(Minghui.org) Im Jahr 1994 erhielt ich von einem Freund ein Buch mit dem Titel „Falun Gong“, das mich sofort fesselte. Von diesem Moment an begann ich, Falun Dafa zu praktizieren.
Ich versprach, das Buch nach drei Tagen zurückzugeben. Während ich es las, war ich tief bewegt. Ich spürte, dass dieses Falun Dafa unglaublich tiefgründig und ganz anders war als das Qigong, das ich bisher gekannt hatte. Mein Freund ermutigte mich, mit ihm zu üben, und versprach, mir das Buch zu schenken.
Eines Morgens kurz nach dem Aufwachen hörte ich eine sanfte Stimme über meinem Bett sagen: „Steh auf, steh auf und mach deine Übung! Übe einfach so.“ Ich folgte dem Klang und sah eine Gestalt in Meditation sitzen, die Hände zu einer Mudra geformt. Doch das Gesicht blieb von flackerndem Silberlicht verhüllt – wie Schneeflocken, die in der Luft tanzen.
Danach flog die Gestalt blitzartig davon wie Sun Wukong in einem Film. Diese erste Begegnung versetzte mich in Staunen und ließ mich leicht verdutzt zurück. Jedoch wusste ich sofort, dass dies ein guter Übungsweg war, einer, den ich unbedingt fortsetzen wollte.
Nachdem ich das Fa erhalten hatte, verspürte ich eine Freude, wie ich sie noch nie zuvor erlebt hatte. Mein Gesicht strahlte unaufhörlich vor Glück und Begeisterung. Ob ich nun die Straße entlangging oder mit dem Fahrrad fuhr, alles um mich herum schien neidische Blicke auf mich zu werfen.
Ich lernte weiter das Fa und machte die Übungen. So begann sich mein Körper zu verändern. Ich konnte das Falun, wie vom Meister beschrieben, deutlich in meinem Unterleib spüren, zusammen mit den Energieströmen, die durch meine Meridiane flossen. Bald darauf verschwanden Symptome mehrerer chronischer Krankheiten. Ich erlebte wahrhaftig die Leichtigkeit, gesund zu sein. Gemeinsam mit anderen Praktizierenden lernte ich das Fa. Unsere Haut wurde hell und glatt, während sich die tiefgründigen Fa-Prinzipien immer deutlicher offenbarten.
Während einer Gruppendiskussion mit anderen Praktizierenden durchfuhr mich die göttliche Kraft des Wortes „Meister“ wie ein Blitz, der mich bis ins Innerste meines Seins traf. Das Gefühl entzog sich jeder genauen Beschreibung. In diesem Augenblick schien alles um mich herum still zu werden. Nichts anderes existierte mehr außer dem Meister. Welch eine Glückseligkeit, welch eine Wonne! Mehrere Tage verweilte ich in diesem Zustand.
Während meiner Kultivierung durch das Fa-Lernen folgten verschiedene Prüfungen meiner Xinxing. Ich überstand auch zwei Autounfälle unverletzt. Immer wieder traten körperliche Schmerzen und Beschwerden auf, die mit der Auflösung von Karma zusammenhingen.
Jedes Mal, wenn sie auftraten, wusste ich, dass der Meister mir half, das Karma aufzulösen und meinen Körper zu reinigen. Die Leiden erschienen plötzlich und verschwanden ohne Behandlung, sodass ich sorgenfrei und innerlich unbelastet blieb. Solche Erfahrungen wären unvorstellbar gewesen, bevor ich mit der Kultivierung begann.
Bei der Arbeit ermahne ich mich ständig, daran zu denken, dass ich eine Kultivierende bin. Ich arbeite in der Finanzabteilung, wo ständig Verlockungen verschiedenster Art meine Entschlossenheit auf die Probe stellen. Ich rühre keinen einzigen Cent an, der mir nicht rechtmäßig zusteht, und lasse mich nicht von der List und den Intrigen mancher Leute beeinflussen. Wenn andere versuchen, sich Vorteile zu verschaffen oder eine Situation auszunutzen, lasse ich mich nicht darauf ein. Oft machen sich meine Kollegen offen über mich lustig und sagen: „Du bist zu naiv und weißt nicht, wie man sich behauptet.“ Der Fahrer unseres Chefs flüsterte mir einmal zu: „Weißt du, wieviel Geld du im letzten Jahr verloren hast?“ Als ich das hörte, war ich innerlich unglaublich glücklich, denn die Lehre des barmherzigen Meisters hat mir gezeigt, was wahrer Gewinn und Verlust wirklich bedeuten.
Einmal hatte ich einen lebhaften Traum, in dem ich in einem Klassenzimmer saß, als der Meister nach vorne ging und vor der Tafel stehen blieb. Mit einer Handbewegung erschien eine riesige rote Pflaumenblüte mit einem Piepton auf der Tafel. Sie bedeckte die gesamte Fläche, leuchtend und strahlend – ein Anblick, an den ich mich noch immer lebhaft erinnere. Der Duft der Pflaumenblüte entsteht durch das Ertragen bitterer Kälte. Mit dieser Pflaumenblüte ermutigte mich der Meister, keine Schwierigkeiten zu fürchten und mutig auf dem Pfad der Kultivierung weiterzugehen.
In dieser Zeit, in der Falun Dafa weit verbreitet wird, als Mensch geboren und in dieser Phase der Fa-Berichtigung eine Falun-Dafa-Schülerin und mit dem Meister zusammenzusein – das ist die größte Ehre und Freude, die das Leben uns schenken kann!
Copyright © 1999-2026 Minghui.org. Alle Rechte vorbehalten.