(Minghui.org) 2009 hatte ich einen schweren Konflikt mit einer Kollegin. Da wir uns täglich begegneten, musste ich ihre kalten Blicke, bitteren Worte und sogar versteckten Beleidigungen ertragen. Das führte dazu, dass ich weder richtig essen noch schlafen konnte. Mir wurde klar, dass dies meiner Gesundheit schaden würde. Deshalb beschloss ich zu kündigen.

Dadurch verbrachte ich mehr Zeit zu Hause und da erst fiel mir im Wohnzimmer ein Buch mit dem Titel „Zhuan Falun“ auf, das mir ein Verwandter mitgebracht hatte. Neugierig begann ich, darin zu lesen, und je mehr ich las, desto mehr zog es mich in seinen Bann. Als ich die letzte Seite erreicht hatte, wollte ich noch mehr dazu wissen, und nachdem ich das Buch zugeklappt hatte, weinte ich. Ich spürte, wie kostbar das Buch war und wollte Falun Dafa praktizieren. Ich war sicher, dass ich es sonst später bereuen würde. Von diesem Moment an begab ich mich auf den Weg der Kultivierung und wurde eine Falun-Dafa-Praktizierende. Ich fühle mich zutiefst geehrt und glücklich, in der Zeit der Fa-Berichtigung praktizieren zu dürfen.

Der Meister hat uns die Prinzipien des Kosmos vermittelt und uns gelehrt, wie wir gute Menschen werden und unsere Anhaftungen ablegen können. Nach über einem Jahrzehnt des Praktizierens habe ich eine gute Gesundheit, viel Energie und ein ruhiges Gemüt erlangt. Ich habe mein Ego loslassen können und gelernt, andere an die erste Stelle zu setzen. Außerdem bin ich eine respektvolle Tochter geworden.

Bevor ich mit der Kultivierung begann, war ich egoistisch und selbstbezogen – alles sollte sich um mich drehen. Schon als Kind setzte ich immer meinen Willen durch und verweigerte mich, wenn die Dinge nicht nach meinen Vorstellungen liefen. Niemand durfte meine Sachen berühren. Meine Eltern wagten nicht, mich zu kritisieren, aus Angst, mich damit zu verärgern. Wenn ich manchmal aufgebracht war, sprach ich tagelang nicht mit ihnen. Da ich körperlich schwach war, half ich nie im Haushalt. Als gefühlsbetonter Mensch erwartete ich nach meiner Heirat, dass mein Mann gut zu mir war. Fühlte ich mich vernachlässigt, reagierte ich sehr emotional mit Traurigkeit oder Wut darauf. Da mein Mann jedoch stets davon überzeugt war, im Recht zu sein, stritten wir uns ständig.

Nachdem ich begonnen hatte, Falun Dafa zu praktizieren, hielt ich mich an die Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht und stellte die Bedürfnisse anderer an die erste Stelle. Auch lernte ich, geduldiger und verständnisvoller mit meinem Mann umzugehen. Wenn er mit mir schimpft, widerspreche ich nicht mehr, sondern höre ihm aufmerksam zu. Wenn er auf einer Baustelle in einer anderen Stadt arbeitet und in seinen Pausen nach Hause kommt, erledigte ich alle Arbeiten, so dass er keinen Finger rühren muss. Ich achte darauf, ihm Nahrungsmittel oder Snacks zu kaufen, die er mag. Wenn es zwischen uns zu Meinungsverschiedenheiten oder Konflikten kommt, schaue ich nach innen und suche nach meinem Anteil an dem Problem. Deshalb streiten wir jetzt nur noch selten miteinander. Mein Mann bemerkte die Veränderungen an mir. „Meine Frau hat sich verändert. Sie ist selbstloser geworden“, erzählte er seinem Freund.

In der Familie

Respekt gegenüber den Eltern war für mich früher nur eine leere Floskel, über die ich nie groß nachgedacht, geschweige denn danach gehandelt hatte. Erst als ich begann, Falun Dafa zu praktizieren, verstand ich die Bedeutung wirklich und setzte ihn in die Tat um: Nun berücksichtige ich die Bedürfnisse meiner Eltern, helfe ihnen im Haushalt, kaufe ihnen Leckereien und Kleidung, und unterhalte mich mit ihnen. Selbst wenn sie mich ausschimpfen oder andere Geschwister bevorzugen und mich das verletzt und traurig macht, weiß ich, dass ich meine Anhaftungen an die Familie loslassen und mich am Fa ausrichten soll und behandele meine Eltern und Schwiegereltern weiterhin freundlich.

Im Laufe der Jahre ist meine ältere Schwester mehrmals umgezogen. Jedes Mal, wenn sie umzog, half ich ihr beim Putzen und übernahm stets die anstrengenden Aufgaben wie das Reinigen der Toiletten oder das Tragen schwerer Möbel. Obwohl es mühsam und ermüdend war, erfüllte es mich mit Freude. Meine ganze Familie bemerkte meine Veränderungen und meinen besseren Gesundheitszustand und erkannte an, dass Dafa großartig ist.

Wenn ich jetzt auf meine Vergangenheit zurückblicke, schäme ich mich für mein Verhalten im Konflikt mit der Kollegin im Jahr 2009. Sie war viel älter als ich, doch ich konfrontierte sie frontal und verletzte sie damit sehr. Damals fehlte es mir an Respekt. Ich war unnachgiebig, fühlte mich ungerecht behandelt, was ich nicht ertragen konnte, und war auf meinen eigenen Vorteil bedacht. Gemessen an den Maßstäben der Falun-Dafa-Praktizierenden habe ich erkannt, dass ich damals völlig falsch gehandelt hatte. Später erfuhr ich, dass eine andere Falun-Dafa-Praktizierende sie über die wahren Umstände bezüglich Falun Dafa informiert hatte und meine Kollegin die Wahrheit vollständig akzeptieren konnte. Ich freute mich über ihre aufrichtige Haltung.

Manchmal denke ich darüber nach, wie anders mein Leben ohne Falun Dafa verlaufen wäre. Ich wäre vielleicht in ständigen Streitereien gefangen gewesen, hätte körperlich und seelisch gelitten und mein Leben sinnlos vergeudet. Ich hatte das große Glück, Falun Dafa zu finden und zu praktizieren – eine seltene Gelegenheit, die sich vielleicht in tausend Jahren nicht bietet. Falun Dafa hat mich verändert – ich habe gelernt, gütig zu sein, mich um andere zu kümmern und meinen Charakter zu entwickeln. Ich hoffe von Herzen, dass noch viele weitere Menschen die Wunder von Falun Dafa entdecken werden.

Meister, ich bin Ihnen zutiefst dankbar, dass Sie mich in Ihrer Barmherzigkeit erlöst haben. Vielen Dank!