(Minghui.org) Eine meiner täglichen Aufgaben besteht darin, mit Menschen über Falun Dafa und die Verfolgung zu sprechen. Oft rezitiere ich dabei das Fa – das gibt mir Zuversicht und erfüllt mein Herz mit aufrichtigen Gedanken.

Eines Tages sah ich auf dem Heimweg acht Menschen unter einem Baum sitzen. Ich trat auf sie zu und begrüßte sie: „Ich habe Ihnen Informationsbroschüren mitgebracht. Heutzutage gibt es so viele Katastrophen. Wenn Sie die Fakten über Falun Dafa kennen, werden göttliche Wesen Sie beschützen und Sie werden gesegnet sein.“

Einige baten mich, ihnen eine Broschüre zu geben, sodass ich bald alle verteilt hatte. Als mich zwei von ihnen enttäuscht ansahen, weil sie keine erhalten hatten, versprach ich: „Ich komme morgen wieder.“

Am nächsten Tag packte ich genügend Informationsmaterialien ein und machte mich auf den Weg. Schon von Weitem sah ich mehr als zehn Personen dort auf mich warten. Von einem unwohlen Gefühl zögerte ich und fragte mich: „War es wirklich klug, ihnen die Broschüren auszuhändigen?“

Dann erinnerte ich mich an die Worte aus einem Gedicht des Meisters:

„Gottheiten, Buddhas auf ErdenSonne geht auf, Morgenröte lässt Wolken aufziehenGedanken aufrichtig, Herz weit – Gefahr aufgelöst, in Sicherheit“(Reimpaar, 12.11.2014, in: Hong Yin IV)

Ich ging auf die Gruppe zu und sagte, dass ich ihnen Informationsmaterialien mitgebracht hätte. Einer von ihnen nahm sie entgegen und verteilte sie an alle Anwesenden. Auf einmal rief ein Mitglied der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh): „Sie praktizieren Falun Dafa! Wir hatten gerade eine Dorfversammlung und wurden angewiesen, Sie zu melden! Woher kommen Sie?“ Ich antwortete: „Woher ich komme, ist unwichtig. Wichtig sind nur das Wohlergehen und die Sicherheit der Dorfbewohner.“

Da stand einer von auf und bedeutete mir zu gehen. Jemand anderes sagte: „Trotz der Hitze hat die Praktizierende Broschüren für uns hierhergeschleppt. Niemand zwingt dich, sie zu lesen. Warum machst du dann so einen Aufstand?“ Das KP-Mitglied verstummte.

Einmal traf ich auf ein Paar, das mir erzählte: „Wir haben die Informationen gelesen, die Sie uns letztes Mal gegeben haben. Sie sind sehr gut. Wir haben sie ausgelegt, damit sie jeder lesen kann – auch die Dorfbeamten. Wir haben oft Besuch und manche kommen sogar zu uns nach Hause, um Mah-Jongg zu spielen.“

Auf meine Frage, ob sie denn keine Angst hätten, entgegneten sie: „Wir sagen einfach, dass wir die Broschüren gefunden hätten. Die Informationen entsprechen den Tatsachen, was gibt es da zu fürchten? Jeder will sie lesen.“

Die Menschen wachen wirklich auf.

Eines Tages grüßte ich auf dem Markt ein älteres Ehepaar und fragte, ob sie lesen könnten. Als der Mann bejahte, gab ich ihm eine Broschüre. Er warf einen kurzen Blick darauf und fragte dann: „Sind Sie eine [Dafa]-Praktizierende? Kann ich mehr davon haben? Ich bin ein Praktizierender und wir brauchen in unserer Gegend dringend Informationsmaterialien.“

Ich fragte ihn nach dem Grund. „Viele ältere Praktizierende in unserer Gegend kennen sich mit Technik nicht aus und wir haben keine Ahnung, wie man Computer und Drucker repariert. Es gab mal einen Praktizierenden, der sich mit Computern auskannte, aber er ist schon lange nicht mehr in unsere Region gekommen“, erklärte er.

Ich versicherte ihm, dass ich versuchen würde, das Problem zu lösen, und er freute sich sehr darüber. „Wir sind Praktizierende und haben die gleiche Mission. Ich allein kann nichts ausrichten, der Meister arrangiert alles“, stellte ich fest.

Seitdem arbeiten die Praktizierenden in seiner und meiner Region eng zusammen. Während wir unseren Beitrag leisten, dem Meister bei der Fa-Berichtigung zu helfen, unterstützen und ermutigen wir uns gegenseitig und erhöhen uns in der Kultivierung.