(Minghui.org) Ich bin 77 Jahre alt und habe 1998 begonnen, Falun Dafa zu praktizieren. Ich möchte nach dem Fa-Lernen meine jüngsten Erkenntnisse darüber teilen, wie wichtig es ist, kleine Dinge ernstzunehmen.
Bevor ich begann, Falun Dafa zu praktizieren, hatte ich ein Dutzend chronische Krankheiten. Obwohl ich behandelt wurde – mein Mann ist Arzt – konnte keine meiner Krankheiten vollständig geheilt werden. Darunter litt ich sehr. Doch nur wenige Monate, nachdem ich mit dem Praktizieren von Dafa begonnen hatte, verschwanden alle meine Krankheiten. So habe ich mich völlig in die Hände des Meisters begeben.
Seit über 20 Jahren habe ich keine einzige Tablette mehr genommen und auch nicht mehr über Nahrungsergänzungsmittel, Gesundheitsprodukte, Stärkungsmittel oder Fitnessmethoden nachgedacht. Jedes Jahr bot meine Arbeitsstelle kostenlose, hochwertige medizinische Vorsorgeuntersuchungen an denen ich allerdings nie teilnahm, weil ich wusste, dass ich keine Krankheiten hatte.
Wenn ich denke, dass ein Problem nicht durch Kultivierung gelöst werden kann, bedeutet dies, dass ich mich nicht gut kultiviert habe – das habe ich im Laufe der Jahre aus vielen persönlichen Erfahrungen gelernt. Ich werde mich in diesem Bereich in Zukunft definitiv verbessern, denn ich habe den Meister. Keine Methode gewöhnlicher Menschen ist in der Lage, ein Problem an der Wurzel zu lösen.
Immer wieder habe ich Krankheitsprüfungen erlebt. Manche gingen schnell vorbei, andere dauerten einen Monat. Ob diese Leiden nun groß oder klein waren – oder sogar lebensbedrohlich –, solange ich meine Eigensinne erkannte, meine Xinxing verbesserte und mich gemäß den Anforderungen von Dafa verhielt, überstand ich sie unter dem Schutz des Meisters immer schnell. Ich lebe sehr zufrieden. Meine Tage sind erfüllt und sinnvoll, und jeden Tag bin ich gut gelaunt. Ich tue einfach die drei Dinge, die ich tun soll. Andere sagen, ich sehe aus wie Anfang 60, und die Leute fragen mich oft, wie ich meine Gesundheit erhalte. Das nutze ich als Anlass, um die Fakten über Falun Dafa und die Verfolgung zu erklären.
Im Februar dieses Jahres durchlebte ich jedoch eine etwas längere Prüfung. Mein Körper entwickelte Symptome, die einer Erkältung ähnelten. Ich fühlte mich nicht besonders unwohl – doch ich konnte nicht aufhören zu husten, es bildete sich zäher Schleim, Nasenausfluss und meine Augen tränten ständig. Das machte es mir schwer, mit den Menschen zu sprechen. Wie würde es aussehen, wenn ich den Menschen erzähle, wie wunderbar Falun Dafa ist, während ich ständig huste, Schleim ausspucke und mir die Nase putze?
Einen Monat später, nachdem ich meine Anhaftung erkannt hatte, verschwanden die Krankheitssymptome. Doch sie kehrten bald zurück, diesmal jedoch weniger intensiv. Ich schaute weiter nach innen und suchte nach der Wurzel, die diese Symptome verursachte. Alles, was ich schon zuvor getan hatte, um Schwierigkeiten zu überwinden, hatte diesmal keine Wirkung – ich wusste immer noch nicht, wo das Problem lag. Doch eines war klar: Es handelte sich um eine Störung, denn sie beeinträchtigte ernsthaft meine Fähigkeit, die drei Dinge zu tun.
Erweckt durch die Worte des Meisters
Während ich das Fa lernte, berührte mich eine Passage zutiefst. Ich hatte das Gefühl, als stünde der Meister direkt vor mir und spräche sehr ernst zu mir. Ich erkannte, dass der Meister mir einen Hinweis gab.
In der Vergangenheit hatte ich diese Passage einfach nur gelesen, wenn ich sie sah. Warum fiel sie mir heute auf? Ich las sie mehrmals und konnte mich kaum beruhigen. Innerlich appellierte ich an alle Mitpraktizierenden: „Lasst uns alle diese Passage aus den Schriften des Meisters gründlich lernen!“
Der Meister sagt:
„Manche unserer Schüler können den Pass des Krankheitskarmas nicht überwinden. Denkt dabei nicht, dass es mit etwas Großem zusammenhängen würde. Ihr denkt, ihr habt keine großen Fehler gemacht und seid sehr standhaft im Fa. Doch haltet die kleinen Dinge nicht für unwichtig, denn sonst würde das Böse eure Lücken ausnutzen. Viele Schüler sind sogar wegen kleiner Dinge dahingegangen. Es waren wirklich sehr kleine Dinge. Die Kultivierung ist ernsthaft und lückenlos. Du hast dich bei bestimmten Dingen längere Zeit nicht kultiviert. Sie sind zwar klein, aber du hast sie längere Zeit vernachlässigt. Dann ist das zu etwas Großem geworden. Viele Menschen sind deswegen dahingegangen. Jetzt trauen sich die alten Mächte nicht, die Dafa-Jünger direkt zu verfolgen. Keines der großen Lebewesen mit Gestalt traut sich, das zu machen. Wer macht das jetzt? Es ist so etwas wie Würmer und Bakterien. So etwas ist das. Doch wenn ihr aufrichtige Gedanken aussendet, hat es eine sehr gute Wirkung! Schubweise werden sie vernichtet. Aber es sind sehr viele. Der Kosmos ist doch sehr groß und hat viele Ebenen. Kurze Zeit nachdem ihr dieses Zeug vernichtet habt, dringen sie erneut hierher durch. Sie kommen wieder. Dann vernichtet ihr sie wieder. Auf diese Weise sendet ihr ununterbrochen aufrichtige Gedanken aus. Erst nachdem ihr das eine Weile gemacht habt, könnt ihr die Wirkung ganz klar erkennen. Deshalb sollt ihr die Zuversicht nicht verlieren, nur weil ihr nach dem Aussenden der aufrichtigen Gedanken für kurze Zeit ein gutes Gefühl habt, das dann später wieder nicht mehr da ist. Ich sage euch, die alten Mächte nutzen eben diese Methode, um euch zu zermürben und euren standhaften Glauben zu schwächen. Ihr sollt darauf achten.“ (Fa-Erklärung auf der Fa-Konferenz im Westen der USA 2015, 16.10.2015)
Die Worte des Meisters zeigten meine größte Lücke auf – ich hatte es versäumt, kleine Dinge ernst zu nehmen. Vor etwa zwei Jahren erzählte ein junger Praktizierender in unserer Fa-Lerngruppe, dass er einen Traum gehabt habe, in dem er Würmer aus seinem Arm gezogen habe. Ich sagte: „Wenn du aufrichtige Gedanken aussendest, füge einen Gedanken hinzu, um die Würmer und Bakterien aus deinem Dimensionsfeld zu beseitigen.“ Jedoch habe ich versäumt, die Worte des Praktizierenden als Spiegel zu betrachten, der mein eigenes Problem widerspiegelte.
Nachdem ich diesen Abschnitt des Fa gelesen hatte, begann ich, auf kleine Dinge zu achten und nach innen zu schauen. Ich konzentrierte mich auch darauf, aufrichtige Gedanken zu senden – und Würmer, Bakterien und alle Arten von unangenehmen Dingen in meinem eigenen Dimensionsfeld Schicht für Schicht zu beseitigen.
Ich habe Schlangen, Würmer und ähnliche Dinge schon immer gehasst; ich habe Angst vor ihnen und möchte sie nicht einmal sehen. Ich finde sie ekelhaft. Mir wurde klar, dass dies der richtige Zeitpunkt war, sie zu beseitigen. Sehr schnell verschwand die falsche Erscheinung der Krankheit, und mein Körper normalisierte sich wieder.
Eines Nachts träumte ich, dass der Boden in meinem Hof wirklich sauber war. Es gab viele Pflanzen und einen sehr hohen Baum, von dem rote und gelbe Blätter zu Boden fielen. Es war ein wunderschöner Anblick. Ich kehrte gemächlich die Blätter zusammen. Mir wurde klar, dass der Meister mich ermutigte: Das kleine Dimensionsfeld um mich herum war vorübergehend sauber geworden. Weiter entfernte Bereiche erforderten noch langfristige, kontinuierliche Anstrengungen.
Die Wurzel meines Problems finden
In diesem Geisteszustand jedoch hatte ich jedes Mal, wenn ich aufrichtige Gedanken aussandte, das Gefühl, dass es auf der untersten Ebene eines größeren dimensionalen Feldes eine dicke Schicht gab, die sehr schwer zu bewegen war. Doch ich wusste nicht warum.
Ich sendete weiterhin aufrichtige Gedanken aus, lernte das Fa und schaute nach innen: Bin ich nicht eine Falun-Dafa-Praktizierende, die große Barmherzigkeit kultivieren soll, um Lebewesen besser retten zu können? Wo war meine Barmherzigkeit? Ich erkannte, dass meine Abneigung gegenüber diesen Dingen ein Problem war.
Ich dachte darüber nach: Auch solche Dinge sind vom universellen Dafa erschaffen worden und werden von ihrem eigenen Hauptbewusstsein gesteuert. Viele Leben unter ihnen könnten gerettet werden. Obwohl ich sie nicht mag, sind sie sehr bemitleidenswert. Ganz gleich, warum sie in diese Lebensform reinkarniert sind, ich möchte dennoch jedes Leben retten, das gerettet werden kann.
Also sagte ich allen Lebewesen, die Würmer, Bakterien und ähnliche Wesen sind, sowie allen Lebewesen in ihrem Einflussbereich: „Das Universum durchläuft derzeit eine Fa-Berichtigung. Falun-Dafa-Praktizierende haben die große Mission, Lebewesen zu retten, und ihr dürft uns dabei nicht behindern. Ihr könnt an den Orten leben, wo ihr hingehört, aber ihr dürft nicht in die dimensionalen Felder der Praktizierenden eindringen oder sie verfolgen. Auch wenn einige Praktizierende Lücken in ihrer Kultivierung haben, werden sie sich selbst berichtigen. Trefft in dieser besonderen Zeit die beste Wahl, begeht keine Verbrechen gegen Dafa und merkt euch: ‚Falun Dafa ist gut; Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht sind gut!’ Dann werdet ihr eine gute Zukunft haben.“
Als ich eines Morgens aufrichtige Gedanken aussandte, sah ich Tausende babyähnlicher Gesichter, jedes etwa so groß wie ein Ei. Sie starrten mich alle aufmerksam an. Ich war erschrocken – so viele Leben warteten darauf, gerettet zu werden! Ich klärte sie sofort über die Fakten auf. Augenblicklich nahmen die Gefühle von Abneigung und Ekel in meinem Inneren ab, und ich empfand Barmherzigkeit für sie.
Ich erkannte, dass selbst kleine Dinge Kultivierungsmöglichkeiten bieten. Ich stellte fest, dass es viele Aspekte meines täglichen Lebens gibt, denen ich nicht viel Aufmerksamkeit geschenkt hatte.
Besonders beim Mundkultivieren hatte ich es überhaupt nicht gut gemacht. Wenn ich mit gewöhnlichen Menschen sprach, sagte ich häufig Dinge, die nicht im Einklang mit dem Fa standen. Wenn ich mit meinen Verwandten und Freunden sprach, neigte ich noch mehr dazu, einfach alles zu sagen, was mir in den Sinn kam, und hatte dabei das Gefühl, ehrlich zu sein.
Noch weniger achtete ich darauf, wenn ich mit meinen Familienmitgliedern sprach. Wenn mein Mann, der ebenfalls ein Praktizierender ist, sich nicht fleißig kultivierte oder Dinge schlecht machte, sprach ich oft hart mit ihm. Wenn ich meinen Enkel unterrichtete und betreute, wurde ich manchmal wütend und war emotional bewegt. Viele Male vernachlässigte ich es, meine Gedanken und meinen Mund in kleinen Dingen zu kultivieren. Obwohl ich mich seit vielen Jahren kultiviere und das Gefühl habe, mich etwas verbessert zu haben, mache ich es in vielen kleinen Dingen immer noch sehr schlecht.
Ich konzentriere mich selten darauf, jeden einzelnen Gedanken zu kultivieren. Mit vielen Gedanken und innerlich aufgewühlt fällt es mir schwer, zur Ruhe zu kommen. Ich denke ständig nach, und viele meiner Gedanken stimmen nicht mit dem Fa überein. Obwohl ich mit den drei Dingen beschäftigt bin, tauchen meine Eigensinne in freien Momenten wieder auf. Manche kann ich erkennen und beseitigen, andere entgehen mir. All das sind Bereiche, auf die ich künftig noch mehr achten muss.
In den letzten Monaten habe ich zusätzlich zu den festgelegten Zeiten, zu denen ich aufrichtige Gedanken aussende, weitere Zeiten hinzugefügt und mich auf bestimmte Dinge konzentriert. Danach bemerkte ich subtile Veränderungen in meinem Körper.
Zum Beispiel hatte ich viele Jahre vor Beginn der Kultivierung eine Rachenentzündung, die im Grunde geheilt ist, seitdem ich mich kultiviere. Dennoch gab es immer ein leichtes Unwohlgefühl im Hals – nicht schmerzhaft –, doch ich konnte es stets spüren. Kürzlich stellte ich fest, dass es vollständig verschwunden ist.
In den vergangenen Jahren waren ein paar Hautstellen in meinem Gesicht etwas rau geworden. Andere konnten es nicht sehen, aber ich konnte es fühlen, wenn ich mein Gesicht berührte. Es beeinträchtigte meine Gespräche mit anderen, wenn ich ihnen die wahren Umstände erklärte, nicht, doch ich hatte nicht herausgefunden, wo das Problem lag. In den letzten Monaten sind auch diese rauen Stellen verschwunden, und meine Haut ist wieder glatt. Außerdem hatte ich seit meiner Jugend starken Fußpilz. Durch das Kultivieren wurde es besser. An den Zehenballen schälte sich immer noch etwas Haut, und manchmal juckte die Stelle sehr stark. Jetzt ist das verschwunden.
All dies sind Wunder, die erschienen sind, nachdem ich kleine Dinge in der Kultivierung ernst genommen, meine Vorstellungen und Verhaltensweisen, die nicht mit dem Fa übereinstimmten, geändert und die schlechten Substanzen in meinen anderen Dimensionen beseitigt habe.
Wir dürfen scheinbar triviale Angelegenheiten niemals als unbedeutend behandeln. Wir müssen alle unsere Anhaftungen und Begierden beseitigen und dürfen nicht zulassen, dass die alten Mächte unsere Schwachstellen ausnutzen. Wir sollten jeden Gedanken ständig kultivieren.
Während wir große Prüfungen gut bestehen, müssen wir auch darauf achten, sehr kleine gut zu bestehen. Wir müssen die Lehre des Meisters strikt befolgen, die Zeit ergreifen, um uns wirklich zu kultivieren, und unsere große Mission erfüllen.
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