(Minghui.org) Die Zeit vergeht wie im Flug, nun sind es schon 26 Jahre, seit ich Falun Dafa praktiziere. Es ist mir eine große Ehre, eine Falun-Dafa-Praktizierende während der Fa-Berichtigung zu sein. Das ist die grenzenlose Gnade, die mir der Meister gewährt hat. Nun möchte ich von meinen jüngsten Erfahrungen beim Auswendiglernen des Fa, bei der Kultivierung und der Aufklärung über die Verfolgung berichten.

Das Auswendiglernen des Fa half mir, nach innen zu schauen

Ich begann 2016, das Fa auswendig zu lernen, und jetzt bin ich in der Lage, das Zhuan Falun zu rezitieren. Das Auswendiglernen erfordert von mir, mich ernsthaft anzustrengen und mich völlig zu konzentrieren. Während der Hausarbeit oder beim Spazierengehen wiederhole ich dann die bereits auswendig gelernten Passagen, damit das Fa fest in meinem Gedächtnis verankert ist. Während des gemeinsamen Fa-Lernens rezitiere ich das Fa normalerweise auswendig, anstatt es zu lesen. Auf diese Weise kann ich ganz in das Fa eintauchen. Es berührt nicht nur mein Herz, sondern es werden mir auch immer wieder die Fa-Prinzipien neu offenbart.

Die bedeutendste Veränderung, die ich durch das Auswendiglernen des Fa erfahren habe, ist, dass ich nun Probleme mit dem Fa beurteile, nach innen schaue, Dinge ruhig angehe, Impulsivität vermeide und alles um mich herum mit Vernunft betrachte. Wenn ich beispielsweise früher bemerkte, dass mein Mann (der ebenfalls Praktizierender ist) an weltlichen Dingen hing, kritisierte ich ihn. Wenn ich das Gefühl hatte, dass er nicht im Einklang mit dem Fa stand, machte ich spöttische Bemerkungen. Dabei kam mir nie in den Sinn, dass ich Unrecht haben könnte. Nachdem ich das Fa auswendig gelernt hatte, lernte ich, wirklich nach innen zu schauen. Wenn ich jetzt die Unzulänglichkeiten eines Praktizierenden sehe, ist mein erster Gedanke, mich selbst zu überprüfen und zu überlegen, ob das Verhalten des anderen vielleicht eine meiner Anhaftungen widerspiegelt. Sobald ich die Anhaftung identifiziert und mich entsprechend dem Fa korrigiert habe, scheint sich die Person ganz normal zu verhalten, als wäre nichts geschehen.

Menschen mit Schicksalsverbindung erretten

Neben dem gründlichen Lernen des Fa und dem Aussenden aufrichtiger Gedanken treffe ich mich mit anderen Praktizierenden. Wir sprechen dann mit den Menschen über Falun Dafa und die Hintergründe der Verfolgung. Für mich hat die Aufklärung der Menschen oberste Priorität, egal ob unterwegs auf der Straße, im Supermarkt, bei Versammlungen oder auf Reisen.

Meine Nachbarin ist ein paar Jahre jünger als ich. Sie ist sehr liebenswürdig, wir verstehen uns gut und putzen oft gemeinsam den Flur. Ihr Mann arbeitet außerhalb der Stadt, daher ist sie oft allein. Sie steht meist spät auf und legt Frühstück und Mittagessen zusammen. Wenn ich etwas Leckeres gekocht hatte, teilte ich es mit ihr und half ihr auch, den Müll rauszubringen. Zuerst dachte sie, es wäre die Putzfrau, die ihr helfen würde, aber als sie merkte, dass ich es war, war sie gerührt. Sie fing an, mir beim Müllraustragen zu helfen und teilte ihr Essen mit mir. Wir sind wie Schwestern geworden. Sie und ihr Mann erkennen Falun Dafa an; sie bewundert meine gute Gesundheit, meine unbeschwerte Art und meine Güte. Wenn ihre Tochter, ihr Schwiegersohn und ihr Enkelkind zum chinesischen Neujahr zu Besuch kommen, schaue ich bei ihnen vorbei, und schenke dem Kind einen roten Umschlag mit Geld. Bei dieser Gelegenheit erzähle ich ihnen mehr über Falun Dafa und ermutige sie, aus der Kommunistischen Partei auszutreten. Ich habe auch ihrem Kindermädchen, das dabei war, beim Parteiaustritt geholfen.

Ich verstehe mich gut mit den Nachbarn und habe mit beinahe allen, die mir begegnen, über Falun Dafa gesprochen. Wenn mich jemand auf der Straße nach dem Weg fragt, nutze ich die Gelegenheit und ermutige ihn zum Austritt aus der Partei. In der Regel verläuft es reibungslos.

Als ich einmal auf dem Morgenmarkt Kohl kaufte, schälte der Verkäufer die äußeren Blätter ab. Ich sagte: „Diese Blätter sehen gut und essbar aus. Es ist schade, sie wegzuwerfen.“

Ein Verkäufer in der Nähe bemerkte: „Sie sind so gütig. Sie müssen an etwas glauben.“

Ich antwortete: „Ich praktiziere Falun Dafa. Unser Meister lehrt uns, bei allem, was wir tun, an andere zu denken. Ist Falun Dafa nicht wunderbar?“

Er sagte: „Absolut wunderbar!“

Wenn ich an der Kasse im Supermarkt warte und jemand vor mir kein Kleingeld hat, sage ich: „Ich habe Kleingeld. Sie müssen Ihre Scheine nicht wechseln.“ Die Leute sind in der Regel dankbar und loben meine Freundlichkeit. Ich sage ihnen: „Ich praktiziere Falun Dafa. Unser Meister lehrt uns, gute Menschen zu sein und Rücksicht auf andere zu nehmen.“

Es sind zwar oft nur kleine Gesten, aber sie zeigen den Menschen die Schönheit von Falun Dafa. Wenn sie Dafa anerkennen, erzählen sie anderen davon, damit noch mehr Menschen gerettet werden.

Jede Gelegenheit nutzen, um mit den Menschen über Falun Dafa zu sprechen

Als es im Supermarkt Sonderangebote gab, nutzten ein Praktizierender und ich die Gelegenheit, um dort den Menschen die wahren Umstände über Falun Dafa zu erklären. Ich wollte einen reduzierten Kohl kaufen, und der Verkäufer bot mir einen an und sagte, dass es der letzte sei. Bevor ich bezahlte, kam ein Paar, das ebenfalls einen Kohl suchte. Ich fragte sie: „Suchen Sie einen Kohl? Es ist nur noch einer da, aber sie können ihn haben.“ Sie freuten sich darüber und sagten, ich sei sehr freundlich. Ich nutzte diese Gelegenheit, um ihnen zu helfen, aus der Partei auszutreten. Wenn der Verkäufer mir Kleingeld wie 10 oder 20 Cent zurückgibt, sage ich ihm, er solle es behalten. Oft sagen sie: „Andere verlangen Rabatte, aber Sie geben mir noch etwas. Sie sind ein guter Mensch.“ Ich erzählte ihnen dann, dass ich Falun Dafa praktiziere, und sprach auch über die Hintergründe der Verfolgung. Die meisten Menschen können das, was ich sage, akzeptieren. Wenn die Straßen im Winter rutschig sind und ältere Menschen schwer zu tragen haben oder die Straße überqueren möchten, helfe ich ihnen. Sie sind sehr dankbar und manche sagen: „Solche Menschen wie Sie sind selten. Die meisten jungen Menschen ignorieren die Älteren.“ Ich antwortete: „Ich praktiziere Falun Dafa. Unser Meister lehrt uns, gütig zu sein.“ Wenn ich jemanden sehe, der auf dem Rückweg vom Markt schwer zu tragen hat, frage ich, ob er Hilfe braucht. Alle sind sehr dankbar. Einmal half ich einer Frau, ihre Sachen nach Hause zu tragen, und konnte ihr dabei von Falun Dafa erzählen. Ich nutze jede Gelegenheit, um Menschen zu informieren. Doch das alles ist nur möglich, weil der Meister mir die Kraft dazu gibt und mich beschützt.