(Minghui.org) Der 27. Januar, der Internationale Holocaust-Gedenktag, wurde von den Vereinten Nationen ins Leben gerufen, um der sechs Millionen Juden und anderer Gruppen zu gedenken, die zwischen 1933 und 1945 von den Nationalsozialisten systematisch ermordet worden waren. Er soll die Menschen auch daran erinnern, wachsam gegenüber Hass, Diskriminierung und Völkermord zu sein, damit sich solche Gräueltaten nicht noch einmal wiederholen.

Am 27. Januar trotzten Falun-Dafa-Praktizierende in Finnland Temperaturen von minus 10° C und veranstalteten eine Kerzenlichtmahnwache, um die Öffentlichkeit über die 27-jährige Verfolgung von Falun Dafa durch die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) aufzuklären. Sie informierten Passanten darüber, dass diese Kampagne dazu geführt hat, dass viele Praktizierende brutal gefoltert und verletzt wurden, Behinderungen davontrugen und sogar ihr Leben verloren haben. Sie machten auf das andauernde Verbrechen des Organraubs durch das Regime aufmerksam, ein Verbrechen, an dem viele Bereiche der Gesellschaft beteiligt sind.

Die feierliche Kerzenlichtmahnwache in der kalten Nacht berührte viele Menschen; sie ermahnte sie, die Geschichte nicht zu vergessen, aber auch die aktuellen Menschenrechtskrisen nicht außer Acht zu lassen. Die Teilnehmer riefen die Weltgemeinschaft dazu auf, alle Aspekte dieser Verfolgung zu verurteilen.

Praktizierende in Finnland führen die Falun-Dafa-Übungen bei einer Veranstaltung zum Internationalen Holocaust-Gedenktag vor

Passanten erfahren von der Verfolgung von Falun Dafa und unterschreiben eine Petition für ein Ende der Verfolgung 

Die friedliche Szene erregte die Aufmerksamkeit vieler Menschen. Diejenigen, die bereits von der Verfolgung wussten, unterschrieben direkt die Petition, um die Beendigung der Gräueltaten zu unterstützen. Einige von ihnen kommentierten: „Ich hoffe, die Situation verbessert sich“ und: „Ich unterschreibe oft Ihre Petitionen.“ Andere sagten: „Sie leisten eine sehr wichtige Arbeit.“

Wir müssen diese Verfolgung stoppen!

Archie sagt: „Das muss sofort aufhören!“

Archie von den Philippinen blieb stehen, als sie die Fotos der Opfer der Verfolgung sah. Schockiert erklärte sie: „Ich wusste nicht, dass so etwas heutzutage noch passiert.

Diese Verfolgung ist grausam und findet in einem so großen Land wie China statt. Die Taten der KPCh sind zutiefst verwerflich. Es geht nicht um Nationalität, sondern um Menschlichkeit. Wir müssen diese Verfolgung stoppen. Sie ist absolut falsch.“ Mit Tränen in den Augen erklärte sie: „Sie [die Praktizierenden] sind keine Tiere. Sie dürfen nicht so behandelt werden.“ Und bezogen auf das Verbrechen des Organraubs sagte sie: „Warum sollten das Leben mancher Menschen gerettet werden, indem man anderen das Leben nimmt? Das darf nicht geschehen.

Ich hoffe, dass mehr Menschen meine Stimme hören werden. Heute bete ich dafür und unterstütze diese Sache. Meine Stimme mag sehr leise sein, aber ich kann sie lauter machen und allen sagen, dass diese Verfolgung sofort aufhören muss. Sie beeinflusst unser Leben. Ich bin schockiert über das, was Sie durchgemacht haben. Ein Land ist wie ein Zuhause, es sollte sicher sein. Es sollte nicht so sein.“

Sie meinte, sie wolle helfen und erwähnte, dass sie ein soziales Netzwerk habe. Sie bat um Flugblätter und Petitionen, die sie an die Mitglieder ihres Netzwerks verteilen könne, damit diese unterschreiben und ihre Unterstützung zeigen.

Das ist eine äußerst dringende Angelegenheit

Krista, eine Übersetzerin, meinte: „Das ist eine äußerst dringende Angelegenheit. Die KPCh begeht ein Verbrechen.“ Als Praktizierende ihr erzählten, dass viele junge Menschen in China vermisst werden, sagte sie mit Tränen in den Augen: „Ich weiß, dass die derzeitigen Einschränkungen der Freiheit in China schrecklich sind. Ich hoffe, dass sich die Situation ändern wird.“

Sirpa, eine Gymnasiallehrerin, lud Praktizierende ein, Falun Dafa vorzustellen und ihren Schülern im Religionsunterricht von der Verfolgung in China zu berichten.

„In Finnland respektieren wir Religionsfreiheit und Menschenrechte“, stellte sie fest. Ich hoffe, dass die Chinesen in China dieselben Rechte und dieselbe Freiheit genießen.“

Menschen unterschreiben die Petition zur Beendigung der Verfolgung

Welna (links), Jamsim (Mitte) und Sofiina (rechts)

Welna, Jamsim und Sofiina teilten ihre Gedanken nach der Unterzeichnung der Petition mit.

Welna erklärte: „Diese Verfolgung klingt entsetzlich. Es ist abscheulich. Ich hätte mir so etwas Schreckliches wie Organhandel niemals vorstellen können. Nur davon zu hören, ist schon furchtbar. In Finnland würde so etwas absolut nicht passieren.“

„Das ist ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit“, erklärte Jemsim. „Menschen werden nur wegen ihrer Meinung ins Gefängnis geworfen; das ist herzzerreißend. Falun-Gong-Praktizierende haben keine Gesetze verletzt, daher ist das offensichtlich falsch. Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht sind äußerst wichtige Werte, die wir alle verinnerlichen sollten. Es ist falsch, dass die KPCh so viele dunkle Machenschaften vertuscht hat. Güte bedeutet, andere zu verstehen. Wir sind keine isolierten Individuen, deshalb müssen wir gütig sein. Ich denke, Sie haben wirklich viel Leid ertragen müssen, insbesondere der Organraub. Ich kann mir gar nicht vorstellen, wie viel Schmerz man dabei ertragen muss.“

Sofiina berichtete: „Die Art und Weise, wie die KPCh mit Minderheiten umgeht, ist zutiefst falsch. Ich kann die Beharrlichkeit der Minderheiten in ihrem Glauben gut verstehen. Diese Gläubigen sind sehr friedliche Menschen, warum behandelt die KPCh sie dann so?“ Sie sagte, sie sei Christin und wisse, dass religiöse Anhänger in China ins Gefängnis geworfen werden.

Ich hoffe, die Verfolgung endet bald

Frau Zhu, eine Falun-Dafa-Praktizierende in Finnland, teilte ihre Gedanken zu den Aktivitäten des Tages mit, die, wie sie sagte, mit dem 14. Jahrestag ihrer Ankunft in Finnland zusammenfielen. Sie war von den Aktivitäten tief bewegt und dankte der finnischen Regierung für ihre Unterstützung der Menschenrechte von Falun-Dafa-Praktizierenden.

Sie erklärte: „Meine Schwiegermutter ist infolge der Verfolgung gestorben. Das hat mich sehr traurig gemacht. Sie hatte nicht das Glück, wie ich hierherzukommen. Diese Verfolgung dauert nun schon 27 Jahre an. Ich hoffe, sie endet bald. Ich hoffe, dass mehr Menschen die Wahrheit über die Verfolgung erfahren, insbesondere darüber, dass im chinesischen Regime Praktizierenden zwangsweise Organe entnommen werden. Ich glaube, es gibt viele gütige Menschen auf dieser Welt, deshalb hoffe ich, dass alle uns unterstützen und helfen, die Verfolgung so schnell wie möglich zu beenden.

Meine Familie ist nur ein Beispiel von Zehntausenden von Familien. Bis heute wurden und werden unzählige Menschen verfolgt. Ich hoffe von Herzen, dass diese Verfolgung bald ein Ende hat.“