Von anfänglichem Zweifel bis zum festen Glauben
(Minghui.org) Vor 1999 sprach eines Tages jemand mit mir über Falun Gong, auch Falun Dafa genannt, und sagte, er habe das Buch Zhuan Falun bei der Schwester eines Freundes gelesen. Er nannte mir zwei Meinungen aus dem Buch, mit denen er nicht einverstanden war. Schließlich sagte diese Person zu mir: „Du kennst doch XX, sie praktiziert Falun Gong.
Damals wollte ich sie davon abbringen. Aber natürlich musste ich dazu erst selbst das Zhuan Falun lesen. Deshalb suchte ich sie auf und lieh mir das Buch aus. Nachdem ich es gelesen hatte, fand ich das Buch sehr gut und vergaß den Versuch, sie vom Praktizieren abzubringen. Allerdings wurde ich durch das Prinzip „keine zweite Schule“ behindert und fand es schade, dass ich Falun Gong nicht praktizieren konnte. Da ich bereits in der Jingtu-Schule praktizierte, glaubte ich, dass ich meinen Weg in dieser Schule weiter fortsetzen müsse.
Als ich das Buch zurückbrachte, sagte sie begeistert zu mir: „Es gibt auch eine Fa-Lerngruppe, komm doch mit!“ Aus Neugier ging ich hin. Nach dem Fa-Lernen in der Fa-Lerngruppe sagte der Betreuer lächelnd zu mir: „Möchtest du auch Falun Gong praktizieren?“ Aus Verlegenheit, weil ich eigentlich nur aus Neugier gekommen war, nickte ich einfach und sagte: „Ja.“
Ich bin jemand, der nur glaubt, was er sieht, und nicht glaubt, was er es nicht sieht. Und selbst dann, wenn er es sieht, glaubt er es manchmal nicht. Seit Beginn der Verfolgung von Falun Gong durch die bösartige Partei habe ich über zwanzig Jahre lang darüber nachgedacht, ob ich glauben soll oder nicht – ob es Gottheiten wirklich gibt oder nicht. Doch weil ich tief in Ruhm, Reichtum und Emotionen verstrickt war, fühlte ich mich körperlich und geistig erschöpft. Meine Gesundheit verschlechterte sich zunehmend. Ich spürte deutlich, wie mein Körper alterte. Obwohl ich erst 51 oder 52 Jahre alt war, war mein Haar bereits zur Hälfte ergraut. Ich litt unter Bluthochdruck, koronaren Herzkrankheiten, einem leichten Schmerz im Leberbereich und fühlte gelegentlich Unwohlsein im Nierenbereich. Auch beim Sprechen merkte ich deutlich, dass mir die Kraft fehlte.
Im Oktober 2024 traf ich auf eine Mitpraktizierende. Mit ihrer Hilfe hatte ich nun eine Fa-Lerngruppe und eine Kultivierungsumgebung – und kehrte zur Kultivierung im Dafa zurück. Nach all den Leiden in der Menschenwelt sowie dem Auf und Ab in Ruhm, Reichtum und Gefühlen erkannte ich schließlich, dass der Meister recht hatte. Jedes Mal, wenn ich in Emotionen gefangen war und unermesslich litt, war es das Fa des Meisters, das mir half, aus dem Sumpf herauszukommen. Jedes Mal, wenn mich die Emotionen so sehr quälten, dass ich nachts nicht schlafen konnte, konnte ich aber doch einschlafen, wenn ich „Falun Dafa ist gut, Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht sind gut“ rezitierte. Seitdem ich erneut mit der Kultivierung begonnen habe, hat sich mein Temperament verbessert.
Ich habe auch immer wieder Shen Yun aufmerksam verfolgt und die Minghui-Website besucht. Wenn ich mich jetzt frage, ob ich an das Fa des Meisters glaube, ob ich an die Existenz göttlicher Wesen glaube, dann ist meine Antwort ganz anders als früher. Ich zweifle nicht mehr, denn ich habe zwei große Wunder gesehen!
Das erste Wunder ist, dass die bösartige kommunistische Partei seit 26 Jahren mit voller Kraft und dem gesamten Staatsapparat versucht, Falun Gong zu unterdrücken. Doch Falun Gong steht unerschütterlich da und verbreitet sich sogar weltweit, während die kommunistische Partei ihrem Niedergang entgegengeht. So viele Dafa-Jünger bleiben trotz Verfolgung standhaft wie Felsen und helfen dem Meister bei der Fa-Berichtigung – und das in einer Welt, in der die Moral täglich rasant verfällt. Welche andere Gruppe oder Einzelperson könnte so etwas erreichen?
Das zweite Wunder ist der Aufstieg des Ensembles Shen Yun Performing Arts. Innerhalb von weniger als zwanzig Jahren wuchs Shen Yun aus dem Nichts und ohne Unterstützung durch Regierungen oder Finanzinstitutionen und entwickelte sich zur weltweit erstklassigen Bühnenshow. Im Westen ist es nahezu unmöglich, dass eine Kunstgruppe ohne jahrhundertelange Tradition eine derartige Anerkennung erhält. Die reine Güte und Schönheit, die tief berührende Wirkung und die kraftvolle Errettung, die Shen Yun vermittelt, sind in gewöhnlichen Kunstensembles nicht zu finden – das ist ein göttliches Wunder.
Solche Wunder geschehen jeden Tag und jeden Moment um mich herum – so real, dass ich sie nicht ignorieren kann. Ich bin dem Meister so dankbar. Es ist der Meister, der mit großer Hingabe diese Zeit für uns verlängert hat und die noch mikroskopischsten Substanzen, die die Menschheit verderben, gereinigt hat, sodass ich die Gelegenheit bekam, endlich aufzuwachen.
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