(Minghui.org)
Wiederholte Inhaftierung und Gehirnwäsche
Huang Xuejun, ein Falun-Dafa-Praktizierender aus der Stadt Anlu, Stadtbezirk Xiaogan, Provinz Hubei, wurde Anfang November 2025 in der Stadt Guangshui von der Polizei verschleppt. Beamte brachten ihn anschließend in die Haftanstalt der Stadt Anlu, wo sie ihn unrechtmäßig einsperrten. Zwischendurch wurde er in die Gehirnwäsche-Einrichtung Changsong gebracht und dann kurz vor Neujahr erneut in die Haftanstalt von Anlu überstellt, wo er bis heute rechtswidrig festgehalten wird. Diese erneute Verfolgung entspricht nahezu exakt dem Ablauf seiner Verfolgung im vergangenen Jahr.
Am 19. April 2024 wurde Huang während seiner Arbeit in Wuhan von Polizei verschleppt. Am 20. Abend brachte der Leiter der Staatssicherheitsabteilung, Zou Chaoyang, das entsprechende Dokument der Staatsanwaltschaft in die Haftanstalt und legte Huang zusätzlich eine Entscheidung zur „Überwachung am Wohnort“ zur Unterschrift vor. Huang verweigerte die Unterschrift. Am 24. Mai Abend brachte Zou ihn zur sogenannten „Umerziehung“ in die Gehirnwäsche-Einrichtung „Fürsorgeheim“ (Changsong) in der Gemeinde Bofan von Anlu. Der Leiter des Büro 610, Yang, war maßgeblich an der Verfolgung beteiligt und leitete die „Umerziehungsmaßnahmen“. Er drohte Huang mit sieben Jahren Haft, falls er nicht kooperiere. Huang wurde dort über vierzig Tage lang verfolgt und erst am 8. Juli freigelassen.
Über zwanzig Jahre Verfolgung wegen seines Glaubens
Huang Xuejun ist 57 Jahre alt und war früher leitender Apotheker im Pu‘ai-Krankenhaus in Anlu. Jahrelang litt er an chronischer Rhinitis und Rachenentzündungen, die trotz zahlreicher Behandlungen nicht heilten. Nachdem er im Jahr 1996 begonnen hatte, Falun Dafa zu praktizieren und sich nach den Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht zu richten, verbesserten sich seine körperliche und seine geistige Gesundheit erheblich. Innerhalb von weniger als sechs Monaten verschwanden seine langjährigen Erkrankungen vollständig.
Seit Beginn der Verfolgung von Falun Dafa durch die Kommunistische Partei Chinas im Juli 1999 wurde Huang wegen seines Glaubens mehrfach verschleppt, unrechtmäßig inhaftiert und in Haftanstalten, Zwangsarbeitslagern, Gehirnwäsche-Einrichtungen und Gefängnissen verfolgt. Im Folgenden werden die wichtigsten Fakten seiner Verfolgung chronologisch aufgeführt:
Im Oktober 1999 reiste er nach Peking, um für Falun Dafa zu appellieren. Er wurde von Beamten der Abteilung für politische Sicherheit des Polizeipräsidiums Anlu entführt und unrechtmäßig verhört. Drei Tage später wurde er erneut an seinem Arbeitsplatz festgenommen. Da er sich weigerte, eine sogenannte „Garantieerklärung zum Verzicht auf Falun Dafa“ zu unterschreiben, wurde er in das Zwangsarbeitslager Xiaogan verschleppt und dort zu einem Jahr Zwangsarbeit verurteilt.
Am 29. August 2001 denunzierte ein Unbekannter ihn, als er mit Menschen über die wahren Umstände bezüglich Falun Gong sprach. Die Polizei der Kreise Xiaochang und Anlu brachte ihn in die Haftanstalt Xiaochang, wo er einen Monat lang unrechtmäßig festgehalten und gefoltert wurde. Danach überstellten sie ihn in das Zwangsarbeitslager Shayang in der Provinz Hubei, wo er zu einem weiteren Jahr Zwangsarbeit verurteilt wurde. Während der beiden Haftzeiten wurde er einer intensiven Gehirnwäsche unterzogen, körperlich misshandelt, geschlagen, mit Elektroschocks gequält, im Winter der eisigen Kälte bzw. im Sommer der prallen Sonne ausgesetzt und musste Zwangsarbeiten verrichten.
Im März 2004 wurde er an seinem Arbeitsplatz von Beamten der Staatssicherheitsabteilung Anlu entführt und in der Haftanstalt festgehalten. Zwei Tage später verschleppte ihn der Beamte Nie Hanzhang vom Büro 610 in die Gehirnwäsche-Einrichtung Tangxun-See in Wuhan, wo er einen Monat lang verfolgt wurde. Seine Familie wurde zudem gezwungen, 3.000 Yuan zu zahlen.
Im September 2004 entführten Beamte der Polizeiwache Yandian ihn, weil er Menschen über Falun Dafa und die Verfolgung aufklärte und sperrten ihn 15 Tage lang unrechtmäßig ein.
Am 22. März 2007 wurde er vormittags während der Arbeit von Beamten der Staatssicherheitsabteilungen der Städte Anlu und Yunmeng entführt und in die Haftanstalt Yunmeng gebracht. Die Polizei hetzte drei Strafgefangene auf ihn, die ihn schwer verprü-gelten, sodass er sich einen halben Monat lang kaum bewegen konnte. Vier Monate später wurde er vom Kreisgericht Yunmeng gegen Kaution nach Hause entlassen. Weniger als zwei Monate nach seiner Rückkehr an den Arbeitsplatz versuchte das Gericht erneut, ihn vor Gericht zu stellen, woraufhin er sich gezwungen sah, seine Heimat zu verlassen.
Im April 2008 kehrte er an seinen Arbeitsplatz zurück, um wieder zu arbeiten. Doch unter dem Druck des Büro 610 verweigerte sein Arbeitgeber ihm jede Beschäftigungsmöglichkeit, sodass die gesamte Familie ohne Lebensgrundlage blieb.
Am 3. November 2010 wurde er vormittags während der Arbeit von Song Huaming, dem Leiter des Büro 610 von Anlu, dessen Stellvertreter Nie Hanzhang sowie Beamten der Staatssicherheitsabteilung entführt und in eine Gehirnwäsche-Einrichtung der Provinz Hubei verschleppt, wo er über vierzig Tage lang verfolgt wurde.
Am 31. Juli 2012 wurde er erneut an seinem Arbeitsplatz von 610- und Staatssicherheitsbeamten entführt und in eine Gehirnwäsche-Einrichtung in Anlu gebracht. Am 5. August versuchte er zu fliehen und verletzte sich dabei schwer am Rücken. Er wurde in das Zweite Krankenhaus der Stadt Anlu gebracht, wo eine Kompressionsfraktur der Lendenwirbelsäule diagnostiziert wurde. Die Ärzte ordneten drei Monate Bettruhe an. Um weiterer Verfolgung zu entgehen, ließ er sich am nächsten Tag von seiner Familie mit einem Handkarren nach Hause bringen. Durch das Lernen des Fa und das Praktizieren der Übungen erholte er sich innerhalb eines Monats vollständig.
Am 10. September 2016 wurde er denunziert, während er einen älteren Mitpraktizierenden besuchte. Er wurde von Beamten der Staatssicherheitsabteilung Anlu sowie der Polizeiwache Tangdi entführt. Zunächst verhängten sie eine 14-tägige Administrativhaft gegen ihn. Am 23. September brachten sie ihn in eine Gehirnwäsche-Einrichtung der Provinz Hubei und später, am 16. Dezember, wieder in die Haftanstalt von Anlu.
Im Juni 2017 wurde er vom Gericht der Stadt Anlu unrechtmäßig zu vier Jahren Haft verurteilt und anschließend in das Gefängnis Fanjiatai in Shayang, Provinz Hubei, überstellt, wo er weiterhin verfolgt wurde.
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