(Minghui.org) Im Jahr 1995 begann ich, Falun Dafa zu praktizieren und bin nun siebzig Jahre alt.

Am 22. Februar 2025 gegen 21 Uhr fuhr ich mit meinem Fahrrad auf der rechten Straßenseite nach Hause und hielt mich an die Verkehrsregeln. Die Straßenlaternen waren an, mehrere Autos parkten entlang der Straßen.

Als ich an einer schwarzen Limousine vorbeifuhr, öffnete sich völlig unerwartet die Autotür. Sie traf mich und ich stürzte schwer zu Boden. Mein Körper wurde unter meinem Fahrrad eingeklemmt.

Eine junge Frau stieg aus dem Auto aus. Sie stand nur da und starrte mich verängstigt an. Ich sah, dass sie durch den Schreck ganz außer sich war. Völlig fassungslos begann sie zu weinen und dachte überhaupt nicht daran, das Fahrrad von mir herunterzunehmen.

Während ich mich darunter hervorkämpfte, beruhigte ich sie und sagte: „Junge Frau, mir geht es gut. Haben Sie keine Angst.“ Erst da kam sie wieder zu sich und half mir, indem sie das Fahrrad anhob. Immer wieder fragte sie: „Geht es Ihnen gut? Geht es Ihnen gut?“

Ich sagte ruhig: „Machen Sie sich keine Sorgen. Ich praktiziere Falun Dafa. Mir geht es gut, und ich werde kein Geld von Ihnen verlangen. Aber bitte seien Sie in Zukunft vorsichtig. Schauen Sie immer nach, bevor Sie die Autotür öffnen. Die Situation hätte anders aussehen können, wenn Sie jemand anderen getroffen hätten.“

Plötzlich rief sie aus: „Ihr Kopf blutet!“

Erst da wurde mir klar, dass ich mir die Stirn aufgeschlagen hatte. Das Blut rann mir übers Gesicht und sog sich in meine Kleidung. Sie holte mir hastig eine Packung Taschentücher aus ihrem Auto und sagte: „Sie müssen ins Krankenhaus!“

Ich drückte einen dicken Stapel Taschentücher gegen meine Stirn, doch sie waren schnell durchnässt. Ihr Freund stieg nun ebenfalls aus dem Auto, und sie bat ihn, noch weitere Taschentücher zu holen. Ich benutzte auch mein eigenes, leicht verschmutztes Fahrradtuch und presste es auf die Blutung.

Da dachte ich: „Diese beiden jungen Leute haben eine Schicksalsverbindung zu mir. Ich muss ihnen von Falun Dafa erzählen.“

Und so sagte ich zu der jungen Frau: „Sie und ich sind durch das Schicksal verbunden. Obwohl ich die Verletzte bin, möchte ich dennoch, dass Sie in Sicherheit sind.“

Ich erzählte ihr kurz die Fakten über Falun Dafa und fragte: „Haben Sie schon einmal von ‚aus der Partei austreten, um sicher zu sein‘ gehört? Oder von dem ‚Stein mit dem versteckten Schriftzeichen‘?“ Sie verneinte. Ich erklärte ihr: „Die Kommunistische Partei hat in all ihren politischen Kampagnen 80 Millionen Menschen getötet. Sie hat so viele schlechte Taten begangen, dass der Himmel sie vernichten wird. Nur wer aus ihren Organisationen austritt, kann sicher sein.“

Dann berichtete ich ihr von meinem Besuch im Nationalpark in Guizhou, wo es einen großen Felsen gibt, auf dem wundersamer Weise deutlich die Schriftzeichen „Die Kommunistische Partei Chinas wird untergehen“ zu sehen sind. Viele Menschen sahen das als Warnung des Himmels an.

Ich fragte sie, ob sie den Jungen Pionieren oder dem Kommunistischen Jugendverband beigetreten sei. Sie sagte ja. Ich bot ihr an, ihr dabei zu helfen, unter einem Pseudonym auszutreten, und sie willigte ein. In diesem Moment brachte ihr Freund weitere Taschentücher, also erklärte ich auch ihm die Hintergründe. Er erklärte sich ebenfalls bereit, unter einem Pseudonym aus den Jungen Pionieren auszutreten.

Bevor ich ging, erinnerte ich sie daran, sich die rettenden Worte zu merken: „Falun Dafa ist gut, Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht sind gut.“

Obwohl meine Stirn noch blutete, war ich innerlich froh, dass diese beiden jungen Menschen gerettet waren. Damit sie sich keine Sorgen machten, drückte ich weiterhin mit einer Hand die Taschentücher auf die Wunde und schob mit der anderen Hand mein Fahrrad, während ich zügig wegging.

Auf dem Heimweg wiederholte ich immer wieder: „Falun Dafa ist gut. Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht sind gut.“

Kurz bevor ich zu Hause ankam, dachte ich: „Bitte hör` jetzt auf zu bluten, damit mein Mann sich nicht erschrickt.“ Als ich den Aufzug erreichte und die Taschentücher entfernte, hatte die Blutung tatsächlich aufgehört. Ich dankte dem Meister wiederholt.

Als ich die Wohnung betrat, tat ich so, als wäre nichts geschehen, und erledigte die Dinge wie üblich. An diesem Abend bemerkte mein Mann meine Verletzung nicht.

Am nächsten Morgen sah er, dass mein Auge stark angeschwollen war und ich eine etwa fünf Zentimeter lange, dreieckige Wunde an der Stirn hatte, die bereits verkrustet war. Verärgert sagte er: „Wie kannst du dich um eine solche Verletzung nicht kümmern? Ist dir dein Leben denn egal? Warum haben dich diese Leute nicht ins Krankenhaus gebracht?“

Ich antwortete ruhig: „Es ist in Ordnung. Sie hat es nicht absichtlich getan und war schockiert.“

Mein Mann schüttelte den Kopf: „Du bist einfach zu gutmütig. Zu jedem bist du gütig und nachsichtig.“

Später kam meine Schwägerin zu Besuch. Sie fragte sofort, was passiert sei. Nachdem ich es ihr erklärt hatte, sagte sie: „Wie konntest du sie einfach gehen lassen? Selbst wenn du nicht ins Krankenhaus gegangen bist, hättest du wenigstens eine Entschädigung verlangen sollen – mindestens 1.000 Yuan. Die Nähte und die Behandlung hätten viel mehr gekostet.“

„Mir geht es gut. Sie hat es nicht absichtlich getan“, antwortete ich. Und mein Mann fügte hinzu: „Sie ist freundlich und vergibt jedem.“ Ein paar Tage später war die Schwellung verschwunden und die Wunde heilte vollständig.

Ich praktiziere Falun Dafa und folge der Lehre des Meisters. Bei meiner Arbeit und im täglichen Leben begegne ich meiner Familie, Freunden und Nachbarn mit Freundlichkeit und Güte. Die Menschen haben gern Kontakt mit mir, was es mir erleichtert, die Fakten über Falun Dafa zu erklären.

Ich weiß, dass ich noch weit von den Maßstäben von Dafa entfernt bin. Künftig werde ich mich weiterhin nach Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht kultivieren, meinen Charakter verbessern und dem Meister helfen, mehr Menschen zu retten.

Ich bin dem Meister und Dafa zutiefst dankbar!