(Minghui.org) Nach dem Beginn der Verfolgung von Falun Dafa durch die Kommunistische Partei Chinas im Juli 1999 engagierte ich mich ununterbrochen für die Aufklärung über die wahren Hintergründe von Falun Dafa und den Widerstand gegen die Verfolgung, um Dafa zu bestätigen.

Eines Tages fuhren eine Mitpraktizierende und ich mit dem Elektroroller los, um Informationsmaterialien zu verteilen. Als wir auf dem Rückweg waren, war es bereits dunkel. Plötzlich kam ein betrunkener Fahrer mit einem Kleintransporter von hinten in hohem Tempo angefahren und rammte uns. Wir wurden vierzig bis fünfzig Meter weit weggeschleudert, der neu gekaufte Elektroroller erlitt Totalschaden und ich verlor augenblicklich das Bewusstsein.

Die Mitpraktizierende setzte sich langsam vom Boden auf. Ein Dorfbewohner aus dem Nachbardorf fragte sie: „Aus welchem Dorf bist du? Wie heißt du?“ Nachdem sie geantwortet hatte, verlor auch sie das Bewusstsein. Der Dorfbewohner rief sofort die Dorfkader und den Rettungsdienst an.

Im Kreiskrankenhaus sagte der Arzt nach einem Blick: „Diese Patientin wird es nicht schaffen. Bringt sie nach Hause und bereitet die Beerdigung vor!“ Der Arzt erklärte meiner älteren Schwester: „Ihr Kopf ist innen wie das Fruchtfleisch einer zerquetschten Wassermelone, das geht nicht mehr. Außerdem sind ihr Becken und die Milz schwer verletzt … Selbst wenn sie sofort verlegt wird, wird sie es vermutlich nicht bis zum städtischen Krankenhaus schaffen und unterwegs sterben. Und selbst wenn sie mit viel Glück überlebt, wird sie ein Pflegefall im vegetativen Zustand sein.“

Mit einem letzten Funken Hoffnung brachte meine Familie mich dennoch in das städtische Krankenhaus. Der Arzt dort sah mich an und sagte: „Gehen Sie wieder, wir können sie nicht behandeln.“ Er empfahl eine weitere Verlegung. Die Familie sagte: „Wir verlegen sie nicht mehr, behandeln Sie sie einfach hier!“ In der Haltung, selbst einen hoffnungslosen Fall nicht aufzugeben, blieben sie dort.

Während ich im Koma lag, murmelte ich unaufhörlich: „Ich bin eine Praktizierende, mir passiert nichts, alles ist in Ordnung …“ Nach der Operation blieb ich weitere acht bis neun Tage bewusstlos, bevor ich wieder zu mir kam. Meine Familie sagte mir: „Du hattest einen Verkehrsunfall, du bist im Krankenhaus.“ Ich konnte mich jedoch nicht daran erinnern, wie der Unfall passiert war.

Meine Familie übermittelte mir die Worte der Ärzte: Mein Kopf und mein Becken seien schwer beschädigt gewesen, die Milz sei entfernt worden, die Knochen der Beine und Rippen seien gebrochen, die Haut von der Brust bis zum Bauch sei aufgeschürft – es sei alles äußerst schwerwiegend.

Doch ich verspürte überhaupt keine Schmerzen. Im Gegenteil, mein ganzer Körper fühlte sich angenehm und leicht an, so als hätte ich mich nach schwerer körperlicher Arbeit endlich ausgeruht. Ich sagte: „Bei mir ist nichts verletzt, ich habe doch den Meister!“ Ich fragte meine Schwester, die ebenfalls Praktizierende ist: „Hast du den MP3-Player mit den Fa-Vorträgen des Meisters dabei? Bring ihn mir schnell, ich möchte sie anhören.“

Ich bestand auf einer Entlassung

Nach wenigen Tagen wollte ich schon entlassen werden, doch der Arzt ließ es nicht zu, da mein Bein eine offene Fraktur hatte und noch nicht versorgt worden war. Um mein Leben zu retten, hatten die Ärzte zuerst das Gehirn behandelt und die Milz entfernt, daher verzögerte sich die Versorgung des Beins um 18-19 Tage. Am Tag nach der Bein-Operation bestand ich darauf, nach Hause entlassen zu werden, und nahm keine einzige Tablette mit.

Obwohl meine Milz entfernt worden war, beeinträchtigte das mein Essen überhaupt nicht. Ich konnte ganz normal essen, kaltes Wasser trinken und sogar Eisbirnen essen – ich aß alles, was ich wollte, und mein Bauch war nicht aufgebläht.

Zu Hause hörte ich jeden Tag das Fa, praktizierte die Übungen und sandte aufrichtige Gedanken aus. Eines Tages kurz vor der Zeit zum Aussenden aufrichtiger Gedanken um sechs Uhr streckte ich die Hand aus, um das Licht einzuschalten, und vergaß dabei, dass mein Bein sich noch nicht bewegen konnte. Ich fiel auf den Boden. Zu diesem Zeitpunkt war niemand zu Hause. In meinem Herzen bat ich den Meister, mich zu stärken, damit ich aufstehen und aufrichtige Gedanken aussenden konnte.

Am Anfang fiel mir das Praktizieren der Übungen sehr schwer. Am ersten Tag war ich nach nur einem Übungssatz schon völlig erschöpft und schweißgebadet. Ich bat den Meister um Stärkung und sagte mir: „Auch wenn es schmerzt, muss ich praktizieren.“ Am zweiten Tag schaffte ich dann alle fünf Übungen.

Etwa am sechsten Tag begann ich langsam allein aufzustehen und hangelte mich an der entlang zur Toilette, die auf dem Land gewöhnlich recht weit vom Schlafzimmer entfernt ist.

Nach etwas mehr als einem Monat ging ich wieder hinaus, um auf dem Feld zu arbeiten. Einige Frauen aus dem Dorf tuschelten hinter meinem Rücken: „Schau mal, ist das nicht die und die?“ – „Ja, genau sie! Hieß es nicht, selbst wenn sie überlebt, würde sie ein Pflegefall im vegetativen Zustand bleiben?“ – „Wie kann sie denn schon wieder auf dem Feld arbeiten?“ – „Dann muss sie ja gesund geworden sein, sonst könnte sie doch nicht arbeiten …“

Ein Dorfbewohner hatte gehört, dass ich einen Verkehrsunfall gehabt hatte und dass meine Familie bereits Vorbereitungen für die Beerdigung getroffen hatte und dass ich selbst im Falle des Überlebens ein Pflegefall im vegetativen Zustand sein würde. Später hörte er, dass ich wieder auf dem Feld arbeitete, und konnte es nicht glauben. Er sagte zu seiner Frau: „Wenn sie wirklich wieder arbeiten kann, dann praktiziere ich auch Falun Gong.“

Als die Ärzte und der Leiter der chirurgischen Abteilung des Kreiskrankenhauses erfuhren, dass ich wieder auf dem Feld arbeiten konnte, waren sie äußerst erstaunt und sagten: „Wenn das so ist, dann ist Falun Gong wirklich wundersam!“