(Minghui.org) Ich grüße den verehrten Meister! Seid gegrüßt, liebe Mitpraktizierende!

Im Jahr 1997 begann ich, Falun Dafa zu praktizieren. Die Zeit vergeht wie im Flug und im Nu sind 28 Jahre vergangen. Bisher hatte ich nie den Mut, einen Bericht über meine Kultivierungserfahrungen zu schreiben. Als mich eine Mitpraktizierende darum bat, zögerte ich zuerst, weil ich dachte, dass ich mich nicht gut genug kultiviert hätte und nicht würdig sei, meine Erfahrungen auf einer so heiligen Fa}-Konferenz mitzuteilen. Später dachte ich noch einmal darüber nach, warum die Praktizierende mich darum gebeten hatte. Es musste doch einen Grund dafür geben. Schließlich beschloss ich, dem Meister nach so vielen Jahren Bericht zu erstatten, dabei nach innen zu schauen und mich in meiner Kultivierung zu erhöhen.

In den 28 Jahren meiner Kultivierung im Falun Dafa ist so viel passiert, dass ich nicht wusste, wo ich mit dem Schreiben beginnen sollte. Und so bat ich eine Mitpraktizierende um Hilfe und erzählte ihr von meinem Kultivierungsweg. Sie half mir, meinen Erfahrungsbericht zu strukturieren. Danach beschloss ich, ihn neu zu schreiben. Für die geduldige Unterstützung der Mitpraktizierenden bin ich sehr dankbar.

Der Meister hat mich in der gesamten Zeit meiner Kultivierung begleitet und beschützt. Falun Dafa schenkte mir Kraft und Beharrlichkeit, die mich zu dem gemacht haben, was ich heute bin.

Durch Familienkonflikte belastet

Die Verfolgung von Falun Dafa durch die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) brachte viel Unruhe in mein Berufs- und Privatleben, sodass ich mit dem Gedanken spielte, China zu verlassen. Später lernte ich meinen singapurischen Ehemann kennen. Im Jahr 2003 heirateten wir. Dann wanderte ich nach Singapur aus, wo wir bei meinen Schwiegereltern lebten. Der Vater meines Mannes ist Christ, während alle anderen katholisch sind. Ich dachte, sie seien alles freundliche Menschen, sodass wir in Harmonie zusammenleben könnten. Doch ich irrte mich. Es stellte sich heraus, dass unsere unterschiedlichen Glaubensvorstellungen doch einen großen Einfluss auf mein Leben haben sollten.

Meine Schwiegermutter wollte, dass ich zum katholischen Glauben konvertiere. Damals hatte ich noch kein tieferes Verständnis der Fa-Prinzipien. Ich wusste nur, dass Falun Dafa gut ist, mir die Übungen zu guter Gesundheit verholfen hatten und dass ich Falun Dafas wundersame Kräfte persönlich erfahren hatte. Was ich nicht wusste, war, wie ich meiner Schwiegermutter die wahren Umstände über Falun Dafa und über die Verfolgung durch die Kommunistische Partei erklären sollte. Ich wusste selbst nicht genau, warum die KPCh Falun Dafa verfolgt und kannte auch keine Details dazu. Ich schaute mir auch nie Nachrichten aus China an.

Ich lernte weiterhin das Fa und praktizierte die Übungen. Obwohl sich alle respektvoll benahmen und wir harmonisch zusammenlebten, spürte ich, dass sie unzufrieden mit mir waren. Wenn ich morgens auf dem Balkon die Übungen machte, bemerkte ich, dass meine Schwiegermutter immer an der Balkontür stand und aus ihren Schriften rezitierte. Mir wurde klar, dass es Absicht war, damit ich sie hören konnte. Da sie älter war, gab ich nach und widersprach ihr nicht. Ich wollte es meinem Mann auch nicht unnötig schwermachen. Meine Schwiegermutter hatte eine sehr starke Persönlichkeit und traf alle Entscheidungen im Haushalt. Jeder musste ihr zuhören und gehorchen. Mein Mann ist ein sehr pflichtbewusster Sohn. Er hat ein sanftes Wesen und hört immer auf seine Mutter. Um den Familienfrieden zu wahren, bemühte ich mich, zu schweigen und meiner Schwiegermutter zu gehorchen.

Dabei rezitierte ich oft dieses Gedicht des Meisters:

„Vollendung, Buddhafrucht erhalten,Bitternis ertragen für Freude halten.Den Körper ermüden, keine Bitternis,Das Herz kultivieren, das Schwierigste.Jeder Paß, da hindurch müssen,Überall Dämonen.Hundert Bitternisse gleichzeitig herabfallen,Dann sehen, wie er lebt.Weltliches Leiden ertragen können,Aus der Welt, Buddha sein.“(Das Herz leiden lassen, 17.12.1976, in: Hong Yin I)

Da ich arbeitslos war, hatte ich viel Zeit, das Fa zu lernen und die Übungen zu machen. Ich besuchte auch oft Minghui.org (die globale Kommunikationsplattform für Dafa-Jünger), um mich über die aktuelle Lage in China zu informieren. Als ich die Berichte über die brutale Verfolgung von Falun Dafa auf Minghui sah, wuchs die Angst in mir. Ich konnte diese Anhaftung nicht aufgeben und praktizierte weiterhin nur zu Hause. Später wurde ich schwanger und brachte einen Sohn zur Welt, den ich bis zum Kindergarten betreute. Der Lebensunterhalt unserer fünfköpfigen Familie hing vom Gehalt meines Mannes ab. Als unser Sohn in die Schule kam, suchte ich mir eine Arbeitsstelle, um die Familie zu entlasten, finanziell unabhängig zu werden und mich besser in das Leben in Singapur zu integrieren. Währenddessen kultivierte ich mich weiterhin allein.

Mein Sohn beginnt, Falun Dafa zu praktizieren

Als mein dreijähriger Sohn in den Kindergarten kam, war er häufig krank. Da ich arbeitete, kümmerte sich meine Schwiegermutter um ihn. Wenn er nicht in der Kita war, nahm sie ihn oft mit in die Kirche. Als ich ihr das nicht erlauben wollte, schrie sie meinen Mann an. Um den Familienfrieden zu wahren, gab ich nach. Seit 2010 hatte mein Sohn fast jeden Monat hohes Fieber. Der Arzt verschrieb ihm jedes Mal Antibiotika. Doch wenn er es einnahm, erbrach er sich und war kreidebleich. Ich war sehr besorgt und überlegte, wie ich ihn zum Fa-Lernen anleiten könnte. Da meine Schwiegermutter eine sehr starke Persönlichkeit hat, musste ich im Umgang mit ihr behutsam vorgehen. Jedes Mal vor dem Fa-Lernen betrachtete ich still das Foto des Meisters und bat ihn um Weisheit.

Im Jahr 2012 verletzte sich meine Schwiegermutter bei einem Sturz. Vorübergehend kam sie bei meiner zweiten Schwägerin unter. Während ihrer Abwesenheit brachte ich meinen Sohn zum Minghui-Kurs, damit er dort das Fa lernen und die Übungen machen konnte. Der barmherzige Meister half meinem Sohn und brachte seinen Körper wieder ins Gleichgewicht. Dafür bin ich dem Meister sehr dankbar. Mein Sohn hatte häufig Fieber, aber sobald er das Fa lernte und die Übungen machte, war er am nächsten Tag fieberfrei. Er war auch sehr fleißig in seiner Kultivierung. Jeden Abend lernte er das Fa und machte die Übungen. Nach etwa einer Woche war er dann wieder vollständig genesen.

Kultivierung inmitten von Prüfungen

Nach ihrer Genesung kam meine Schwiegermutter wieder nach Hause. Als sie erfuhr, dass ich meinen Sohn jeden Sonntag zum Minghui-Kurs brachte, verlor sie die Fassung. Sie murmelte oft vor dem Altar und rezitierte in ihrem Zimmer ihre Schriften.

Aus ihrer Sicht betrachtet hatte meine Ankunft ihr Leben verändert und ihr den geliebten Sohn genommen. Da sie sich in jungen Jahren oft mit ihrem Mann gestritten hatte, schenkte sie all ihre Liebe ihren Kindern. Doch mein Mann war der Einzige, der bereit war, mit ihr zusammenzuleben. Sie kümmerte sich aufopferungsvoll um ihn. Sie stand sogar früh morgens auf, um ihm Hühnerbrühe zu kochen. Nachts kam sie oft in unser Zimmer, um ihn zuzudecken, damit er sich nicht erkältete. Als er sie bat, damit aufzuhören, sagte sie wütend: „Ich tue das zu deinem Besten.“ Mein Mann schwieg und ich war sprachlos. Manchmal verlor ich die Geduld und sagte zu meinem Mann: „Warum lassen wir uns nicht einfach scheiden? Dann kannst du bei deiner Mutter leben. Du bist für eine Ehe nicht geeignet.“

Meine Schwiegermutter wollte unseren Sohn immer noch mit in die Kirche nehmen, aber ich gab nicht mehr nach. Inzwischen hatte ich sehr viele Erfahrungsberichte auf Minghui.org gelesen. Und so begann ich, ihr die wahren Umstände über Falun Dafa zu erklären. Ich erzählte ihr, wie sich der Gesundheitszustand meines Sohnes durch die Übungen verbessert hatte. Manchmal, wenn er die Meditation im doppelten Lotussitz gemacht hatte, war das Fieber schon am nächsten Tag gesunken. Auch ich war durch Falun Dafa sehr gesund geworden. Doch ich merkte, dass meine Worte sie nicht erreichten. Für sie zählte nur ihr Glaube und alles andere war schlecht. Trotzdem erlaubte ich ihr nicht, unseren Sohn in ihre Kirche mitzunehmen. Mit der Zeit verstand ich jedoch, dass mein Kultivierungszustand für diese Störung verantwortlich war und sie verursacht hatte. Wir begegneten uns jedoch weiter mit gegenseitigem Respekt. Jeden Sonntag brachte ich meinen Sohn zum Minghui-Kurs. Sie hatte keine Wahl und konnte über mein Verhalten nur die Stirn runzeln. Eines Tages brachten wir vom Minghui-Kurs ein paar kleine Lotusblumen mit. Da verlor sie völlig die Beherrschung und sagte wirklich gemeine Dinge zu mir. Auch ich verlor zuerst die Fassung, danach sagte ich ruhig zu ihr: „Das ist eine Verunglimpfung des Buddha Fa. Du sammelst dadurch Karma an. Du glaubst an deinen Gott und er lehrt dich, ein guter Mensch zu sein. Seit ich in diese Familie eingeheiratet habe, habe ich mich dir in jeder Hinsicht angepasst, dir nachgegeben und dich die Entscheidungen im Haus treffen lassen. Jetzt willst du sogar meine Gedanken kontrollieren. Ich kann dir in allem gehorchen, nur meine Gedanken kannst du nicht kontrollieren.“ Je mehr ich sprach, desto wütender wurde ich. Nachdem ich geendet hatte, brach ich in lautes Weinen aus. Mein Mann konnte nur hilflos daneben stehen und versuchen, mich zu trösten.

Das war das einzige Mal, dass ich mich mit meiner Schwiegermutter gestritten habe. Später wurde mir klar, dass ich meine Xinxing nicht bewahrt hatte. Es wäre doch eine Gelegenheit zur Erhöhung der {{Xinxing gewesen. Ich entschuldigte mich bei ihr. Danach schlug sie nicht mehr vor, meinen Sohn mit in ihre Kirche zu nehmen, sondern beobachtete meinen Mann ganz genau. Immer wenn er sonntags nicht arbeitete, drängte sie ihn, in die Kirche zu gehen.

Die Chance schätzen und helfen, Lebewesen zu erretten

Als ich in Singapur zu arbeiten begann, war ich bereits 36 Jahre alt. Obwohl ich in China als Buchhalterin gearbeitet hatte, reichten meine Englischkenntnisse nicht aus. Es schien mir unrealistisch, Zeit für die Vorbereitung auf das internationale Berufsqualifikationszertifikat der London Chamber of Commerce and Industry (LCCI) oder die professionelle Buchhalterqualifikation der Association of Chartered Certified Accountants (ACCA) zu investieren. Mein Ziel war, Geld zu verdienen und meinen Mann zu unterstützen. 

Meine erste Stelle als Buchhaltungsassistentin war bei einem Unternehmen, das Carlsberg Beer aus Dänemark vertrieb. Für diese Tätigkeit reichten meine grundlegenden Englischkenntnisse aus. Ein Jahr später zog das Unternehmen in ein relativ weit entferntes Industriegebiet um. Das hätte für mich einen viel längeren Arbeitsweg bedeutet. Damals war mein Sohn noch klein und ich musste mich um ihn kümmern, deshalb kündigte ich. Ich fand eine Stelle in einem anderen Lebensmittelunternehmen. Als ich mich dort vorstellte, stand ich lange am Eingang und zögerte, da die Räumlichkeiten so schmuddelig und unhygienisch wirkten.

In China hatte ich in schicken Büros gearbeitet. Nun wäre ich jedoch gezwungen gewesen, in einem solchen Umfeld zu arbeiten. Aber dann dachte ich: „Da ich schon mal hier bin, sollte ich mich einfach mal umsehen!“ Der Chef bat mich, gleich am nächsten Tag anzufangen. Als ich das heruntergekommene Büro verließ, bemerkte ich, dass die Küchenmitarbeiter alle aus China kamen. Plötzlich ergab alles einen Sinn. Hatte das alles nicht der Meister arrangiert? War das nicht der perfekte Ort, um den Menschen hier die wahren Begebenheiten zu erklären? So viele Jahre hatte ich mich allein zu Hause kultiviert und war nie hinausgegangen, um die Menschen über die Fakten zu informieren. Und jetzt bot sich mir diese Chance! Gleichzeitig konnte ich Geld verdienen, um meine Familie zu unterstützen. War das nicht wunderbar?

Als ich in dem Lebensmittelunternehmen anfing, war ich die einzige Angestellte im Büro und musste mich um alles kümmern: von der Materialbestellung über die Produktion, die täglichen Lieferungen an die Kunden, die Kundenbestellungen, die Einteilung der Mitarbeiter in Arbeitszeit und Pausen bis hin zur monatlichen Rechnungsstellung und dem Ausstellen der Schecks.

Jeden Nachmittag nahm ich mein Mittagessen mit ins Geschäft und aß zusammen mit den chinesischen Mitarbeitern. Es waren alles junge Männer. Ich fragte sie, ob sie Falun Dafa kennen würden. Ihre erste Reaktion war, dass Falun Dafa in China verboten sei und dass es die Menschen sogar zur Selbstverbrennung auffordere. Sie alle waren von der Propaganda der Partei getäuscht. Als ich ihnen erzählte, dass ich Falun Dafa praktizieren würde, weiteten sich ihre Augen und sie sahen mich ungläubig an. Dann erzählte ich ihnen, wie ich mit Falun Dafa angefangen hatte und wie die Partei die Praktik verfolgt, berichtete von der Lüge mit der Selbstverbrennung und dass Falun Dafa weltweit praktiziert wird. Ich bot ihnen auch an, ihnen bei den drei Austritten zu helfen. Es fiel ihnen schwer, die Fakten auf einmal zu begreifen. Anfangs waren sie alle skeptisch. Deshalb nutzte ich jede Gelegenheit, mit ihnen darüber zu sprechen. Ich begann damit, meine Besorgnis über ihre Lebensumstände auszudrücken und die sozialen Probleme anzusprechen. Wir diskutierten auch die Unterschiede zwischen China und Singapur in den Bereichen Bildung, Gesundheitswesen, Renten und Beschäftigung. Wir behandelten auch diese Fragen: Wenn China so stark und mächtig ist, warum wandern dann die reichen Chinesen weiterhin in andere Länder aus? Und warum wollen auch die einfachen Leute China verlassen und versuchen, illegal über die Grenze zu kommen? Warum blockiert China das Internet? Ich erklärte ihnen auch, warum der Austritt aus der KPCh einem Menschen Frieden und Sicherheit bringe und dass sie hier im Ausland die Möglichkeit hätten, über all das nachzudenken und sich über die wahren Umstände zu informieren.

Sobald sich eine Gelegenheit bot, sprach ich mit ihnen. Zudem zeigte ich ihnen Videos, damit sie die Fakten besser verstehen konnten. Die meisten entschlossen sich anschließend zum Parteiaustritt. Als einige ihren Vertrag beendet hatten und nach China zurückkehrten, wurden neue chinesische Mitarbeiter eingestellt. Ich klärte alle neuen Mitarbeiter über die Tatsachen auf.

Besonders interessant ist die folgende Geschichte von einem Mann aus einer ländlichen Gegend Chinas. Ich sprach über ein Jahr lang mit ihm, aber er zögerte immer noch, aus der Partei auszutreten. Er war nach wie vor der Meinung, dass die Korruption der Partei normal sei und die einfachen Leute einfach ihr Leben leben sollten. Dann nahm er Urlaub und fuhr nach Hause. Nach seiner Rückkehr bat er mich, ihm beim Austritt aus der Partei zu helfen. Ich fragte ihn nach dem Grund und so erzählte mir: „Einige Häuser in meinem Dorf sind von der lokalen Regierung abgerissen worden, um Platz für den Straßenbau zu schaffen. Die Bewohner haben jedoch keine angemessene Entschädigung dafür erhalten. Als sie sich an die höheren Behörden wandten, wurden sie bedroht. Ein Dorfbewohner kletterte sogar mit einem Megafon auf einen Baum und rief: ,Nieder mit der KP Chinas!‘“ Nach all diesen Erlebnissen sei ihm klar geworden, dass ein gutes Leben allein nicht genüge, denn unter der Herrschaft der KPCh könne jederzeit eine Katastrophe eintreten.

Meine berufliche Tätigkeit war sehr vielseitig und hielt mich auf Trab. Wenn ich heimkam, musste ich noch den Haushalt erledigen. Deshalb konnte ich nur gelegentlich an meinen freien Tagen an einer touristischen Sehenswürdigkeit die wahren Umstände erklären und die Übungen praktizieren. Als ich dort einmal die Übungen praktizierte, hörte ich einige Touristen rufen: „Falun Dafa ist gut!“, während andere flüsterten: „Schau mal, Falun Dafa!“ Die Mitpraktizierenden klärten sie dann über die Tatsachen auf.

Als ich eines Tages gerade nach Hause gehen wollte, fragte mich ein Chinese: „Gnädige Frau, wie viel zahlen sie Ihnen dafür?“ Dabei deutete er auf mein Falun-Dafa-T-Shirt. Ich sagte zu ihm: „Niemand gibt uns Geld. Wir alle nutzen unsere Freizeit, um hierherzukommen und Ihnen die Tatsachen über die Verfolgung in China zu erzählen. Wir hoffen, dass Sie sich nicht von den Lügen in den chinesischen Nachrichten täuschen lassen. Da Sie sich eine Auslandsreise leisten können, sollten Sie die Gelegenheit nutzen, mehr über die Dinge zu erfahren, die Sie in China nicht sehen können oder die anders sind als in China.“

Ich öffnete die YouTube-App auf meinem Handy, um ihm einige Videos zur Erklärung der wahren Umstände zu zeigen, und erklärte ihm: „Die Partei blockiert das Internet, damit Sie die wahren Begebenheiten außerhalb Chinas nicht sehen können.“ Da er nicht so viel Zeit hatte, konnte ich ihm die Fakten nicht vollständig erklären. Aber er willigte ein, aus der Partei auszutreten. Als er in den Bus stieg, zeigte er mir den Daumen nach oben.

Am Arbeitsplatz bin ich fleißig und verantwortungsbewusst. Als die Firma florierte, nahm auch die Arbeitsbelastung zu. Mit meinem Gehalt stiegen auch meine Verantwortlichkeiten. Ich war oft erschöpft und selbst beim Fa-Lernen kreisten meine Gedanken um die Arbeit. Auch die Übungen fielen mir zunehmend schwerer. Ich fühlte mich oft machtlos und träumte sogar nachts von der Arbeit. In den letzten Jahren hatte die Firma einige ihrer chinesischen Mitarbeiter durch Mitarbeiter aus Myanmar ersetzt. Da ich mich nicht auf das Fa-Lernen konzentrieren und mit den Übungen nicht mithalten konnte, war ich sehr müde. Ich konnte mich nicht einmal mehr über mein Gehalt freuen und hatte große Angst, in dieser Welt verloren zu gehen. Nachdem ich etwa ein Jahr mit mir gekämpft hatte, beschloss ich im vergangenen Jahr, meine Arbeitsstelle zu kündigen und auf mein gutes Gehalt zu verzichten. Danach wurde ich innerlich ruhiger und empfand eine außergewöhnliche Freude. Als ein Mitpraktizierender von meiner Kündigung erfuhr, lud er mich ein, beim Neun-Tage-Seminar mitzuhelfen. Ich sagte sofort zu. Als wir den neuen Praktizierenden zum ersten Mal die Übungen beibrachten, stand ich auf einem kleinen quadratischen Tisch und konnte eine starke Energiewelle spüren. Am dritten Tag konnte ich spüren, dass sich das Gebotsrad hinter meinem Rücken drehte. Ein starker, warmer Energiestrom durchströmte meinen Körper von Kopf bis Fuß. Buddhas Gnade ist grenzenlos. Ich wusste, dass es eine Ermutigung des Meisters war! In dieser Zeit führten die Mitpraktizierenden auch die Hüfttrommelgruppe wieder ein. Obwohl ich befürchtete, dass ich es nicht so einfach lernen könnte, schloss ich mich auf Anraten meiner Mitpraktizierenden an.

Fazit:

Auf meinem Kultivierungsweg bin ich gestolpert und dann Schritt für Schritt vorwärts gegangen. Zu Hause oder im Beruf stand ich zahlreichen Konflikten und Herausforderungen gegenüber. Immer wenn ich das Gefühl hatte, nicht mehr weitermachen zu können, erinnerte ich mich an die folgenden Worte des Meisters:

„Schwer zu ertragen, ist zu ertragen. Unmögliches ist möglich.“ (Zhuan Falun, 2019, S. 480)

Bitte korrigiert mich, falls etwas in meinem Bericht nicht mit dem Fa übereinstimmt.

Vielen Dank, verehrter Meister! Vielen Dank, liebe Mitpraktizierende!