte. Sie sagte, dass mich alle liebevoll betrachten würden – so wie eine Tochter oder Enkeltochter.

Als ich das hörte, begann ich, über mein eigenes Verhalten nachzudenken. Ich hatte kürzlich einige unangenehme Dinge bei der Arbeit erlebt und hatte weniger positiv als zu Beginn meiner Anstellung darauf reagiert. Die positive Energie der Falun-Dafa-Praktizierenden kann das Umfeld eines gewöhnlichen Menschen erheblich verbessern. Wenn ich mich jedoch nicht gut kultiviere und mich stattdessen von der gewöhnlichen Gesellschaft beeinflussen lasse, werde ich nicht nur mein Umfeld nicht verbessern können, sondern auch selbst die negativen Einflüsse akzeptieren und dann in meiner Kultivierung zurückfallen.

Meine Beziehung zu meinem Mann und meinen Schwiegereltern schätzen

Mein Mann ist ein Mitpraktizierender aus Südkorea. Nach unserer Heirat verbesserte sich unser Kultivierungsumfeld erheblich. Wir arbeiteten gemeinsam daran, meine Schwiegereltern von der Güte von Dafa zu überzeugen. Mein Schwiegervater leidet unter schlechter Gesundheit, und unsere früheren Versuche, meine Schwiegereltern zu Shen Yun einzuladen, waren erfolglos. Meine Schwiegermutter glaubte an einen Mönch, der die Rhetorik der KPCh predigte. Das behinderte unsere Bemühungen, dem Paar die wahren Umstände zu erklären. Außerdem konnte ich kein Koreanisch, wie hätte ich also meinen Schwiegereltern helfen können, die wahren Fakten zu verstehen? Eines Tages erzählte ein Praktizierender in einer Gruppe zum Erfahrungsaustausch für vietnamesische Praktizierende von seiner Reise nach Südkorea und seinem Besuch bei Shen Yun. Ich lud meine Eltern schnell ein, Südkorea zu besuchen, Shen Yun zu sehen und meine Schwiegereltern zu treffen. Da meine Eltern mit einer Reisegruppe unterwegs waren, wäre es für sie schwierig gewesen, einen separaten Termin für ein Treffen zu finden. Der bequemste Ort für ein Treffen beider Seiten war eine Shen Yun-Aufführung. Und so willigten meine Schwiegereltern ein, Shen Yun zu sehen und sich mit meinen Eltern zu treffen.

Mein Mann und ich nahmen uns frei, kauften Shen-Yun-Tickets und buchten unsere Flüge, aber mein Visum konnte nicht rechtzeitig bearbeitet werden. Da ich nicht nach Korea fliegen konnte, baten wir meine Schwiegermutter, ihre Schwester (meine Tante, die sich zuvor ebenfalls geweigert hatte, Shen Yun zu sehen) einzuladen, an meiner Stelle die Aufführung zu besuchen. Da meine Eltern anwesend sein würden, willigte meine Tante ein.

Vor und nach der Shen-Yun-Aufführung lernte ich das Fa und sandte aufrichtige Gedanken aus, wobei ich dafür betete, dass alle die Show genießen und die wahren Umstände verstehen würden. An diesem Tag machten meine Eltern, Schwiegereltern und Schwägerin eine schöne Erfahrung beim Anschauen von Shen Yun. Meine Schwiegermutter lobte die Aufführung, mein Schwiegervater applaudierte und meine Schwägerin sagte: „Ich danke Gott, dass er mir erlaubt hat, eine so wunderbare Aufführung zu sehen! Es ist wirklich authentisch und rein.“ Auch meine Eltern sagten, dass sie von der Show berührt seien. Die Reise meiner Eltern nach Südkorea ermöglichte es meinen Schwiegereltern, Shen Yun zu sehen, und diese bedeutende Aktion zur Errettung wird ihnen eine strahlende Zukunft sichern.

Mein Mann hatte danach einen Traum. Er sah Menschen, die in einem alten koreanischen Palast mit einem Bankett feierten. Seine Eltern hatten sich vor dem Meister niedergelassen und ihm Tribut gezollt.

Einen Monat später hörten meine Schwiegereltern Gerüchte, dass ein großes Erdbeben und ein Tsunami Japan heimsuchen würden, und bestanden darauf, dass wir nach Südkorea zurückkehrten. Wir stimmten zu, da wir dies als Gelegenheit sahen, meinem Schwiegervater Falun Gong vorzustellen. Nach unserer Ankunft in Südkorea stärkten wir fleißig unsere aufrichtigen Gedanken und suchten nach Gelegenheiten, ihn einzuladen, die Falun-Gong-Übungen zu lernen.

Eines Tages, als wir im Wohnzimmer aufrichtige Gedanken aussandten, sagte meine Schwiegermutter zu uns: „Bringt doch eurem Vater die Übungsbewegungen von Falun Gong bei, sitzt nicht nur da und meditiert.“ Wir luden meinen Schwiegervater ein, mit uns zu praktizieren, und meine Schwiegermutter machte auch mit.

Wir verbrachten eine Woche in Korea, was nicht ausreichte, um ihnen alle fünf Übungen beizubringen. Aber mein Mann kaufte Dafa-Bücher und gab sie meinem Schwiegervater zum Lesen.

Als ich zum ersten Mal die Familie meines Mannes in Südkorea besuchte, sagte mir die Frau des jüngeren Bruders meiner Schwiegermutter (die ebenfalls Vietnamesin ist) leise: „Du musst dich in deinem früheren Leben gut kultiviert haben, um in diese Familie eingeheiratet zu haben.“ Da dies von einer ganz normalen Person kam, glaubte ich, dass es wahr sein musste. Zufälligerweise teilte ich meine Erfahrungen mit allen am Tag meines ersten Hochzeitstages, wodurch ich die Verbindung zu meinem Mann und seiner Familie noch mehr schätzen konnte.

Danke, barmherziger Meister. Danke, Mitpraktizierende.