(Minghui.org) Ich bin über 80 Jahre alt und habe Probleme bei anderen älteren Praktizierenden beobachtet. Ich möchte meine Erkenntnisse dazu gerne mit euch teilen. Bitte korrigiert mich, wenn ihr etwas seht, das nicht mit der Lehre vom Fa übereinstimmt.
Meister Li sagte:
„Allerdings gibt es dafür eine Bedingung, und zwar ist dir die verlängerte Lebenszeit, die über deinen ursprünglichen, vorherbestimmten Lebensablauf hinausgeht, nur gewährt, damit du dich kultivierst. Sobald deine Gedanken ein kleines bisschen vom rechten Weg abweichen, bringst du dich in Lebensgefahr, weil deine Lebenszeit schon längst abgelaufen ist.“ (Zhuan Falun, 2019, S. 54)
Einige ältere Praktizierende sind verstorben, weil ihre Gedanken vom Fa abgewichen waren, was es ihnen dann erschwerte, dem Meister bei der Errettung von Menschen zu helfen. Eine ältere Praktizierende hatte Symptome von Gastritis und Rippenfellentzündung. Ihr Sohn brachte sie ins Krankenhaus, wo ein Arzt zu ihm sagte: „In solchen Fällen operieren wir normalerweise. Aber in ihrem Alter wäre das zu riskant. Wie wäre es, wenn wir sie konservativ behandeln?“
Der Sohn besprach dies mit seiner Mutter, die zustimmte, weil sie wusste, dass der Meister sich um sie kümmerte. Mit diesem aufrichtigen Gedanken kehrte sie zum gemeinsamen Fa-Lernen zurück und machte die Übungen. Bald erholte sie sich und ging wieder hinaus, um den Menschen die wahren Umstände nahezubringen.
Als ihr Mann einige Jahre später verstarb, zog ihr Sohn zu ihr, um sich um sie zu kümmern. Er glaubte nicht an Dafa und hinderte sie daran, Kontakt zu anderen Praktizierenden aufzunehmen. Sie wurde nachlässig in ihrer Kultivierung und verstarb bald darauf.
Das erinnerte mich an Erfahrungen, die ich auch gemacht habe, und an die Lektionen, die ich daraus gelernt habe.
Lerne das Fa nicht mit Streben
Ich traf eine andere Praktizierende im Einkaufszentrum und fragte sie, wie es ihr gehe. Sie erzählte mir, sie habe aufgehört, sich zu kultivieren. Als ich sie nach dem Grund fragte, erklärte sie: „Ich habe schon lange überall Juckreiz. Ich habe ein Kapitel aus dem Zhuan Falun gelernt und die Übungen gemacht, aber es hat sich nichts verbessert, deshalb möchte ich mich nicht mehr kultivieren.“
„Das ist sehr schade“, antwortete ich. „Hast du nicht bei dir selbst nach dem Grund dafür gesucht? Zum einen hast du angenommen, dass du die Ursache für die Störung bist. Das bist du nicht. Es sind die alten Mächte und du solltest das nicht anerkennen. Zum anderen hast du das Fa gelernt, um etwas damit zu erreichen. Die Übungen zu machen, um Probleme zu lösen, wird auch nicht helfen. Du hast dich nicht wie eine wahre Praktizierende verhalten.“
Manche älteren Praktizierenden glauben, sie seien zu alt, um zu praktizieren. Sie tun mir leid. Wir sind dem Meister in diese Welt gefolgt, um ihm zu helfen, das Fa zu berichtigen und Menschen zu erretten. Wir haben eine große historische Mission. Die Menschen verlassen sich auf uns!
Der Meister sagte:
„Du begehst schon eine äußerst große Sünde, wenn du nur ein guter Mensch unter den gewöhnlichen Menschen bist und dich nicht kultivierst! Denn du errettest die Lebewesen nicht, die du erretten sollst! Denn du erfüllst den Vertrag nicht, den du früher unterschrieben hast! Geht es dabei nicht um dieses Problem? Ich habe euch das Fa noch nie in so einem Ton erklärt. Der Meister ist sehr besorgt, denn der letzte Schritt ist bald da.“ (Fa-Erklärung auf der Fa-Konferenz in New York 2016, 15.05.2016)
Jedes Mal, wenn ich diesen Absatz lese, möchte ich weinen. Ich bin entschlossen, mein Bestes zu geben. Ich habe viele Berichte von Praktizierenden auf Minghui.org gelesen. Sie haben sich selbst losgelassen und den Menschen mit göttlichen Gedanken die wahren Begebenheiten über Dafa erzählt. Auch viele junge Praktizierende haben es sehr gut gemacht. Trotz Folter und Verfolgung glauben sie unerschütterlich an den Meister und Dafa. Sie waren weder wütend noch verärgert. Sie behielten die Denkweise eines Praktizierenden bei und erzählten der Polizei ruhig von Falun Dafa. Und am Ende veränderten sie ihre Kultivierungsumgebung.
Das Ego loslassen
Der Meister sagte:
„Aber solange ihr nach dem Dafa handelt und danach, was der Meister euch sagt, habt ihr euren Weg zu gehen und keiner kann euch antasten. Aber dieser Weg ist sehr schmal. So schmal, dass du ihn auf sehr aufrichtige Weise gehen musst, erst dann kannst du die Menschen erretten. Nur wenn du auf sehr aufrichtige Weise gehst, wirst du keine Probleme haben.“ (Was ist ein Dafa-Jünger, 29.08.2011)
Der Meister hat das Leben unserer älteren Praktizierenden verlängert. Er hat uns unermessliche Weisheit, Energie und Fähigkeiten geschenkt. Sollten wir uns immer noch vor diesen bösen, verdorbenen Dämonen auf der untersten Ebene fürchten? Ein kleiner Finger kann sie zermalmen. Wir haben auch den Fashen (Gesetzeskörper) des Meisters und Schutzgötter an unserer Seite. Mit dem Meister und Dafa hier haben wir nichts zu befürchten. Wir müssen unsere Anhaftungen ablegen und dem Meister mit unseren gütigen Herzen helfen, Menschen zu erretten.
Ich wurde mehrmals festgenommen. Einmal gingen ein Praktizierender und ich hinaus, um die wahren Umstände zu erklären. Jemand meldete uns und wir wurden auf eine Polizeistation gebracht. Ich sendete aufrichtige Gedanken aus. Die Polizei brachte mich zur Untersuchung ins Krankenhaus. Ich schaute zum Himmel und sagte zu den Lebewesen in anderen Räumen: „Alle Lebewesen hier, bitte denkt daran, dass der Himmel euch Glück und Frieden bringen wird, wenn ihr Dafa gütig behandelt.“ Ich wollte den Lebewesen in anderen Räumen die Möglichkeit geben, sich für eine strahlende Zukunft zu entscheiden.
Dann wurde ich zur Aufnahme in den Wachraum der Haftanstalt gebracht. Dort waren viele Menschen und ich traf eine Praktizierende. Wir hatten beide hohen Blutdruck. Die Polizei forderte sie auf, Blutdruckmedikamente einzunehmen, und sie kam dieser Aufforderung nach. Sie wollten, dass ich sie auch einnahm. Ich starrte sie an und weigerte mich. Sie ließen sofort von mir ab und einer von ihnen sagte: „Mach, was du willst.“ Meine aufrichtigen Gedanken hatte die bösen Faktoren hinter ihnen aufgelöst.
Ein paar mutmaßliche Drogendealer und junge Leute warteten ebenfalls im Wachraum. Ich dachte: „Dieses Haftzentrum ist kein Ort für einen Praktizierenden. Meine Mission ist es, dem Meister zu helfen, das Fa zu berichtigen und Menschen zu erretten.“ Dann begann ich, aus dem Zhuan Falun zu rezitieren. Als mein Name aufgerufen wurde, weigerte sich die Haftanstalt, mich aufzunehmen. Die Polizei rief wiederholt an, um Druck auszuüben, aber die Haftanstalt blieb fest dabei.
So war die Polizei gezwungen, mich zurückzunehmen. Einer von ihnen bemerkte: „Sie sieht so gesund aus. Warum haben sie sie nicht aufgenommen? Sie haben die andere mit hohem Blutdruck aufgenommen.“ Das zeigte mir, dass unsere aufrichtigen Gedanken unterschiedliche Ergebnisse hervorbringen können.
Die Polizei wollte mich gegen Kaution freilassen und sagte mir, ich solle mich auf eine Bank setzen. Es sah so aus, als wollten sie mich verhören, da sie Aufnahmegeräte aufgestellt hatten. Das schien mir eine gute Gelegenheit zu sein, ihnen die wahren Umstände zu erklären.
Ich begann zu sprechen, bevor sie mit ihren Fragen anfingen. Ich sagte: „Falun Dafa ist das Buddha-Gesetz, das die Menschen in der Endzeit rettet. Es lehrt die Menschen, Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht zu befolgen.“ Ich erzählte ihnen auch, warum Jiang Zemin, der ehemalige Vorsitzende der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh), Falun Dafa verfolgte, dass der Selbstverbrennungsvorfall auf dem Tiananmen-Platz inszeniert worden war, um die Menschen zu täuschen, und dass die Menschen aus der KP und ihren Jugendorganisationen austreten sollten, um für sich eine sichere Zukunft zu gewährleisten.
Ich wusste, der Meister unterstützte mich. Die Beamten hörten mir tatsächlich zu. Nachdem ich zu Ende gesprochen hatte, entwickelten sich bei mir Symptome von Krankheitskarma. Die Polizei rief dann meine Tochter an, damit sie mich nach Hause holte.
Ich suchte in meinem Inneren nach einer Lücke, die es ermöglicht hatte, dass ich verfolgt wurde. Ich erinnerte mich daran, dass ich mich mit einem Mitpraktizierenden gestritten hatte, als wir die wahren Umstände erklärten. Ich zeigte Anhaftungen an Konkurrenzdenken und Selbstgerechtigkeit. All das sind Abweichungen vom Fa.
Später hatte ich einen Traum, in dem ich mich in der Wildnis befand und den Weg nach Hause nicht finden konnte. Als ich aufwachte, wurde mir klar, dass ich meine Zeit damit verschwendete, mit meinem Smartphone zu spielen oder mit meiner Familie fernzusehen. Mein Fa-Lernen verzögerte sich und die alten Mächte nutzten diese Lücke aus. Ich hatte die Verfolgung selbst herbeigeführt. Das war eine harte Lektion.
Der Meister ermahnt uns:
„Jetzt ist jede Minute und jede Sekunde sehr wichtig. Wenn man diese Phase verpasst hat, dann hat man alles verpasst. Die Geschichte kehrt nicht mehr zurück. Der Kosmos, die Drei-Weltkreise haben schon so viele Zeitalter durchlaufen. Worauf haben alle Lebewesen gewartet? Wofür leben sie hier? Sie haben eben auf diese Zeit gewartet! Aber manche Schüler haben diese wenigen Jahre in ihrem Leben verstreichen lassen und wissen die Zeit nicht gut zu nutzen. Du trägst aber so eine große Verantwortung für alle Lebewesen und für die Geschichte!“ (Fa-Erklärung auf der Fa-Konferenz in Atlanta 2003, 29.11.2003)
Ich werde mich bemühen, mit meinen Mitpraktizierenden gut zusammenzuarbeiten, um unsere historische Mission zu erfüllen: dem Meister dabei zu helfen, das Fa zu berichtigen und mehr Lebewesen zu erretten.
Anmerkung der Redaktion: Dieser Artikel stellt die persönliche Ansicht und Erkenntnis des Autors dar und dient dem Verständnisaustausch.
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