(Minghui.org) In einem Schreiben vom 4. Februar 2026 an den britischen Falun Dafa Verein erklärte der britische Staatsminister für Sicherheit im Innenministerium Dan Jarvis: „Drohungen, Veranstaltungsorte und Einzelpersonen physisch anzugreifen, sind absolut verwerflich und ein Affront gegen die Freiheiten und die Sicherheit, die wir alle in Großbritannien genießen.“
Er bekräftigte, dass jeder Versuch, Einzelpersonen oder Gemeinschaften in Großbritannien einzuschüchtern, zu belästigen oder zu schädigen, nicht toleriert werde und dass die Regierung den Schutz der Rechte, Freiheiten und der Sicherheit der Einzelnen äußerst ernst nehme.
Dies folgt einem Schreiben des britischen Außenministeriums vom 23. Januar 2026 an den Verein. In jenem Schreiben brachte die Regierung ihre entschiedene Ablehnung gegenüber Spionen der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) zum Ausdruck, die versuchten, Shen-Yun-Aufführungen durch Drohungen zu stören. Minghui berichtete darüber.
Die britische Regierung hat erneut ihre Haltung zu diesem Problem deutlich gemacht. In seinem Schreiben bekräftigte Jarvis, der als Staatsminister für Terrorismusbekämpfung, die Abwehr von Bedrohungen durch ausländische feindliche Kräfte und die öffentliche Sicherheit zuständig ist, die feste Entschlossenheit der Regierung in dieser Angelegenheit.

Brief des britischen Staatsministers für Sicherheit Jarvis an den britischen Falun Dafa Verein bezüglich der Drohungen gegenüber Shen-Yun-Aufführungen
Britischer Staatsminister für Sicherheit: Die Bedrohungen sind absolut verwerflich
Er schrieb: „Vielen Dank für Ihre E-Mail vom 12. Januar, in der Sie auf die Bedrohungen gegenüber Shen-Yun-Aufführungen in ganz Großbritannien hingewiesen haben. Meine Mitarbeiter haben die von Ihnen genannten Details an die zuständigen Partner weitergeleitet. Wie Sie wissen, wurden die im letzten Jahr geäußerten Bedenken hinsichtlich der Bedrohungen gegenüber Veranstaltungsorte von Shen-Yun-Aufführungen der Polizei gemeldet. Diese hat die Vorfälle untersucht und daraufhin geeignete Maßnahmen ergriffen, um die Sicherheit der Teilnehmer zu gewährleisten.
„Drohungen, Veranstaltungsorte und Einzelpersonen auf diese Weise physisch anzugreifen, sind absolut verwerflich und ein Angriff auf die Freiheiten und die Sicherheit, die wir alle in Großbritannien genießen. Diese Regierung setzt sich entschieden für die Förderung und den Schutz des Rechts auf Meinungs-, Religions- und Glaubensfreiheit ein. Das schließt die Förderung und den Schutz der Rechte von Künstlergruppen wie Shen Yun und ihres Publikums ein.
Wir werden uns weiterhin für die Wahrung dieser grundlegenden Freiheiten einsetzen, sowohl durch die Position Großbritanniens bei den Vereinten Nationen, der G7 und anderen multilateralen Foren als auch durch bilaterale Kooperationen.
Jeglicher Versuch, Einzelpersonen oder Gemeinschaften in Großbritannien einzuschüchtern, zu belästigen oder zu schädigen, wird nicht toleriert. Wir bewerten potenzielle Bedrohungen in Großbritannien fortlaufend und nehmen den Schutz der Rechte, Freiheiten und der Sicherheit von Einzelpersonen äußerst ernst. Dank des engagierten Einsatzes unserer Polizei und Nachrichtendienste sind wir bestens gerüstet, um solchen Bedrohungen entgegenzuwirken.“
Zusammenfassung der Vorfälle: Mehrere Theater bedroht, Polizei greift ein
Die Tournee von Shen Yun Performing Arts 2026 durch Großbritannien, die am 2. Januar 2026 begann, umfasst zwölf Städte und 52 Aufführungen. Mehrere Theater, in denen Shen Yun gebucht war, erhielten sowohl vor als auch während der Vorstellungen Droh-E-Mails von KPCh-Aktivisten. Einige der E-Mails waren auf Chinesisch, andere auf Englisch verfasst. Der Inhalt enthielt Gewaltandrohungen und Andeutungen politischer Konsequenzen.
Die KPCh hat Shen Yun ins Visier genommen, weil die Künstler des Ensembles Falun Dafa praktizieren, das seit 1999 vom chinesischen Regime verfolgt wird. Die Aufführungen von Shen Yun präsentieren zudem die 5.000-jährige traditionelle chinesische Kultur vor der Machtergreifung der Kommunistischen Partei.
Das Theater in Birmingham, der erste Veranstaltungsort auf der Tournee des Ensembles, bekam zwei Droh-E-Mails mit Bedrohungen der persönlichen Sicherheit und mit Bombendrohungen. Vor Shen Yuns zweitem Auftritt in Oxford erhielt das dortige Theater ebenfalls mehrere einschüchternde E-Mails. In einer E-Mail hieß es ausdrücklich, dass Veranstaltungsorte, die Shen Yun beherbergen, dauerhaft von der Ausrichtung offizieller chinesischer Staatsorchester, Ballettkompanien und Ausstellungen ausgeschlossen würden. Dies hätte zur Folge, dass diese Veranstaltungsorte keinen Zugang mehr zum riesigen chinesischen Kulturmarkt und den damit verbundenen Sponsoring-Möglichkeiten hätten.
Die betroffenen Theater erstatteten Anzeige bei der Polizei, die umgehend Ermittlungen aufnahm und die Sicherheitsvorkehrungen während der Vorstellungen verstärkte. Trotz einiger Beeinträchtigungen konnten die Vorstellungen planmäßig stattfinden. Der Ticketverkauf lief gut und fast alle Vorstellungen waren ausverkauft.
Antwort einer britischen Regierungsbehörde: Wir dulden keine transnationale Repression
Der britische Falun Dafa Verein wandte sich bezüglich der Drohungen daraufhin an die britische Regierung und das zuständige Ministerium. Das britische Außenministerium (Foreign, Commonwealth and Development Office) äußerte in einer offiziellen Antwort vom 23. Januar seine Besorgnis: „Die Religions- und Glaubensfreiheit ist in China stark eingeschränkt. Großbritannien ist besorgt über die Verfolgung von Falun-Gong-Praktizierenden in China und im Ausland.“
In dem Schreiben wurde die Position der Regierung weiter verdeutlicht: „Diese Regierung steht entschieden für die Menschenrechte ein und setzt sich für die Förderung und den Schutz des Rechts auf Religions- und Glaubensfreiheit für alle ein, einschließlich Falun-Gong-Praktizierender, Shen-Yun-Künstler und deren Publikum.“
Das Ministerium bekräftigte das Hauptanliegen der Regierung: „Die oberste Pflicht der Regierung ist die Sicherheit des Landes. Wir sind entschlossen, auf ausländische Einmischung zu reagieren, insbesondere auf Handlungen, die einer transnationalen Repression gleichkommen. Jegliche Versuche einer ausländischen Macht, Einzelpersonen oder Gemeinschaften im Vereinigten Königreich einzuschüchtern, zu belästigen oder zu schädigen, werden nicht toleriert.“
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