(Minghui.org) Wie Minghui.org kürzlich erfahren hat, verbüßt Xie Jian aus Luoyang in der Provinz Henan eine weitere Haftstrafe im Frauengefängnis der Provinz Henan in Xinxiang.
Xie wurde Mitte März 2025 festgenommen, nachdem jemand sie wegen der Verbreitung von Informationsmaterialien über Falun Dafa angezeigt hatte. Beamte der Polizei des Bezirks Xigong brachten sie in die Haftanstalt von Luoyang.
Die Staatsanwaltschaft des Bezirks Xigong erhob später Anklage gegen Xie, und das Bezirksgericht Xigong verurteilte sie Mitte Juli 2025 zu viereinhalb Jahren Haft. Anschließend trat sie ihre Haft an. Weitere Details sind noch nicht bekannt.
Es ist das zweite Mal, dass Xie wegen ihres Glaubens an Falun Dafa im Frauengefängnis der Provinz Henan inhaftiert ist. Am 8. Mai 2015 wurde sie schon einmal festgenommen, weil sie im Kreis Mengjin, der zur Stadt Luoyang gehört, Informationsmaterialien verbreitet hatte. Das Kreisgericht Mengjin verurteilte sie im Dezember 2015 zu fünf Jahren Haft. Auch die anderen mit ihr festgenommenen weiblichen Praktizierenden wurden verurteilt: Wu Gaimei und Liu Lianqin jeweils zu viereinhalb Jahren, Shi Yaqiong zu vier Jahren und Sun Xuezhen zu drei Jahren Haft.
Alle verbüßten ihre Haftstrafen im Frauengefängnis der Provinz Henan, der Hafteinrichtung, die für alle weiblichen Praktizierenden der Provinz, die wegen ihres Glaubens verurteilt wurden, vorgesehen ist. Die Praktizierenden müssen Zwangsarbeit leisten und sind verschiedenen Formen von Misshandlung ausgesetzt, darunter Schläge, Elektroschocks, Zwangsjacken, stundenlanges Sitzen auf einem kleinen Hocker oder Stehen mit dem Gesicht zur Wand, Einzelhaft, Fesselung in schmerzhaften Positionen, intensives körperliches Training, Schlafentzug und die unfreiwillige Verabreichung unbekannter Medikamente.
Viele Praktizierende werden während ihrer Haftzeit zeitweise in Isolationshaft gehalten. Die kleine Zelle hat keine Fenster, ist aber im Winter kalt. Es gibt nur eine Schlafstelle aus Zement.
Die Wärter fesseln die Praktizierenden über lange Zeiträume an die Metalltür der Einzelhaftzelle, manchmal mit Lappen im Mund oder Masken. Andere werden geknebelt und auf einem Stuhl fixiert. Als Xie vor zehn Jahren dort festgehalten wurde, waren die Schreie der Praktizierenden im ganzen Gebäude zu hören. Die Wärter ließen die Praktizierenden auch hungern, viele von ihnen waren danach nur noch Haut und Knochen.
Xie blieb trotz der brutalen Folter standhaft in ihrem Glauben. Ihre Eltern vermissten sie so sehr, dass sie kurz nacheinander erkrankten und starben. Sie wurde schließlich 2020 freigelassen, sah sich aber fortan ständigen Schikanen durch Polizei und Gemeindemitarbeiter ausgesetzt.
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