(Minghui.org) Im August 2025 wurde eine Einwohnerin von Harbin, Provinz Heilongjiang, wegen ihres Glaubens an Falun Dafa verhaftet. Am selben Tag wurden noch mindestens zwanzig andere Falun-Dafa-Praktizierende in den Bezirken Acheng und Shuangcheng festgenommen.
Es ist unklar, wo Li Hongmei festgehalten wird. Sie hat früher bereits zwei Haftstrafen in einem Zwangsarbeitslager von insgesamt vier Jahren abgeleistet. Ihre über 70-jährige Mutter sowie ihr 43-jähriger Bruder, die ebenfalls Falun Dafa praktizierten, starben 2000 bzw. 2002 infolge der Verfolgung.
Das Leid der Familie
Früher litt Li an schwerer Tinea manuum (einer Pilzinfektion der Hände), die durch keine Behandlung gelindert werden konnte. Später traten Blutflecken an ihren Beinen auf, die sich allmählich bis zum Rücken ausbreiteten. Sie war kaum noch in der Lage, sich selbst zu versorgen. Ihr Kind kränkelte von Geburt an und ihr Mann hatte einen Bandscheibenvorfall und eine Verengung des Wirbelkanals. Die ganze Familie fristete ein elendes Dasein.
Nachdem Li im Juli 1995 angefangen hatte, Falun Dafa zu praktizieren, verschwanden all ihre Symptome. Auch ihr Mann und ihr Kind wurden gesund. Ihre Mutter, Wen Jingtian, die halbseitig gelähmt war, erholte sich auf wundersame Weise nach nur sieben Tagen des Praktizierens von Falun Dafa. Lis älterer Bruder, Li Hongbin, begann daraufhin ebenfalls zu praktizieren.
Li, ihr Bruder und ihre Mutter wurden nach Beginn der Verfolgung im Juli 1999 ins Visier genommen. Ihr Bruder wurde im Dezember 2000 und 2002 zweimal zu Zwangsarbeit verurteilt. Er starb am 14. Juli 2002 während seiner zweiten Haft im Alter von 43 Jahren. Seine Mutter verstarb, als er und seine Schwester inhaftiert waren. Wen wurde im Oktober 2000 zusammen mit ihrer Tochter verhaftet und musste mitansehen, wie ihre Tochter brutal gefoltert wurde. Aus Protest trat sie in den Hungerstreik und wurde wenige Tage später freigelassen. Wen war ständigen Schikanen durch die Behörden ausgesetzt und starb Ende 2000.
Lis jüngste Verhaftung erfolgte nach vier vorherigen Festnahmen. Am 25. September 1999 fuhr sie nach Peking, um sich für Falun Dafa auszusprechen, und wurde dort verhaftet. Nach 115 Tagen Haft wurde sie freigelassen, nachdem man 10.000 Yuan (etwa 1.200 Euro) von ihr erpresst hatte. Sieben Tage später wurde sie erneut verhaftet und 113 Tage festgehalten. Ihre Familie wurde um 1.000 Yuan erpresst.
Am 15. Oktober 2000 fuhr Li wieder nach Peking, wurde abermals verhaftet und zu einem Jahr Zwangsarbeit verurteilt. Nach ihrer Freilassung im Oktober 2001 sah sie sich ständigen Schikanen ausgesetzt. Einmal hämmerte die Polizei stundenlang an ihre Tür. Sie weigerte sich, die Tür zu öffnen, woraufhin sie schließlich abzogen.
Nach einer weiteren Festnahme am 13. März 2002 wurde Li zu drei Jahren Zwangsarbeit verurteilt. Kurz nach ihrer Einlieferung ins Arbeitslager Wanjia in Harbin wurde auch ihr Bruder dorthin gebracht und musste dort eine Zwangsarbeitsstrafe von unbekannter Dauer ableisten. Sie durften nicht miteinander sprechen und wussten nicht, dass dies das letzte Mal war, dass sie sich sahen. Li starb am 14. Juli 2002, nachdem er ins Zwangsarbeitslager Changlinzi verlegt worden war.
Einzelheiten zur Verfolgung und Folter der Geschwister während der Haft sind in den unten verlinkten Berichten aufgeführt.
Frühere Berichte:
New Cases of Falun Gong Practitioners Who Died After Being Drugged While In Custody (Graphic Photos)
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