(Minghui.org) Jedes Wochenende – ungeachtet winterlicher Kälte oder sengender Sommersonne – bauen Praktizierende einen Informationsstand in einem Geschäftsviertel im Zentrum von Den Haag auf, um über die Verfolgung von Falun Dafa durch die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) in China aufzuklären.

Die Praktizierenden veranstalten regelmäßig Infotage in der Grote Marktstraat, einer Einkaufsstraße im Zentrum von Den Haag, um auf die Verfolgung von Falun Dafa in China aufmerksam zu machen

Praktizierende in den Niederlanden veranstalten regelmäßig Informationstage auf der Grote Marktstraat, einer Einkaufsstraße im Zentrum von Den Haag. Dort zeigen sie die fünf Falun-Dafa-Übungen, verteilen Flugblätter und sprechen mit den Passanten. Geschäftsleute, Wissenschaftler, internationale Studierende, Menschenrechtsaktivisten und internationale Touristen bleiben stehen, um mehr über Falun Dafa und die andauernde Verfolgung durch die KPCh zu erfahren. Viele, die zum ersten Mal von der Verfolgung hören, sind schockiert. Andere, die bereits über die Situation Bescheid wissen, drücken ihre Unterstützung und Bewunderung für die Praktizierenden aus.

Passanten lesen die Informationstafeln

Zwei Professoren der Universität Leiden in den Niederlanden besuchten den Stand und fragten, ob die Praktizierenden Informationsmaterialien in chinesischer Sprache hätten. Sie erklärten, dass sie Biologie unterrichten würden und mit Studenten und Gastwissenschaftlern aus China in Kontakt stünden. Sie hatten festgestellt, dass diese Wissenschaftler nichts von den in China stattfindenden Menschenrechtsverletzungen wussten. Sie wollten ihren chinesischen Kollegen die Informationen zukommen lassen, damit diese die wahren Fakten erfahren und sich von der Indoktrination der KPCh befreien könnten.

Eine Mitarbeiterin von Amnesty International unterschrieb die Petition, die ein Ende des staatlich geförderten Organraubs durch die KPCh fordert. Sie hinterließ ihre E-Mail-Adresse und versicherte den Praktizierenden, dass sie ihnen gerne helfen würde, die Verfolgung zu beenden. Sie könnten sich jederzeit an sie wenden, sollten sie Hilfe benötigen.

Sandro aus Italien erzählte, dass er in Den Haag arbeite. Er sprach lange mit den Praktizierenden. Über die Gräueltaten der KPCh, insbesondere den Organraub, sagte er: „Organspende sollte eine freie Entscheidung sein. Ich unterstütze Organspenden und möchte nach meinem Tod anderen helfen. Aber man sollte eine freiwillige Spendenerklärung unterschreiben und nicht von bestimmten Gruppen oder Einzelpersonen dafür aus Profitgier getötet werden. Das ist schrecklich!

Das kommunistische China ist ein Land, das sich grundlegend von der freien Welt im Westen unterscheidet. Sie versuchen, westeuropäische Länder zu imitieren und ein ähnliches Image zu erzeugen, aber in China gibt es keine Meinungsfreiheit, was wirklich schlimm ist.

Ich weiß, dass einige Praktiken der KPCh viele Chinesen verängstigen. Menschen werden heimlich überwacht und ausspioniert. Sie [die KPCh] kennen ihre Handlungen und Gedanken. Diese Angst hindert die Chinesen daran, anders zu denken. Es gibt keine Meinungsfreiheit, niemals. Unsere Regierung zieht es aufgrund von Wirtschaftsvereinbarungen mit China vor, zu schweigen und so zu tun, als ob in China nichts Schlimmes geschehen würde. Sie unternimmt nichts und sagt nichts. Das ist wirklich traurig.“

Sandro sprach über die Werte von Falun Dafa – Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht – und bezeichnete sie als wertvoll. Insbesondere erläuterte er sein Verständnis von Nachsicht. „Nachsicht ist entscheidend. Wenn wir in einem Punkt unterschiedlicher Meinung sind, können wir darüber diskutieren. Aber wir können niemanden zwingen, eine bestimmte Ansicht zu übernehmen, noch können wir ihn daran hindern, die Diskussion fortzusetzen. Das wäre unmoralisch. Wir streben danach, die Welt offener zu gestalten, und das ist ein sehr treffendes Wort, denn es beschreibt, was wir tun sollten.“

Passanten unterschreiben die Petition, um die Bemühungen der Praktizierenden zur Beendigung der Verfolgung zu unterstützen

Hoftoren ist das zentrale Regierungsgebäude der Niederlande und trägt den Spitznamen „De Vulpen“ (Der Füllfederhalter). Er beherbergt das niederländische Ministerium für Bildung, Kultur und Wissenschaft sowie das Ministerium für Gesundheit, Wohlfahrt und Sport.

Den Haag ist weltbekannt und Sitz des Internationalen Gerichtshofs und des Internationalen Strafgerichtshofs. Sie ist die drittgrößte Stadt der Niederlande, Hauptstadt der Provinz Südholland und das politische Zentrum des Landes. Hier befinden sich die niederländische Zentralregierung, das Parlament und zahlreiche ausländische Botschaften. Den Haag ist die einzige Großstadt der Niederlande an der Küste; ihre Lage an der Nordsee bietet gute Verkehrsanbindungen. Die Stadt ist außerdem ein beliebtes internationales Reiseziel.