(Minghui.org) Eine 76-jährige Frau aus der Stadt Qiqihar, Provinz Heilongjiang, wurde kürzlich wegen des Praktizierens von Falun Gong zu vier Jahren Haft und einer Geldstrafe von 10.000 Yuan (ca. 1200 Euro) verurteilt.
Li Derong, eine pensionierte leitende Rechnungsprüferin, wurde am 15. Oktober 2025 von Beamten der Polizeistation Zhengyang festgenommen. Um „Beweise“ gegen sie zu sammeln, durchsuchte die Polizei ihre Wohnung sechsmal. Sie wurde Mitte Dezember 2025 vom Bezirksgericht Jianhua verurteilt.
Lis Mann war vor ihrer Verhaftung vier Jahre lang bettlägerig. Aus Sorge um sie verschlechterte sich sein Gesundheitszustand rapide. Bevor er am 9. Dezember 2025 starb, beantragte seine Familie, dass das Ehepaar sich ein letztes Mal sehen dürfe, doch das Gericht lehnte den Antrag ab. Li wurde wenige Tage später verurteilt.
Lis jüngste Tortur begann mit ihrer Verhaftung im September 2022, ebenfalls durch Beamte der Polizeistation Zhengyang. Ein Unbekannter hatte sie wegen der Verbreitung von Informationsmaterialien über Falun Gong angezeigt. Die Polizei beschlagnahmte Falun-Gong-Materialien aus ihrer Tasche und verhörte sie. Sie durchsuchten auch ihre Wohnung ohne sich auszuweisen und beschlagnahmten drei Falun-Gong-Bücher. Li wurde am Abend gegen Kaution freigelassen. Um den Fall abzuschließen, verhaftete die Polizei sie 2025 erneut und schaffte es, genügend „Beweise“ zu sammeln, um eine Verurteilung zu erwirken.
Zusätzlich zu dieser jüngsten Haftstrafe war Li bereits am 27. September 2013 ins Visier der Polizei geraten. Die Polizei durchsuchte die Wohnung ihrer Tochter und beschlagnahmte einen Computer und einen Drucker. Sie beschlagnahmte außerdem 1.000 Yuan (ca. 120 Euro) Bargeld, das sich in ihrer Tasche befand. Später übergab die Polizei Lis Fall der Staatsanwaltschaft. Sie wurde am 11. Oktober 2014 vom Bezirksgericht Longshan zu vier Jahren Haft verurteilt und sechs Tage später in das Frauengefängnis Harbin eingeliefert.
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