(Minghui.org) Seit 1997 praktiziere ich Falun Dafa. Als langjährige Praktizierende folge ich seit mehr als 20 Jahren den Anforderungen des Meisters, das Fa zu bestätigen. Wenn ich auf meinen Kultivierungsweg zurückblicke, zieht er wie ein Film oder eine Reihe mythischer Erzählungen vor meinen Augen vorbei.
Meine Kultivierungsreise beginnt
Mit etwas über 30 entwickelte ich gesundheitliche Probleme und litt häufig unter Schlaflosigkeit. Eine Bekannte stellte mir Falun Dafa vor, betonte dessen Wirksamkeit hinsichtlich Heilung von Krankheiten und schenkte mir das Buch Zhuan Falun. Ich las es aufrecht sitzend im Bett, schlief jedoch ein, noch bevor ich die erste Lektion beendet hatte. Ich las, wie wundersam Dafa ist.
Eines Nachts spürte ich im Schlaf vage unzählige kleine Falun (Gebotsräder), die sich über meiner Bettdecke drehten. Gerade als ich fasziniert versuchte, genauer hinzusehen, verschwanden sie. In dem Moment wachte auch mein Mann auf und erzählte mir von seinem Traum: Ich sei in den Himmel geflogen und er habe mich nicht einholen können. Als er versuchte, meine Hand zu ergreifen, sei ich ihm entglitten. Ich verstand die Botschaft seines Traums und freute mich.
Kurz nachdem ich mit dem Praktizieren von Falun Dafa begonnen hatte, sah ich in einer Vision, wie der Meister meinen Körper reinigte. Er trug einen Anzug und entfernte ein Wesen, das sich an mich geheftet hatte.
Ich wusste, dass dies ein großartiger Kultivierungsweg war und sah mich nach einer Fa-Lerngruppe um. Wir lernten regelmäßig gemeinsam das Fa und praktizierten die Übungen.
Am Anfang waren meine Schwiegereltern strikt dagegen, dass ich Falun Dafa praktizierte, und beschimpften mich aufs Heftigste. Doch ich blieb unberührt und stritt mich nicht mit ihnen. Später änderte meine Schwiegermutter ihre Haltung und erzählte sogar anderen, wie meine Krankheiten durch das Praktizieren von Falun Dafa verschwunden seien.
Ich lernte das Fa mit voller Konzentration. Einmal tauchte mein Körper tief in das Fa ein, als ich diese Passage las:
„Die Daoisten betrachten den menschlichen Körper als einen kleinen Kosmos, und das ist richtig. Das heißt aber nicht, dass der menschliche Körper eine ähnliche Struktur wie der Kosmos hat, denn damit ist nicht die Existenzform des Körpers in unserem materiellen Raum gemeint.“ (Zhuan Falun, 2019, S. 74)
Ein wenig verängstigt über diesen mysteriösen Zustand hielt ich inne, zwang mich zur Ruhe, las weiter und tauchte immer tiefer in das Fa ein.
Damals waren meine Gedanken angefüllt mit dem Fa, ob ich nun ging, die Hausarbeit erledigte oder schlief. Eines Tages, während eines Spaziergangs, schien ich mich vom Boden abzuheben und zögerte, weiterzugehen. Der Meister hob mich über die Ebene der gewöhnlichen Menschen hinaus. Menschliche Gedanken und Anschauungen erschienen mir bedeutungslos und ich verspürte kein Bedürfnis mehr mit gewöhnlichen Menschen zu interagieren.
Verfolgung
Am 20. Juli 1999 leitete die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) die Verfolgung ein – kurz nachdem ich angefangen hatte zu praktizieren. Mein Vorgesetzter stellte Mitarbeiter ab, mir zu folgen, sodass ich den Kontakt zu anderen Praktizierenden verlor.
Eines Tages sprach mich in einem Supermarkt eine elegant gekleidete ältere Dame an und bat mich, ihr eine gute Sojasauce zu empfehlen. Ich fragte sie, welche sie denn bevorzugen würde. „Diejenige, die Sie benutzen“, lautete ihre Antwort. Ich wählte eine für sie aus und gab sie ihr. Auf dem Heimweg reflektierte ich über diese ungewöhnliche Begegnung und erkannte auf einmal, dass mir mein Meister einen Hinweis gegeben hatte: Das Wort für Sojasauce kommt dem „Öl hinzufügen“ im Chinesischen sehr nahe, einer Redewendung, um jemanden zu ermutigen. Dieser Hinweis bestärkte mich in meinem Vertrauen, meinen Kultivierungsweg fortzusetzen.
Ich lebte in einer abgelegenen Bergregion, in der es weit und breit keine anderen Praktizierenden gab. Später wurde mein Mann aufgefordert, mich rund um die Uhr zu überwachen und mich keine Sekunde aus den Augen zu lassen. Obwohl er wusste, dass ich durch die Kultivierung gesünder und ein besserer Mensch geworden war, zerriss er meine Dafa-Bücher und zerstörte meine Übungsvideos, um mich vom Praktizieren abzuhalten. Er hörte erst auf, als ich wütend wurde und mit ihm kämpfte. Bald darauf verletzte er seine Hand mit einer Kettensäge. Sie blutete stark und musste genäht werden. Er begriff, warum das passiert war.
Während ich darüber nachdachte, wie ich mit der Situation umgehen sollte, arrangierte der barmherzige Meister, dass mich ein Praktizierender besuchte und mir ausgedruckte Exemplare seiner neu veröffentlichten Artikel brachte. Mein Mann musste zugeben, dass es bemerkenswert war, dass diese Schriften trotz seiner akribischen Überwachung in meine Hände gelangen konnten. Ganz gleich, wie schwierig meine Umstände auch sein mögen, ich muss mich standhaft weiterkultivieren!
Die Fakten über Dafa verbreiten
Die neuen Artikel des Meisters zeigten mir den Fortschritt der Fa-Berichtigung und die Dringlichkeit auf, aktiv zu werden und die wahren Begebenheiten über Dafa und die Verfolgung an die Öffentlichkeit zu tragen – auch wenn ich das im Alleingang erledigen musste. So fing ich an, meine Arbeitskollegen, Verwandten, Freunde, Kommilitonen und die Dorfbewohner in den Bergen darüber zu informieren.
An meinen freien Tagen suchte ich einen beliebten Aussichtspunkt in der Nähe auf, wo ich zahlreiche Touristen ansprechen konnte. Ich nahm Wasserflaschen und Snacks mit, die ich feilbot. So kam ich mit den Kunden leicht ins Gespräch und erzählte ihnen, was Falun Dafa ist und welche Vorteile es bringt, von der sogenannten Selbstverbrennung auf dem Platz des Himmlischen Friedens und den historischen Prophezeiungen. Die meisten Leute stimmten mir zu.
Eines Tages lobten mehrere Passanten die günstigen Preise meiner Produkte. Zu ihrer Verblüffung erklärte ich: „Ich praktiziere Falun Dafa. Es lehrt uns, gute Menschen zu sein.“ Eine Frau gab an, dass sie in ihrem Landkreis für die Verfolgung von Falun Dafa zuständig sei und ihr Büro zahlreiche Falun-Dafa-Bücher beschlagnahmt habe. Auf einmal schrie sie: „Wie können Sie es wagen, Falun Dafa zu praktizieren? Wer ist Ihr Anführer?“ Ich ließ mich nicht beirren und entgegnete ruhig: „Falun Dafa hat meine Gesundheit verbessert. Wenn ich es nicht praktizieren darf, wer garantiert mir, dass ich gesund bleibe? Bitte zerstören Sie die beschlagnahmten Dafa-Bücher nicht. Lesen Sie zu Hause das Zhuan Falun. Es leitet die Menschen zur Gutherzigkeit an – auch Sie werden davon profitieren. Geben Sie die Bücher den Praktizierenden zurück. Sie sollten sie auf keinen Fall vernichten.“ Daraufhin ging sie wortlos weg.
Da ich es versäumt hatte, meinem Mann die Zusammenhänge über Falun Dafa und die Verfolgung klarzustellen, entwickelte er eine negative Einstellung gegenüber Dafa und war sich der Konsequenzen seines Verhaltens nicht bewusst. Er fürchtete um meine Sicherheit und machte sich Sorgen um mich. Ich wiederum sorgte mich um ihn. Eines Tages führte ich mit ihm ein ernsthaftes Gespräch und schilderte ihm die Wunder des Dafa, einschließlich seiner gesundheitsfördernden Wirkung, der Verfolgung, die der ehemalige Machthaber Jiang Zemin aus Neid initiiert hatte, der Korruption der KPCh-Funktionäre sowie dem Prinzip der karmischen Vergeltung. Schließlich verstand er und willigte ein, aus dem Kommunistischen Jugendverband und den Jungen Pionieren auszutreten.
Auch alle meine Verwandten, einschließlich meiner Schwiegereltern, verstanden schließlich, worum es ging, gaben ihre ablehnende Haltung gegen Falun Dafa auf und erkannten seinen Wert. Auch sie besiegelten ihren Austritt aus der Partei und deren angeschlossenen Organisationen.
Später zog ich mit meiner Familie in die Stadt und knüpfte endlich Kontakte zu anderen Praktizierenden. Wir lernten gemeinsam das Fa und erklärten den Menschen die wahren Umstände. Seite an Seite mit meinen Mitpraktizierenden half ich dem Meister, das Fa zu bestätigen, darauf bedacht, meine historische Mission zu erfüllen, was mich mit tiefem Frieden erfüllte.
Epilog
Nichts kann meinen Entschluss, Falun Dafa zu praktizieren, erschüttern. Mein Herz ist fest entschlossen und ich werde dem Meister bis zum Ende fest folgen. Diese Fragmente meines Weges dokumentieren, wie ich das Fa erhalten habe, das Fa bestätige und den Meister bei der Fa-Berichtigung unterstütze.
Eines Tages hatte ich einen Traum: Ich sah unzählige Sterne am Himmel, die sich gemeinsam in eine Richtung bewegten. Ich ging am Flussufer entlang und folgte ihnen. Damals verstand ich jedoch nicht, was der Traum bedeutete.
Als meine Familie später an einem Sommerabend draußen saß und die kühle Luft genoss, zeigte mein Enkel zum Himmel und forderte mich auf, genau hinzuschauen. Ich sah hinauf und sah die Szene aus meinem Traum: unzählige Sterne, die über den Himmel verstreut in dieselbe Richtung zogen. Fasziniert beobachtete ich, wie sie sich immer weiter entfernten.
Eines Tages dämmerte es mir plötzlich: Diese unzähligen Sterne müssen Lebewesen gewesen sein, die vom Himmel kamen; sie waren aufgewacht und zu ihrer ursprünglichen Heimat zurückgekehrt – der Schöpfer rief sie zu ihrem wahren Ursprung zurück. Oder wollte mich der Meister daran erinnern, mit dem Fortschritt der Fa-Berichtigung Schritt zu halten und nicht zurückzufallen?
Wir befinden uns im bedeutendsten Moment der Geschichte – einem unschätzbaren Moment. Ich muss die Lehre des Meisters beständig verinnerlichen, das Fa gewissenhaft lernen, mich gut kultivieren, den Menschen schnell die Fakten verdeutlichen und darf auf keinen Fall nachlassen. Ich bin dem Meister zutiefst dankbar.
Bitte weist mich darauf hin, falls etwas nicht mit dem Fa übereinstimmt.
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