(Minghui.org) Eines Morgens brach eine Gruppe Polizisten gewaltsam meine Haustür auf. Nachdem sie meine Wohnung durchsucht hatten, verschleppten sie mich zur Polizeistation. Alles geschah so plötzlich, dass ich völlig überrumpelt war. Ich war zutiefst erschrocken und geriet in Panik – erst nach und nach konnte ich mich etwas beruhigen.

Während des Verhörs nutzte ich jede Gelegenheit, um den Polizisten die wahren Umstände zu erklären. Danach sperrten sie mich in einen kleinen Raum. Jede Sekunde fühlte sich wie eine Qual an. Ununterbrochen sandte ich aufrichtige Gedanken aus und rezitierte, wenn es möglich war, das Fa.

Plötzlich sah ich mit meinem Himmelsauge in einer anderen Dimension eine Gruppe böser Wesen. Sie lachten höhnisch und sagten: „Weißt du, warum wir dich hierhergebracht haben? Alles hat seine Ursachen aus der Vergangenheit. Weißt du, was für ein schlechter Mensch du in deinem früheren Leben warst? Hahaha!“

Daraufhin erschien eine andere Szene: Mehrere Menschen waren an Säulen gebunden und ich erschoss sie der Reihe nach. Danach sagten diese bösen Wesen zu mir: „Weißt du, was wir als Nächstes mit dir machen werden?“ Ich sah den Verfolgungsplan, den sie für mich arrangiert hatten, sehr deutlich. Jeder einzelne Schritt war genau durchdacht und am Ende sollte ich so grausam verfolgt werden, dass von meinem Körper nichts Ganzes mehr übrigbleiben würde. Nachdem ich dieses Ende gesehen hatte, lachten sie laut und sagten: „Glaubst du, du kannst das überstehen? Das schaffst du niemals! Unmöglich!“

Erst da verstand ich: Kein Wunder, dass viele Dafa-Jünger so brutal verfolgt werden – es sind die Dämonen und Gespenster aus anderen Dimensionen, die karmische Schulden ausnutzen und unwissende Polizisten manipulieren, damit sie Böses tun.

Als ich das sah, fühlte ich mich zunächst hoffnungslos. Doch dann erinnerte ich mich an den Meister und daran, wie mächtig er ist. Je mehr ich darüber nachdachte, desto ruhiger wurde mein Herz und schließlich erwachte in mir Barmherzigkeit für die Polizisten.

Mir wurde klar, dass ich ihnen gegenüber bisher Angst und Groll gehegt und innerlich ständig Widerstand geleistet hatte. Doch in Wirklichkeit waren sie nur gewöhnliche Menschen, die auf die Rettung durch Dafa-Jünger warteten.

Später brachten sie mich an einen Ort, an dem sich Gefangene aufhielten. Obwohl wir uns zuvor überhaupt nicht kannten, verstanden wir uns auf Anhieb sehr gut. Ich erläuterte allen die wahren Umstände und überzeugte sie, aus der Kommunistischen Partei Chinas sowie deren Unterorganisationen auszutreten. Bis auf eine Person stimmten alle zu. Bei demjenigen, der nicht austreten wollte, bemerkte ich im Unterbauch eine besondere karmische Substanz, die ihn daran hinderte, errettet zu werden.

Am Vormittag gab es eine Zeit, in der alle auf Hockern sitzen und fernsehen mussten. Ich setzte mich ganz nach hinten. Während die anderen fernsahen, sandte ich aufrichtige Gedanken aus. In dem entspannten Zustand wurde mir plötzlich klar: Waren diese Gefangenen im Raum nicht genau die Menschen, die ich damals erschossen hatte?

In meinem früheren Leben war ich Offizier in der Nationalen Volksarmee Chinas gewesen. Ich hatte japanische Soldaten gefangen genommen und sie erschossen. Da sie bereits Kriegsgefangene waren, beging ich damit die schwere Sünde, kapitulierte Soldaten zu töten. In diesem Moment hatte ich eine Erkenntnis: Die Weisheit des alten Universums ist begrenzt – wer etwas schuldet, muss es entsprechend zurückzahlen. Doch der Meister nutzt die Verfolgung durch die alten Mächte, um daraus eine höhere Ordnung zu schaffen. Er sorgt dafür, dass ich die wahren Umstände erkläre und Menschen errrette – ist das nicht eine gütige Auflösung?

Als ich daran dachte, sagte ich in Gedanken zu ihnen: „Lasst uns diese Sache barmherzig auflösen – einverstanden?“ Ich hörte, wie ihre verstehende Seite im Chor antwortete: „Einverstanden!“ Danach schaute ich sorgfältig nach innen, um die Ursachen der Verfolgung zu erkennen.

Einerseits hatte ich Angst vor der Verfolgung – wirklich große Angst. Sobald sie eintrat, geriet ich in Panik. Andererseits besuchte ich häufig Mitpraktizierende. Zwar tauschten wir uns über unsere Erfahrungen in der Kultivierung aus, doch bei ehrlicher Betrachtung hatten diese Treffen wenig wirkliche Bedeutung und brachten zudem Sicherheitsrisiken mit sich. Als ich diese Probleme erkannte, gab mir der Meister einen Hinweis, dass ich es richtig verstanden hatte. In meinen Gedanken hörte ich den Meister sagen: „Seit du das Fa erhalten hast, bist du nie nachlässig gewesen. Viele loben dich – mein Schüler!“ Als ich diese ermutigenden Worte hörte, musste ich weinen. Ich wusste, dass die Wesen dort erst dann zulassen, dass wir Dafa-Jünger vorankommen, wenn wir unseren Weg wirklich aufrichtig gehen.

Die zukünftige Geschichte wird von uns gestaltet

Nach einer Weile begann ich erneut, aufrichtige Gedanken auszusenden. Dabei wurde mir der Verfolgungsplan, den sie in der Menschenwelt für mich arrangiert hatten, auf erstaunlich klare Weise sichtbar: jeder einzelne Schritt – wer mich verhören würde, welches Ergebnis angestrebt war, Zeit, Ort und alle beteiligten Personen. Alles war bis ins Detail festgelegt.

Als ich diese Szene so deutlich sah, machte ich mir zunächst Sorgen. Doch dann dachte ich: „Warum lässt man mich das sehen, während ich aufrichtige Gedanken aussende? Dient es nicht gerade dazu, dass ich es beseitige?“ Deshalb sandte ich über längere Zeit aufrichtige Gedanken aus. Nach und nach wurden die Bilder immer schwächer. Dabei erkannte ich ein Prinzip: Dafa-Jünger werden künftig die Herren verschiedener kosmischer Systeme sein. Die zukünftige Geschichte wird von uns gestaltet, denn wir besitzen bereits die Fähigkeit, den Verlauf der Geschichte zu verändern.

Einige Stunden später erkannte ich noch etwas: In Wirklichkeit bin ich eine Gottheit. Hilflos gegenüber der bösartigen Verfolgung ist der Mensch – nicht die Gottheit. Eine Gottheit wird die Dämonen zwangsläufig besiegen.

Mir wurde auch klar: Obwohl ich äußerlich noch viele menschliche Anschauungen habe, ist die Seite, die gut kultiviert ist, bereits sehr stark. In diesem Moment sah ich, wie die Mauern des Gefängnisses in der anderen Dimension vollständig einstürzten. Ich schleuderte einen riesigen Pfeil in das ferne Universum. Er durchdrang ganze Galaxien und war nicht aufzuhalten. Kurz darauf wurde ich freigelassen.

Als die Polizei mich mit dem Wagen nach Hause brachte, erkannte ich noch etwas: Diese Polizisten waren Menschen aus einer früheren karmischen Beziehung. In einem früheren Leben war ich in Frankreich unter Ludwig XIV Offizier gewesen. Im Krieg gehörten sie zur gegnerischen Seite. Der Fahrer des Polizeiwagens war derjenige, dem ich damals mit einem Pfeil das Herz durchbohrt hatte.

Es handelte sich also um eine negative karmische Verbindung. Doch weil ich ihnen diesmal die wahren Umstände erklärt hatte, wurde sie gütig aufgelöst. In jenem fernen Leben hatte ich keinen persönlichen Groll gegen sie gehegt – ich hatte lediglich Befehle ausgeführt. Auch in diesem Leben sagten sie, als sie mich verhafteten, dass sie nur Befehle von oben ausführen würden. So hatte eine Tat die andere vergolten.

Für Dafa-Jünger gilt: Nur wer nach dem Dafa handelt, kann alles gütig auflösen

Beim Aussenden der aufrichtigen Gedanken kommt es manchmal vor, dass man lange keinen Durchbruch erzielt. Als ich nach innen schaute, stellte ich fest, dass ich sie ausgesendet hatte, um mich selbst zu schützen. Doch der Ausgangspunkt für das Aussenden aufrichtiger Gedanken eines Dafa-Jüngers sollte nicht das menschliche „Ich“ sein. Es soll verhindern, dass Polizisten Verbrechen begehen, damit noch mehr Menschen die Möglichkeit erhalten, errettet zu werden, und nicht, damit das menschliche Ich Freiheit erlangt.

Als ich meine persönlichen Interessen losließ und nach dem Fa-Prinzip handelte, entstand ein aufrichtiger Gedanke. In diesem Moment wurden die Hindernisse sofort durchbrochen und ich konnte sehen, wie meine Kultivierungsenergie plötzlich bis ganz nach oben durchdrang.

Das ist es, was ich mit meinem Himmelsauge gesehen habe. Meine Verständnisebene ist begrenzt. Wenn es darin etwas Unangemessenes gibt, bitte ich um barmherzige Hinweise.

Vielen Dank.


Anmerkung der Redaktion: Dieser Artikel stellt die persönliche Ansicht und Erkenntnis des Autors dar und dient dem Verständnisaustausch.