[Verspätete Todesmeldung] 63-Jährige stirbt 2022
(Minghui.org)
[Anmerkung der Redaktion: Dieser Fall ist Teil einer Reihe von Todesfällen, die schon seit Langem auf der chinesischen Website von Minghui.org veröffentlicht, aber bisher nicht übersetzt wurden.]
Am 27. Juni 2022 starb eine 63-Jährige aus der Stadt Anyang in der Provinz Henan, nachdem sie jahrelang wegen ihres Glaubens an Falun Dafa verfolgt worden war.
Bei der Verstorbenen handelt es sich um die ehemalige Ingenieurin Li Aiping. Nach Beginn der Verfolgung im Juli 1999 reiste sie zweimal nach Peking, um sich für Falun Dafa einzusetzen. Nach einer Verhaftung wurde sie zu zwei Jahren Zwangsarbeit verpflichtet, aber wegen ihres hohen Blutdrucks nicht in das örtliche Arbeitslager aufgenommen. Anstatt sie freizulassen, hielt die Polizei sie zwei Jahre lang in einer Gehirnwäsche-Einrichtung fest.
Am 2. August 2004 wurde Li erneut verhaftet und in eine Gehirnwäsche-Einrichtung gebracht. Aus Protest trat sie in Hungerstreik und erkrankte ernsthaft, woraufhin sie freigelassen wurde. Wang Yuansheng vom Büro 610 veranlasste, dass sechs Agenten zu ihrer Überwachung in ihrer Wohnung blieben. Dadurch wurde das Alltagsleben ihrer Familie erheblich gestört. In ihrer Verzweiflung verließ Li die Wohnung und tauchte unter. Zu allem Übel wurde ihr auch noch der Arbeitsplatz gekündigt.
Während ihrer Flucht wurde Li im Jahr 2008 verhaftet und zu drei Jahren Zwangsarbeit gezwungen. Im Frauenarbeitslager Shibalihe weigerte sie sich, ihren Glauben aufzugeben. Aus diesem Grund wurde sie mit verschiedenen Methoden misshandelt. Über lange Zeit wurde sie in Isolationshaft gehalten, durfte mit niemandem sprechen und musste stundenlang stillstehen. Dadurch erhöhte sich ihr Blutdruck schlagartig. Die Wärter des Arbeitslagers befahlen ihr die Einnahme von Medikamenten, was Li jedoch verweigerte. Daraufhin wurden ihr die Medikamente heimlich ins Essen gemischt, was Li jedoch am seltsamen Geschmack bemerkte. Aus Protest trat sie in Hungerstreik. Das Arbeitslager entließ sie ein Jahr früher als geplant.
Nach einer weiteren Verhaftung am 17. Februar 2015 wurde Li am 12. November desselben Jahres zu drei Jahren Haft verurteilt. Das Bezirksgericht Wenfeng informierte niemanden über die geheime Anhörung. Li wurde zu einem unbekannten Zeitpunkt in das Frauengefängnis Xinxiang verlegt.
Während der Haft setzten die Behörden Lis Rente aus. Nach ihrer Freilassung am 16. Februar 2018 erwarb ihre Familie eine private Rente für sie (nicht über ihren früheren Arbeitgeber). Die örtliche Sozialversicherungsanstalt stellte ihre Rente im August 2020 jedoch ein, obwohl sie weiterhin Beiträge eingezahlt hatte. Die Behörde forderte Li sogar auf, die vor August 2020 gewährte Rente zurückzuerstatten. Um über die Runden zu kommen, musste Li Müll sammeln. Außerdem war sie ständigen Schikanen durch die Polizei ausgesetzt. Die unerbittliche Verfolgung führte schließlich zu ihrem Tod. Sie starb am 27. Juni 2022 im Alter von 63 Jahren.
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