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64-Jährige während siebenjähriger Haft immer wieder misshandelt (Provinz Jilin)

4. Februar 2026 |   Von einem Minghui-Korrespondenten in der Provinz Jilin, China

(Minghui.org) Eine 64-jährige Frau aus der Stadt Tonghua, Provinz Jilin, ist seit ihrer Inhaftierung im Frauengefängnis dieser Provinz im April 2021 verschiedenen Formen von Misshandlung ausgesetzt. Sie wurde wegen ihres Glaubens an Falun Dafa zu sieben Jahren Haft verurteilt.

Cao Shulian wurde am 2. Juli 2020 verhaftet und am 8. Dezember desselben Jahres unrechtmäßig verurteilt. Das Mittlere Gericht der Stadt Tonghua wies ihre Berufung zurück, am 29. April 2021 wurde sie dann interniert.

Cao hielt im Gefängnis an ihrem Glauben fest und erklärte den Mitgefangenen, dass die Verfolgung von Falun Dafa durch die Kommunistische Partei Chinas illegal sei. Die Gefängniswärter folterten sie daraufhin. Im Dezember 2025 sprach sie in der Gefängniswerkstatt erneut über Falun Dafa. Daraufhin wurde sie zur Strafe in die achte Abteilung verlegt.

Die achte Abteilung, auch bekannt als Abteilung für Umerziehung, hat die Aufgabe, inhaftierte Falun-Dafa-Praktizierende mit allen Mitteln zum Abschwören ihres Glaubens zu zwingen. Zu den Foltermethoden gehören Schläge, stundenlanges Sitzen auf einem kleinen, unebenen Hocker von 4 Uhr morgens bis 22 Uhr abends, Beschimpfungen, Pfefferspray, Einzelhaft, Schlafentzug, eingeschränkte Nahrung, begrenzter Toilettengang und Aussetzung extremer Witterungsbedingungen (die Fenster werden im Winter offen und im Sommer geschlossen gehalten).

Durch die langwierige Sitzfolter eiterte das Gesäß vieler Praktizierender und ihre Füße schwollen stark an. Bei einigen lagen die Knochen frei, wodurch sie unter unerträglichen Schmerzen litten. Viele bekamen infolge der Sitzfolter und der anderen oben genannten Misshandlungen auch hohen Blutdruck und Herzerkrankungen.

Die Einzelheiten der Folter, der Cao in der achten Abteilung ausgesetzt war, müssen noch untersucht werden. Es ist jedoch sehr wahrscheinlich, dass sie denselben Menschenrechtsverletzungen ausgesetzt war wie andere Praktizierende.

Frühere Verfolgung

Während der andauernden Verfolgung begann Cao Ende 2011, Falun Dafa zu praktizieren. Sie erholte sich bald von ihren jahrzehntelangen Krankheiten wie Migräneanfällen, Neurasthenie, Herzbeschwerden, Bandscheibenvorfall und chronischer Schlaflosigkeit. Da sie enorm von der Praxis profitierte, fühlte sie sich verpflichtet, das kommunistische Regime wegen der Verfolgung gesetzestreuer Falun-Dafa-Praktizierender anzuprangern.

Cao wurde nach ihrer Verhaftung am 17. Dezember 2014 für 15 Tage inhaftiert. Am 25. November 2015 wurde sie erneut von der Polizei festgenommen und am 12. April 2016 zu drei Jahren Haft auf Bewährung von fünf Jahren verurteilt. Sie wurde im Dezember 2016 freigelassen, war aber anschließend langfristiger Überwachung und Schikanen ausgesetzt.

Frühere Berichte:

Frau aus Jilin muss wegen ihres Glaubens eine siebenjährige Haftstrafe absitzen

58-Jährige wegen ihres Glaubens zu sieben Jahren Haft verurteilt (Provinz Jilin)

Informationen über die Verfolgung von Falun-Dafa-Praktizierenden im Frauengefängnis der Provinz Jilin