(Minghui.org) Vom kalten Februar bis zum glühend heißen Juli 2025 informierten Falun-Dafa-Praktizierende aus Deutschland und der Schweiz alle zwei Wochen am Fährterminal und auf dem Marktplatz im Zentrum von Konstanz über die wahren Umstände. Sie erklärten Einwohnern und Touristen, wie unter dem Regime der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) Falun-Dafa-Praktizierende inhaftiert, brutal foltert und ihnen sogar bei lebendigem Leib Organe entnommen werden – eine Verfolgung, die nun seit 26 Jahren andauert.

Konstanz ist die größte Stadt am Bodensee und zugleich die südlichste Universitätsstadt Deutschlands. Von der historischen Altstadt aus gelangt man bequem zu Fuß in die Schweiz. Mit seiner eindrucksvollen Seenlandschaft und den gut erhaltenen Bauwerken zieht Konstanz jährlich über eine Million Besucher an – die meisten sind Schweizer, die einfach über die Grenze schlendern.

Konstanz liegt am Bodensee, dem größten See Mitteleuropas. Die süddeutsche Universitätsstadt und der wunderschöne Bodensee ziehen jährlich über eine Million Touristen an

Viele Menschen kommen am Fährhafen und dem Marktplatz im Zentrum von Konstanz vorbei und sehen den weißen Pavillon der Praktizierenden schon von Weitem. Das Transparent an der Seite des Pavillons zeigt ein schockierendes Bild und die klare Botschaft: Falun-Dafa-Praktizierenden werden bei lebendigem Leib ihre Organe entnommen. Auf dem Transparent an der Front steht: „Bitte unterschreiben Sie unsere Petition gegen den Organraub an lebenden Falun-Gong-Praktizierenden in China“.

Falun-Dafa-Praktizierende aus Deutschland und der Schweiz veranstalten jeden zweiten Samstag in der Nähe des Fährterminals und des Marktplatzes in Konstanz eine Aktion, bei der sie Einwohner und Touristen über die Verfolgung von Falun Dafa durch die KPCh informieren

Viele Besucher bleiben stehen, um die Schautafel zu lesen, die den Organraub an lebenden Falun-Dafa-Praktizierenden im KP-Regime Chinas zeigt

„Erzwungene Organentnahmen – das ist sehr grausam.“ – „Unbegreiflich, wie kann jemand so etwas tun?“ – „Eine solche Brutalität dürfte es überhaupt nicht geben!“ Viele Passanten zeigten sich erschüttert, traten näher an das Zelt heran, lasen die Informationen aufmerksam oder suchten das Gespräch mit den Praktizierenden, die Materialien verteilten. So erfuhren sie mehr über Falun Dafa und unterschrieben umgehend die Petition, die ein Ende dieser Verbrechen fordert.

Passanten unterschreiben die Petition zur Beendigung der Verfolgung und des Organraubs an Falun-Dafa-Praktizierenden in China

Nachdem die durch die KPCh geförderte erzwungene Organentnahme im Jahr 2006 aufgedeckt worden war, führten der ehemalige hochrangige kanadische Parlamentsabgeordnete David Kilgour und der internationale Menschenrechtsanwalt David Matas eine unabhängige Untersuchung durch. Sie zitierten offizielle Erklärungen und veröffentlichte Daten der KPCh und wandten 52 Methoden zum Vergleich und zur Überprüfung von Beweisen an. Sie kamen zu dem Schluss, dass der Organraub an Falun-Dafa-Praktizierenden real ist, und bezeichneten ihn als „ein auf diesem Planeten beispielloses Übel“.

Im Jahr 2019 kam das China Tribunal unter Vorsitz von Sir Geoffrey Nice nach über einjähriger Untersuchung zu dem Schluss, dass die KPCh des Organraubs schuldig ist. Das Tribunal stellte außerdem fest, dass Falun-Dafa-Praktizierende bei der langjährigen Praxis des Organraubs in der Volksrepublik China tatsächlich eine der Organquellen und sehr wahrscheinlich die Hauptquelle waren und sind.

Im Jahr 2024 beschrieb der erste bekannte Überlebende der Zwangsorganentnahme seine Erfahrungen und bezeugte die Realität und Brutalität, die er unter dem KP-Regime in China persönlich erfahren hatte.

Die Verfolgung von Falun Dafa darf nicht stattfinden“

„Ich habe nie verstanden, warum so friedliche Menschen verfolgt werden“, sagte die Psychotherapeutin Claudia Dennig. Sie erzählte, sie habe Falun-Dafa-Praktizierende bei einer Parade in den USA im Fernsehen gesehen. „Früher habe ich oft gehört, dass Falun-Dafa-Praktizierende verfolgt werden. Heute habe ich erfahren, dass die KPCh die große Anzahl der Falun-Dafa-Praktizierenden als Bedrohung empfindet. Wenn ich von ihrem Leid höre, das sogar bis zur erzwungenen Organentnahme geht, spüre ich, wie unmenschlich die KPCh ist. Die Verfolgung von Falun Dafa darf nicht stattfinden. Ich hoffe, dass meine Unterschrift dazu beitragen kann, solche Taten zu stoppen.“

Albana Knoll, eine Konstanzer Bürgerin, unterzeichnete die Petition und meinte: „Das [die Verfolgung von Falun Dafa] ist eine Katastrophe. Warum werden so friedliche Menschen verfolgt? Das muss unbedingt verboten werden und kann nicht toleriert werden. Es ist nicht nur eine psychische Folter, es nimmt ihnen sogar das Leben. Sie haben auch ihre Familie, ihren Mann, ihre Frau und ihre Kinder. Es ist zu grausam. Das ist wirklich traurig.“

Knoll fuhr fort: „Ich hoffe, dass so etwas nie wieder geschieht. Diese Art brutaler Folter ist zu schrecklich. Sie sollte unbedingt verboten werden. Die Täter müssen bestraft werden. Das dürfte es auf keinen Fall geben. Das schadet ihnen [Falun-Dafa-Praktizierenden] psychisch und physisch. Das kann nicht toleriert werden.“

Das kommunistische Regime Chinas ist durch und durch bösartig“

„Ich bin besonders entsetzt über den Gedanken, dass jemand willkürlich meine Organe entnehmen und mich dadurch umbringen könnte. Ich weiß nicht, wo meine Organe landen würden“, sagte Sabine Schönfeld, eine Physiotherapeutin für Menschen mit Lernschwierigkeiten und Inhaberin einer Praxis. „Ich bin wütend über diese Missachtung der menschlichen Natur. Das ist wirklich ungeheuerlich! Niemand hat das Recht, einen anderen Menschen so zu behandeln, und es gibt keinen Grund dafür. Dass ein Regime so handelt, halte ich für durch und durch bösartig. Es ist wichtig, die Verfolgung von Menschen durch die KPCh zu beenden.“

Remzije Kajtazi, eine Referendarin aus der Schweiz, hielt die Zwangsentnahme von Organen ebenfalls für unerträglich: „Das ist sehr erschreckend. Sie [Falun-Dafa-Praktizierende] haben selbst Kinder und sind die Kinder anderer Menschen und die Eltern anderer. Das ist unerträglich! Das ist ein unmenschliches Verbrechen, das auf dieser Welt nicht passieren dürfte! Ich hoffe, dass dem ein Ende gesetzt wird.“

Obwohl Jakob, ein Student der Betriebswirtschaftslehre, zum ersten Mal von der erzwungenen Organentnahme von Praktizierenden hörte, war er sichtlich überzeugt: „Ich denke, wenn China eine Gruppe so behandelt, wird es auch andere Menschen so behandeln. Wir müssen uns gegenseitig unterstützen, sonst könnte uns das passieren.“

Ein Praktizierender erklärte ihm: „In China kommt es häufig zu ungeklärtem Verschwinden von Kindern und Studenten. Warum lässt sich trotz der umfassenden Überwachung durch die KPCh keine Spur dieser Vermissten finden? Manche vermuten, dass es sich wahrscheinlich um Opfer der Zwangsentnahme von Organen handelt. Sogar in Krankenhäusern werden hirntote Menschen zur Organspende gezwungen. Einige Unterstützer wurden der gleichen Folter ausgesetzt, die die Polizei der KPCh an Falun-Dafa-Praktizierenden anwendet.“

Die Verfolgung von Falun Dafa ist eine unvorstellbare Tragödie“

Die Jurastudentin Eva sagte über die Verfolgung: „Das ist wirklich schockierend. Vor allem, weil das Praktizieren von Falun Dafa tatsächlich zu einer positiven Entwicklung beiträgt. Vielleicht gibt es viele Menschen, die sich verbessern wollen und diese Praxis entdecken. Doch diese Praktizierenden gehen solche Gefahren ein und ertragen so viel Hass. Ich halte das für eine unvorstellbare Tragödie.“

Für manche Menschen war es das erste Mal, dass sie von der Verfolgung von Falun Dafa durch die KPCh hörten. Sie wollten auch herausfinden, worum es bei Falun Dafa geht, insbesondere als sie erfuhren, dass die Opfer der erzwungenen Organentnahme hauptsächlich Praktizierende sind.

(Fortsetzung: Teil II)