(Minghui.org) Ich begann im Mai 2020 mit dem Praktizieren von Falun Dafa. Das war kurz nach meinem 31. Geburtstag. Zu jener Zeit waren die COVID-Beschränkungen in China weitgehend aufgehoben worden und die Menschen kehrten allmählich wieder an ihre Arbeitsplätze zurück.
Ich betreibe einen Friseursalon außerhalb meiner Heimatstadt. Etwa einen Monat vor meinem Geburtstag erzählte mir ein Kunde namens Ming, dass viele Menschen in Wuhan an dem Virus gestorben seien und dass die Regierung die Wahrheit verschleiern und die Menschen täuschen würde. Er habe diese Informationen über ein VPN auf ausländischen Webseiten erfahren. Da ich noch nie ein solches Programm verwendet hatte, half er mir bei der Installation und so konnte ich auf den Radiosener Sound of Hope zugreifen.
Die Pandemie war noch sehr schwerwiegend und ich war mit meiner Arbeit nicht besonders ausgelastet. Da mich die Ungewissheit beunruhigte, wollte ich mich auf der Website über die aktuellen Ereignisse informieren. Dabei fiel mir auf, dass es dort auch viele Berichte über Falun Dafa gab. Da ich seit meiner Kindheit von der Ideologie der Kommunistischen Partei beeinflusst und irregeführt worden war, lehnte ich diese Berichte zunächst vehement ab. Aber nach einem mehrmaligen Besuch dieser Webseite wurde mir klar, dass Meister Li und Falun Dafa von der KPCh verleumdet und die Praktizierenden verfolgt wurden. Ich fand das unglaublich, denn das war das genaue Gegenteil von der Propaganda, der ich in der Schule ausgesetzt gewesen war.
Zu diesem Zeitpunkt war ich mir nicht sicher, wem ich glauben sollte. Immer wieder las ich, dass Falun Dafa die Menschen lehrt, gut zu sein und den Prinzipien von Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht zu folgen. Meiner Meinung nach gab es an diesen Werten nichts auszusetzen.
Und so nahm ich Kontakt mit Ming auf und fragte ihn nach der Bedeutung von Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht. Er erklärte mir mehr über Falun Dafa und ich fragte mich, ob diese Praktik die Gesundheit verbessern könnte und ob sie die Menschen wirklich lehrt, gut zu sein. Aus diesem Grund wollte ich die Falun-Dafa-Bücher einmal lesen, damit ich mir selbst ein Bild machen konnte.
Ich fragte Ming, wo ich die Bücher kaufen könnte. Aber schon kurz darauf, bekam ich Angst (da ich ja die Berichte über die Verfolgung von Praktizierenden gelesen hatte). Rückblickend erkannte ich, dass es eine Störung der alten Mächte gewesen war. Hätte Ming auch nur einen Moment gezögert, hätte ich mich geweigert, die Bücher zu lesen. Glücklicherweise hatte er starke aufrichtige Gedanken und erklärte sich bereit, mir am nächsten Tag die elektronischen Versionen der Bücher zu bringen.
Als Ming mir die Dateien, darunter auch das Zhuan Falun, brachte, erfuhr ich, dass er Falun Dafa praktiziert.
Die Xinxing kultivieren
Durch die jahrelange Indoktrination von seitens der KPCh hatte ich viele Anhaftungen entwickelt wie Selbstsucht, Streben nach persönlichem Gewinn, Konkurrenzdenken, Neid, Begierden, Groll und die Unfähigkeit, Verluste zu tolerieren. Infolgedessen kam ich mit meiner Familie und den Menschen in meiner Umgebung nicht zurecht, insbesondere nicht mit meiner Frau. Oft beschimpfte ich sie und manchmal misshandelte ich sie sogar körperlich. Unsere Ehe stand kurz vor der Scheidung.
Sobald ich Falun Dafa gelernt hatte, wusste ich, dass ich meine Frau anders behandeln musste. Aber es war nicht leicht, diese langjährigen Anschauungen zu ändern. In einer Konfliktsituation versuchte ich zwar, mich zu beherrschen, aber ich schaffte es nicht, mich gut zu benehmen. Sofort kamen negative Gedanken auf, die mich dazu drängten, mit dem Praktizieren aufzuhören.
Ich bereute mein Verhalten zutiefst, entschuldigte mich bei meiner Frau und bat den Meister um Vergebung. Der Meister half mir dann, dieses Gedankenkarma zu beseitigen.
Als ich das Fa weiter lernte, stellte ich allmählich fest, dass es gar nicht so schwer ist, Bitternis zu ertragen. Auch erkannte ich, dass Konflikte etwas Gutes sind und meine Frau mir hilft, Anhaftungen zu beseitigen. Mir war auch bewusst, dass ich meine Art, mit anderen Menschen umzugehen, ändern musste. Als ich das Fa noch besser verstand, begann ich auf die Gefühle der anderen zu achten. Obwohl wir uns manchmal noch streiten, ist es nicht mehr so wie früher. Unsere Beziehung ist besser geworden.
Durch die Kultivierung habe ich auch verstanden, dass das falsch ist, die Kunden auszunutzen. Jetzt mache ich so etwas nicht mehr. Ich weiß, dass ich meine Xinxing in vielen Bereichen erhöhen muss. Obwohl ich mich nicht immer an die Maßstäbe von Dafa halten kann, bin ich entschlossen, alle Anhaftungen zu beseitigen. Das ist eine Anforderung an alle Praktizierenden.
Die wahren Umstände über Falun Dafa erklären
Als ich mit dem Praktizieren begonnen hatte, erfuhr ich, dass Falun Dafa Unrecht getan worden war, deshalb wollte ich meine Bekannten darüber informieren. Allerdings wusste ich nur, dass Dafa gut ist, aber nicht, wie ich ihnen die Umstände erklären sollte. Als ich dann versuchte, mit meinen Angehörigen darüber zu sprechen, standen mir meine menschlichen Gefühle im Weg.
Ich wurde unruhig, weil ich nicht wusste, wie ich weiter vorgehen sollte. In der Zeit der Pandemie sah ich dann ein Video über eine Prophezeiung von einem indischen Wunderkind. Die Prophezeiung besagte im Wesentlichen, dass man vor dem Virus sicher sei, wenn man aus der KPCh austrete. Während ich den Menschen die Haare schnitt, sprach ich also über die Pandemie und zeigte den Kunden das Video. Die meisten von ihnen erklärten sich darauf bereit, aus der KPCh auszutreten. Ich bedauerte jedoch, dass ich mich nicht getraut hatte, direkt mit ihnen über Falun Dafa zu sprechen.
Nach der Lektüre Neun Kommentare über die Kommunistische Partei fiel es mir leichter, mit Kunden über aktuelle Ereignisse zu sprechen. Nach und nach informierte ich sie über die vielen Kampagnien der KPCh, wie sie in dem Buch beschrieben werden. Wie zum Beispiel den Kampf gegen die Großgrundbesitzer, den großen Sprung nach vorn, die Kulturrevolution und das Massaker auf dem Tiananmen Platz. Nachdem die Menschen die wahren Begebenheiten erfahren hatten, verurteilten sie überwiegend die KPCh. Danach sprach ich über Falun Dafa aus der Perspektive eines Dritten, und dass der Vorfall der Selbstverbrennung auf dem Tiananmen-Platz eine Inszenierung der KPCh gewesen sei. Ich ermutigte sie zum Austritt aus der Partei. Die meisten Menschen waren dazu bereit. Obwohl mein Ansatz mehr als 10 Minuten in Anspruch nahm, war er für meine Kunden geeignet. Es war das Arrangement des Meisters und das Ergebnis der von Dafa verliehenen Weisheit. Manchmal, wenn viele Kunden im Laden waren, traute ich mich nicht, etwas zu sagen, und konnte nur auf eine weitere Gelegenheit warten. Und wenn ich Menschen traf, die anderer Meinung waren, bekam ich ebenfalls Angst und hatte sogar negative Gedanken.
Zu den chinesischen Neujahrsfeiertagen kehrte ich in meine Heimatstadt zurück und besuchte meinen Großvater mütterlicherseits. Er war damals über 80 Jahre alt und bei sehr schlechter Gesundheit. Ich sagte ihm, dass er im Krankenhaus nicht geheilt werden könne, aber wenn er die beiden Sätze über Falun Dafa aufrichtig rezitiere, würde es ihm Segen bringen. Mein Großvater folgte mir und rezitierte mit mir diese Sätze. Dann erklärte ich ihm die Fakten über die Verfolgung. Mein Großvater war in den 1930er Jahren geboren und nie Mitglied einer Organisation der KPCh gewesen. Er hatte auch keinen guten Eindruck von ihr und sagte, alle Nachrichten der Regierung seien gefälscht. Mein Großvater wurde tatsächlich gesegnet; er musste kaum noch ins Krankenhaus und starb friedlich.
Nach seinem Tod träumte ich zweimal von ihm. Das erste Mal war kurz nach seinem Tod. In diesem Traum ging ich nach Hause, um ihm die letzte Ehre zu erweisen, und als ich an der Trauerhalle vorbeiging und in das Zimmer ging, in dem er vor seinem Tod gelegen hatte, sah ich ihn dort stehen, jung und voller Energie. Ich sagte: „Erinnerst du dich noch an die zwei Sätze?“ Er stimmte zu. Ich wusste, dass mein Großvater die Wahrheit verstanden hatte und an einem guten Ort war. Als ich zum zweiten Mal von ihm träumte, sagte er, ich hätte ihm eine Aufnahme der Fa-Erklärung in Guangzhou vorgespielt, aber er hätte nur die Hälfte gehört und wollte nun den Rest hören. Ich holte mein Handy heraus und steckte ihm die Kopfhörer ein. Doch plötzlich waren seine Ohren verstopft. Und egal, wie sehr ich mich auch bemühte, ihm die Kopfhörer einzustecken, ich schaffte es nicht. Er rief, er könne nichts hören. Dann endete der Traum. Mir wurde klar, sobald man den menschlichen Körper verliert, hat man keine Gelegenheit mehr, das Fa zu bekommen. Auch verstand ich, dass der Meister mich damit daran erinnern wollte, dass diese Gelegenheit selten ist, dass ich die Zeit schätzen und das Fa fleißig lernen muss.
Erfahrungsberichte von Praktizierenden auf Minghui anhören
In meiner Umgebung gab es nicht viele Praktizierende und so habe ich mich die meiste Zeit alleine kultiviert. Obwohl ich wusste, dass ich das Fa mehr lernen sollte, fiel es mir ohne Kultivierungsumfeld schwer, meine eigenen Mängel zu erkennen. Manchmal las ich Erfahrungsberichte von Praktizierenden, aber nicht oft genug. Es war schwierig für mich, mich wirklich zu kultivieren. Ich beneidete andere Praktizierende, die an Fa-Konferenzen teilnehmen konnten. Doch im letzten Jahr verspürte ich plötzlich den Wunsch, mit anderen Praktizierenden in Kontakt zu treten und Kultivierungserfahrungen mit ihnen auszutauschen.
Der Meister sah meinen Wunsch und arrangierte es, dass am nächsten Tag zwei Praktizierende Ming besuchten. Er stellte mich ihnen vor. Wir tauschten den ganzen Nachmittag unsere Kultivierungserfahrungen aus, es war das erste Mal, dass ich mich mit einer Gruppe von Praktizierenden austauschte. Danach hatte ich das Gefühl, viel gelernt zu haben. Die Praktizierenden halfen mir auch, meine Unzulänglichkeiten zu finden. Als sie erfuhren, dass ich mit meinem Handy auf Minghui zugreifen kann, boten sie mir an, mir einen Computer mitzubringen.
Ich lehnte ihr Angebot ab, da ich schon lange keinen Computer mehr benutzt hatte. Es schien mir auch nicht sicher zu sein, ihn im Laden zu benutzen. Zwei Wochen später kam einer der Praktizierenden (Chen) allein und brachte mir ein MP3-Player mit, auf dem viele Erfahrungsberichte und Materialien über die Auflösung der KPCh-Kultur gespeichert waren. Ich freute mich sehr, da ich solche Berichte nicht auf mein Handy herunterladen konnte. Schon länger war es mein Wunsch gewesen, mit einem MP3-Player die Minghui-Berichte anzuhören. Chen war selbstlos und hatte einen weiten Weg in Kauf genommen, nur um mir dieses Gerät zu bringen.
Die andere Praktizierende (Jialing) brachte später einen Computer zu Ming. Er hatte bereits die notwendige Software auf dem Computer installiert und konnte damit die Artikel direkt von Minghui herunterladen. Mit diesem Computer konnten wir auch eigene Artikel schreiben und veröffentlichen. Einige Zeit später kam Jialing wieder und brachte mir eine gedruckte Ausgabe des Zhuan Falun und einen Computer. Ich wollte ihr das Buch bezahlen, doch sie ließ es nicht zu und stellte mir nur den Computer in Rechnung. Sie zeigte mir auch, wie man Artikel herunterlädt, und richtete mir eine E-Mail-Adresse ein. In einem kritischen Moment war es meine Rettungsleine! Ich bin meinen Mitpraktizierenden sehr dankbar für ihren selbstlosen Einsatz! Danke, Meister, für Ihre Hilfe! Jetzt höre ich mir die Minghui-Berichte an und kann selbst Artikel herunterladen.
Fazit
Ich weiß, dass ich die Anforderungen des Meisters in Bezug auf die drei Dinge noch nicht erfüllt habe. Aber ich werde mich an hohe Maßstäbe halten und mir Mühe geben, während der Fa-Berichtigung ein wahrer Dafa-Schüler zu sein.
Das Obige sind meine Kultivierungserfahrungen vom letzten Jahr. Ich habe sie aufgeschrieben, um dem Meister Bericht zu erstatten und mit den Praktizierenden zu teilen. Bitte weist mich auf alles hin, was nicht mit dem Fa übereinstimmt. Danke, Meister, für Ihre barmherzige Erlösung!
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