(Minghui.org) Im Winter 1997 begann die Frau meines zweitältesten Bruders, Falun Dafa zu praktizieren. Dabei wurde sie von all ihren Krankheiten geheilt. Da sie wusste, dass ich gesundheitliche Probleme hatte, schlug sie mir vor, es auch zu praktizieren, doch ich schenkte ihren Worten damals keine große Beachtung.
Sie wollte jedoch unbedingt, dass ich Falun Dafa lerne. Daher kam sie mit ihrer Tochter zu mir nach Hause. Aufgeregt erzählte sie mir von dem Wunder, das ihre Tochter gerade erlebt hatte. An diesem Tag schneite es stark. Ihre Tochter konnte nicht mit dem Fahrrad zur Schule fahren und nahm deshalb den Bus. Weil so viele Menschen an der Bushaltestelle waren und der Boden glatt war, wurde meine Nichte herumgeschubst, stürzte zu Boden und fiel genau vor das Rad des Busses. Der Bus war voll und viele Leute warteten draußen. Der Fahrer sah meine Nichte nicht und fuhr einfach los, wobei er direkt über ihr Bein fuhr.
Danach stand meine Nichte auf und ging langsam zwei Bushaltestellen bis zur Schule. Dort erzählte sie ihrer Lehrerin, was passiert war. Als meine Schwägerin einen Anruf von der Lehrerin erhielt, erinnerte sie sich sofort an die Lehre des Meisters.
Der Meister erklärt:
„Wir sagen, Gutes oder Schlechtes entspringt einem einzigen Gedanken.“ (Zhuan Falun, 2019, S. 205)
Sie dachte: „Alles wird gut, mit dem Schutz des Meisters wird es ihr gut gehen.“ Meine Nichte wurde im Krankenhaus geröntgt, doch es war nichts zu sehen. Die Ärzte konnten es kaum glauben und sagten: „Es ist unmöglich, dass sie nach einem solchen Unfall unverletzt geblieben ist.“
Sie fragten sich, ob sich das Kind wohl nicht mehr genau erinnern konnte, was passiert war. Doch als sie den dunkelvioletten Reifenabdruck des Bus Rades an ihrem Bein sahen, riefen sie immer wieder: „Unglaublich, unglaublich!“
Meine Schwägerin sagte: „Weil ich Falun Dafa praktiziere, hat der Meister mein Kind beschützt.“ Die Klassenlehrerin meiner Nichte sagte: „Viele Lehrer an der Schule praktizieren ebenfalls Falun Dafa. Alle sagen, dass es gut ist.“ Damals praktizierten Menschen aus allen Gesellschaftsschichten Falun Dafa. Alle wussten um die positiven Wirkungen.
Die Erfahrung meiner Nichte bestärkte mich in meinem Entschluss, Falun Dafa zu lernen. Im darauffolgenden Frühjahr begann ich mit der Kultivierung.
Zuvor litt ich unter verschiedenen Krankheiten, darunter Kopfschmerzen, Arthritis im Nacken und Eierstockzysten. Nach der Operation der Eierstockzysten hatte ich Darmverklebungen, die häufige Bauchschmerzen verursachten. Ich war dünn und schwach und fühlte mich, als könnte mich ein Windstoß umwerfen. Kurz nachdem ich mit dem Praktizieren von Falun Dafa begonnen hatte, fühlte ich mich völlig gesund. Ich war jeden Tag zufrieden und hatte eine unbändige Energie. Ich konnte sogar eine volle Erdgasflasche auf einmal in den fünften Stock tragen. Meine Familie erlebte meine Veränderung mit und unterstützte mich sehr in meinem Praktizieren. Selbst nachdem die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) am 20. Juli 1999 ihre großflächige Verfolgung gegen Falun Dafa begann, blieb die Meinung meiner Familie zu Falun Dafa unverändert. Sie alle wussten, dass Falun Dafa gut ist.
Unsere Fa-Lerngruppe ist wie eine Großfamilie, die mir geholfen hat, reif zu werden
Unsere Fa-Lerngruppe besteht seit über zehn Jahren. Da ich viele Kinder und Enkelkinder habe, kümmere ich mich um sie. Manchmal war ich so beschäftigt, dass ich mehrere Tage lang nicht das Fa lernen konnte. Ich wusste, dass mein Meister mich nicht zurücklassen wollte, auch wenn ich nicht fleißig war. Deshalb gründeten wir mithilfe anderer Praktizierender eine Fa-Lerngruppe in meiner Wohnung.
Nachdem wir diese Fa-Lernumgebung in der Gruppe etabliert hatten und meine Fa-Lernzeit sich verlängerte und regelmäßig wurde, erhöhte sich meine Xinxing. Mir wurde auch klar, dass es bei der Kultivierung von Falun-Dafa nicht nur um einen gesunden Körper geht. Insbesondere geht es darum, den Meister bei der Fa-Berichtigung zu unterstützen und die Lebewesen zu erretten. Nachdem wir das Fa-Lernen beendet hatten und die Mitpraktizierenden über ihre Erfahrungen sprachen, hörte ich aufmerksam zu, wie sie die wahren Umstände an verschiedenen Orten und gegenüber verschiedenen Menschen erklärten. Aus Angst, etwas zu vergessen, machte ich mir sorgfältige Notizen. Doch das bloße Reden reichte nicht aus, deshalb begleitete ich eine erfahrene Mitpraktizierende, welche die wahren Begebenheiten gut vermitteln konnte. Während sie mit den Menschen sprach, sandte ich aufrichtige Gedanken aus. Später konnte ich gemeinsam mit meiner Schwägerin die Tatsachen erklären.
Eines Tages wurden in unserer Wohnanlage viele Überwachungskameras installiert, eine davon direkt neben dem Eingang zu meiner Wohnungstür. Ich hatte das Gefühl, die Kamera sei speziell installiert worden, um mich zu überwachen. Angst beschlich mich. Ich fragte mich ständig, ob andere Praktizierende sicher wären, wenn sie zu mir nach Hause kämen. Als die Mitpraktizierenden davon erfuhren, sagten einige: „Das ist definitiv eine Prüfung für uns. Wir sollten keine Angst haben.“ Andere schlugen vor, unsere Fa-Lernzeit alle zwei bis drei Monate zu ändern, um das Überwachungsproblem zu umgehen. Wieder andere empfahlen, das Gedicht „Was zu fürchten?“ aus Hong Yin II zu rezitieren. Nachdem ich es auswendig gelernt hatte, verschwand meine Angst.
Ich las Erfahrungsberichte auf Minghui.org (die globale Kommunikationsplattform für Dafa-Jünger), in denen betont wurde, dass das Auswendiglernen des Fa uns helfen kann, uns zu erhöhen. Zwei jüngere Mitpraktizierende begannen damit. Als sie das Buch Zhuan Falun einmal auswendig gelernt hatten, fragten sie mich: „Hast du das Fa auch schon auswendig gelernt?“ sofort gab ich zur Antwort: „Ich bin zu beschäftigt und habe keine Zeit.“ Sie erzählten mir: „Unsere Gedanken sind während des Auswendiglernens ganz mit dem Fa des Meisters verschmolzen. Im alltäglichen Leben haben wir keine ablenkenden, weltlichen Gedanken mehr gehabt.“ Sie ermutigten mich: „Du könntest mit dem Gedichtband Hong Yin anfangen.“ So lernten wir vor jedem Fa-Lernen zwei Gedichte aus Hong Yin auswendig. Jedes Mal war ich diejenige, die beim Rezitieren am meisten ins Stocken geriet. Ich spürte jedoch, dass ich das Fa wirklich lernte und immer besser auswendig lernen konnte. Wir haben nun begonnen, das Zhuan Falun auswendig zu lernen. Obwohl es schwierig ist, macht es mir große Freude. Die Fa-Lerngruppe ist wie eine große Familie, die mich auf meinem Weg begleitet.
Andere an die erste Stelle setzen und eine harmonische Familie bewahren
Meine Kinder sagen alle: „Sobald wir bei unserer Familie sind, fühlen wir uns glücklich und geborgen. Es ist, als ob all unsere Sorgen verschwinden.“ Dann erinnere ich sie daran: „Das ist es, was uns Falun Dafa geschenkt hat.“ Sie stimmen alle zu.
Als wir erfuhren, dass sich meine Schwiegermutter den Arm gebrochen hatte, holten meine zweite Schwägerin und ich sie sofort ab und brachten sie zu uns nach Hause. Abwechselnd kümmerten wir uns um sie, bis ihr Arm verheilt war. Dann brachten wir sie zurück in ihre Heimatstadt. Tatsächlich hat meine Schwiegermutter vier Söhne und zwei Töchter, aber meine Schwägerin und ich haben uns nie mit ihnen verglichen oder uns Gedanken darüber gemacht.
Als meine Schwiegermutter mit einer akuten Blinddarmentzündung ins Krankenhaus eingeliefert wurde, kümmerten sich meine zweite Schwägerin und ich um sie. Wir wuschen ihr die Füße und Haare und badeten sie. Der Arzt fragte meine Schwiegermutter: „Sind das Ihre beiden Töchter?“ Meine Schwiegermutter antwortete, es seien ihre Schwiegertöchter. Der Arzt rief aus: „Gibt es heutzutage noch so gute Schwiegertöchter?!“
Nachdem meine Schwiegermutter wieder gesund war, übernahmen meine zweite Schwägerin und ich ihre Krankenhausrechnung. Meine anderen Schwägerinnen waren gerührt. Kurz darauf, bei einer Hochzeitsfeier eines Verwandten, lief im Fernsehen eine Sendung, die Falun Dafa verleumdete, und manche stimmten dem zu. Einige Gäste, welche die wahren Umstände nicht kannten, verbreiteten es weiter. Meine ältere Schwägerin bemerkte dies und rief laut: „Falun Dafa ist gut! Meine beiden Schwägerinnen praktizieren Falun Dafa. Sie haben Geld gespendet und sich um unsere Mutter gekümmert und sich dabei nie beschwert. Falun Dafa ist wirklich gut!“ Daraufhin herrschte völlige Stille im Raum.
Weil meine ältere Schwägerin es wagte, in der Zeit schwerster Verfolgung die Güte von Falun Dafa zu bezeugen, wurde sie gesegnet. Einmal war sie mit zwei anderen Personen in einen schweren Verkehrsunfall mit einem dreirädrigen Elektrofahrzeug verwickelt. Eine Person starb noch am Unfallort, eine weitere wurde schwer verletzt, doch meine Schwägerin blieb völlig unverletzt.
Da meine zweite Schwägerin und ich Falun Dafa praktizieren, leben wir nach den Fa-Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht. Wir stellen bei allem, was wir tun, das Wohl anderer an erste Stelle. Wir vermeiden Vergleiche und Groll und streben danach, mehr zu geben als zu nehmen. Dadurch herrscht in unserer Großfamilie Harmonie. Jedes Jahr zum chinesischen Neujahr feiern wir vier Schwägerinnen mit unseren Familien gemeinsam. Die Dorfbewohner loben uns und sagen, wir seien die beste Familie im Dorf. Wir sind eine Familie, die vom Licht des Fa gesegnet ist!
Ich bin dem barmherzigen Meister unendlich dankbar, dass er mir Weisheit und Kraft schenkt und mich gelehrt hat, allen Menschen um mich herum mit einem offenen und barmherzigen Herzen zu begegnen. Ich bin auch den Mitpraktizierenden für ihre Hilfe dankbar. Sie schenken mir das Selbstvertrauen, Schwierigkeiten ohne Entmutigung oder Kompromisse zu begegnen. Ich werde fleißig und entschlossen in der Kultivierung vorankommen!
Copyright © 1999-2026 Minghui.org. Alle Rechte vorbehalten.