(Minghui.org) In der Nähe meines Hauses gibt es einen Markt, den ich oft besuche, um dort einzukaufen und den Menschen die wahren Begebenheiten zu erläutern. Seit mehr als zehn Jahren dient dieser Markt den Falun-Dafa-Praktizierenden als Kultivierungsumgebung, in der sie das Fa bestätigen und ihre Xinxing erhöhen. Für Falun-Dafa-Praktizierende ist Barmherzigkeit eines der Kernprinzipien. Deshalb arbeiten wir daran, unseren Egoismus abzulegen, Toleranz zu üben und andere an die erste Stelle zu setzen. Auf diese Weise bringen wir den Menschen die Schönheit von Falun Dafa näher.
Auf dem Markt feilsche ich nie um Preise, weil ich mich nicht um eigene Vorteile kümmere. Wenn man mir aus Versehen zu viel Wechselgeld gibt, gebe ich es stets zurück. Früher pickte ich mir beim Einkaufen automatisch immer die besten Frischwaren heraus, was praktisch jeder tut. Aber ist das aus der Sicht eines Kultivierenden nicht egoistisch? Wenn ich mir die guten Waren unter den Nagel reiße und anderen die von geringerer Qualität übriglasse, in welcher Hinsicht unterscheide ich mich dann von den gewöhnlichen Menschen? Mit dieser Erkenntnis verzichtete ich fortan darauf, beim Einkaufen wählerisch zu sein.
Einmal kaufte ich Auberginen, da der Preis pro Pfund weniger als einen Yuan betrug. Ich suchte mir eine große Frucht aus und bemerkte, dass sie einen tiefen Einschnitt hatte. Aber ich dachte nicht weiter darüber nach und gab sie dem Verkäufer, damit er sie auf die Waage legen konnte. Er sagte: „Viele Leute haben diese Aubergine schon in der Hand gehabt, aber wegen des Einschnitts haben sie sie wieder zurückgelegt. Ich werde Ihnen 50 Cent weniger berechnen.“ Ich bedankte mich und erwähnte, dass ich Falun Dafa praktizierte und ihn nicht ausnutzen wolle. Er war sehr gerührt. Er hatte schon früher den Parteiaustritt vollzogen. Von da an nahm er alle Informationsmaterialien, die ich ihm gab, gerne an. In der Kultivierung gibt es keine Kleinigkeiten. Wenn wir uns gut verhalten, werden die Menschen die Güte der Praktizierenden spüren und die Fakten über Dafa aufrichtig akzeptieren.
An einem Tag im Februar 2025 traf ich auf eine Frau, die Weintrauben verkaufte. Ich grüßte sie und sagte: „Sie verkaufen wieder Weintrauben! Letzten Dezember habe ich Ihnen einen Kalender geschenkt. Haben Sie ihn gelesen?“ Sie bejahte. Ich fuhr fort: „Letztes Jahr sahen Sie nicht so gesund aus. Aber jetzt strahlen Sie ja richtig und haben sogar etwas an Gewicht zugenommen!“ Sie erzählte mir, dass sie eine schwere Operation hinter sich hätte, die ihre Gesundheit stark beeinträchtigt hatte. Außerdem ließen sich ihre eingelagerten Weintrauben nicht gut verkaufen, was sie sehr bedrücke.
Ohne nach dem Preis zu fragen, kaufte ich ihr Trauben ab. Nachdem sie sie gewogen hatte, sagte sie, dass sie 10,5 Yuan kosteten, aber sie wolle nur 10 Yuan. Ich gab ihr jedoch den vollen Betrag. „Alle Dafa-Praktizierenden sind gute Menschen“, meinte sie daraufhin dankbar. Ich gab ihr eine Broschüre und legte ihr nahe, sie sorgfältig zu lesen, da sie von den wundersamen Geschichten profitieren würde. Dann riet ich ihr, oft zu rezitieren: „Falun Dafa ist gut; Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht sind gut.“ Das werde sie tun, sagte sie. zu. Als ich zu Hause die Trauben wusch, fiel mir auf, dass einige bereits ziemlich matschig waren. Trotzdem hegte ich keinen einzigen negativen Gedanken und freute mich einfach nur für die Menschen, die den Sachverhalt über Dafa verstanden haben.
Vor einigen Jahren lernte ich auf dem Markt eine sehr freundliche Frau kennen, die über 80 war und in der Nähe wohnte. Ungeachtet ihres hohen Alters spazierte sie oft über den Markt. Als ich ihr zum ersten Mal von Falun Dafa erzählte, zögerte ich, Informationsmaterialien an sie auszuhändigen, da ich dachte, dass sie vielleicht Analphabetin sein könnte. Sie erklärte jedoch, dass sie lesen könne und sie unbedingt haben wolle.
Als ich sie an einem anderen Tag wiedertraf, erzählte sie mir, dass sie weiche Birnen kaufen wollte, aber keine gefunden hätte. An einem Obststand entdeckte ich Nanguo-Birnen, die sehr appetitlich aussahen und für Senioren gut geeignet sind. Ich kaufte einige für sie zum Preis von 10 Yuan, worüber sie sich riesig freute. Danach bat sie mich jedes Mal, wenn wir uns begegneten, um Falun-Dafa-Materialien und erzählte mir, dass sie sie sehr gerne lesen und stets aufheben würde, wenn sie welche sehen würde, die andere weggeworfen hätten. Sie habe auch ihrer Schwiegertochter Informationsmaterialien geben und sich sogar eine Brille gekauft, damit sie sie besser lesen könne.
Ich sprach mit ihr über den moralischen Verfall in der heutigen Gesellschaft und warum Katastrophen so häufig vorkommen. Ich erklärte ihr, dass Falun Dafa die Menschen zur Gutherzigkeit anleitet und verbreitet wird, um sie zu erretten. Nur wer den Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht folge, werde von den Katastrophen verschont bleiben.
Sie hörte aufmerksam zu und stimmte mir vollends zu. Einmal ging ich eine Zeit lang nicht mehr auf den Markt. Als wir später dort wieder aufeinandertrafen, sagte sie, dass sie mich vermisst und sich Sorgen gemacht habe, dass mir etwas zugestoßen sein könnte. Sie lud mich auch mehrmals zu sich nach Hause ein.
Vor etwa zwei Jahren, kurz vor dem chinesischen Neujahr, wimmelte es auf dem Markt nur so von Leuten. Ich stand hinter einem geparkten Elektro-Dreirad und sprach mit Marktbesuchern über Falun Dafa und die Verfolgung. Plötzlich wurde ich von einem anderen Dreirad, das von hinten kam, gerammt und mit dem geparkten Dreirad nach vorne geschleudert. Wie sich herausstellte, hatte ein älterer Mann die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren und bereits jemand anderen angefahren, bevor er in mich hineinkrachte. Der Aufprall war ziemlich heftig.
Die Umstehenden waren erschrocken und der Mann auf dem Dreirad verängstigt. Nach dem Aufprall verspürte ich jedoch keinen Schmerz und hatte starke aufrichtige Gedanken. Ich tröstete den Mann sogar. Derjenige, der vor mir angefahren worden war, bestand jedoch darauf, sich im Krankenhaus untersuchen zu lassen. Viele Schaulustige hatten sich versammelt, und es wurde hin und her argumentiert. Ich entfernte mich schweigend. Zu Hause sah ich, dass mein Oberschenkel blau und lila war. Er schmerzte einige Tage lang, heilte dann aber ab. Ich wusste, dass der Meister mich beschützt hatte.
Als ich nach dem chinesischen Neujahr auf dem Markt Kalender mit Informationen über Falun Dafa verteilte, lief mir der ältere Mann über den Weg. Ich fragte ihn, ob er wisse, wer ich sei, aber er schwieg. Deshalb erklärte ich: „Sie haben mich vor einiger Zeit angefahren, aber ich bin eine Falun-Dafa-Praktizierende und werde nichts von Ihnen erpressen.“ Dann erkundigte ich mich, ob die Angelegenheit mit dem Mann, den er vor mir angefahren hatte, inzwischen geklärt sei. Er erzählte mir, dass sein Sohn gekommen sei und alle den Mann überredet hätten, die Sache auf sich beruhen zu lassen, da er keine schwerwiegende Verletzung hatte. Schließlich habe er ihm 1.000 Yuan gegeben, um die Angelegenheit zu regeln. Ich bot ihm einen Dafa-Kalender an und er nahm ihn, ohne zu zögern entgegen. In der Regel hatte er einen düsteren Gesichtsausdruck, doch jetzt lächelte er.
Weitere Umgebungen, um über die wahren Umstände aufzuklären
Obwohl der Lebensstandard gestiegen ist, hat die Moral der Menschen abgenommen und die zwischenmenschlichen Beziehungen sind kälter und distanzierter geworden. Die Menschen sind auch egozentrischer geworden. Würde ich nicht Falun Dafa praktizieren, würde wahrscheinlich auch ich diesem Trend folgen. In einer solchen Umgebung müssen wir uns nicht nur gut kultivieren, sondern das Dafa auch wertschätzen und dessen Schönheit an die Menschen weitergeben. Wir müssen hohe Anforderungen an uns selbst stellen und jedem mit Güte begegnen.
In der Nähe meines Hauses befindet sich eine Müllsammelstelle, die rege benutzt wird. Manchmal liegt der Müll überall verstreut und auf dem Gehsteig herum. Ich räume ihn dann jeweils stillschweigend auf. Nachdem einmal der Müllwagen alles abgeholt hatte, lag noch überall Müll herum, sodass alle einen Bogen darum machen mussten. Als ich das sah, holte ich zu Hause eine Schaufel und räumte den Platz gründlich auf. Ein Nachbar sah mich und bedankte sich herzlich. Ich erklärte, dass jeder so handeln würde und man jetzt wieder problemlos weitergehen könne.
Jedes Jahr, wenn es schneit, räume ich den Schnee von den umliegenden Gassen, damit die Leute ohne Probleme vorangehen können. Anfangs hatte ich Angst, dass man mich auslachen und für dumm halten würde, da sich heutzutage jeder nur noch um den Schnee vor seiner eigenen Haustür kümmert. Aber dann dachte ich: „Ich bin eine Kultivierende, daher muss ich ein guter Mensch sein. Ich kann mich nicht mit anderen vergleichen. Außerdem ist es der Mühe wert, damit die Leute sicher laufen können.“
Im Laufe der Zeit lobten die Nachbarn meinen Charakter und halfen beim Schneeräumen tatkräftig mit. Als ich einer Nachbarin die wahren Umstände erklärte, meinte sie: „Ich bin bereits aus der KPCh ausgetreten. Nachdem ich gesehen habe, wie gut du bist, weiß ich, dass Dafa gut ist.“ Wann immer ich ihr Informationsmaterialien anbot nahm sie diese bereitwillig an.
Manche Menschen konnten den Sachverhalt nicht verstehen oder warum Praktizierende hinausgingen, um andere zu informieren. Doch im Laufe der Jahre erkannten sie, dass Dafa-Praktizierende gute Menschen sind. Wenn ich jetzt Informationsmaterialien verteile, leuchten ihre Gesichter vor Freude. Schließlich hat jeder Mensch eine klare Seite!
Vor dem chinesischen Neujahr 2025 schneite es stark, und nachdem ich die Straßen in der Nähe geräumt hatte, bemerkte ich, dass die Tür des letzten Hauses in unserer Gasse verschlossen war. Die Bewohner weilten wohl noch bei ihrer Tochter und waren noch nicht zurückgekehrt. Deshalb fegte ich den Schnee vor ihrer Tür gründlich weg. Am fünften Tag des neuen Jahres besuchte ich sie, um ihnen Neujahrsgrüße zu überbringen. Sie sagte: „Du hast den Schnee vor meinem Haus geräumt, nicht wahr? Ich bin mir da ganz sicher, denn du bist die Einzige, die sich darum kümmert.“
Früher hatte sie nicht einmal einen Blick auf die Informationsmaterialien, die ich vor ihre Tür gelegt hatte, geworfen. Aber jetzt nahm sie diese sehr gerne entgegen und bat mich sogar um einen Dafa-Kalender. Als ich ihr nahelegte, zu rezitieren „Falun Dafa ist gut; Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht sind gut“, stimmte sie sofort zu. Als wir uns einmal in der Gruppe unterhielten, rief sie: „Du bist so ein guter Mensch!“
Dies sind nur einige wenige Geschichten auf meinem Kultivierungsweg in den vergangenen Jahren. Sie sind mit denjenigen meiner Mitpraktizierenden, die sich fleißig kultivieren, nicht zu vergleichen. Zurückblickend auf diese trivialen Dinge habe ich folgende Erkenntnis gewonnen: Bereits die kleinste freundliche Geste oder gute Tat kann Menschen dazu verhelfen, sich allmählich über die wahren Zusammenhänge klar zu werden. Wir sind die Hoffnung der Menschen auf Erlösung. Uns selbst gut zu kultivieren und die Lebewesen zu erretten, ist unsere Mission.
Ich danke dem Meister für die barmherzige Erlösung.
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