(Minghui.org) Am 21. Februar 2026, dem fünften Tag des chinesischen Neujahrs im Jahr des Feuer-Pferdes, nahmen wie schon in den vergangenen Jahren Falun-Gong-Praktizierende aus New York und Umgebung an der jährlichen großen chinesischen Neujahrsparade teil. Die Parade führte durch den von Chinesen bewohnten Stadtteil Flushing in New York City.

Junge Praktizierende spricht über die Wahrnehmung von Falun Dafa in Ost und West

Die junge Falun-Dafa-Praktizierende Cynthia Sun, die an diesem Tag an der Parade teilnahm, praktiziert Falun Dafa seit ihrer Kindheit gemeinsam mit ihren Eltern. Nach ihrem Abschluss im Fach Internationale Beziehungen trat sie in das Falun-Dafa-Informationszentrum ein. Ihre Hauptaufgabe dort besteht in der Untersuchung von Verfolgungsfällen gegen Falun-Dafa-Praktizierende sowie in der Aufbereitung entsprechender Materialien. Zudem stellt sie relevanten Stellen der US-Regierung Informationen und politische Empfehlungen zur Verfügung.

Cynthia Sun während de Parade am 21. Februar

Auf die Frage, warum sie praktiziere, antwortete sie: „Während wir aufwachsen, tauchen viele Fragen über die Gesellschaft, das Leben, das Universum, zwischenmenschliche Beziehungen und das Schicksal auf – zum Beispiel welche Universität man besuchen soll, welchen Beruf man ergreifen möchte – und auch Ungewissheit und Angst vor der Zukunft.

Ich habe festgestellt, dass Falun Dafa mir all diese Ängste genommen hat. Deshalb hatte ich, während ich heranwuchs, weder diese Art von Angstzuständen noch Depressionen. All meine Fragen wurden beantwortet. Daher habe ich immer weiter praktiziert.“

Zur Bedeutung der Teilnahme von Praktizierenden an der Neujahrsparade in Flushing erklärte sie: „Für manche Menschen aus Festlandchina bietet sich hier die Möglichkeit zu sehen, dass freie Meinungsäußerung möglich ist und man Kultur ohne Einfluss politischer Parteien leben kann.“

Sie forscht seit vielen Jahren in den USA zu Themen im Zusammenhang mit Falun Dafa und hat festgestellt, dass sich die öffentliche Wahrnehmung allmählich verändert. Ihrer Einschätzung nach sind viele Menschen in der Gesellschaft auf der Suche nach Antworten. „Die Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht von Falun Dafa setzen einen Maßstab und erinnern die Menschen daran, nicht einfach dem gesellschaftlichen Abwärtstrend zu folgen und mit dem Strom zu schwimmen“, so ihre Beobachtung.

Zum Beispiel hätten auf einer kürzlich in Washington, D.C. abgehaltenen Konferenz zur Religionsfreiheit viele Teilnehmer – über das Thema der Verfolgung hinaus – großes Interesse an Falun Dafa selbst gezeigt. „Sie fragten aktiv, wie man Falun Dafa erlernen könne, und wollten die Bücher von Falun Dafa lesen. Man spürt in der Öffentlichkeit eine Tendenz des Suchens, eine Bewegung hin zu Spiritualität und Kultivierung.“

Chinesischer Praktizierender: In China zeigen mir die Menschen heimlich den Daumen nach oben

Ein weiterer Praktizierender, Herr Xian, der an diesem Tag an der Parade teilnahm, wurde wegen seines Glaubens in China über viele Jahre hinweg verfolgt. Auf die Frage, warum er an seinem Glauben festhalten könne, sagte er: „Vom ersten Tag meiner Kultivierung an wusste ich, dass Falun Dafa die Menschen lehrt, gut zu sein und gute Menschen zu werden. In der heutigen Gesellschaft nimmt die Moral ab, und zwischen den Menschen herrscht Misstrauen. Bei vielen gesellschaftlichen Verhaltensweisen weiß man nicht mehr, was richtig oder falsch ist. Unter Anleitung von Dafa kann ich richtig und falsch sowie Gut und Böse klar unterscheiden.“

Über seine Eindrücke von der heutigen Teilnahme an der Parade sagte er: „Auf freiem Boden muss ich keine Sorge mehr haben, wegen meines Glaubens verhaftet zu werden. Ich bin sehr froh und auch stolz. So viele Dafa-Jünger zusammen zu sehen – das wäre in China undenkbar!“

Er berichtete, dass sich in den letzten Jahren die Einstellung der Bevölkerung in China gegenüber Falun Dafa still und leise verändert habe: „Nach Beginn der Verfolgung wurden viele Menschen getäuscht und begannen, Falun Dafa zu hassen. Früher wichen die Leute aus, wenn sie das Wort ,Falun Gong‘ hörten. Aber in den letzten Jahren wissen die Menschen immer mehr über Falun Dafa, viele haben auch Verständnis. Besonders nach der Pandemie haben viele wieder eine normale Sicht auf Falun Dafa entwickelt. Der Blick in ihren Augen ist anders geworden.

Außerdem wird in den sozialen Medien in China heute häufig über das Verschwinden von Kindern gesprochen. Wenn man nun das Thema Organraub durch die Kommunistische Partei Chinas anspricht, halten die Menschen es nicht mehr für erfunden – sie beginnen selbst Angst zu bekommen.

Wenn ich in den vergangenen Jahren auf der Straße mit Menschen über die wahren Hintergründe von Falun Dafa gesprochen habe, zeigten sie mir heimlich den Daumen nach oben. Leise sagen sie: ‚Falun Gong – wir wissen Bescheid‘, und danken mir. Das wäre früher unvorstellbar gewesen.“

Ehemaliger stellvertretender Sheriff beginnt zu praktizieren – körperliche und geistige Vorteile erfahren

Mike Revers und seine Frau Tingyu nehmen im Transparente-Block mit der Aufschrift „Falun Dafa ist gut“ teil

Mike Revers und seine Frau Tingyu sind im vergangenen Jahr von Texas nach New York gezogen. Revers war zuvor stellvertretender Sheriff in Houston, Texas gewesen, Tingyu vor ihrem Ruhestand Vorstandsmitglied eines Unternehmens in Taiwan. An diesem Tag trugen sie gemeinsam im Block ein Transparent mit dem Schriftzug „Falun Dafa ist gut“.

Tingyu praktiziert Falun Dafa seit über zwanzig Jahren, während Revers erst in den vergangenen zwei Jahren nach seiner Pensionierung damit begonnen hat. Er erklärte, dass er zuvor zwar durch seine Frau gewusst habe, dass Falun Dafa gut ist, sich jedoch nicht eingehend damit befasst habe.

Revers sagte: „Als ich begann, mehr im Zhuan Falun zu lesen, öffnete sich mein Blick für viele Dinge. Früher hatte ich gegenüber vielen Dingen eine eher negative und skeptische Haltung, war innerlich oft angespannt und leicht erregbar. Nach Beginn der Kultivierung bin ich ruhiger geworden. In der Polizeiarbeit muss man seine Emotionen schnell kontrollieren und sich dem Rhythmus der Ereignisse anpassen. Jetzt bemühe ich mich, einen friedlichen Zustand zu bewahren, und bin nicht mehr so vorschnell wie früher.

Auch gesundheitlich spüre ich viele Verbesserungen. Ich habe viel Gewicht verloren und fühle mich jetzt jünger und energiegeladener. Ich bin über sechzig und habe wieder mit dem Skifahren begonnen – und kann sogar Kinder unterrichten.“

Tingyu erhielt 1999 in Taipeh das Fa. Sie berichtete, dass sie in all den Jahren körperlich und geistig sehr von Falun Dafa profitiert habe: „Zunächst gesundheitlich. Ich hatte viele körperliche Probleme, die sich durch das Praktizieren verbessert haben, sodass ich grundlegend gesund wurde. Außerdem habe ich mich im Charakter und in der Moral erhöht. Früher hielt ich mich schon immer für einen guten Menschen, da ich viele Gutes getan und mich um Schüler gekümmert hatte. Doch erst durch die Kultivierung lernte ich wirklich, was es bedeutet, ein guter Mensch zu sein. Mein moralischer Maßstab wurde höher und ich habe mich entsprechend erhöht.“

Revers erklärte, dass er heute an der Parade teilnehme, um mehr Menschen wissen zu lassen, dass Falun Dafa gut ist. Gleichzeitig hoffe er: „Dass die Menschen verstehen, dass sich Praktizierende um unsere Gemeinschaft kümmern. Wir möchten, dass die Menschen vor Ort wissen, was Falun-Dafa-Praktizierende tun, und hoffen, die Sichtweise mancher verschlossenen Menschen zu verändern. Außerdem praktizieren nicht nur Chinesen Falun Dafa, sondern auch Amerikaner, Europäer und Menschen aus vielen anderen Ländern.“