Heimatlos wegen ihres Glaubens: Frau aus Heilongjiang stirbt nach 17 Jahren auf der Flucht
(Minghui.org) Nach drei Jahren Haft wegen ihres Glaubens sah sich Zhang Qinghua 2008 gezwungen, unterzutauchen, um weiterer Verfolgung zu entgehen. Die Entbehrungen in ihrem Leben zehrten an ihrer Gesundheit. Sie verstarb am 9. Februar 2025 im Alter von 57 Jahren.
Die am 29. Mai 1967 geborene Zhang war früher Buchhalterin des Landwirtschaftsbetriebs Jiayin der Stadt Jiamusi in der Provinz Heilongjiang. Sie begann 1995, Falun Dafa zu praktizieren. Als die Kommunistische Partei Chinas 1999 die Verfolgung befahl, wurde sie wegen Aufrechterhaltung ihres Glaubens zum Ziel der Polizei.
Am Abend des 30. Aprils 2000 hielten Polizisten Zhang auf, als sie durch den Landkreis Boli fuhr. Sie befahlen ihr, den Begründer von Falun Dafa zu beschimpfen und auf sein Foto zu treten. Da sie sich weigerte, wurde sie zu zwei Jahren Haft im Zwangsarbeitslager der Provinz Heilongjiang in der Hauptstadt Harbin verurteilt.
Ab 2005 stachelte die örtliche Polizei den Sicherheitsbeamten Yang Bin aus Zhangs Wohngebiet dazu an, ihr zu folgen, wenn sie die Wohnung verließ.
Am 19. Mai 2005 um 15 Uhr brachen die Polizisten Guan Tianyin, Cai Cheng und Luan Haitao von der Polizeistation Shunhe bei Zhang ein. Sie durchsuchten die Wohnung und brachten Zhang in die Haftanstalt der Stadt Jiamusi. Die Polizei blieb die nächsten vier Monate in Zhangs Wohnung und verhaftete Ji Yingping, ebenfalls eine Falun-Dafa-Praktizierende, als sie Zhang besuchen wollte.
Zhangs Wohnung nach der Polizeirazzia
Zhang wurde am 7. Dezember 2005 vor das Bezirksgericht Qianjin gestellt. Später wurde sie zu drei Jahren Haft verurteilt und in das Frauengefängnis der Provinz Heilongjiang gesperrt.
Nach Zhangs Freilassung 2008 war sie gezwungen, ihre Heimat zu verlassen und unterzutauchen, um sich vor der Polizei zu verbergen. Sie zog von Ort zu Ort und hatte ein schweres Leben. Sie starb am 9. Februar 2025.
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