(Minghui.org) Im Januar 2026, während der Aufführungen von Shen Yun in Wien, traf Silke am Verkaufsstand für Falun-Dafa-Bücher auf ein junges Ehepaar. „Sie kamen direkt zum Stand. Die junge Frau hatte einige sehr besondere Tattoos an den Händen, die wie Stacheldraht aussahen. Sie war von den Dafa-Büchern sehr fasziniert und wusste, dass sie genau dieses Buch haben wollte.“

Silke erzählte, dass dieses Erlebnis bei ihr einen tiefen Eindruck hinterlassen habe, da sie normalerweise gegenüber Menschen mit Tattoos gewisse Vorbehalte verspüre. An diesem Tag jedoch legte sie ihre Vorbehalte ab und nahm die strahlende Seite der jungen Frau wahr. „Am meisten hat mich berührt, dass ich meine Vorurteile wirklich loslassen konnte. Jeder Mensch trägt ein Licht in sich, auch wenn ich es nicht sofort an der Oberfläche erkennen kann.“ Nachdem sie ihre Vorbehalte abgelegt hatte, spürte Silke sofort die Begeisterung der jungen Frau für das Buch Zhuan Falun sowie die Freude, die aus ihrem Inneren ausstrahlte. Dieser Moment blieb ihr unvergesslich und sie freute sich aufrichtig für die junge Frau.

In Silkes Herzen besteht ein starker Wunsch, die Freude an der Kultivierung im Falun Gong mit anderen zu teilen. „Es ist wie wenn man wunderbare Musik hört oder köstliches Essen genießt – man möchte dieses Gefühl mit anderen teilen und diese Freude weitergeben. So ist es auch mit der inneren Freude, die durch die Praxis von Falun Gong entsteht.“

Besucher, die am 9. Februar 2026 Shen Yun in der Deutschen Oper Berlin besuchen, schauen sich die Falun-Dafa-Bücher an (The Epoch Times)

Besucher, die sich am 22. Januar 2026 Shen Yun im Wiener Rathaus ansehen, betrachten die Falun-Dafa-Bücher (The Epoch Times)

Silke wünscht Meister Li ein frohes chinesischen Neujahr

Im Vorfeld des chinesischen Neujahrs 2026 brachte Silke, die 2011 mit dem Praktizieren begann, ihre Dankbarkeit gegenüber dem Meister zum Ausdruck. „Meine Dankbarkeit lässt sich nicht in Worte fassen. Ich weiß nicht, wie ich mich ausdrücken kann: Es ist eine Ehre, Dafa praktizieren zu dürfen“, sagte sie. „Es ist so unendlich großzügig und gnädig, dass es für alle Menschen verbreitet wird. Und dass es so leicht zu erhalten ist, weil es kostenlos verfügbar ist. Wir müssen uns nur dafür öffnen. Und dafür bin ich sehr dankbar, dass ich diese Chance bekommen habe.“

Eine Praktizierende in einem kleinen Dorf

Silke studierte Holzbildhauerei, bevor sie als Puppenspielerin an Theatern arbeitete. Vor einigen Jahren wechselte sie in die Medienbranche. Eine ihrer besten Freundinnen schlug ihr bereits vor Jahren vor, Falun Dafa zu praktizieren, und brachte ihr die Übungen bei. Damals sei sie den Übungsbewegungen gefolgt, sie habe aber nicht verstanden, was Falun Dafa ist, möglicherweise weil sie noch nicht bereit war, stellte Silke rückblickend fest.

„Doch ein paar Jahre später, nachdem ich vieles andere ausprobiert hatte und sehr auf der Suche gewesen war – ich hatte verschiedene buddhistische Retreats gemacht wie Yoga und Therapieformen ... bis ich gespürt habe, dass ich wirklich einen Weg gehen möchte, wo ein Meister ist, der diesen Namen verdient. Der wirklich ein Meister ist, der mich führen und anleiten kann“, erzählte sie.

Dann dachte sie an Falun Dafa. Es war 2011, als sie gerade in Frankreich lebte. Sie plante, ihre Mutter in Deutschland zu besuchen, um deren 80. Geburtstag zu feiern. Silke durchsuchte das Internet, weil sie die Kontaktdaten von Falun-Dafa-Praktizierenden in einer Stadt nahe dem Dorf ihrer Mutter finden wollte. Erfreut fand sie heraus, dass es im Dorf ihrer Mutter eine Praktizierende gab. „Ich habe es wirklich als Hinweis verstanden, dass es kein Zufall ist, dass es in diesem kleinen Dorf wirklich eine Falun-Dafa-Praktizierende gibt, die mir dann eben auch das Zhuan Falun zum ersten Mal gegeben hat.“

Den Weg der Kultivierung im Falun Dafa gefunden

Silke war fasziniert, als sie das Zhuan Falun zum ersten Mal las. Obwohl sie es damals nicht vollständig verstand, flüsterte etwas tief in ihrem Inneren: „Das ist es.“ Es fühlte sich an, als hätte sie endlich die Antwort entdeckt, nach der sie gesucht hatte. Als sich ihre Kultivierung vertiefte, spürte sie, wie ihr Verständnis des Fa klarer wurde. „Dafa gibt allem einen Sinn“, erkannte sie.

Aus den Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht erkannte sie: „Ich möchte mich aufrichtig dafür öffnen, dass jede Situation, die mir begegnet, mir eigentlich etwas mitteilen will und dass im Grunde alles gut ist.

Auch wenn schwierige Situationen auftreten, möchte ich lernen, sie anzunehmen, nicht nur gegen Dinge anzukämpfen oder mich ungerecht behandelt zu fühlen, sondern wirklich zu erkennen, dass in allem die Chance liegt, innerlich zu wachsen und zur wahren Würde sowie zu der Größe zu gelangen, die wir in uns tragen.“

Ihre Töchter haben miterlebt, wie sie sich durch das Praktizieren von Dafa veränderte. „Meine Töchter sagen immer, dass sie sehr inspiriert von mir sind. Sie spüren, dass ich für sie da bin. Doch ich glaube, dass ich noch sehr viel Verbesserungsbedarf habe. Ich finde, dass ich manchmal zu sehr ins Extrem gehe oder etwas zu stark will. Aber ich lerne aus all diesen Erfahrungen.“

Mein größter Wunsch ist es, die Freude der Kultivierung mit anderen zu teilen

Silke nimmt häufig an Aktivitäten teil und ist Mitglied der Europäischen Tian Guo Marching Band. Sie sagte, sie wünsche sich, die schönen Erfahrungen, die sie gemacht habe, mit anderen zu teilen. Zugleich sei dies die treibende Kraft hinter ihrem aufrichtigen Wunsch, mit den Menschen zu kommunizieren.

Auftritt der Europäischen Tian Guo Marching Band im Oktober 2025 in Prag 

Silke (hintere Reihe, 2.v.r.) und andere Teilnehmer einer Konferenz zum Erfahrungsaustausch der Europäischen Tian Guo Marching Band im September 2025. Die Konferenz folgte auf eine Veranstaltung in Göteborg, Schweden, zum Gedenken an den 30. Jahrestag der Lehre von Falun Dafa durch Meister Li Hongzhi in Schweden.

Silke findet die Praktizierenden in China außergewöhnlich, weil sie den Menschen den Segen durch Falun Dafa erklären und gleichzeitig unter lebensgefährlichen Bedingungen auf die Verfolgung durch die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) aufmerksam machen. Dies habe sie ermutigt, selbst an Aktivitäten teilzunehmen, um den Menschen von Falun Dafa zu berichten.

Dabei begegnet sie häufig Menschen mit Schicksalsverbindung. Sie beschreibt diese Situationen mit den Worten: „Das erlebe ich oft: Bestimmte Menschen kommen auf mich zu und ich bin tief bewegt, als hätten wir uns schon früher gekannt. Auf eine unbeschreibliche Weise fühlt es sich wie eine Verbindung an, die vorherbestimmt war.“

Viele Menschen wissen noch immer nichts über Falun Dafa oder werden durch die Propaganda der KPCh irregeführt. Dazu Silke: „Die Welt erscheint heute zunehmend verzerrt und komplex. Ich glaube, dass viele Menschen, die die Verleumdungen der KPCh übernehmen, im Herzen aufrichtige und gütige Menschen sind, denen das Wohlergehen anderer wirklich am Herzen liegt – besonders in Deutschland.

Ich kann nur dazu ermutigen, sich auch die andere Seite anzuhören – nämlich Menschen, die mit Shen Yun zusammenarbeiten, dort leben und von ihren Erfahrungen berichten. Es gibt sehr schöne Interviews, zum Beispiel auch mit Musikern oder Künstlern, die schildern, wie viel Unterstützung und Wohlwollen sie erfahren. Und genau das ist auch das, was ich selbst immer erlebe, wenn ich an Dafa-Projekten teilnehme.“