(Minghui.org) Falun-Dafa-Praktizierende waren vom 2. bis 4. Februar 2026 zum internationalen Gipfel für Religionsfreiheit im Hilton Hotel in Washington, D.C., sowie zu Veranstaltungen im US-Kongress eingeladen. Knapp 2.000 Personen und zahlreiche Organisationen aus den USA und der ganzen Welt nahmen an dem Gipfel teil. Sie kamen zusammen, um über Verstöße zu diskutieren, die ihrer Ansicht nach nur unzureichend mediale und internationale Aufmerksamkeit erhalten, und um Wege zur weltweiten Verteidigung der Glaubensfreiheit zu erörtern.

Die Praktizierenden hatten im Hilton Hotel ihren Stand aufgebaut. Dort zeigten sie Videos, um Falun Dafa (Falun Gong) vorzustellen und zu erläutern, warum die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) diesen Kultivierungsweg seit 26 Jahren verfolgt. Viele Konferenzteilnehmer blieben stehen, um sich über das Thema zu informieren. Einige von ihnen berichteten, sie hätten noch nichts von der Verfolgung gehört, und begrüßten es, auf dem Gipfeltreffen darauf aufmerksam gemacht zu werden.

Teilnehmer des Internationalen Gipfels für Religionsfreiheit informieren sich über Falun Gong und die Verfolgung durch die KP Chinas

Ko-Vorsitzender des Gipfels fordert die US-Regierung auf, von autoritären Regimen unterdrückte Religionsführer zu unterstützen

Botschafter Samuel Brownback, Ko-Vorsitzender des Internationalen Gipfels für Religionsfreiheit, erklärte am 4. Februar in einer Anhörung vor dem US-Kongress, dass das KPCh-Regime mit massiven finanziellen Mitteln und modernster Überwachung systematisch verschiedene Religionsgruppen, darunter auch Falun Gong, verfolge. Er rief die US-Regierung dazu auf, die von dem autoritären Regime unterdrückten religiösen Führer offener und deutlicher zu unterstützen.

Botschafter Samuel Brownback, Ko-Vorsitzender des Internationalen Gipfels für Religionsfreiheit, spricht am 4. Februar vor dem Kongress

Botschafter Brownback erklärte: „Das kommunistische China gibt allein in diesem Jahr Milliarden von Dollar aus, um jede Religion im Land zu unterdrücken. Ihren größten Zorn und ihre größte Niedertracht richten sie gegen Falun Gong. Wir sollten sie [Falun-Gong-Praktizierende] als unsere wichtigsten Verbündeten betrachten. Sie befinden sich hinter den feindlichen Linien. Sie werden sich dem Regime und den Unterdrückern entgegenstellen, weil sie ihre Angst durch ihre innere Überzeugung überwinden. Sie werden kämpfen, selbst wenn es ihr Leben kostet.“

Leiter des Falun-Dafa-Informationszentrums: Die KP Chinas verfolgt Falun Gong und unterdrückt Shen Yun

Levi Browde spricht auf dem Gipfeltreffen

Levi Browde, der Leiter des Falun-Dafa-Informationszentrums, sprach auf dem Gipfeltreffen und erklärte, dass Falun Dafa auf den Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht beruhe. Die KPCh habe die Verfolgung im Juli 1999 begonnen, seither würden Millionen von Praktizierenden verfolgt. Die KPCh habe die Verfolgung sogar auf das Ausland ausgeweitet und unterdrücke Shen Yun Performing Arts durch einen Medienkrieg und juristische Auseinandersetzungen in den USA.

Zuhörer beim Gipfeltreffen

Browde berichtete: „Auf YouTube sieht man viele westliche YouTuber, die immer wieder dieselben Texte verwenden und Shen Yun und Falun Gong angreifen. Einige dieser YouTuber gaben zu, dass sie für solche Aktionen kontaktiert und bezahlt worden seien oder man ihnen Geld dafür angeboten habe.

Letztes Jahr entdeckte X (ehemals Twitter) Tausende von Fake-Accounts, die Artikel mit Angriffen auf Shen Yun veröffentlicht hatten. Diese Artikel waren die beliebtesten und am häufigsten geteilten auf X. Sie waren alle gefälscht und wurden entfernt.

In den letzten zwei Jahren gab es eine Reihe von Bombendrohungen. Es handelt sich dabei um terroristische Drohungen, die hauptsächlich per E-Mail, aber auch über Websites verbreitet werden und sich gegen Shen Yun Performing Arts, Falun Gong und die amerikanische Regierung richten, die Falun Gong unterstützt. Viele dieser Drohungen werden über Server, VPNs und andere Technologien verbreitet, was die Rückverfolgung sehr schwierig macht. Die taiwanischen Behörden führen diese Bombendrohungen tatsächlich nach China zurück.“

Er rief die internationale Gemeinschaft auf, die terroristischen Bedrohungen zu stoppen.

Teilnehmer erfahren mehr über Falun Gong

Ein chinesischer Teilnehmer aus New Jersey berichtete, er wisse über die Verfolgung durch die KPCh Bescheid. Seine Frau habe in China die Verteidigung von inhaftierten Falun-Gong-Praktizierenden geführt. Daraufhin sei ihr ihre Anwaltszulassung aberkannt worden. Danach sei die ganze Familie in die USA gekommen.

Ein anderer chinesischer Teilnehmer aus Atlanta äußerte seine Bewunderung für den Mut der Praktizierenden. Er erwähnte, dass die Epoch Times die viertgrößte Zeitung sei, das sei beeindruckend.

Ein Gastwissenschaftler aus der Mongolei berichtete, er habe 1999 in Hongkong Praktizierende gegen die Verfolgung durch die KPCh protestieren sehen. Er freue sich, auch auf dem Gipfeltreffen Praktizierende anzutreffen, und wollte mehr über Falun Gong erfahren.

Jens Kreinath (rechts) vom Institut zur Dokumentation von Menschenrechtsverletzungen

Jens Kreinath vom Institut zur Dokumentation von Menschenrechtsverletzungen gab an, 2004 zum ersten Mal von der Verfolgung von Falun Gong gehört zu haben. Ein Kollege von ihm habe sich mit Falun Gong in Kalifornien befasst. Damals sei die Verfolgung weniger bekannt gewesen als heute.

Autor würdigt die Praktizierenden

Christian George lernt bei der Veranstaltung Falun Gong kennen

Christian George erzählte, er habe bereits mehrere Bücher über Verfolgung veröffentlicht, aber dies sei das erste Mal, dass er von Falun Gong höre. „Meine Frau und ich schreiben zusammen und wir schreiben über stark verfolgte Frauen und Mütter. Ich bin zum ersten Mal damit [mit Falun Gong] in Berührung gekommen, daher danke ich Ihnen, dass Sie mich darauf aufmerksam gemacht haben.“

Er habe in Schottland in Theologie promoviert und habe als Professor an einer amerikanischen Universität gelehrt. Jetzt konzentriere er sich zusammen mit seiner Frau auf das Schreiben.

„Ich habe gerade diese drei Dokumente erhalten, die beschreiben, wie sie nicht nur in China, sondern auch in den USA verfolgt werden. Die Kommunistische Partei hat ihren Einfluss bis in den Westen ausgedehnt“, stellte er fest. „Viel mehr weiß ich nicht darüber. Ich bin gespannt darauf, diese Dokumente über Falun Gong zu lesen.“

Professor im Ruhestand: Wir sollten denen helfen, die wegen ihres Glaubens verfolgt werden

Allen Hertzke, ein emeritierter Professor der Universität Oklahoma

Allen Hertzke, ein emeritierter Professor der Universität Oklahoma, gab an, 1999 oder 2000 von der Verfolgung durch die KPCh erfahren zu haben. Damals habe er für eine Kampagne zum Internationalen Gesetz zur Religionsfreiheit recherchiert.

Hertzke erinnerte sich an ein Interview mit einem Falun-Gong-Praktizierenden in Washington, D.C., der China verlassen hatte, um der Verfolgung zu entgehen.

Falun-Gong-Praktizierende seien seiner Meinung nach wichtige Fürsprecher der Religionsfreiheit in China. Er fügte hinzu: „Ich bin katholischer Christ und mir liegt das Schicksal der Christen und Uiguren in China am Herzen. Deshalb engagiere ich mich auch für Falun-Gong-Praktizierende, denn wir müssen zusammenhalten.

Meiner Ansicht nach sollte man, unabhängig von seiner Religion, anderen Gläubigen beistehen, die wegen ihres Glaubens verfolgt werden. Nur so können wir diese Verfolgung überwinden.“

Falun Gong zu unterstützen, ist das Richtige

Kavneet Singh, Leiter der Abteilung für Ressourcen und Interessenvertretung des amerikanischen Sikh-Rates

Kavneet Singh, Leiter der Abteilung für Ressourcen und Interessenvertretung des amerikanischen Sikh-Rates, interreligiöser Berater in Philadelphia und Mitglied einer Friedenskoalition in Princeton, berichtete, er wisse seit über 20 Jahren von der Verfolgung. „Wir wurden, auch intern, darüber informiert, dass Falun-Gong-Anhänger von der KPCh verfolgt werden. Deshalb werden bei Protesten manchmal Briefe verschickt, in denen gemeinsame Schreiben unterzeichnet werden, um Solidarität mit den Falun-Dafa-Praktizierenden zu bekunden. Ich persönlich habe an mindestens zwei großen Protesten teilgenommen, einem in Washington und einem in Philadelphia.“

Er fügte hinzu: „Es ist einfach eine menschliche Geste, das Richtige. Ihr macht es ohne böse Absicht, ihr macht es friedlich. Und ihr schadet niemandem. Ich weiß nicht, warum die KPCh-Regierung das tut, aber wir stehen an eurer Seite. Wir werden euch unterstützen.“

Singh betonte, die Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht sprächen ihn sehr an. „Ich denke, Wahrhaftigkeit ist universell. Ich bin Sikh und wir glauben, dass man nur dann angemessen lebt, wenn man wahrhaftig lebt. Wenn wir als Mensch kein Mitgefühl haben und nicht gütig sind, unabhängig davon, wer man ist, wie kann man dann leben? Man kann kein guter Mensch sein, wenn man nicht gütig ist. Und Nachsicht ist wichtig. Ich sehe also nichts Falsches daran, das ist vollkommen in Ordnung. Es geht darum, in erster Linie ein guter Mensch zu sein, und genau das tun Sie. Daher stimme ich Ihnen voll und ganz zu.“