(Minghui.org) Am Samstagmorgen, 27. Dezember 2025, war es noch dunkel, und nur wenige Passanten waren unterwegs. Nora, die Soziale Arbeit im Masterstudiengang studiert, schwang sich auf ihr Fahrrad und fuhr zum Bahnhof, um ihre Reise nach Berlin anzutreten. Vier Stunden später, nach Fahrten mit Regionalzug, Schnellzug, S-Bahn und Taxi, erreichte sie endlich den Veranstaltungsort der deutschen Konferenz zum Erfahrungsaustausch. Während sie den Praktizierenden zuhörte, die von ihren Erfahrungen und Geschichten berichteten, verflog die Müdigkeit der langen Reise.
An diesem Tag trafen sich Falun-Dafa-Praktizierende aus ganz Deutschland, Österreich und der deutschsprachigen Schweiz in Berlin, um den Berichten ihrer Mitpraktizierenden über ihre Erfahrungen zu lauschen. In der Pause tauschten sich die Teilnehmer über ihre Erkenntnisse aus.
„Es ist wunderbar, den Kultivierungserfahrungen anderer Praktizierender zuhören zu können, denn so kann ich mich verbessern und ein neues Verständnis meines eigenen Kultivierungszustands gewinnen. Besonders schön ist es, dass wir diese Konferenz abhalten können, so viele Mitpraktizierende treffen und in einem so wundervollen Energiefeld weilen. Daran teilzuhaben, ist ein wahrer Segen“, meinte Nora.
„Viele Geschichten haben mich tief berührt. Eine Praktizierende brachte meine Gefühle vollkommen zum Ausdruck, was mich so bewegte, dass ich beinahe weinte. Sie sprach zum Beispiel über ihr Selbstwertgefühl – das ist auch ein großes Thema bei mir. Und viele der Anhaftungen, die ein anderer Praktizierender erwähnte, kenne ich auch. Ihr Austausch war sehr hilfreich für mich“, fuhr Nora fort.
Nora sagt, es sei ein unglaublicher Segen, Falun Dafa praktizieren zu können
Nora lernte Falun Dafa vor zwölf Jahren in einem Sportkurs an der Universität kennen. Sie praktizierte damals Yoga und suchte nach einer neuen Übungsmethode. Nachdem sie die Falun-Dafa-Übungen kennengelernt hatte, praktizierte sie sie drei Semester lang. Das lag nicht nur daran, dass der Jurastudent, der die Übungen unterrichtete, sehr nett war, sondern auch daran, dass sie deutlich spürte, wie sehr ihr Falun Dafa half.
Sie erinnerte sich: „Am Anfang, nachdem ich die Übungen kennengelernt habe, hatte ich danach eine Woche lang keine schlechte Laune mehr. Vorher war ich so grummelig, schlecht drauf und so betrübt – nur graue Wolken im Kopf und in meinem Herzen. Sobald ich die Übungen gemacht habe, waren die Wolken weg und die Sonne hat geschienen.“ Oft habe sie sich nach dem Üben wie ein völlig anderer Mensch gefühlt – die Sorgen und Ängste seien verschwunden gewesen und sie habe sich glücklicher und entspannter gefühlt.
Obwohl sie damals Falun-Dafa-Bücher las, verstand sie sie noch nicht vollständig. Als sie dann mit dem Üben aufhörte, litt sie unter Depressionen und benötigte eine Langzeitbehandlung. Während einer Therapie, die Qigong-Übungen umfasste, dachte sie plötzlich: „Ich möchte nicht einfach irgendein Qigong praktizieren. Ich möchte Falun Dafa praktizieren.“ Daher nahm sie vor fünf Jahren Kontakt zu einem Koordinatoren in ihrer Nähe auf und begann wieder mit Falun Dafa.
Falun Dafa schenkt mir Hoffnung
Nachdem sie wieder mit dem Praktizieren begonnen hatte, stellte Nora fest, dass der Stress durch die Scheidung ihrer Eltern und die schmerzhaften Erfahrungen ihrer Schwester sie nicht mehr so stark belasteten. Sie verstand, warum diese Dinge geschehen waren, und wusste, dass es andere Wege gab, mit ihrer Familie umzugehen. Sie entdeckte auch ihren Wunsch nach einer Familie und Kindern wieder, weil sie spürte, dass Falun Dafa der Menschheit Hoffnung schenkt. Sie verstand, dass alles einen Sinn hat, wie chaotisch die Welt auch erscheinen mag. „Viele Menschen leiden sehr, weil sie sich inmitten dieses Chaos verloren und hoffnungslos fühlen. Sie sehen keinen Weg, die weltliche, menschliche Ebene zu überwinden. Mir ging es früher genauso, ich litt unter der Verzweiflung über die Welt“, erklärte Nora.
Sie erkannte, dass der Meister und Falun Dafa ihr eine völlig neue Dimension eröffnen. „Alles scheint zu Ende zu gehen, aber genau darin liegt auch die Hoffnung – die Hoffnung auf Erneuerung und Veränderung“, stellte sie fest. „Auch wenn das Bestehende zerstört oder zerbrochen wird, ist das nicht unbedingt schlecht, denn danach kann etwas Besseres und Größeres entstehen. Ja, ich glaube, das Universum wird neu geformt und wir müssen nicht untergehen, sondern können in ein neues Universum eintreten.“
Nora bringt nun anderen die Falun-Dafa-Übungen in Sportworkshops ihrer Universität bei. Lächelnd sagte sie: „Ich möchte, dass noch mehr Menschen diese wunderbare Praxis kennenlernen. Außerdem muss ich bei den Sportaktivitäten der Universität nur Zeit und Datum eintragen und die Leute können kommen und es lernen. So einfach ist das.“
Ich möchte in Zukunft fleißiger sein
Mariken und ihre Tochter möchten für die nächste Fa-Konferenz über ihre Erfahrungen schreiben
Mariken arbeitet im Vertrieb eines großen IT-Unternehmens und ist Mutter zweier Kinder. Die Teilnahme an der Fa-Konferenz ermöglichte es ihr, die Ehrlichkeit und den Mut ihrer Mitpraktizierenden zu erleben, ihre Bereitschaft, sich ihren Schwächen zu stellen, und ihr fleißiges Üben. Das war für sie Ermutigung und Inspiration. „Ja, ich kann mehr tun. Wenn ich sehe, welche Anstrengungen manche Praktizierende unternehmen, merke ich, dass ich viele Momente in meinem Alltag gibt, die ich sinnvoller nutzen könnte oder die ich verschwende. Das habe ich verstanden, und obwohl es etwas schmerzhaft ist, es zuzugeben, ist es die Wahrheit.“
Die Fa-Konferenz sei sehr bedeutsam gewesen, fand sie. Diese Zusammenkunft sei so wertvoll, weil man hier einen gemeinsamen Raum habe, um sich auszutauschen und voneinander zu lernen.
Marikens Vater, der ebenfalls Falun Dafa praktiziert, hatte ihr diesen Übungsweg empfohlen. Sie lernte es zunächst nur, um ihm einen Gefallen zu tun, da er sie immer wieder fragte, ob sie das Buch einmal lesen wolle. Außerdem hoffte sie damals schon, durch die Kultivierung ein guter Mensch werden zu können. Als sie mit Falun Dafa begann, stellte sie fest, dass ihre Probleme mit den Hüftgelenken, die eigentlich operiert werden sollten, ohne medizinische Behandlung heilten. Sie erlebte viele der im Hauptwerk von Falun Dafa, dem Zhuan Falun, beschriebenen Zustände, machte zahlreiche wundersame Erfahrungen und verstand zunehmend den Wert von Falun Dafa.
Nachdem sie zwei Jahre lang Falun Dafa praktiziert hatte, wurde ihre Tochter geboren. Schon vor der Geburt ihrer Tochter hatte Mariken darüber nachgedacht, wie sie ihrem Kind helfen konnte, zwischen Richtig und Falsch zu unterscheiden und diesen Unterschied vollständig zu begreifen – anders als in ihrer eigenen Kindheit, als manche Erwachsene ihr erlaubten, Geld vom Boden aufzuheben, während andere es verboten. Durch das weitere Lesen des Zhuan Falun lernte sie, Gut von Böse zu unterscheiden und die Gründe dafür zu verstehen. Sie nutzte die Lehre von Falun Dafa für die Anleitung ihrer Kinder und bemerkte dabei, wie sie zunehmend rücksichtsvoller wurden.
Marikens elfjährige Tochter Lian begleitet sie seit ihrer Geburt nahezu regelmäßig zur Fa-Konferenz.
Für Lian war jeder Bericht „hervorragend“; jeder habe seine eigenen Besonderheiten gehabt, sagte sie. Lians Wunsch: „Ich möchte fleißig vorankommen und auch weiterhin das Fa lernen. Die Berichte helfen mir dabei sehr gut, viele haben mir jetzt auch meine Anhaftungen gezeigt. Ich möchte nächstes Jahr vielleicht auch einen Bericht schreiben.“ Sie fand, dass die anderen Praktizierenden „alle sehr gut waren“, das wolle sie selber auch erreichen.
Hoffentlich erkennen die Chinesen die Schönheit von Falun Dafa.
Marcel, der 800 Kilometer von der Schweiz nach Berlin gefahren war, um an der Fa-Konferenz teilzunehmen, fand die Reise sehr lohnenswert. Die Diskussionen unter den Praktizierenden zum Thema „Überwindung grundlegender Anhaftungen“ inspirierten ihn tief. Er stellte fest: „Ich sollte auch nach innen schauen und herausfinden, was meine grundlegenden Anhaftungen sind.“ Auch andere Berichte hätten ihn tief berührt.
Marcel ist Optiker und hatte vor zehn Jahren von einem Kunden von Falun Dafa erfahren. Nach den Falun-Dafa-Übungen habe er sich wie in einem reinen Land gefühlt, in dem sich jeder bemühe, ein guter Mensch zu sein. „Das ist das Beste, was wir im Moment haben können; sein Wert ist unbeschreiblich. Wir haben ein solches Glück und sind dankbar, dass es Falun Dafa heute gibt.“ Den Chinesen wolle er noch sagen, dass sie die Falun-Dafa-Übungen ausprobieren sollten – er hoffe, dass sie so die Schönheit von Falun Dafa erkennen könnten.
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