(Minghui.org) Ein Kultivierender muss Freundlichkeit kultivieren und diese dann zu Güte entwickeln. Was ist Güte? Manche Menschen denken, dass es Güte sei, nicht zu streiten. Das ist das Verständnis gewöhnlicher Menschen. Wenn wir nicht wissen, was Güte ist und wie man Güte kultiviert, wie können wir uns dann kultivieren? Aus dem Fa wissen wir, dass wir gütig mit allen Lebewesen umgehen sollten. Oft sagen wir das nur. In Wirklichkeit haben wir nicht viel Güte. Im Alltag und bei der Arbeit ignorieren oder vergessen wir, dass Praktizierende gütig sein sollten.
Das zeigt sich darin, dass wir keine echte Liebe oder Mitgefühl für alle Lebewesen haben. Wir empfinden nach wie vor Sympathie oder Abneigung gegenüber den Menschen um uns herum. Wir wollen etwas tun oder nicht tun. Wir empfinden immer noch Glück, Wut, Traurigkeit oder Freude, wenn wir mit Menschen zu tun haben. Wir kümmern uns um die Menschen, die gut zu uns sind. Wir sind aufgewühlt von den Dingen, die wir nicht mögen. Wir werden in unserem familiären Umfeld emotional und behandeln unsere Ehepartner, Kinder, Eltern und Geschwister nicht als Lebewesen, die darauf warten, gerettet zu werden. Wir sind nicht in der Lage, sie wirklich zu lieben.
Güte ist echte Liebe. Mit Güte werden wir zu jedem gut sein. Das erfordert, dass Falun-Dafa-Praktizierende keinen Hass und keine Emotionen in ihren Herzen haben. Es ist uns egal, ob alle Lebewesen attraktiv oder unattraktiv, glücklich oder traurig, hoch oder niedrig gestellt sind. Wir haben keine Feinde in unseren Herzen. Wir betrachten alles aus der Perspektive des anderen.
Aus dem Fa habe ich erkannt, dass wir in der Kultivierung keinen Erfolg haben werden, wenn wir an Emotionen hängen, unsere Anhaftungen nicht loslassen können oder uns unserer Anhaftungen nicht einmal bewusst sind. Wir kultivieren uns in der Gesellschaft der gewöhnlichen Menschen. Wir haben gewöhnliche Berufe und Lebensumstände. Wenn wir keine Emotionen hätten, könnten wir nicht in der Gesellschaft der gewöhnlichen Menschen bleiben. Aber wir müssen uns daran erinnern, dass wir nicht an Emotionen festhalten dürfen und sie letztendlich loslassen müssen. Wenn wir Menschen oder Dinge beurteilen, sollten wir nicht die Maßstäbe der gewöhnlichen Menschen anlegen, sondern die Kriterien des Fa. Wenn wir zu sehr an Emotionen festhalten, werden wir auf Probleme und Schwierigkeiten stoßen.
Eine langjährige Praktizierende in meiner Gegend, die im Jahr 1996 das Fa erhalten hat, tat die drei Dinge. Im Jahr 2024 wurde sie jedoch erneut verfolgt. Das Böse benutzte ihren Mann und ihre Kinder, um sie zu bedrohen. Man sagte ihr, dass ihre Kinder ihren Arbeitsplatz verlieren oder degradiert werden könnten, wenn sie ihren Glauben nicht aufgäbe. Auch ihre Familienangehörigen wurden unter Druck gesetzt. Sie konnte sich nicht widersetzen und gab ihre Falun-Dafa-Bücher und Informationsmaterialien heraus.
Damit hat sie ihren Familienangehörigen tatsächlich Schaden zugefügt. Sie haben mit dem Bösen kooperiert und getan, was das Böse von ihnen wollte. Wenn sie am Ende nicht bereuen, kann man sich vorstellen, wie schrecklich die Folgen sein werden. Es wäre ein Ausdruck unserer größten Güte gegenüber unseren Familienangehörigen, wenn wir selbst die Kultivierung abschließen und die Vollendung erreichen würden. Nur dann können wir sie wirklich retten. Dann werden sie eine gute Zukunft haben.
Wenn Menschen Praktizierenden schaden, werden sie vom Bösen benutzt. Wir sollten sie nicht hassen. Wir sollten Mitleid mit ihnen haben. Sie wurden belogen. Ich glaube, dass sie das von Natur aus nicht tun wollten – denn sie sind wegen des Fa gekommen. Wir sollten ihnen gütig die wahren Umstände erklären und hoffen, dass sie eines Tages gerettet werden!
Wenn wir etwas tun oder mit Menschen sprechen, sollten wir uns fragen, ob unsere Worte und Handlungen für sie annehmbar sind, ob sie ihnen nützen und ob sie sie ertragen können. Wenn wir das langfristig beherzigen, entwickeln wir Güte und können mehr Lebewesen erretten. Als Dafa-Praktizierende müssen wir Güte klar von menschlichen Gefühlen unterscheiden. Wenn wir an Gefühlen festhalten, werden wir in der Kultivierung nicht erfolgreich sein. Solange wir noch von Emotionen bestimmt sind, bleiben wir Menschen. Wir müssen alle Anhaftungen loslassen, die aus Emotionen entstehen.
Das oben Gesagte sind meine jüngsten Erkenntnisse. Bitte weist mich gütig auf alles hin, was nicht im Einklang mit dem Fa steht.
Anmerkung der Redaktion: Dieser Artikel stellt die persönliche Ansicht und Erkenntnis des Autors dar und dient dem Verständnisaustausch.
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