(Minghui.org) Anmerkung der Redaktion: Sowohl in der westlichen als auch in der chinesischen Kultur ist das Prinzip der karmischen Vergeltung, also die letztendliche Verantwortung für die eigenen Taten, weit verbreitet. Die grundlegende Lehre von Falun Dafa lautet Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht. Das Universum belohnt Handlungen, die mit diesen Prinzipien im Einklang stehen, während Schläge, Folter und Mord karmische Vergeltung nach sich ziehen. Anders ausgedrückt: Gute Taten werden mit Gutem belohnt, während böse Taten die entsprechende Vergeltung nach sich ziehen. Artikel wie dieser sollen diejenigen, die Unrecht begehen, in mitfühlender Weise an dieses Prinzip erinnern.

Als die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) im Juli 1999 die Verfolgung von Falun Dafa anordnete, mobilisierte sie das gesamte Land für diese Kampagne. Während Polizei, Staatsanwälte, Richter und Gefängniswärter aktiv Falun-Dafa-Praktizierende verhafteten, anklagten, verurteilten und folterten, wurden auch die breite Öffentlichkeit und die Mitarbeiter der Wohnkomitees dazu angehalten, Praktizierende zu überwachen und zu melden.

Viele dieser Täter behaupteten, nicht an karmische Vergeltung für ihre Taten zu glauben. Seit Beginn der Verfolgung hat Minghui.org jedoch mehr als 10.000 Fälle von Vergeltung dokumentiert, die Regierungsbeamte, Staatsanwälte, Richter, Polizisten sowie gewöhnliche Bürger betreffen. Einige der Beteiligten starben an Krankheiten, andere wurden vom Blitz getroffen, kamen bei Autounfällen ums Leben oder nahmen sich das Leben; wieder andere verloren ihre Arbeit oder wurden wegen Verbrechen verurteilt.

Dieser Artikel stellt die Fälle von 13 Mitgliedern der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) sowie eines Dorfbewohners vor, die aufgrund ihrer Beteiligung an der Verfolgung karmische Vergeltung erlitten haben.

Fall 1: Gao Yichen, ehemaliger stellvertretender Direktor des zentralen Büro 610, angeklagt

Gao Yichen, ehemaliger stellvertretender Direktor des zentralen Büros 610 – einer außergesetzlichen Behörde, die eigens zur Verfolgung von Falun Dafa eingerichtet wurde –, geriet am 9. Juni 2025 ins Visier von Ermittlungen. Am 20. Januar 2026 erhoben die Behörden Anklage gegen ihn.

Während Gaos Amtszeit von 2005 bis 2015 nahm die Verfolgung von Falun Dafa in ganz China besonders brutale Ausmaße an. Mindestens 1.272 Praktizierende verloren in diesem Zeitraum infolge der Verfolgung ihr Leben. Einige wurden in Haft zu Tode geprügelt – teils wenige Tage, teils Monate nach ihrer Festnahme. In mehreren Fällen ließen die Behörden die Leichen ohne Wissen oder Zustimmung der Angehörigen einäschern. Tausende weitere Praktizierende wurden verhaftet, schikaniert oder zu langjährigen Gefängnisstrafen verurteilt.

Fall 2: Tang Huaijun, ehemaliger Sekretär des Komitees für Politik und Recht, stirbt an Krebs

Tang Huaijun war zehn Jahre lang Sekretär des Komitees für Politik und Recht des Kreises Dumeng in der Provinz Heilongjiang. Während seiner Amtszeit inszenierte er Dutzende von Massenverhaftungen lokaler Falun-Dafa-Praktizierender, von denen viele unrechtmäßig zu Gefängnisstrafen verurteilt wurden. Tang erkrankte später an Lungenkrebs, der in die Knochen metastasierte. Er starb am 29. Juni 2025 im Alter von 70 Jahren.

Fall 3: Wan Song, Leiter der Big-Data-Abteilung der Polizei stirbt plötzlich

Wan Song, Absolvent der Fakultät für Informatik der Huazhong-Universität für Wissenschaft und Technologie, leitete die Abteilung für wissenschaftliche und technologische Information des Polizeipräsidiums der Stadt Wuhan in der Provinz Hubei. In dieser Funktion spielte er eine maßgebliche Rolle beim Aufbau von Big-Data-Überwachungsnetzwerken für die örtliche Polizei, die direkt zur Verhaftung und Verurteilung zahlreicher Falun-Dafa-Praktizierender beitrugen.

Am 26. Mai 2025 brach Wan Song während der Arbeit zusammen. Er starb am Morgen des 27. Mai im Krankenhaus im Alter von 50 Jahren.

Fall 4: Liu Yan, Beamtin der Polizeistation Shahe in der Stadt Jiujiang, Provinz Jiangxi, stirbt plötzlich

Seit 2015 schikanierte Liu Yan, Beamtin der Polizeistation Shahe in der Stadt Jiujiang (Provinz Jiangxi), aktiv zahlreiche Falun-Dafa-Praktizierende und schüchterte deren Familienangehörige ein. Im Februar 2025 erlitt sie zu Hause einen Schlaganfall; als ihre Familie ihr zu Hilfe eilte, war sie bereits tot.

Fall 5: Bi Liheng, stellvertretender Oberstaatsanwalt, erkrankt an Kehlkopfkrebs

Bi Liheng trat im Januar 2024 sein Amt als stellvertretender Oberstaatsanwalt der Staatsanwaltschaft des Kreises Dachang in der Stadt Langfang, Provinz Hebei, an. Er klagte mindestens 15 Praktizierende an, die später alle zu Haftstrafen verurteilt wurden. Im März 2025 wurde bei ihm Kehlkopfkrebs diagnostiziert.

Fall 6: Zhang Meixin, ehemaliger Vizepräsident eines Gerichts, unter Ermittlungen

Zhang Meixin war zwischen September 2015 und April 2021 Vizepräsident des dritten Mittleren Volksgerichts von Peking. Er beteiligte sich aktiv an der Verfolgung und bestätigte viele gesetzwidrige Urteile gegen Praktizierende. Seit dem 30. Mai 2025 wird gegen ihn ermittelt.

Fall 7: Tang Yijun, ehemaliger Justizminister, unterliegt schwerwiegenden Disziplinarermittlungen

Tang Yijun, ehemaliger Justizminister, wurde am 2. April 2024 disziplinarisch untersucht. Nach Wu Aiying und Fu Zhenghua ist er seit 2017 der dritte Justizminister, gegen den Disziplinarmaßnahmen eingeleitet wurden.

Im August 2016 wurde Tang zum Bürgermeister der Stadt Ningbo in der Provinz Zhejiang ernannt. Anschließend amtierte er von 2017 bis 2020 als stellvertretender Parteisekretär der Provinz Zhejiang sowie als Gouverneur der Provinz Liaoning. Im April 2020 übernahm er das Amt des Justizministers, das er bis zu seiner Absetzung im Februar 2023 innehatte. Zuletzt war er Vorsitzender des Provinzkomitees der Politischen Konsultativkonferenz des Chinesischen Volkes (PKKCV) in Jiangxi.

In all diesen Funktionen beteiligte sich Tang aktiv an der Verfolgung von Falun Dafa, die zur Verhaftung, Verurteilung und Folter zahlreicher Praktizierender führte.

Fall 8: Cha Zhongwang, Direktor des Justizministeriums der Provinz Yunnan, unter Ermittlungen

Cha Zhongwang, Direktor des Justizministeriums der Provinz Yunnan, wurde am 6. Mai 2025 unter Ermittlungen gestellt.

Cha war zuvor von Januar 2019 bis Dezember 2022 stellvertretender Sekretär des Komitees für Politik und Recht der Provinz Yunnan, bevor er seine jetzige Position antrat. In beiden Funktionen war er aktiv an der Verfolgung beteiligt.

Fall 9: Zhang Zulin, ehemaliger Vizegouverneur von Yunnan, zu lebenslanger Haft verurteilt

Zhang Zulin bekleidete zwischen 2005 und August 2014 verschiedene Positionen als stellvertretender Bürgermeister und Bürgermeister in den Städten Lijiang, Kunming und Yuxi in der Provinz Yunnan. Von August 2014 bis 2018 war er Vizegouverneur von Yunnan. Während seiner Amtszeit setzte er die Verfolgungspolitik aktiv um, was zur Verhaftung und Verurteilung zahlreicher Praktizierender führte. Anfang 2024 wurden Ermittlungen gegen ihn eingeleitet, und am 26. Juni 2025 wurde er zu lebenslanger Haft verurteilt.

Fall 10: Zhou Derui, Leiter der Organisationsabteilung des Stadtkomitees von Tianjin, unter Ermittlungen

Zhou Derui war von Mai 2013 bis März 2021 stellvertretender Sekretär der Stadtregierung von Changde, Bürgermeister und Sekretär des Parteikomitees von Changde. Im März 2021 wurde er zum stellvertretenden Bürgermeister von Tianjin, Leiter der Propagandaabteilung und Leiter der Organisationsabteilung ernannt. Diese Positionen bekleidete er bis zu seinem Niedergang im März 2025.

Fall 11: Yang Bingyou, Vizepräsident der Heilongjiang-Universität für Traditionelle Chinesische Medizin, stirbt plötzlich

Yang Bingyou war von 2008 bis Juni 2020 stellvertretender Leiter des Akademischen Büros, Dekan der Fakultät für Pharmazie und Parteisekretär der Fakultät für Pharmazie an der Heilongjiang-Universität für Traditionelle Chinesische Medizin. Im Juni 2020 übernahm er das Amt des Vizepräsidenten derselben Universität.

Während seiner Amtszeit beteiligte er sich aktiv an der Verfolgung von Falun Dafa, indem er entweder Verleumdungskampagnen gegen Falun Dafa unterstützte oder Studenten, die Falun Dafa praktizierten, vom Studium ausschloss. Er starb plötzlich am 21. März 2025 im Alter von 54 Jahren.

Fall 12: Guo Fengfu, Direktor des Organtransplantationszentrums des Volkskrankenhauses Linyi, stirbt plötzlich

Guo Fengfu war über 20 Jahre lang Direktor des Organtransplantationszentrums des Volkskrankenhauses Linyi und spezialisierte sich auf Nierentransplantationen. Angesichts der Verbrechen der erzwungenen Organentnahmen an Falun-Dafa-Praktizierenden in China war er eine Schlüsselfigur in dieser lukrativen Branche. Er erlitt im August 2025 einen Herzinfarkt und starb.

Fall 13: Mao Zirong, Direktor des Haushaltsausschusses des Ständigen Ausschusses des Volkskongresses der Provinz Zhejiang, unter Ermittlungen

Mao Zirong bekleidete zwischen März 2005 und März 2017 verschiedene Positionen in der Stadt Lishui und im Kreis Jinyun in der Provinz Zhejiang. Später wurde er zum stellvertretenden Direktor des Rechnungsprüfungsamtes der Provinz Zhejiang ernannt und übernahm im März 2023 die Leitung des Haushaltsausschusses des Ständigen Ausschusses des Volkskongresses der Provinz Zhejiang.

Mao war für die Verhaftung zahlreicher Falun-Dafa-Praktizierender verantwortlich. Er ordnete außerdem öffentliche Veranstaltungen und Kampagnen zur Verleumdung von Falun Dafa an und setzte Belohnungen für Hinweise auf Praktizierende aus. Gegen ihn wird seit dem 27. September 2025 ermittelt.

Fall 14: Dorfbewohner stirbt einen Tag nach dem Entfernen von Falun-Dafa-Plakaten

Yin Shunyi, ein Dorfbewohner aus der Stadt Shenlong in der Provinz Shaanxi, riss am 4. Dezember 2025 im Naturschutzgebiet Gu Yu Guo Falun-Dafa-Plakate ab. Am folgenden Tag stürzte er, als er seiner Schwester bei der Reparatur ihres Daches half, und erlitt eine tödliche Kopfverletzung. Er starb noch am Unfallort.