(Minghui.org) In der chinesischen Gesellschaft gibt es ein einzigartiges Phänomen, das als „Jie Fang“ (Abfangen von Petenten) bezeichnet wird. Oberflächlich betrachtet erlaubt die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) chinesischen Bürgern, Petitionen an die Regierung zu richten, wenn sie sich in ihren Rechten verletzt fühlen. In der Realität bedient sie sich jedoch eines extralegalen Systems des Abfangens und der Inhaftierung, um diese Bürger zum Schweigen zu bringen.
„In den letzten Jahren haben die chinesischen Behörden systematisch und in großem Umfang illegale Abfang-, Inhaftierungs- und Foltermaßnahmen gegen Petenten durchgeführt. Petenten sind Personen, die Beschwerden bei höheren Regierungsstellen in Peking und den Provinzstädten vorgebracht haben. Dadurch gehören Petenten derzeit zu den sozialen Gruppen, die in China am stärksten von Menschenrechtsverletzungen betroffen sind“, heißt es in einem Bericht der Congressional-Executive Commission on China (CECC) aus dem Jahr 2009 mit dem Titel „Menschenrechtsverletzungen im Zusammenhang mit dem offiziellen Abfangen von Petenten in China“.
Sechzehn Jahre später hat sich die Situation durch noch strengere Zensur, Internetüberwachung und Videoüberwachung verschlechtert. Tatsächlich ist das Abfangen von Petenten nur eine von vielen Methoden der KPCh, mit denen sie das chinesische Volk misshandelt, weil sie die Kontrolle behalten und ihre Herrschaft festigen will.
Wir werden dieses Thema im Folgenden aus fünf Blickwinkeln beleuchten: Ideologie, Menschenrechte, Menschenleben, Rechtsmissbrauch und Handel.
Unabhängiges Denken ist nicht erlaubt
Freies Denken ist ein Menschenrecht. Auch die Meinungs- und Redefreiheit sind Grundrechte. Aber die Sowjetunion und jetzt das kommunistische China haben den Menschen diese Grundrechte genommen. Durch jahrzehntelange Gehirnwäsche hat die KPCh das chinesische Volk dazu erzogen, der Partei bedingungslos zu folgen und seine eigenen Gedanken aufzugeben.
Die KPCh startete ähnliche Kampagnen bereits vor ihrer Machtübernahme. Ein Beispiel dafür ist die Yan’an-Berichtigungsbewegung zwischen 1942 und 1945. Nach der Machtübernahme startete die KPCh zwischen 1951 und 1952 die Bewegung zur Gedankenreform, gefolgt von der Anti-Rechts-Kampagne zwischen 1957 und 1959.
Die Geschichte von Wu Ningkun, emeritierter Professor für Englisch an der Universität für Internationale Beziehungen in Peking, war eine von unzähligen Tragödien, die aus diesen Kampagnen resultierten. Wu und Lee Tsung-Dao studierten an der Universität von Chicago, als Wu 1951 beschloss, nach China zurückzukehren. Als Wu Lee fragte, warum er nicht mit ihm zurückkehre, antwortete Lee: „Ich möchte mich keiner Gehirnwäsche unterziehen.“
Kurz nach seiner Rückkehr erlebte Wu die erste Welle der Kampagne, die für jemanden, der gerade aus dem Ausland zurückgekehrt war, relativ mild ausfiel. 1957 lockte die KPCh Intellektuelle dazu, sich frei zu äußern. Sie versprach, dass dies keine Konsequenzen haben würde. Dann wandte sie sich gegen die Intellektuellen und nahm sie wegen ihrer Äußerungen ins Visier. Wu wurde im September 1957 als „Ultrarechter“ denunziert und inhaftiert. Im selben Jahr gewann Lee den Nobelpreis für Physik.
„Mit der Kommunistischen Partei kann man nicht vernünftig diskutieren, sie folgt keiner Logik“, sagte Wus Frau Li Yikai. „Schwarz und Weiß werden immer vertauscht.“
Anstatt die Menschen zu „befreien“, wie die KPCh behauptet, kontrolliert das Regime die Gedanken der Menschen. Durch die Gehirnwäsche wird dem chinesischen Volk suggeriert, dass China und die KPCh untrennbar miteinander verbunden seien. Bei jeder Erwähnung von Großgrundbesitzern oder Kapitalisten denken sie sofort an böse Schurken, die Bauern oder Arbeiter ausbeuten. Und wenn jemand von Intellektuellen spricht, denken sie an Reaktionäre oder Rechte.
Im Laufe der Zeit überarbeitete die KPCh ihre Propaganda, aber das zentrale Thema blieb bestehen: Die Partei hat immer Recht und jeder, der die Partei kritisiert, wird als „politisch“ oder „unpatriotisch“ abgestempelt.
In den letzten Jahren wurde dieses Drehbuch auch auf Falun-Dafa-Praktizierende angewendet. Mit unzähligen Lügen wie dem inszenierten Selbstverbrennungsvorfall auf dem Platz des Himmlischen Friedens schürte die KPCh den öffentlichen Hass auf Falun-Dafa-Praktizierende und stumpfte das chinesische Volk gegenüber den weit verbreiteten Misshandlungen, Folterungen und sogar dem Organraub ab, denen die Praktizierenden ausgesetzt sind.
Da sie die politischen Kampagnen der KPCh miterlebt haben, haben die meisten Chinesen gelernt, nicht unabhängig zu denken, sondern stattdessen bewusst oder unbewusst der Parteilinie zu folgen.
Keine Menschenrechte
Da die KPCh die Medien kontrolliert und den Menschen unabhängiges Denken nimmt, sind Menschenrechtsverletzungen nahezu unvermeidlich und werden häufig ignoriert. In manchen Fällen schließt sich sogar die Öffentlichkeit dieser Haltung an. Selbst Liu Shaoqi, ehemaliger Staatspräsident Chinas, wurde während der Kulturrevolution „gesäubert“ und zum Staatsfeind erklärt, bevor er einen elenden Tod starb. Angesichts der Misshandlung eines derart hochrangigen KPCh-Mitglieds lässt sich erahnen, wie gewöhnliche Bürger behandelt werden.
Die KPCh hat seit 1949 viele politische Kampagnen durchgeführt, darunter die Landreformbewegung (1950–1953, gegen Großgrundbesitzer), die Drei-Anti- und Fünf-Anti-Kampagnen (1951–1952, gegen Unternehmer), die Vier Säuberungen (1963–1965, die ländliche Version der Fünf-Anti-Kampagne), die Kulturrevolution (1966–1976) und das Massaker auf dem Platz des Himmlischen Friedens (1989). Nach jeder dieser Tragödien suchte sich die KPCh Sündenböcke, um sich selbst reinzuwaschen. Die einzige Ausnahme bildete das Massaker auf dem Platz des Himmlischen Friedens, das stattdessen streng zensiert wurde.
Nach der Kulturrevolution dachten viele Menschen darüber nach, was falsch gemacht worden war. Sie diskutierten, wie eine weitere Katastrophe verhindert werden könne. Nur wenige Menschen erkannten, dass das Problem in der KPCh selbst begründet lag und diese Katastrophen unvermeidbar waren.
Diese Realität zeigt sich erneut in der Verfolgung von Falun Dafa, die 1999 begonnen hat. Jiang Zemin, der ehemalige Vorsitzende der KPCh, der die Verfolgung eingeleitet hat, gab den Befehl: „den Ruf [der Praktizierenden] zu zerstören, sie finanziell zu ruinieren und sie physisch zu vernichten“.
Infolgedessen wurden Millionen von Praktizierenden diskriminiert, viele wurden schikaniert, verhaftet, inhaftiert und gefoltert. Minghui.org hat über hundert Arten von Folter dokumentiert, denen Praktizierende ausgesetzt sind. Dazu gehören Schläge, Aufhängen an Handschellen, Einzelhaft, Zwangsinjektionen mit unbekannten Drogen, der erzwungene Verzehr von Fäkalien und Urin, Vergewaltigung, Zwangsabtreibungen und sogar Organraub. Über 5.000 Praktizierende sind nachweislich infolge der Verfolgung gestorben, die Dunkelziffer liegt wesentlich höher.
„Jeder Chinese lebt in Gefahr. Aber diese Gefahr geht nicht von Schlägern, Gangstern oder der organisierten Kriminalität aus, sondern vom illegalen System der Kommunistischen Partei Chinas“, schrieb der Anwalt Zuo Zhihai aus der Provinz Yunnan. „Unter dem Justizsystem der KPCh können ihre Führer und Beamten ihre Macht willkürlich ausüben und die Polizei, Staatsanwälte und Gerichte leicht manipulieren, um jeden unschuldigen chinesischen Bürger zu verurteilen.
Wenn sie sagen, dass Sie einen Mord begangen haben, werden Sie zum Mörder. Wenn sie Sie der Vergewaltigung beschuldigen, werden Sie als Vergewaltiger gebrandmarkt. Wenn sie sagen, dass Sie Amtshandlungen behindert, sich der Festnahme widersetzt oder die soziale Ordnung gestört haben, werden Sie wegen Behinderung von Amtshandlungen, vorsätzlicher Körperverletzung oder Störung der öffentlichen Ordnung angeklagt. Sie können alle Beweise fabrizieren, die sie brauchen und alle Zeugen und Aussagen sammeln, die sie wollen. Sie können dich sogar foltern, um dich zu zwingen, Verbrechen zu gestehen, die du nie begangen hast“, sagte er.
Keine Achtung vor dem Leben
In China wird Kindern beigebracht, dass das Rot auf der Flagge der KPCh das Blut der Märtyrer symbolisiere, die für den Kommunismus gestorben sind. Allerdings sind weit mehr Chinesen durch die Brutalität der KPCh selbst ums Leben gekommen. Geheime Dokumente enthüllen, dass die KPCh allein im chinesischen Bürgerkrieg zwischen 1945 und 1949 eine große Anzahl unschuldiger Zivilisten als Kanonenfutter missbraucht hat. Nachfolgend seien drei Beispiele genannt.
Die Schlacht von Siping
Die Volksbefreiungsarmee (VBA) der KPCh kämpfte zwischen März 1946 und März 1948 in Siping in der Provinz Jilin gegen die Armee der Kuomintang. Liang Su-yung, ehemaliger Sprecher des Legislativ-Yuan (Parlament) in Taiwan, schrieb über die Schlacht in „The Great Right and Wrong: The Memoirs of Liang Su-jung“ (Das große Recht und Unrecht: Die Memoiren von Liang Su-jung).
Im letzten Angriff „setzte die kommunistische Armee die Taktik der menschlichen Welle ein, indem sie Zivilisten in Einheiten organisierte und sie in Wellen nach vorne schickte. Die Leichen der Zivilisten türmten sich wie Berge. Die Armee der Kuomintang konnte es nicht länger ertragen, weiter zu kämpfen. Die kommunistische Armee rückte somit über die Leichen vor und marschierte in Siping ein”, schrieb Liang.
Warum machten diese Zivilisten bei dieser Taktik mit? Liang erklärte: „Meine Heimatstadt lag 25 Kilometer von Siping entfernt. Als die KPCh-Beamten dort ankamen, hielten sie zunächst Massenkundgebungen ab und richteten öffentlich Grundbesitzer und wohlhabende Personen hin. Dann bedrohten sie die Einheimischen und sagten: ‚Ihr habt die Hinrichtung der Grundbesitzer und wohlhabenden Personen der Kuomintang angeführt. Wenn die Kuomintang zurückkommt, seid ihr tot.'“
Ma Sen, ein kanadischer Schriftsteller aus China, bestätigte Liangs Bericht. „Als die VBA die Stadt angriff, bestand ihre Frontlinie aus einer riesigen Menge unbewaffneter älterer und schwacher Bauern, was die verteidigende Kuomintang-Armee daran hinderte, das Feuer zu eröffnen. Dadurch konnte die VBA leicht die Stadtmauern erklimmen“, erinnerte er sich.
Die Menglianggu-Kampagne
Xin Haonian, ein amerikanischer Wissenschaftler aus China, hörte von einem pensionierten Offizier der VBA von der Menglianggu-Kampagne, die im Mai 1947 stattfand.
Während der Schlacht startete die VBA drei Angriffe. Nachdem die Soldaten der Kuomintang geschossen hatten, stellten sie überrascht fest, dass die Frontlinie der Gegner aus älteren Menschen (Großgrundbesitzer, reiche Bauern und Konterrevolutionäre) bestand. Also hörten sie auf zu schießen.
Beim zweiten Angriff bestand die Frontlinie aus einer Gruppe von Kindern, der Großgrundbesitzer und reichen Bauern, die (von der KPCh) entführt worden waren. Die Kuomintang hatte keine andere Wahl, als erneut ihre Waffen niederzulegen. Die VBA nutzte die Gelegenheit, um vorzustoßen, wurde jedoch von der Armee der Kuomintang besiegt.
Als die dritte Angriffswelle kam, war die Frontlinie hinter weißen Bettlaken verborgen. Gerade als die Soldaten der Kuomintang bereit waren, das Feuer zu eröffnen, wurden die Laken entfernt. Dahinter standen nackte junge Frauen – Töchter und Schwiegertöchter von Großgrundbesitzern und reichen Bauern. Die Soldaten der Kuomintang ließen ihre Waffen fallen – sie wussten, dass sie einen solchen Krieg niemals gewinnen konnten.
Auf diese Weise eroberte die VBA das Schlachtfeld. Zhang Lingfu, einer der erfolgreichsten Generäle der Kuomintang zu dieser Zeit, beging Selbstmord.
Hu Lian, ein weiterer General der Kuomintang, beschrieb seinem Freund, dem Gelehrten He Jia-hua, eine ähnliche Erfahrung. „Als ich mit den Soldaten der VBA in den Yimeng-Bergen kämpfte, sah ich persönlich, wie sie Zivilisten zwangen, mit jeweils zwei Handgranaten anzugreifen. Meine Armee feuerte mit Maschinengewehren auf sie und sah, dass alle Getöteten Zivilisten waren. Wir konnten so nicht weitermachen und hörten auf – dann traf die VBA ein“, sagte er. „Ich kenne die Taktik der menschlichen Welle, aber können wir sie anwenden? Wir hätten lieber eine Niederlage eingestanden.“
Die Belagerung von Changchun
Die Belagerung von Changchun fand zwischen Mai und Oktober 1948 statt. Die Propaganda der KPCh behauptete, sie habe die Stadt „ohne Blutvergießen“ eingenommen. Das war von der Wahrheit aber weit entfernt.
In Changchun lebten etwa 500.000 Zivilisten. Die Nahrungsvorräte reichten nur bis Ende Juli. Der Führer der Kuomintang, Zheng Dongguo, forderte die Zivilisten auf, die Stadt zu verlassen, aber sie wurden von der Volksbefreiungsarmee daran gehindert. Diejenigen, die die Stadt verließen, wurden von Soldaten der Volksbefreiungsarmee aufgehalten und starben. Einige, die zu fliehen versuchten, wurden erschossen.
Als die Armee der Kuomintang zur Kapitulation gezwungen wurde, waren fast 200.000 Menschen aufgrund der Brutalität der KPCh verhungert. Homare Endo, die 1941 in Changchun geboren wurde, war Zeugin dieses Ereignisses und dokumentierte die Tragödie in ihrem Buch „Japanese Girl at the Siege of Changchun: How I Survived China’s Wartime Atrocity“ (Japanisches Mädchen bei der Belagerung von Changchun: Wie ich Chinas Gräueltaten im Krieg überlebte).
„Das war ein Grundprinzip der Kommunistischen Partei. Es spielte keine Rolle, wie viele Menschen starben, um ihren Machtanspruch zu demonstrieren. Es spielte keine Rolle, wie viele Leben geopfert werden mussten, um die Logik dieser Lektion zu verdeutlichen“, schrieb sie. „Erst viele Jahre später wurde mir das klar.“
Achtzig Jahre sind vergangen – hat sich die KPCh inzwischen geändert? Ein Gespräch zwischen dem Vorsitzenden der KPCh Xi Jinping und dem russischen Präsidenten Wladimir Putin im September 2025, das versehentlich mitgeschnitten wurde, deutet darauf hin, dass einige KPCh-Funktionäre ihr Leben durch Organtransplantationen verlängern. Unabhängige Untersuchungen haben unterdessen ergeben, dass politische Gefangene, darunter auch Falun-Dafa-Praktizierende, unter der KPCh durch Organraub getötet wurden. Wenn die oben genannten Beispiele aus Kriegszeiten zeigen, wie die KPCh damals mit Menschenleben umgegangen ist, dann geht der Organraub noch einen Schritt weiter in der Ausbeutung von Menschenleben durch die KPCh.
Einige Internetnutzer in China bezeichnen sich heute als „ren kuang“, als Menschenminen, die gnadenlos ausgebeutet werden, bis sie schließlich auf dem Müll landen.
Missbrauch des Gesetzes zur Verfolgung des Glaubens
Unter allen politischen Kampagnen, die von der KPCh ins Leben gerufen wurden, ist die Verfolgung von Falun Dafa die längste, weitreichendste und für die Menschheit schädlichste. Seit Juli 1999 wurden etwa 100 Millionen Falun-Dafa-Praktizierende und ihre Familienangehörigen auf verschiedene Weise diskriminiert und unterdrückt. Im Gegensatz zu früheren politischen Kampagnen, bei denen Menschen aufgrund ihres sozialen Status oder ihrer politischen Meinungen ins Visier genommen wurden, werden Praktizierende jedoch verfolgt, weil sie bessere Menschen sein und nach den Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht leben wollen.
Menschen in über 100 Ländern praktizieren Falun Dafa. Einige westliche Politiker haben auf die Schwere der Verfolgung hingewiesen. „China befindet sich im Krieg mit dem Glauben. Es ist ein Krieg, den sie nicht gewinnen werden“, sagte Samuel Brownback, ehemaliger Sonderbotschafter für internationale Religionsfreiheit, auf dem China-Forum, das am 27. und 28. Oktober 2025 stattfand.
Die KPCh hat diese Verfolgung unter Verletzung chinesischer Gesetze durchgeführt. Genauer gesagt hat sie sich folgender Verstöße schuldig gemacht:
1) Verstöße gegen internationales Recht, wie Verbrechen gegen die Menschlichkeit, Folter und Völkermord.
2) Verstöße gegen Artikel 36 der chinesischen Verfassung: „Die Bürger der Volksrepublik China genießen Religionsfreiheit.“
3) Verstöße gegen Artikel 35 der chinesischen Verfassung: „Die Bürger der Volksrepublik China genießen Meinungs-, Presse-, Versammlungs-, Vereinigungs- und Demonstrationsfreiheit.“
4) Verstöße gegen das chinesische Strafrecht:
Artikel 234: „Wer vorsätzlich einer anderen Person Körperverletzungen zufügt, wird mit einer Freiheitsstrafe von höchstens drei Jahren, strafrechtlicher Haft oder Überwachung bestraft.“
Artikel 246: „Wer andere offen mit Gewalt oder anderen Mitteln beleidigt oder Geschichten erfindet, um andere zu verleumden, wird, wenn der Fall schwerwiegend ist, zu einer Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren, zu strafrechtlicher Haft oder Überwachung oder zum Entzug seiner politischen Rechte verurteilt.“
Artikel 245: „Wer andere unrechtmäßig körperlich durchsucht oder deren Wohnräume unrechtmäßig durchsucht oder unrechtmäßig in deren Wohnräume eindringt, wird zu einer Freiheitsstrafe von höchstens drei Jahren oder zu einer strafrechtlichen Haft verurteilt.“
Artikel 248: „Aufsichts- und Verwaltungspersonal von Gefängnissen, Haftanstalten und anderen Wachhäusern, das Insassen schlägt oder körperlich misshandelt, wird in schweren Fällen zu einer Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren oder zu einer strafrechtlichen Haftstrafe verurteilt. In besonders schweren Fällen wird eine Freiheitsstrafe von drei bis zehn Jahren verhängt.“
Artikel 251: „Mitarbeiter staatlicher Organe, die Bürgern unrechtmäßig ihre Rechte auf religiöse Überzeugungen vorenthalten oder die Bräuche oder Gewohnheiten nationaler Minderheiten verletzen, werden in schweren Fällen zu einer Freiheitsstrafe von bis zu zwei Jahren oder zu einer strafrechtlichen Haft verurteilt.“
Artikel 254: „Mitarbeiter staatlicher Organe, die ihre Befugnisse missbrauchen, indem sie im Namen der Ausübung ihrer offiziellen Tätigkeit Vergeltungsmaßnahmen gegen Ankläger, Petenten, Kritiker oder Informanten ergreifen oder diese zu Unrecht beschuldigen, werden zu einer Freiheitsstrafe von bis zu zwei Jahren oder zu einer strafrechtlichen Haftstrafe verurteilt. In schweren Fällen werden sie zu einer Freiheitsstrafe von zwei bis sieben Jahren verurteilt.“
5) Verstoß gegen das chinesische Strafvollzugsgesetz.
6) Verstöße gegen das chinesische Aufsichtsgesetz, das Beamtengesetz, das Polizeigesetz usw.
Untergrabung der freien Welt
Nach dem Bruch zwischen China und der Sowjetunion in den 1960er Jahren war die KPCh international isoliert. Der Besuch von US-Präsident Richard Nixon im Jahr 1972 markierte jedoch einen Politikwechsel. Nach der Aufnahme diplomatischer Beziehungen zu China im Jahr 1979 ignorierten die USA das Massaker der KPCh auf dem Platz des Himmlischen Friedens im Jahr 1989 und halfen China 2001 beim Beitritt zur Welthandelsorganisation (WTO).
Die totalitäre Ideologie der KPCh steht jedoch im Widerspruch zu den Überzeugungen der freien Welt. Sowohl Deng Xiaoping (der 1989 das Massaker auf dem Platz des Himmlischen Friedens anführte) als auch Jiang Zemin (der 1999 die Verfolgung von Falun Dafa einleitete) folgten der Strategie der KPCh, „seine Stärke zu verbergen und abzuwarten“. Die KPCh wuchs rasch, indem sie ständig gegen ihre WTO-Verpflichtungen verstieß, wie zum Beispiel die Beendigung der Industriesubventionierung und den Diebstahl von geistigem Eigentum.
Die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) beschränkte sich nicht darauf, ihren Handelspartnern zu schaden. Sie verstärkte zudem die ideologische Unterwanderung sowie die Bestechung ausländischer Regierungsbeamter. Ziel der KPCh ist es, ihre vermeintlichen Gegner durch eine Strategie der „uneingeschränkten Kriegsführung“ zu schwächen. Dazu zählen unter anderem der Export von Drogen, das Schüren von Zwietracht und Spaltung durch Propaganda sowie die Durchsetzung einer KPCh-freundlichen Weltanschauung über Unterhaltungsangebote und soziale Medien.
Darüber hinaus untergräbt die KPCh die Rechte der Menschen in freien Ländern durch transnationale Unterdrückung. Dazu gehört die Bedrohung von Dissidenten, die sich zu den Menschenrechtsverletzungen des Regimes äußern und deren Zensur selbst auf ausländischem Boden. So hat die KPCh beispielsweise physische Angriffe auf Falun-Dafa-Praktizierende in den USA gefördert, Gemeindeorganisationen unter Druck gesetzt, Praktizierenden die Teilnahme an Paraden zu verbieten, und Bombenanschläge auf Theater angestiftet, in denen Shen Yun Performing Arts auftritt.
Ähnlich wie Karl Marx und die Sowjetunion ist es das ultimative Ziel der KPCh, die Welt mit ihrer kommunistischen Ideologie zu beherrschen. Glücklicherweise sind immer mehr Menschen in der freien Welt aufgewacht. Einige Länder haben sich den Bemühungen der USA angeschlossen, der KPCh entgegenzuwirken. Auch die schwere religiöse Verfolgung in China ist in den Fokus gerückt.
„Chinas Verfolgung von Falun-Dafa-Praktizierenden ist ein Angriff auf die Religionsfreiheit und die Menschenrechte. Es ist längst überfällig, die staatlich geförderte Industrie zum Organraub zu zerschlagen“, sagte US-Senator Ted Cruz in einer Pressemitteilung, als er im März 2025 den Falun-Dafa-Protection-Act vorstellte. „Ich fordere meine Kollegen auf, sich mir anzuschließen, um diesen Menschenrechtsverletzungen entgegenzuwirken und sicherzustellen, dass die KPCh zur Rechenschaft gezogen wird.“
Die KPCh repräsentiert nicht die chinesische Zivilisation. Stattdessen hat sie dem chinesischen Volk großen Schaden zugefügt und gefährdet gleichzeitig die Welt. Über 450 Millionen Chinesen haben ihre Mitgliedschaft in der KPCh und deren Unterorganisationen aufgegeben. Wenn mehr Menschen in der internationalen Gemeinschaft Maßnahmen ergreifen, wird sich die Situation ändern.
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