(Minghui.org) Die jährliche Falun-Dafa-Konferenz zum Erfahrungsaustausch in Griechenland fand am 1. Februar 2026 im Crown Plaza Hotel in Athen statt. Praktizierende aus Thessaloniki sowie in Griechenland lebende chinesische Praktizierende nahmen an der Konferenz teil.
Fünfzehn Praktizierende lasen ihre Erfahrungsberichte vor und berichteten, wie sie die Lehre von Falun Dafa in die Praxis umsetzen, ihren Charakter stärken und Hindernisse im Denken überwinden.
Gruppenfoto von Praktizierenden auf der Falun-Dafa-Konferenz zum Erfahrungsaustausch 2026



Die Falun-Dafa-Konferenz 2026 in Griechenland am 1. Februar im Crown Plaza Hotel in Athen
Angst überwinden
Stathis berichtete, er habe an einem wichtigen Treffen für ein Medienprojekt teilnehmen müssen. Er hatte geplant, mit dem Motorrad hinzufahren, aber laut Wettervorhersage war für diesen Tag ein Sturm mit starkem Regen und Gewitter angekündigt. Er wollte das Treffen nicht verpassen und beschloss, trotzdem zu fahren. Obwohl er losfuhr, als die Wahrscheinlichkeit für schlechtes Wetter am geringsten war, geriet er schließlich in einen Sturm. Er fuhr allein durch die Berge, umgeben von Blitz, Donner, Hagel und Regen – eine gefährliche Reise.
„Aber ich dachte an den Meister und sagte mir: ‚Stathis, du hast das schon einmal geschafft, du bist gewissermaßen vorbereitet durch frühere Prüfungen.‘ Deshalb habe ich nicht mehr weiter darüber nachgedacht. Ich versuchte, meine Gedanken zur Ruhe zu bringen, aber das war nicht einfach. Zeitweise hagelte es sogar und der Schnee durchnässte meine Kleidung. Ich dachte an Dafa und daran, dass alles gut ist und dass jedes Hindernis etwas Gutes ist.“
Rückblickend wurde ihm klar, dass er vielleicht nicht so unbeschwert gewesen wäre, wenn er die Situation anders betrachtet hätte und von Angst überwältigt worden wäre. Doch dank seines Glaubens an den Meister und das Fa konnte er seine Angst überwinden.
Anhaftungen finden
Natalia erzählte, dass sie sich aufgrund ihrer Arbeit in den Medien sehr gestresst gefühlt habe. Sie ging mit Sorgen und Ängsten ins Bett und wachte oft mitten in der Nacht auf. Sie bemerkte, dass sie unter Druck barsch mit anderen sprach oder ihnen gegenüber Groll hegte. Hinterher fragte sie sich, warum sie nicht ruhig sprechen konnte und warum sie so viel innere Unruhe verspürte. Sie erkannte, dass es an ihrer Anhaftung an Angst, Konkurrenzdenken und Neid lag. Ihr wurde auch klar, dass ihre Art, mit Schwierigkeiten umzugehen, ihr zur Gewohnheit geworden war. Sie bat den Meister, ihr das Problem aufzuzeigen, und erkannte, dass es ihr an Barmherzigkeit mangelte.
Sie verstand, dass sie sich in andere hineinversetzen und sich bemühen musste, sie wirklich zu verstehen.
Und so beschloss sie, sich darauf zu konzentrieren, den Neid zu überwinden. Sie begann auch, häufiger aufrichtige Gedanken auszusenden. Daraufhin bemerkte sie einen großen Unterschied beim Meditieren: Schnell fand sie innere Ruhe und vermochte lange in diesem Zustand zu verweilen. „So etwas hatte ich noch nie zuvor erlebt“, erinnerte sie sich.
Ehe durch die Kultivierung gerettet
Efi erzählte, dass sie ihren Mann zu Beginn ihres Praktizierens vernachlässigt hatte, weil sie zu viel Zeit mit Projekten für Falun Dafa, Arbeit und anderen Dingen verbrachte und sie sich daraufhin auseinanderlebten. Sie merkte nicht, wie sich ihr Mann allmählich von ihr entfernte.
Als ihr Mann sie verlassen wollte, begriff sie den Ernst der Lage und hinterfragte sich selbst. Sie erkannte, dass sie egozentrisch gewesen war und Probleme verzerrt betrachtet hatte. Die Lehre des Meisters half ihr, ihre Fehler klar zu erkennen.
Sie gab zu: „Ich hätte meine Probleme nicht erkannt, wenn ich nicht Falun Dafa praktiziert hätte. Der Meister gab uns dieses magische Werkzeug – nach innen zu schauen, egal was passiert –, damit wir erkennen, wo wir uns erhöhen müssen. Das veränderte meine Sichtweise und mein Verhalten und rettete dadurch meine Ehe. Es brachte Harmonie in meine Familie und einen tiefen inneren Frieden. Vor allem aber berührte mich nichts mehr, was mich an meinem Mann gestört hatte. Wenn ab und zu etwas Negatives auftaucht, nehme ich es nicht mehr ernst. Es geht darum weiterzumachen, das Belastende loszulassen und meine Anhaftungen zu überwinden.“
Zurück zum Fa-Lernen in der Gruppe
Alia erzählte, dass sie sich eine Zeit lang vom Fa-Lernen in der Gruppe entfernt hatte und deshalb isoliert war, obwohl sie an mehreren Projekten teilnahm. Nach etwa einem Jahr setzte sie sich ernsthaft mit dem Problem auseinander und erkannte, dass sie die Falun-Dafa-Gruppe aufgrund ihrer Neigung zu Bequemlichkeit, persönlichem Gewinn und ihrem Ego verlassen hatte.
Sie erkannte, dass es in der Verantwortung jedes Praktizierenden liegt, das gemeinsame Fa-Lernen zu unterstützen, dass jeder diese Atmosphäre wertschätzen sollte und dass man bei Problemen einander helfen und sich um andere kümmern sollte.
Nachdem sie dies verstanden hatte, wurde eine neue Fa-Lerngruppe gegründet und sie konnte einen Neuanfang wagen.
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