(Minghui.org) Laut Statistiken von Minghui.org sind im 3. Quartal 2026 (Juli, August und September) mindestens 35 Falun-Gong-Praktizierende infolge der Verfolgung in China gestorben und mindestens 162 wurden rechtswidrig zu Gefängnisstrafen verurteilt.
Abbildung 1: Von Juli bis September 2026 hat Minghui über 35 Todesfälle von Falun-Gong-Praktizierenden infolge der Verfolgung berichtet (Minghui.org)
Abbildung 2: Im selben Zeitraum ist über rechtswidrige Verurteilungen von 162 Praktizierenden berichtet worden (Minghui.org)
Abbildung 3: insgesamt 162 rechtswidrige Verurteilungen von Falun-Gong-Praktizierenden nach Strafdauer (Minghui.org)
1. 65-Jährige aus Yunnan im Zug festgenommen – nach 20 Hafttagen tot
Yang Jinhui, eine 65-jährige Falun-Gong-Praktizierende aus der Stadt Gejiu, Bezirk Honghe, Provinz Yunnan, wurde um den 10. April 2026 festgenommen, als sie sich auf der Rückreise von einem Familienurlaub im Hochgeschwindigkeitszug nach Mengzi befand. Nach ca. zwanzig Tagen Haft erfuhr die Familie von ihrem Tod. Minghui berichtete über den Fall am 27. Juli 2026.
Yang Jinhui wurde in das Untersuchungsgefängnis des Bezirks Honghe in der Bezirkshauptstadt Mengzi gebracht.
Am 3. Mai wurde Yangs Familie benachrichtigt, dass sie an einem Herzinfarkt verstorben sei.
Frau Yang war ursprünglich im öffentlichen Dienst tätig. Nachdem sie mit dem Praktizieren von Falun Gong begonnen hatte, lebte sie nach den Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht und profitierte davon sowohl körperlich als auch seelisch. Seit die KPCh jedoch im Juli 1999 mit der Verfolgung von Falun Gong begann, wurde sie wiederholt entführt und zur Gehirnwäsche in sogenannte „Umerziehungslager“ gebracht. Im Juli 2012 wurde sie unrechtmäßig zu drei Jahren Haft verurteilt und im zweiten Frauengefängnis der Provinz Yunnan inhaftiert. Nach ihrer Freilassung am 23. Januar 2015 wurde sie ungerechtfertigt aus dem öffentlichen Dienst entlassen, ihr wurden alle Bezüge und Pensionsansprüche gestrichen, und sie verlor jegliche Existenzgrundlage.
Am 27. Juli 2024 wurde Yang Jinhui erneut von Mitarbeitern des Staatssicherheitsbüros und des Komitees für Politik und Recht der Stadt Gejiu entführt und dreizehn Tage lang im Gefängnis von Gejiu festgehalten.
Im April 2026 wurde sie erneut verhaftet. Die Polizei behauptete, „es gab eine Anweisung von oben, und wir haben sie ständig überwacht.“ Zwanzig Tage später starb Yang Jinhui im Gefängnis.
3. Wegen ihres Glaubens inhaftiert: 65-Jährige stirbt zwei Tage vor Haftentlassung
Am 9. September 2025 verstarb die 65-jährige Pu Baoyu aus Kunming in der Provinz Yunnan. Das war zwei Tage vor dem Ende ihrer sechsjährigen und viermonatigen Haftstrafe, zu der sie wegen ihres Glaubens an Falun Dafa verurteilt worden war. Das Zweite Frauengefängnis der Provinz Yunnan verweigerte jegliche Auskunft über die Umstände des Todes von Pu Baoyu.
4. Sun Shuhua sechs Monate nach Haftentlassung tot
Eine Frau aus dem Kreis Ji in Tianjin litt unter gesundheitlichen Problemen, nachdem sie aufgrund ihres Glaubens an Falun Gong in ein Arbeitslager und später in ein Gefängnis gesperrt worden war. Sie starb am 6. Juli 2026 – nur sechs Monate nach ihrer Haftentlassung – an einem Schlaganfall. Sie wurde 61 Jahre alt.
Sun Shuhua, geboren am 20. November 1966, war nicht das einzige Mitglied ihrer Familie, das im Zuge Verfolgung von Falun Gong ihr Leben verlor. Ihre ältere Schwester, Sun Shuzhen, verstarb am 28. Mai 2023, nachdem sie rechtswidrig zu zwei Gefängnisstrafen verurteilt worden war.
Auch die Eltern der Schwestern waren betroffen. Nach der Gefängnisstrafe von Sun Shuzhen war ihr Vater so sehr erschüttert, dass er 2012 verstarb. Ihre Mutter erlitt einen psychischen Zusammenbruch und starb kurz darauf.
Der 59-jährigerGao Yumin aus der Stadt Fuxin, Provinz Liaoning, starb am 19. Juli 2026, neun Jahre nachdem ihm während einer 3,5-jährigen Haftstrafe wegen seines Glaubens an Falun Dafa eine das Zentralnervensystem schädigenden Substanz verabreicht worden war.
Eine Untersuchung am Ersten Krankenhaus der Medizinischen Universität Shenyang ergab die Diagnose einer toxisch-metabolischen Enzephalopathie und einen positiven Barbiturat-Befund.
Gao Yumin war ehemaliger Beamter der Polizeibehörde der Stadt Fuxin. Durch seine Kontakte mit Falun-Dafa-Praktizierenden in Polizeigewahrsam war er von deren Freundlichkeit berührt und stellte fest, dass sie keineswegs so waren, wie in der verleumderischen Propaganda des Kommunistischen Regimes dargestellt. Schließlich begann auch er, Falun Dafa zu praktizieren, und gab anschließend innerhalb kurzer Zeit das Rauchen, Trinken und Glücksspiel auf. Außerdem wandelte er sich zu einem fürsorglichen Ehemann für seine psychisch erkrankte Frau.
Am 6. November 2013 wurde Gao wegen der Verteilung von Informationsmaterialien über Falun Dafa verhaftet. Als er aus Protest in den Hungerstreik trat, wurde er geschlagen und einer Zwangsernährung unterzogen. Er wurde sehr schwach und zwei Monate später gegen Kaution freigelassen.
Am 21. Februar 2014 wurde Gao erneut verhaftet und am 14. März 2014 vom Bezirksgericht Zhangwu zu fünf Jahren Gefängnis verurteilt. Nachdem er Berufung eingelegt hatte, wurde die Verurteilung auf 3,5 Jahre verkürzt. Am 7. November 2014 lieferte man ihn in das Erste Gefängnis von Shenyang ein. Zu diesem Zeitpunkt war er nach einem über 20-tägigen Hungerstreik extrem geschwächt.
Die Gefängniswärter verprügelten ihn oft und schlugen ihm mit ihren Schuhsohlen ins Gesicht. Wenn er die Falun-Dafa-Übungen praktizierte, traktierten sie seine Beine mit Elektrostäben. Aus Protest trat er in Hungerstreik, wurde dann jedoch zwangsernährt.
Zwei Monate vor Ablauf seiner Haftzeit spritzten die Wärter Gao eine hohe Dosis Barbital (ein Mittel zur Dämpfung des zentralen Nervensystems). Sie sperrten ihn in Einzelhaft und verprügelten ihn.
Gao litt unter der toxischen Substanz. Sein Blick war leer, sein Körper wurde steif und er konnte seine Gliedmaßen nicht strecken. Er war nicht in der Lage zu essen und war verwirrt.
Seine Familie war schockiert, ihn in diesem Zustand vorzufinden. Die Wärter behaupteten jedoch, dieser Zustand sei erst nach seinem Hungerstreik aufgetreten. Gaos Familie reichte daraufhin eine Urinprobe beim Institut für Arzneimittelkontrolle und -prüfung der Provinz Liaoning ein. Die Ergebnisse wiesen eine hohe Konzentration Barbital in seinem Körper nach.
Die Gefängnisleitung sprach seiner Familie eine Entschädigung zu, aber das Komitee für Politik und Recht der Provinz Liaoning sowie das Büro 610 machten dies zunichte. Yu Yang und Wang Qiubo des Komitees für Politik und Recht in Fuxin erklärten: „Wir können keine Entschädigung anbieten, da dies als Schuldeingeständnis gewertet würde.“
Gao litt auch nach seiner Entlassung aus dem Krankenhaus weiterhin unter der toxischen Injektion. Sein Arbeitgeber hatte ihn entlassen und seine Familie hatte große Schwierigkeiten, für die Kosten seiner Langzeitpflege aufzukommen.
Beamte des Komitees für Politik und Recht und des Büros 610 überwachten seine Familie.
Gao starb am 19. Juli 2026.
6. Nach jahrelanger Verfolgung: Ehemaliger Polizeibeamter stirbt mit 58 Jahren
Wang Xiaoming, ein 58-jähriger Mann aus dem Kreis Xinbin in der Provinz Liaoning verstarb am 15. Juni 2026, nachdem er jahrelange Verfolgung aufgrund seines Glaubens an Falun Gong erlitten hatte. Laut Meldung vom 24. August 2026 arbeitete Wang Xiaoming 30 Jahre lang bei der Polizei im Kreis Xinbin der Stadt Fushun.
Wang Xiaoming schrieb Falun Dafa zu, seine Gesundheit wiederhergestellt und ihn zu einem aufgeschlosseneren und optimistischeren Menschen gemacht zu haben. Während seiner Dienstzeit auf der Polizeiwache Yongling war er als fairer und gerechter Beamter bekannt.
Nachdem die Kommunistische Partei Chinas im Juli 1999 mit der Verfolgung von Falun Dafa begonnen hatte, hielt Wang an seinem Glauben fest und geriet ins Visier der Behörden. Im September 2001 wurde er rechtswidrig festgenommen und in das Zwangsarbeitslager Fushun gebracht. Aus Protest trat er in den Hungerstreik.
Nach jeder Zwangsernährung zuckte Wang am ganzen Körper; besonders heftig war dies am neunten Tag der Prozedur. Wu schlug ihm ins Gesicht, beschimpfte ihn!“
Am 13. Mai 2002 befand sich Wang auf der Polizeiwache Yongling bei der Arbeit, als plötzlich mehrere Beamte der Polizeibehörde der Stadt Fushun auftauchten und ihn verprügelten. Er trug Verletzungen am ganzen Körper davon.
Beamte vom Büro 610 forderten Wang auf, Falun Gong abzuschwören. Er weigerte sich und wurde zu zwei Jahren Zwangsarbeit im Arbeitslager Wujiabuzi verurteilt.Er wurde zu zwei Jahren Zwangsarbeit im Arbeitslager Wujiabaozi gebracht. Dort wurde er in einer kleinen Isolationszelle schwer misshandelt.
Nach seiner Entlassung aus dem Arbeitslager nahm Wang seine Arbeit wieder auf.
Ab 2009 versuchte die Disziplinarkommission des Polizeipräsidiums Xinbin wiederholt, Wang Xiaoming zu entlassen. Am 31. Juli 2021 wurde Wang Xiaoming vom Polizeipräsidium Xinbin unrechtmäßig entlassen. Er reichte unter seinem richtigen Namen Beschwerden und Einsprüche bei verschiedenen Behörden auf allen Ebenen ein und wies darauf hin, dass die Ausübung von Falun Gong legal sei. Am 15. Juni 2026 starb Wang Xiaoming.
7. 63-Jährige wegen ihres Glaubens im Gefängnis zu Tode gefoltert
Im Mai 2026 wurde eine Frau aus der Stadt Jiamusi, Provinz Heilongjiang, im Frauengefängnis derselben Provinz zu Tode gefoltert, weil sie an ihrem Glauben an Falun Dafa festhielt. Sie war 63 Jahre alt.
Lü Yinghua war wegen Mordes zu einer Todesstrafe mit Aufschub verurteilt worden. Später wurde die Strafe in eine lebenslange Gefängnisstrafe umgewandelt. Während ihrer Haft in der Haftanstalt des Landkreises Tangyuan im Januar 2001 machte jemand sie mit Falun Dafa bekannt. Daraufhin begann sie zu praktizieren. Nach ihrer Verlegung in das Frauengefängnis der Provinz Heilongjiang im August 2002 hielt sie ihren Glauben aufrecht und wurde deshalb gefoltert. Im Gegensatz zu anderen Insassinnen mit lebenslangen Haftstrafen weigerte sich die Gefängnisleitung, ihre Haftstrafe zu verkürzen.
In den Jahren 2001 bis 2013 wurde Lü 18-mal in Isolationshaft gesperrt. Nachdem sie schwere Verletzungen am Bein erlitten hatte, wurde die Einzelhaft aufgehoben. Die Verletzungen führten zu einer dauerhaften Behinderung, woraufhin man sie in die Krankenstation verlegte.
Die Behörden wiesen Lüs Tochter an, einen Brief an sie schreiben, um sie dazu zu bringen, Falun Dafa abzuschwören. Als Lü sich weigerte, besuchte ihre Tochter sie nie wieder.
Am 11. August 2003 wurde Lü in Isolationshaft gesperrt. Wärter Zhang Chunhua trat ihr gegen den Kopf, fesselte sie und klebte ihr den Mund zu. Wärter Wang Yali befahl den Insassinnen, Lü Fußfesseln anzulegen. Sie musste mit gekrümmten Rücken auf dem kalten Betonboden sitzen. Als es kälter wurde, schalteten die Wärter nicht nur nicht die Heizung ein, sondern öffneten zusätzlich das Fenster. Infolgedessen bekam Lü Frostbeulen an den Füßen.
Anfang 2004 zerrten die Wärter Zhang und Zheng Jie die Praktizierende am Hals in die Werkstatt, wo sie schwere Arbeit verrichten musste. Lü konnte kaum atmen und an ihrem Hals traten tiefe Blutergüsse auf, die mehrere Tage lang sichtbar blieben. Außerdem legten die Wärter ihr Handschellen an und zwangen sie, einen Monat lang nur mit einer dünnen Hose bekleidet auf dem Betonboden zu sitzen.
Am 8. März 2004 hängten die Wärter sie an den Handgelenken auf, wobei ihre Füße den Boden nicht berührten. Nach einer Stunde dieser Folter war sie am ganzen Körper schweißgebadet und zitterte. Ihre Handgelenke waren schwer verletzt, ihre Hände blieben über drei Monate lang geschwollen.
Am 25. März 2004 fesselten die Wärter Zheng und Zhang ihr die Hände hinter den Rücken und hängten sie an den Handgelenken auf. Ihre Hände verfärbten sich dunkel. Am Abend brachten sie sie in die Einzelzelle. Dort wurde sie mit Handschellen an das Bett gefesselt. Aufgrund der niedrigen Temperatur erlitt Lü einen Herzinfarkt und konnte sich nicht mehr bewegen. Dennoch nahm Wärter Wang ihr die Hose weg und ließ das Fenster offen.
Während ihrer fünf Monate in Einzelhaft trat Lü in einen zweimonatigen Hungerstreik. Sie war unterernährt, abgemagert und arbeitsunfähig. Die ganze Zeit über war sie mit Handschellen an das Bett gefesselt, die ihr nicht einmal abgenommen wurden, wenn sie auf die Toilette musste. Sie fühlte sich dem Tode nahe.
Nachdem sie wieder in eine normale Zelle verlegt worden war, entfernten die Wärter die Matratze von ihrem Bett und zwangen sie, auf der blanken Holzplatte zu schlafen. Einige Mitinsassinnen teilten die Bettdecke mit ihr, damit sie diese als Unterlage nutzen konnte. Sie war so schwach, dass sie nicht einmal eine Thermoskanne mit Wasser heben konnte. Nur zwei Monate später wurde sie erneut in Einzelhaft gesperrt, weil sie die Falun-Dafa-Übungen praktiziert hatte.
Wärter Zheng zwang Lü, in der Hocke zu verharren, hängte sie an den Handgelenken auf, schlug ihr ins Gesicht und trat ihr gegen den Kopf. Außerdem wurde ihr elf Tage lang der Mund zugeklebt.
Im März 2005 hängten die Wärter sie erneut zwei Stunden lang auf. Ihre Hände färbten sich dunkelviolett. Anschließend wurde sie wieder in Einzelhaft gesperrt und von 6 Uhr bis 22 Uhr mit Handschellen an einem im Boden verankerten Ring gefesselt. Aus Protest trat Lü in den Hungerstreik und hatte Schmerzen am ganzen Körper. Sie konnte 13 Tage lang nicht schlafen. Die Wärter verabreichten ihr insgesamt 30 Infusionen, um sie am Leben zu erhalten. Als sie fünf Monate später aus der Isolationszelle getragen wurde, war ihr Gewicht von 68 Kilogramm auf 45 Kilogramm gesunken.
Im Januar 2006 wurde Lü an eine Heizung gefesselt und erlitt weitere Verletzungen an den Armen.
Im selben Jahr wurde Lü in einen Raum auf der Nordseite verlegt. Insassinnen wurden damit beauftragt, sie rund um die Uhr zu bewachen. Sie durfte den Raum sechs Jahre lang nicht verlassen.
Am 14. und 15. Februar 2011 durchsuchten die Wärterunter Leitung des Gefängnisdirektors Bao Rui und weiterer Verantwortlicher einige Abteilungen, beschlagnahmten Wecker zum Aussenden aufrichtiger Gedanken und Schriften des Begründers von Falun Gong. Im März sollte die Verfolgung verstärkt werden.
Wärterin Wang ersetzte die mit der Überwachung von Lü betraute Insassin durch Gao Yanping, die dafür berüchtigt war, Falun-Dafa-Praktizierende zu foltern. Lü magerte innerhalb kurzer Zeit stark ab und erlitt mehrere Herzinfarkte.
Als die Wärter ihr handgeschriebenes Exemplar des Zhuan Falun beschlagnahmten, erlitt sie einen weiteren Herzinfarkt. Trotz ihres gesundheitlichen Zustandes trugen die Wärter sie die Treppe hinunter und ließen sie in einem Bereich mit kalter Zugluft sitzen. Stunden später brachten sie sie ins Gefängniskrankenhaus. Der stellvertretende Abteilungsleiter Dong Yan deutete dem Gefängnisarzt an, dass sie gar nicht krank sei, und ließ sie wieder zurückbringen.
Am Abend des 6. Januar 2013 zwangen die Wärter Li Han und Qu Jialiang Lü, an einem Appell teilzunehmen, obwohl sie hohen Blutdruck und starke Kopfschmerzen hatte. Außerdem musste sie vor einem Fenster stehen. Als sie nicht mehr stehen konnte, hockte sie sich hin. Daraufhin schlug Wärter Qu mehrfach auf sie ein und beschimpfte sie.
Aus Angst, Qu könnte Lü zu Tode prügeln, versuchten zwei Insassinnen, ihn aufzuhalten. Daraufhin trat Qu mit seinen schweren Stiefeln auf sie ein. Er hörte erst auf, als sie das Bewusstsein verlor. Währenddessen stand Wärterin Wang Yonghui daneben und sah mit einem spöttischen Grinsen zu. Sie befahl, die Tür der Gruppe 9 zu schließen. Zwölf Insassinnen der gegenüberliegenden Gruppe 13 protestierten lautstark.
Lü erlitt einen weiteren Herzinfarkt und wurde zur Wiederbelebung ins Krankenhaus gebracht.
1. Fünf Falun-Gong-Praktizierende in der Stadt Tianshui (Provinz Gansu) rechtswidrig verurteilt
Einem Minghui-Bericht aus der Provinz Gansu vom 19. Juli 2026 zufolge wurden fünf Falun-Gong-Praktizierende vom Bezirksgericht Qinzhou in der Stadt Tianshui rechtswidrig verurteilt. Dabei handelt es sich um Liu Qiye, Ma Xiaojuan, Wang Shilie und Yang Tanguo sowie der Ehemann von Liu Qiye (der kein Falun Gong praktiziert). Sie waren zuvor verschleppt und anderthalb Jahre lang in Haft gehalten worden. Zudem wurden die fünf um Geldstrafen erpresst. Die Urteile sind wie folgt:
· Liu Qiye: 3 Jahre und 2 Monate· Ma Xiaojuan: 1 Jahr und 8 Monate· Wang Shilie: 2 Jahre· Yang Tanguo: 2 Jahre· Ehemann von Liu Qiye: 1 Jahr und 6 Monate (er praktiziert kein Falun Gong)
2. Polizei, Staatsanwaltschaft und Gericht in Dalian wirken zusammen, Yu Chunxiang zu Unrecht zu vier Jahren Haft verurteilt
Minghui berichtete am 26. Juli 2026, dass die 65-jährige Falun-Gong-Praktizierende Yu Chunxiang aus Dalian am 4. März 2026 von Beamten der Staatssicherheitsabteilung Xigang und der Polizeiwache Beijing-Straße in ihrer Wohnung festgenommen wurde. Die Beamten durchsuchten ihre Wohnung. Anschließend erhob die Staatsanwaltschaft Ganjingzi Anklage gegen sie. Am 23. Juli verurteilte das Bezirksgericht Ganjingzi sie rechtswidrig zu vier Jahren Haft.
3. 64-jährige Falun-Gong-Praktizierende aus Qingdao rechtswidrig zu vier Jahren Haft verurteilt
Minghui berichtete am 18. August 2026, dass die 64-jährige Falun-Gong-Praktizierende Meng Huiling aus dem Bezirk Huangdao in Qingdao am Abend des 12. Januar 2026 von Beamten der Polizeiwache Xuejiadao festgenommen wurde. Die Polizei durchsuchte auch ihre Wohnung. Anschließend wurde sie in der Zweiten Haftanstalt von Qingdao im Dorf Pudong bei Jimo festgehalten. Am 14. August wurde sie rechtswidrig zu vier Jahren Haft verurteilt.
4. Innerhalb von vier Jahren zweimal zu Unrecht verurteilt
Minghui berichtete am 18. August 2026, dass die 76-jährige Falun-Gong-Praktizierende Liu Zhimei aus Tianjin am 12. August 2026 vom Bezirksgericht Hedong rechtswidrig zu viereinhalb Jahren Haft verurteilt wurde.
Bereits im Jahr 2023 war Frau Liu rechtswidrig zu einem Jahr Haft und einer Geldstrafe von 8.000 Yuan verurteilt worden. Sie legte Berufung ein, doch das Zweite Mittlere Volksgericht von Tianjin bestätigte das Urteil.
5. Über 70-jährige Frau aus Jilin erneut gesetzwidrig zu Haft verurteilt
Minghui berichtete am 27. August 2026, dass die Falun-Gong-Praktizierende Yuan Shufang aus der Großgemeinde Lushuihe im Kreis Fusong, Stadt Baishan, Provinz Jilin, im Jahr 2025 festgenommen worden war. Lange Zeit lagen keine weiteren Informationen über sie vor. Inzwischen wurde bekannt, dass sie rechtswidrig zu vier Jahren Haft verurteilt wurde und sich im Frauengefängnis Changchun befindet. Einzelheiten zum Gerichtsverfahren und zu ihrem derzeitigen Gesundheitszustand sind nicht bekannt.
6. Mutter von zwei kleinen Kindern aus Henan rechtswidrig zu Haft verurteilt
Minghui berichtete am 11. September 2026, dass die 32-jährige Falun-Gong-Praktizierende Su Li aus Hebi in der Provinz Henan am Morgen des 11. Mai 2026 festgenommen wurde. Die Mutter von zwei kleinen Kindern wurde in die Haftanstalt der Stadt Hebi gebracht. Am 25. August fand vor dem Bezirksgericht Shancheng eine Verhandlung gegen sie statt. Das Gericht verurteilte sie rechtswidrig zu einem Jahr und drei Monaten Haft sowie einer Geldstrafe von 2.000 Yuan. Su hat Berufung eingelegt.
7. Nach mehr als neun Jahren Haft erneut verurteilt – Yan Hong aus Hunan erhält weitere drei Jahre und zwei Monate
Minghui berichtete am 9. September 2026, dass die Falun-Gong-Praktizierende Yan Hong aus der Großgemeinde Langli im Kreis Changsha, Provinz Hunan, wegen ihres Glaubens erneut zu einer Haftstrafe verurteilt wurde. Das Gericht verhängte drei Jahre und zwei Monate Haft.
Ihre Familie legte in ihrem Namen beim Mittleren Volksgericht von Changsha Berufung ein.
8. 62-jährige Frau aus Jiangxi rechtswidrig zu Haft verurteilt
Minghui berichtete am 9. September 2026, dass die 62-jährige Falun-Gong-Praktizierende Xu Dongyu aus dem Bezirk Chaisang der Stadt Jiujiang in der Provinz Jiangxi etwa im November 2025 von Beamten der Staatssicherheit festgenommen wurde. Die Polizei hielt sie mehr als zehn Tage lang in einem Hotel fest und verhörte sie. Anschließend wurde sie in die Haftanstalt von Jiujiang gebracht. Kürzlich wurde bekannt, dass Xu rechtswidrig zu einem Jahr und drei Monaten Haft verurteilt wurde. Voraussichtlich soll sie in das Frauengefängnis der Provinz Jiangxi verlegt werden.
9. Yang Shuguang und vier weitere Falun-Gong-Praktizierende aus Qitaihe in Heilongjiang rechtswidrig verurteilt
Minghui berichtete am 23. September 2026, dass fünf Falun-Gong-Praktizierende aus Qitaihe in der Provinz Heilongjiang wegen ihres Glaubens rechtswidrig zu Haftstrafen verurteilt wurden. Sie waren am 31. Januar 2026 festgenommen worden, nachdem sie Informationsmaterialien über Falun Dafa in Wohngebäuden verteilt hatten.