Den Versuch des Bösen, mich zu verfolgen, durchbrechen

(Minghui.org) Ich bin ein Falun-Dafa-Praktizierender und arbeite in einer Behörde. Mein Arbeitsplatz wurde vor zehn Jahren umstrukturiert und man versetzte mich in eine Abteilung, in der mehrere Einheiten zusammengelegt wurden. Der neue Abteilungsleiter war zuvor für die Sicherheit in der Firma zuständig gewesen. Zu jener Zeit hatte ich Angst, wegen des Praktizierens von Falun Dafa verfolgt zu werden. Aber je mehr man sich vor etwas fürchtet, desto schlimmer wird es. Als der Direktor in einer Betriebsversammlung öffentlich erklärte, dass er nach Falun-Dafa-Praktizierenden suchen würde, bekam ich noch mehr Angst. Außer ein paar Leuten aus meiner früheren Abteilung wusste niemand in der neuen Abteilung, dass ich Falun Dafa praktiziere. Bei meinen Kontakten mit dem Sicherheitspersonal erfuhr ich, dass der Leiter der Abteilung für politische Sicherheit in unserem Unternehmen für die Überwachung der Menschen zuständig war, vor allem, wenn diese als „unzuverlässig“ galten. Natürlich war die Überwachung der Dafa-Praktizierenden vom Büro 610 angeordnet.

Als Dafa-Praktizierende in der Zeit der Fa-Berichtigung sind wir dafür verantwortlich, den Menschen die Fakten über Falun Dafa zu erklären und sie zu erretten. Die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) kontrollierte mein Arbeitsumfeld streng. Ich hatte oft Angst, versuchte aber dennoch, den Anforderungen des Meisters zu folgen. Ich betrachtete jeden, dem ich bei der Arbeit begegnete, als einen Menschen mit Schicksalsverbindung. Und ich nutzte jede Gelegenheit, um mit den Menschen direkt über Falun Dafa und die Verfolgung zu sprechen. Durch meine Arbeitsprojekte lernte ich viele Menschen kennen und unterhielt mich oft mit ihnen. Um sie über die wahren Umstände über Falun Dafa aufzuklären, begann ich in der Regel damit, über das soziale Chaos in China zu reden. So fand ich einen Ausgangspunkt, der bei meinem Gesprächspartner Anklang fand.

Dann ging ich zum Hauptthema über: die Verfolgung von Falun Dafa durch die bösartige Kommunistische Partei. Ich erzählte ihnen, wie sich Falun Dafa auf der ganzen Welt verbreitet hat und welche Fakten hinter der inszenierten Selbstverbrennung auf dem Tiananmen steckten. Wenn die andere Person aufgeschlossen war, sprach ich mit ihr über den Austritt aus der Partei und den ihr angeschlossenen Unterorganisationen und erklärte ihr auch die Bedeutung dieses Austritts.

Natürlich war die Erklärung der wahren Umstände für mich auch ein Kultivierungsprozess. Manchmal, wenn mein Kultivierungszustand gut war, reagierte mein Gegenüber positiv. Die Indoktrination durch die KP und meine eigenen Anhaftungen verursachten jedoch auch Situationen, in denen mein Gegenüber nicht zuhören wollte. Eines Tages sagte mein Projektleiter zu mir: „Erzählen Sie nicht jedem, den Sie treffen, davon.“ Ich wusste, dass er sich auf meine Bemühungen bezog, den Menschen die wahren Umstände über Falun Dafa zu erklären. Ich lächelte jedoch nur und dachte nicht weiter darüber nach.

Zum Gespräch beim Abteilungsleiter geordert

Eines Nachmittags kam der Abteilungsleiter auf mich zu und bat mich, in sein Büro zu kommen. Es fühlte sich unheilvoll an. In seinem Büro schaute er mich mit strenger Miene an und sagte: „Sagen Sie mir, was Sie von Falun Dafa halten.“ Ich wusste, dass dies eine Prüfung für mich war. Ich wollte meine Identität als Falun-Dafa-Praktizierender nicht verbergen und antwortete: „Falun Dafa lehrt die Menschen, gut zu sein. Es fordert sie auf, den Grundsätzen ‚Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht‘ zu folgen, und es ist sowohl für den Körper als auch für den Geist von Vorteil.“ Er spottete, unterbrach mich und sagte: „Das brauchen Sie mir nicht zu sagen. Lassen Sie mich prüfen, ob ich richtig liege. Sie haben den Leuten erzählt, dass Sie aus der Partei und den Jugendorganisationen austreten sollten.“ Ich fragte: „Wann soll das gewesen sein?“ – „Jemand hat Sie angezeigt und behauptet, Sie hätten den Leuten zum Austritt aus der Partei geraten.“ Ich hakte nach: „Wer hat das gesagt?“ Er beruhigte mich: „Machen Sie sich keine Sorgen darüber, wer das war.“ In diesem Moment fielen mir zwei Kollegen ein, die ich kannte und die verfolgt wurden, weil andere sie angezeigt hatten.

Damals sandte ich aufrichtige Gedanken aus und dachte, dass ich die böse Verfolgung niemals anerkennen dürfe. Der Abteilungsleiter hob seine Stimme und sagte: „Sie müssen sich im Klaren sein. Ich frage gezielt nach, um Ihre Haltung zu prüfen. Das Polizeirevier und die Mitarbeiter des Büro 610 werden nicht so mit Ihnen sprechen.“ Ich antwortete ruhig: „Ich habe offen mit dieser Person gesprochen, weil ich ihn als Freund betrachte, also habe ich ihm die Wahrheit gesagt. Die Menschen sollten sich gegenseitig vertrauen. Die chinesische Tradition legt Wert auf Wohlwollen, Rechtschaffenheit, Höflichkeit, Weisheit und Vertrauenswürdigkeit. Wenn er sogar seine Freunde verrät, ist er dann noch ein Freund?“ In diesem Moment bemerkte ich, dass sein Gesicht rot wurde, und er sagte: „Tun Sie einfach so, als hätte ich nichts gesagt und als wäre heute nichts passiert. Sie können jetzt gehen.“

In diesem Moment verstand ich, was der Meister sagte:

„Wenn du bei Schwierigkeiten wirklich sehr aufrichtige Gedanken hast, brauchst du vor der Verfolgung durch das Böse und vor den Störungen nur einen Satz mit festen aufrichtigen Gedanken sagen, dann wird das Böse sofort aufgelöst werden (Beifall), die vom Bösen ausgenutzten Menschen werden sich umdrehen und fliehen, die Verfolgung durch das Böse wird verschwinden und die Störungen durch das Böse werden spurlos verschwunden sein.“ (Fa-Erklärung auf der internationalen Fa-Konferenz im Westen der USA, 26.02.2005)

Gerade da kam ein Kollege am Büro vorbei und hörte, dass ich zur Polizeiwache und zum Büro 610 gebracht werden sollte. Er half mir, indem er aufrichtige Gedanken für mich aussandte. Als wir uns später trafen, beschrieb ich ihm die Situation. Wir waren beide der Meinung, dass wir diejenigen, welche die wahren Hintergründe über Falun Dafa nicht kennen, mit Güte behandeln sollten. Ich erkannte, dass ich auf dieser Ebene vielleicht die Anforderungen des Fa erfüllt hatte. Der Meister hatte mir geholfen, das Böse aufzulösen, das mich zu kontrollieren und zu verfolgen versuchte. Der Meister war an meiner Seite gewesen und hatte mich beschützt.

Der Meister sagt:

„Während der Erklärung der Wahrheit handelt man aus dem Herzen eines gewöhnlichen Menschen, das sich über die Verfolgung von Falun Gong ärgert oder macht man das wirklich vom Standpunkt eines Dafa-Jüngers aus, der das Fa bestätigt und alle Lebewesen errettet?“ (Fa-Erklärung und Fa-Erläuterung auf der Fa-Konferenz im Großraum New York, 20.04.2003)

Obwohl ich damals über das Thema reflektierte, hatte ich nicht tiefgründig darüber nachgedacht. Der Hauptgrund dafür war, dass mich die Indoktrination der KPCh stark beeinflusst hatte und ich die wahren Umstände oft mit der Grausamkeit und dem Hass erklärte, den die Partei mir eingeflößt hatte. Da ich oft nicht mit guter Absicht sprach, erweckte ich manchmal den Eindruck, dass ich nur mit dem brutalen Regime unzufrieden sei. Aus der Sicht eines Dafa-Praktizierenden war das keine wirkliche Bestätigung des Fa und keine Errettung der Lebewesen. Ich konnte dem damaligen Abteilungsleiter und dem Leiter der Abteilung für politische Sicherheit nicht direkt die Fakten über Falun Dafa und die Verfolgung erklären. Andere Dafa-Praktizierende um mich herum fanden jedoch verschiedene Wege, um diesen Menschen die wahren Umstände nahezubringen.

Die Geschehnisse machten mir klar, dass mein Feld nicht rein war und dass das Böse in dem Raum, für den ich verantwortlich war, nicht beseitigt worden war. Jeden Tag vor der Arbeit nahm ich mir fünf bis zehn Minuten Zeit, um aufrichtige Gedanken auszusenden. Mein Ziel war es, die bösen Faktoren zu beseitigen, die den Abteilungsleiter und den Leiter der Abteilung für politische Sicherheit manipulierten. Die morschen Gespenster und schwarzen Hände mussten beseitigt werden, die Dafa und die Dafa-Praktizierenden verfolgten und die Errettung der Menschen behinderten. Obwohl ich nichts in anderen Dimensionen sehen oder spüren konnte, glaubte ich fest an das, was der Meister sagt. So sendete ich ständig aufrichtige Gedanken aus, um die bösen Faktoren zu beseitigen, die die Menschen an meinem Arbeitsplatz beeinflussten.

Eines Tages rief mich mein Abteilungsleiter in sein Büro und sagte: „Die Vorgesetzten vergeben immer Aufgaben, die mit Falun Dafa zu tun haben. Ich habe ihnen gegenüber Ihre Kultivierungspraxis erwähnt.“ Er erzählte auch, dass er einmal wegen einer Arbeit in der Zentrale war und mit den Leuten im Büro 610 über mich gesprochen habe. Das Büro 610 hatte Aufzeichnungen über diejenigen, die schon vor der Verfolgung von Falun Dafa im Jahr 1999 praktizierten. Er erwähnte, dass die Leute im Büro 610 eine negative Meinung über die Falun-Dafa-Praktizierenden hätten. Er habe mich jedoch verteidigt und gesagt: „Er (gemeint bin ich) ist nicht so. Er arbeitet fleißig, gewissenhaft und verantwortungsbewusst. Er ist ganz normal.“ Ich war sehr froh, dass er sich für einen Falun-Dafa-Praktizierenden eingesetzt hatte. Damals wusste ich nicht, warum er mir das plötzlich erzählte. Später sagte ein anderer Praktizierender zu mir: „Hast du gehört, dass der Leiter der Abteilung für politische Sicherheit einen Autounfall hatte und sich eine schwere Fraktur zugezogen hat?“ Da wurde mir klar, warum mein Abteilungsleiter das zu mir gesagt hatte. Es ergab alles einen Sinn.

Angesichts dieses Vorfalls erkannte ich, wie wichtig es ist, aufrichtige Gedanken zu haben, und wie ernsthaft die Kultivierung ist. Ich weiß, dass ich nur dann der barmherzigen Erlösung des Meisters gerecht werden kann, wenn ich den Anforderungen des Meisters folge, das Fa ernsthaft lerne, jeden Gedanken korrigiere, mich wirklich kultiviere und die drei Dinge gut mache.