(Minghui.org) Mein Onkel und seine Familie wurden über mehrere Generationen hinweg von der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) verfolgt. Er war nicht nur voller Angst vor der Partei, sondern auch stark von den Lügen der KPCh beeinflusst und weigerte sich, die wahren Umstände über Falun Dafa anzunehmen.

Es tat mir weh, ihn so zu sehen, mit verzerrtem Geist und geschädigtem Körper. Ich besuchte ihn oft mit Geschenken zu Festtagen, in der Hoffnung, ihm dabei auch die wahren Hintergründe über Falun Dafa und die Verfolgung erklären zu können. Doch sobald ich seine Wohnung betrat, fing er an zu fluchen und sagte: „Die Partei zahlt dein Gehalt und du bist trotzdem gegen sie!“ Normalerweise stellte ich die Geschenke dann ab und ging schnell wieder, um ihn davor zu bewahren, noch mehr böse Dinge zu sagen und noch mehr Karma anzuhäufen. Ich hoffte immer, ihm doch noch einmal näherzukommen, um mit ihm über Falun Dafa zu sprechen. Doch über 20 Jahre lang fand ich nie eine Gelegenheit dazu.

Während der COVID-Pandemie besuchte ich ihn erneut. Sobald ich hereinkam, fing er wieder an zu fluchen. Diesmal änderte ich meine übliche Haltung und sagte gütig zu ihm: „Onkel, bitte hör auf, mich zu beschimpfen. Deine Wohnung ist so schmutzig, ich werde sie saubermachen.“ Mein Onkel lebte seit dem Tod meiner Tante allein. Seine Wohnung war sehr schmutzig, der Müll auf dem Küchenboden war über einen Zentimeter dick. An den Küchenwänden und der Dunstabzugshaube hatte sich eine dicke Ölschicht gebildet. Jedes Zimmer war sehr schmutzig, so etwas hatte ich noch nie gesehen. Ich wusste zuerst nicht, wo ich anfangen sollte. Als meine Tante noch lebte, hatte sie sich um die gesamte Hausarbeit gekümmert.

Ich verstand, dass er mich so hart behandelte, weil er tief von den Lügen der KPCh vergiftet war. Doch ich sollte ihm trotzdem helfen und ihn respektieren, da er der Älteste in der Familie ist. Also begann ich, das Wohnzimmer zu putzen, dann arbeitete ich mich durch die anderen Räume durch. Auch das Badezimmer putzte ich gründlich mit Stahlwolle.

So arbeitete ich bis 17 Uhr durch. Völlig erschöpft sagte ich anschließend zu ihm, dass ich mich am nächsten Tag ausruhen und einen weiteren Tag später mit dem Putzen weitermachen würde. Mein Onkel sah, dass ich verschwitzt und müde war. Das bewegte ihn tief. Mit Tränen in den Augen sagte er: „Du bist ein guter Mensch. Ich habe dir Unrecht getan.“ Auch ich war zu Tränen gerührt und dankte dem Meister innerlich für seine unendliche Barmherzigkeit und für diese Gelegenheit.

Nach einem Ruhetag kehrte ich zum Haus meines Onkels zurück. Ich reinigte die Küche gründlich, tauschte die Fliegengitter in den Zimmern aus und wusch die dicken Vorhänge und die Bettwäsche. Danach sah die Wohnung wieder sauber und ordentlich aus.

Am Ende wollte mir mein Onkel 1.000 Yuan (etwa 126 Euro) geben, aber ich lehnte ab: „Ich gehöre der jüngeren Generation an und erweise dir damit meinen Respekt. Wie kann ich da dein Geld annehmen?“ Mein Onkel seufzte: „Nachdem deine Tante verstorben war, waren meine Kinder alle beschäftigt,  niemand kümmerte sich um mich.“ 

Ich bemerkte, dass er keine Couch hatte und der Esstisch so schmutzig war, dass ich ihn nicht mehr säubern konnte. Daraufhin kaufte ich ihm eine neue Couch und einen neuen Esstisch. Er war tief bewegt. Ich verlangte nichts von ihm und grollte ihm wegen seines früheren Verhaltens mir gegenüber nicht mehr. Er sagte: „Die Menschen leben heutzutage alle für Ruhm und Profit. Doch ihr Falun-Dafa-Praktizierenden strebt das nicht an. Das ist unglaublich! Warum tut ihr das?“ – „Unser Meister lehrt uns, gute Menschen zu sein und unsere Eltern, die Älteren, Kinder und andere Menschen mit Güte zu behandeln. Wir denken immer zuerst an die anderen, sind selbstlos und schlagen nicht zurück, wenn uns Unrecht getan wird“, erklärte ich ihm.

Später bat mich mein Onkel um ein Zhuan Falun und las es zweimal durch. Eines Tages erzählte er mir: „Ich habe letzte Nacht von deiner Mutter geträumt. Sie sah mich lächelnd an. Ich sagte ihr, dass ich nichts mehr gegen Falun Dafa hätte, dass du dadurch sehr gütig und gesund geworden seist und mir einen großen Gefallen getan hättest. Daraufhin lächelte sie und verschwand.“

Meine Mutter hatte die wahren Zusammenhänge über Falun Dafa erkannt und verstarb im Alter von 90 Jahren. Vor ihrem Tod rezitierte sie im Krankenhaus jeden Tag die glückverheißende Worte: „Falun Dafa ist gut; Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht sind gut!“

Als ich meinen Onkel kürzlich besuchte, begrüßte er mich mit den Worten: „Falun Dafa ist gut!“ Er wurde freundlicher und seine Gesundheit verbesserte sich nach und nach. Während der dreijährigen COVID-Pandemie hat er sich nie angesteckt.

Einer ehemaligen Nachbarin helfen

Unsere ehemalige Nachbarin, die ich „Tante“ nannte, und meine Familie waren 20 Jahre lang gute Nachbarn. Obwohl wir jetzt nicht mehr nebeneinander wohnen, wendet sich Tante immer noch an mich, wenn sie Hilfe braucht.

Eines Tages sagte sie zu mir: „Mein Wohnzimmer und ein kleines Zimmer sind sehr schmutzig. Ich möchte jemanden finden, der die Räume streicht.“ Darauf half ich ihr, einen Wanderarbeiter zu finden, und ging mit ihm zum Baumarkt, um die Farbe zu kaufen. Der Arbeiter war in zwei Tagen mit dem Streichen fertig. Ich wischte den Staub vom Boden, von den Türen und den Fenstern. Der Boden war relativ leicht zu reinigen. Der Staub auf den Türen und Fenstern musste jedoch abgewischt werden, indem ich hochklettern musste. 

Meine Tante sah mir zu und fragte: „Wie alt bist du dieses Jahr? Du bist wahrscheinlich um die 50.“ Ich antwortete: „Du hast es vielleicht vergessen. Dein Sohn ist ungefähr im gleichen Alter wie mein jüngerer Bruder, die beiden sind Anfang 60. Ich bin sechs Jahre älter. Ich werde dieses Jahr 70.“ Überrascht meinte sie: „Ich dachte, du wärst viel jünger, da du so flink arbeitest.“„Tante, vergiss nicht, dass ich Falun Dafa praktiziere!“ Sie nickte: „Falun Dafa zu praktizieren, ist wunderbar. Es bringt gute Gesundheit, einen guten Charakter und die Bereitschaft, anderen zu helfen. Bitte bring mir bei, wie man es praktiziert.“ 

Daraufhin zeigte ich ihr die erste Übung, aber sie konnte sich verschiedene Bewegungen nicht gut merken. Ich sagte zu ihr: „Du kannst auch einfach oft aufrichtig die folgenden Worte rezitieren: ,Falun Dafa ist gut; Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht sind gut.‘“

Später zeigte ich ihr viele Videos über Falun Dafa und wir sahen uns gemeinsam dreimal die Fa-Vorträge des Meisters an. So begann sie, das Wahre über Falun Dafa zu verstehen. Sie erkannte, dass der Meister gekommen ist, um Menschen zu erretten. Außerdem trat sie aus der KPCh aus.

Da sie dachte, sie wolle mich nicht länger belästigen, wollte sie sich eine Haushälterin suchen. Ich half ihr auch dabei. Nach weniger als einem Monat behauptete die Haushälterin, sich den Rücken verletzt zu haben, und nahm sich ein paar Tage frei, um zum Arzt zu gehen. Sie bat mich, sie während ihrer Abwesenheit zu vertreten, da sie die Arbeit nicht verlieren wollte. Ich ging zu Tante nach Hause, um für sie zu kochen und andere Hausarbeiten zu erledigen.

Als später die Tochter der Haushälterin aus dem Ausland zurückkehrte, wollte sich die Haushälterin ein paar Wochen frei nehmen, um ihre Tochter und Enkelin zu besuchen. Ich wurde erneut gebeten einzuspringen. Diesmal war Tante nicht glücklich darüber. Ich beruhigte sie: „Es ist okay! Jeder hat familiäre Angelegenheiten zu erledigen. Diese Haushälterin ist doch gut, ihre Kochkünste sind genau nach deinem Geschmack.“

Die Haushälterin war sehr dankbar: „Du bist sehr gut zu deiner Tante und hilfst ihr, so gut du kannst!“ Sie dachte, die Tante sei meine leibliche Tante, worauf ich ihr erklärte, dass die Tante meine ehemalige Nachbarin sei. „Man könnte meinen, ihr seid Verwandte!“, wunderte sie sich.

Nach einige Zeit erzählte ich ihr, dass ich eine Falun-Dafa-Praktizierende bin und dass der Meister uns lehrt, Barmherzigkeit zu kultivieren. Ich zeigte ihr auch einige Videos über Falun Dafa. Daraufhin erklärte sie sich bereit, aus der KPCh auszutreten.

Eine gute Freundin zeigt erneut ihr Interesse an Falun Dafa 

Ich habe seit meiner Kindheit eine sehr gute Freundin. Ich besuchte sie und gab ihr das Buch Zhuan Falun, das Video mit den Fa-Vorträgen des Meisters und Übungsvideo. Sie sah sich die Videos an, begann aber nicht mit dem Praktizieren.

Sie war bei schlechter Gesundheit und probierte später viele andere Qigong-Praktiken aus, doch keine half. Ihr war meist kalt und sie musste das ganze Jahr über einen wattierten langen Mantel und Hosen tragen.

Eine Zeit lang sank ihr Gewicht auf etwa 90 Pfund. Da ich mich fern von zu Hause um meine Kinder kümmerte und nicht oft zurückkehrte, verlor ich allmählich den Kontakt zu ihr. Doch als meine Kinder älter wurden, kam ich zurück und besuchte meine gute Freundin. Sie sah, dass ich bei guter Gesundheit war und mein Gesicht strahlte, und so war sie entschlossen, gemeinsam mit mir Falun Dafa zu praktizieren. Wir sahen uns jeden Nachmittag die Fa-Vorträge des Meisters an und machten danach die fünf Übungen. Dies taten wir ein Jahr lang.

Ich bot ihr an, ihr dabei zu helfen, aus der Partei auszutreten, aber das lehnte sie ab. Nachdem ich ihr viele Videos zur Aufklärung gezeigt hatte, verstand sie schließlich die wahren Zusammenhänge und bat mich, ihr beim Parteiaustritt zu helfen.

Nach der Lockerung der Pandemie-Beschränkungen besuchte ich sie erneut. Sie erzählte mir, dass sich ihre Kollegen und Freunde alle Sorgen um sie gemacht hätten. Aufgeregt berichtete sie ihnen, dass sie sich nie angesteckt habe. Alle fanden das unglaublich, da sie wussten, wie schwach und gebrechlich ihre Gesundheit war. Wenn ihre Verwandten und Nachbarn sie nun sehen, loben sie ihr gesundes Antlitz. Sie ist in der Lage, jeden Tag das Fa zu lernen und die Übungen zu machen. Sie hat sowohl körperlich als auch geistig von der Kultivierung im Falun Dafa profitiert.