(Minghui.org) Zwei Frauen in Wuhan, Provinz Hubei, sind nach ihrer Haftstrafe wegen ihres Glaubens an Falun Dafa nicht nach Hause zurückgekehrt. Es gibt keine Informationen über ihren Verbleib.
Frau Jiang Quan
Jiang Quan, 63, kehrte nach dem Ende ihrer zweijährigen Haftstrafe am 29. November 2025 nicht nach Hause zurück. Ihre Familie wurde nicht über ihren Aufenthaltsort informiert.
Jiangs Haftstrafe resultierte aus ihrer Festnahme am 3. August 2023 in ihrer Wohnung durch Beamte der Polizeistation Tazihu. Diese durchsuchten ihre Wohnung und beschlagnahmten ihren Computer und andere persönliche Gegenstände. Die Polizei hielt Jiangs Familie monatelang über ihren Aufenthaltsort im Unklaren. Schließlich erfuhr die Familie von mehreren Insidern, dass sie in einer Gehirnwäsche-Einrichtung festgehalten wurde, kannte aber den genauen Ort nicht. Am 29. November 2023 wurde Jiang in das Frauengefängnis der Provinz Hubei eingeliefert, wo sie zwei Jahre lang inhaftiert blieb. Bis heute hat ihre Familie keine Informationen über ihre Anklage, den Prozess oder das Urteil erhalten.
Bevor Jiang ihre Haftstrafe am 29. November 2025 beendete, wurde sie verlegt und ist seither nicht nach Hause zurückgekehrt. Ihre Familie wandte sich an die Polizeistation Tazihu und das örtliche Wohnkomitee, um nach ihrem Verbleib zu fragen, stieß jedoch auf taube Ohren.
Lokale Falun-Dafa-Praktizierende vermuten, dass Jiang in der Gehirnwäsche-Einrichtung Chenjiaji festgehalten wird, dies muss jedoch noch bestätigt werden.
Frau He Xiaoling
He Xiaoling wurde am 19. September 2025 angezeigt, nachdem sie vor einem Supermarkt im Bezirk Qiaokou mit Passanten über Falun Dafa gesprochen hatte. Beamte der Polizeibehörde des Bezirks Qiaokou versuchten am 16. Oktober, sie in ihrem Haus im Bezirk Jiang’an festzunehmen, doch sie war nicht zu Hause. Am 11. November wurde sie in der Heimatstadt ihres Mannes, im Kreis Gongan in derselben Provinz, verhaftet. Einen Tag lang verhörte man sie auf der Polizeiwache der Gemeinde Ganchang im Kreis Gongan und bar Ute sie anschließend zur weiteren Inhaftierung nach Wuhan (etwa 290 Kilometer entfernt).
Die Polizeistation Hanjiadun im Bezirk Qiaokou genehmigte Hes Verhaftung und hielt sie 15 Tage lang in der ersten Haftanstalt von Wuhan fest. Anstatt sie am 27. November, dem Tag des Ablaufs ihrer Haftstrafe, freizulassen, verlegte die Polizei He in eine Gehirnwäsche-Einrichtung im Bezirk Wuchang.
Ihrer Familie wurde der Besuch und der Kontakt zu ihr untersagt. Die Behörden verweigerten jegliche Auskunft über die Gehirnwäsche-Einrichtung, einschließlich Name und Standort. Auch wurden keine offiziellen Dokumente zu Hes Fall ausgehändigt.
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