(Minghui.org) Shen Yun Performing Arts wird im März dieses Jahres in Kopenhagen, der Hauptstadt Dänemarks, auftreten. Die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) hat versucht, die Aufführungen in Dänemark zu sabotieren, indem sie einen Drohbrief an die veranstaltende Organisation schickte, der sich gegen den dänischen Ministerpräsidenten sowie hochrangige Regierungsbeamte richtete.

Mehrere dänische Regierungsbeamte haben die Einschüchterungsversuche der KPCh als „inakzeptabel“ verurteilt.

Die Shen Yun Tour Company tritt am 25. April 2025 im Odeon Theater auf

Die chinesische Botschaft in Dänemark veröffentlichte am 8. Januar 2026 auf ihrer Website eine verleumderische Erklärung in englischer und chinesischer Sprache, in der Shen Yun und Falun Dafa diffamiert wurden. Ziel der Erklärung war es, die Öffentlichkeit vom Besuch der Shen-Yun-Aufführungen in der Royal Arena vom 30. März bis 2. April abzuhalten.

Die Veranstalter in Dänemark erhielten zudem am 10. Februar ein anonymes Drohschreiben. Die Betreffzeile lautete: „Sollten die Shen-Yun-Aufführungen stattfinden, ist das Leben des dänischen Ministerpräsidenten in Gefahr.“ In dem Schreiben wurden der Ministerpräsident und alle hochrangigen dänischen Beamten bedroht, sie sollten die Veranstalter zur Absage der Aufführungen zwingen.

Mehrere Parlamentsmitglieder verurteilten die Einmischung der KPCh in Dänemarks Demokratie, Freiheit, Gleichberechtigung und Menschenrechte und sprachen sich gegen die extremen Einschüchterungsversuche der Partei aus. Unter ihnen war Katrine Daugaard, Kultur- und Sozialsprecherin der Dänischen Freiheitsunion. Sie erklärte, am 17. Februar von der bösartigen Erklärung der KPCh erfahren zu haben. Laut Daugaard habe sie Shen Yun im Jahr zuvor im Odeon in Odense gesehen und die Aufführung als „großartig“ empfunden. Sie betonte, Dänemark sei ein freies Land und die Erklärungen der KPCh fänden dort kein Gehör. „In Dänemark herrscht absolute künstlerische Freiheit und die Menschen können sich frei aussuchen, welche Kunst sie sehen wollen“, so Daugaard.

Mikkel Bjørn Sørensen, Vorsitzender des Bürgerschaftsausschusses des dänischen Parlaments, erklärte: „Ich werde mir die Aussagen und Ideen der KPCh-Diktatur bezüglich der öffentlichen Beteiligung an verschiedenen Aktivitäten absolut nicht anhören.“

Kim Valentin, Vorsitzender des Wirtschaftsausschusses des dänischen Parlaments, meinte: „In Dänemark mischt sich der Staat nicht in die Entscheidungen der Bürger ein. Mir ist gerade bewusst geworden, dass die Menschen in China diese Art von Freiheit nicht genießen. Daher versucht die chinesische Botschaft, Einfluss auf die dänische Bevölkerung zu nehmen. Das ist völlig inakzeptabel. Ich hoffe sehr, dass dadurch mehr Menschen Lust bekommen, sich Shen Yun anzzsehen.“

Carl Andersen, Sprecher für Kirchenangelegenheiten der dänischen Freiheitsunion, erklärte gegenüber NTD News, die Stellungnahme der KPCh sei „offenbar ein Versuch ausländischer Kräfte, die dänische Versammlungs-, Meinungs- und Religionsfreiheit einzuschränken“.

Er meinte: „Das Regime der KPCh unterdrückt Menschenrechte, wie wir es in Hongkong, Taiwan und China beobachten. Wir sind der Ansicht, dass Dänemark alle Maßnahmen unterbinden muss, mit denen China wirtschaftliche und kulturelle Initiativen nutzt, um seinen eigentlichen politischen Druck zu verschleiern.“

Andersen erklärte außerdem, Dänemarks bisherige Politik gegenüber der KPCh sei verfehlt gewesen. „Die Vorgehensweise dieses Regimes ist eindeutig unvereinbar mit westlichen Werten wie Freiheit und Demokratie, einschließlich der Verfolgung spiritueller Gruppen wie Falun Gong.“

Andersen bezeichnete die Drohbriefe an die Organisatoren von Shen Yun in Dänemark – die sich gegen dänische Politiker richteten – als „äußerst ernst und inakzeptabel“. „Solche Drohungen sollten unverzüglich dem dänischen Geheimdienst zur Untersuchung gemeldet werden, da sie eine Bedrohung der dänischen Souveränität darstellen könnten. Die Liberale Union unterstützt uneingeschränkt die Meinungs- und Glaubensfreiheit und ruft die dänische Bevölkerung auf, dem Druck autoritärer Regime standhaft entgegenzutreten.“