(Minghui.org) Meine Mutter begann Falun Dafa zu praktizieren, als sie mit mir schwanger war. Ich bin jetzt selbst Mutter und auch mein Baby ist durch Dafa gesegnet.

Als Kind wusste ich, dass meine Mutter ein guter Mensch war, der Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht praktizierte. Deshalb sagte ich dies dem Lehrer trotz der Verfolgung, wenn er mich nach meiner Mutter fragte.

Als ich noch ein Kind war, zwang mich meine Mutter nicht, hart zu lernen, doch sie sorgte dafür, dass ich jeden Tag das Fa lernte. Oft nahm sie mich mit in einen Park in der Nähe, wo wir das Zhuan Falun lasen. In der zweiten Klasse konnte ich das Zhuan Falun schon alleine lesen. Ich lernte viel früher lesen als andere Kinder in meinem Alter und meine Noten in Chinesisch waren immer sehr gut.

Als ich gerade in der dritten Klasse war, wurde meine Mutter wegen der Verfolgung durch die Kommunistische Partei Chinas von ihrem Arbeitgeber entlassen. Danach lernte sie oft mit mir zu Hause das Fa und wenn sie Zeit hatte, verteilte sie Informationsmaterialien über Falun Dafa.

Eines Abends kam mein Vater von der Arbeit, aber meine Mutter war noch nicht da. Ich war sehr nervös. Kurz darauf traf eine Gruppe Polizisten ein. Vielleicht wollten sie nicht, dass ich sie bei der Hausdurchsuchung beobachtete, darum befahlen sie mir, mich in die Küche zu setzen. Ein Polizist kam herüber, um auch hier nachzusehen, aber ich rührte mich nicht. Er sprach nicht, sondern ging wortlos hinaus. Als die Polizisten gingen, rannte ich zur Tür und rief hinter ihnen her: „Meine Mutter ist ein guter Mensch! Ihr dürft ihr nichts antun!“

Es fühlte sich so an, als ob die Zeit für drei Sekunden stillstand, und die Beamten zeigten sich erschüttert. Zwanzig Jahre später erinnere ich mich noch genau an dieses Gefühl. Gegen 20 Uhr abends wurde meine Mutter freigelassen und kam nach Hause. Ich servierte ihr eine Schüssel Maisbrei und konnte deutlich die tiefroten Flecken sehen, die die Handschellen an ihren Handgelenken hinterlassen hatten. Später sagte meine Mutter, dass die Neun Kommentare über die Kommunistische Partei im Schrank hinter mir gelegen hätten, die Polizisten sie aber offensichtlich nicht gefunden hätten.

Als ich in der fünften Klasse war, heirateten meine Eltern erneut. Der größte Wunsch meiner Mutter war es, ihre Arbeit zurückzubekommen und dem Meister zu helfen, noch mehr Menschen zu erretten.  Und so kam es auch: Mit aufrichtigen Gedanken kehrte sie wieder zur Arbeit zurück. In dieser Zeit half mein Vater meiner Mutter sehr und so wurde auch er von Dafa gesegnet und bekam eine bessere Arbeit und mehr Gehalt. Die finanzielle Situation unserer Familie verbesserte sich stetig.

Mein Kultivierungsweg in Japan

Während meines Studiums lernte ich zusätzlich auch Japanisch und nach meinem Abschluss ging ich zum Studium nach Japan.

Dort kultivierte ich mich fleißig. In China hatte ich zu viel Angst gehabt, über Falun Dafa zu sprechen, aber jetzt hatte ich eine Chance: Ich kaufte alle Bücher des Meisters in einem Buchladen, nahm regelmäßig am Fa-Lernen teil und ging zu der örtlichen Gruppe, um mit den Praktizierenden zusammen zu üben. Jeden Tag nach dem Unterricht verteilte ich Flyer über Falun Dafa. Anhand einer Karte plante ich meine Routen im Voraus. Ich ging aber auch mit Mitpraktizierenden zu anderen Orten, um dort Flyer zu verteilen. Das Hin- und Rückticket kostet normalerweise etwa 600 bis 700 Yuan (70-84 Euro). Deshalb sagte ich mir jedes Mal, dass ich an solchen Tagen so viel wie möglich verteilen müsse, damit sich die Kosten lohnten. Wenn ich müde war, rezitierte ich die Worte des Meisters:

„Schwer zu ertragen, ist zu ertragen. Unmögliches ist möglich.“ (Zhuan Falun, 2019, S. 480)

Im Winter zog ich mehrere Schichten warmer Kleidung an und nahm an den Gruppenübungen in einem Park teil. Ich überlegte, ob das meine Mutter wohl auch getan hatte, bevor die Verfolgung begann.

Als die COVID-Pandemie ausbrach, wurde bei meinem Vater Lungenkrebs diagnostiziert. Es machte mir keine Angst, denn ich wusste, dass er nicht sterben würde, sondern Karma beseitigte und der Meister sich um ihn kümmerte.

Ich stand vor dem Dilemma: in Japan bleiben oder nach China zurückkehren. Obwohl meine Mutter mich ermutigte, weiterhin an Projekten für Dafa in Japan teilzunehmen, wusste ich, dass ich die spirituelle Stütze meines Vaters war. Außerdem wollte ich nicht, dass die Leute mich missverstanden und dachten, ich sei respektlos. Der Zustand bereitete mir innere Qualen. Darum beschloss ich, nach China zurückzukehren. Als mein Vater mich sah, wurde er wieder munterer und schien ein anderer Mensch zu sein: Seine Sprache wurde kraftvoller und er lächelte wieder. „Papa, nur der Meister kann dich retten. Lass uns gemeinsam das Fa lernen“, schlug ich ihm vor. Danach lasen mein Vater und ich jeden Tag abwechselnd einen Abschnitt aus dem Zhuan Falun. Ich brachte ihm auch bei, wie man meditiert und aufrichtige Gedanken aussendet. Sein Zustand verbesserte sich zusehends. Als wir das Buch zu Ende gelesen hatten, waren keine Krebszellen mehr in seinem Körper zu finden!

Ich wollte, dass mein Vater weiter das Zhuan Falun las. Er tat es nicht, aber Dafa war tief in seinem Herzen verwurzelt und er wusste, dass Falun Dafa gut ist. Vier Jahre sind seitdem vergangen und mein Vater erfreut sich weiterhin guter Gesundheit. Die Untersuchungen zeigen, dass der Krebs verschwunden ist.

Danke, Meister, dass Sie sich nicht nur um uns Praktizierende, sondern auch um unsere Familienmitglieder kümmern!

Als mein Vater wieder gesund war, begann er, über meine Heirat zu sprechen. Ich hatte nur einen Gedanken: Ich bat den Meister, mir zu helfen, jemanden zu finden, der Dafa und meine Kultivierung akzeptierte.

Mein Mann ermutigt mich, das Fa zu lernen und die Übungen zu machen. Er hat nichts dagegen, wenn ich unserem Baby die Aufnahmen der Vorträge des Meisters vorspiele. Am Anfang hatten wir jedoch Schwierigkeiten. Als wir beschlossen zu heiraten, erfuhren seine Eltern, dass ich Falun Dafa praktiziere. Sie wollten, dass ich es aufgab, und setzten meinen Mann deswegen unter Druck. Er fragte mich, ob ich aufhören würde, doch ich antwortete: „Ich praktiziere Falun Dafa seit über 20 Jahren. Es ist Teil meines Lebens.“ Etwa 20 Minuten saßen wir schweigend nebeneinander im Auto. Schließlich gab er es auf, mich unter Druck zu setzen. Nach unserer Hochzeit sagte er, er habe seinen Eltern gesagt, er habe mich heiraten müssen.

Nach unserer Hochzeit kümmerte ich mich um unsere Familie und behandelte meine Schwiegereltern besser als meine eigenen Eltern. Als mein Mann sagte, er sei so glücklich, mich geheiratet zu haben, erklärte ich ihm, dass Falun Dafa mich zu einem guten Menschen gemacht habe. Das konnte er nur bestätigen: Ja, er habe sich für eine Dafa-Praktizierende entschieden!

Über 20 Jahre lang hat sich der Meister um mich gekümmert. Wenn ich mich in Japan einsam fühlte und Heimweh hatte, spürte ich zutiefst, dass der Meister an meiner Seite war, genau so wie der Meister sagte:

„Der Meister ist da, das Fa ist da, Angst wovor? Lass sie nur!“ (Fa-Erklärung in Sydney, 03.08.1996)

Ich bin dem Meister für die barmherzige Errettung so dankbar!