(Minghui.org) Im Jahr 1997, als ich zwanzig Jahre alt war, besuchte ich mit meiner Großmutter eine Nachbarin und sah dort das Buch des Meisters, das Zhuan Falun. Ich war zutiefst bewegt.

Der Meister erklärt in diesem Buch:

„Zhen, Shan, Ren ist der einzige Maßstab für die Beurteilung von guten und schlechten Menschen.“ (Zhuan Falun, 2019, S. 16)

Dieser Satz traf mich tief ins Herz, wie ein verlorenes Kind, das den Weg nach Hause findet. Von da an strebte ich danach, das Fa zu erhalten.

Damals war ich im dritten Studienjahr. Ich erfuhr, dass einige meiner Kommilitonen und Dozenten ebenfalls das Fa lernten und sich kultivierten. Immer mehr Praktizierende schlossen sich an. Alle waren jung und gesund. Manche, wie ich, fühlten sich durch die Fa-Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht zur Kultivierung hingezogen; andere wurden von Neugierde geweckt, nachdem sie während der Übungen eine weiße Materie um uns herum gesehen hatten. Damals lernten wir oft gemeinsam das Fa und tauschten uns anschließend über unsere Erfahrungen aus. Ich erinnere mich an einen Jungen, der sagte: „Die Schriftzeichen im Buch erstrahlen im goldenen Licht.“ Jeder hatte seine eigenen tiefgreifenden Empfindungen. Ich spürte, wie ich mich täglich erhöhte und körperlich und geistig gereinigt wurde. Ich war glücklich und voller Dankbarkeit.

Nach meinem Universitätsabschluss lernte ich meinen Mann kennen. Damals hatte die KPCh bereits begonnen, Falun Dafa-Praktizierende zu verfolgen. Im Fernsehen wurden Lügen verbreitet, die Falun Dafa verleumdeten. Anfangs wurde auch er getäuscht und hatte Angst, daher wollte er nicht, dass ich weiter praktizierte. Später sah er DVDs zur Erklärung der wahren Umstände und verstand die Zusammenhänge. An diesem Tag flammte auf dem Weg zur Arbeit sein Magengeschwür wieder auf und verursachte ihm Schmerzen. Da erinnerte er sich an die verheißungsvollen Worte: „Falun Dafa ist gut; Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht sind gut“, und die Schmerzen verschwanden augenblicklich. Von da an glaubte er fest an den Meister und an Falun Dafa und wurde ebenfalls ein Falun-Dafa-Schüler. Wir beide hielten uns an den Maßstab der wahren Falun-Dafa-Kultivierenden und führen ein zufriedenes und erfülltes Eheleben.

Vom Beginn meiner Schwangerschaft bis nach der Geburt unserer Kinder hörten beide uns oft zu, wenn wir das Fa lasen und Videos über die wahren Begebenheiten anschauten. Sie sind gesund und intelligent. Unser ältester Sohn beobachtete schon als kleiner Junge seinen Vater bei den Übungen und sagte, er drehe sich im Kreis. Er war diszipliniert in der Schule, hatte gute Noten, benutzte weder sein Handy noch sah er fern und glaubt fest an den Meister und Dafa. Unser zweiter Sohn sah sich mit etwas über einem Jahr die Video-Vorträge des Meisters an und sagte: „Buddha.“ Er hörte gern den Erwachsenen zu, die vor dem Schlafengehen aus dem Fa lasen, und erklärte: „Der Meister hat mich hierhergeschickt.“ Er ist ein freundliches und lebhaftes Kind. Seine Mitschüler und Lehrer mögen ihn sehr.

Bei der Arbeit halte ich mich an die Fa-Prinzipien und begegne anderen mit Güte und Toleranz, sodass meine Kollegen die Haltung einer Falun-Dafa-Jüngerin spüren. Wenn ich auf Konflikte stoße, schaue ich nach innen. Sobald sich die Gelegenheit bietet, erkläre ich den Menschen, denen ich begegne, die Fakten über Falun Dafa. Es erfüllt mich mit großer Freude, wenn sie die wahren Umstände verstehen. Seit so vielen Jahren ist mein Leben ein ständiger Kultivierungsprozess. Dank der barmherzigen Erlösung des Meisters und der Anleitung des Dafa bin ich in keiner Situation verwirrt. In dieser moralisch verfallenden Welt schenkt uns Falun Dafa im Innersten unermessliches Glück.

Kultivierung im Beruf: Gutherziger Umgang mit Grundschülern

Von einer Falun-Dafa-Praktizierenden in China

Ich wurde nach 1990 geboren. Als Kind praktizierte ich schon mit meinen Eltern. Damals empfand ich Falun Dafa und die Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht zwar als gut, verlangte aber keine strenge Selbstdisziplin von mir. Mit dem Erwachsenwerden verstand ich allmählich, dass Kultivierung mehr bedeutet, als nur zu wissen, dass Falun Dafa gut ist. Zudem muss man auch nach den Worten des Meisters handeln, um ein wahrer Kultivierender zu sein.

Ich helfe Kindern bei ihren Hausaufgaben. Die meisten Kinder machen heutzutage nicht gern Hausaufgaben. Zuerst griff ich zu den üblichen Methoden. Ich schimpfte laut mit ihnen, ließ sie zur Strafe stehen oder sprach mit ihnen in einem vorwurfsvollen Ton. Aber die Kinder machten ihre Hausaufgaben trotzdem nicht, waren ungehorsam und machten Ärger.

Xiaoyan ist ein Drittklässler. Die ersten beiden Tage war er sehr brav, erledigte seine Hausaufgaben selbstständig und stellte sogar Fragen zu anderen Problemen. Ich war beeindruckt von seinem guten Benehmen! Doch am dritten Tag änderte sich alles. Er wollte nicht nur seine Hausaufgaben nicht mehr machen, sondern konnte sich auch nicht konzentrieren und schob alles auf. Von da an war er stets jeden Tag der Letzte, der nach Hause ging. Anfangs knurrte mir jedes Mal der Magen vor Hunger, wenn er die Zeit extra herauszögerte. Daher wurde ich wütend und schrie ihn an. Das ärgerte nicht nur mich, sondern auch ihn, sodass er seine Hausaufgaben immer schlechter erledigte.

Später dachte ich: „Ich bin eine Falun-Dafa-Kultivierende. Ich kann Kinder nicht mit den Methoden der normalen Menschen behandeln. Wenn ich Hunger habe, hat er dann nicht noch mehr Hunger? Außerdem ist er noch ein Kind. Daher sollte ich ihn gütig ermutigen, ihm helfen und Geduld mit ihm haben.“ Nach und nach erledigte er seine Hausaufgaben schneller. Dabei bemerkte ich seine Stärken, lobte und belohnte ihn. Jetzt macht er große Fortschritte bei seinen Hausaufgaben. Wenn er viele Hausaufgaben hat und als Letzter nach Hause geht, werde ich nun nicht mehr ärgerlich. Unser Meister sagt, dass Gutherzigkeit die Herzen der Menschen verändern kann. Ich möchte die Güte nutzen, um mich selbst zu verändern und sie an andere weiterzugeben.

Ling ist ein kleines Mädchen und gerade in die erste Klasse gekommen. Eines Tages, nachdem sie ihre Hausaufgaben erledigt hatte, ging sie zum Spielen hinaus und störte dabei andere Kinder, sodass diese ihre Hausaufgaben nicht machten. Nachdem ich ihre Aufgaben kontrolliert hatte, bat ich sie, ihre Fehler zu korrigieren. Während sie die Fehler korrigierte, sagte ich zu ihr: „Du solltest die anderen nicht stören und mehr lesen.“ Ich ließ sie ihre Zeit selbst einteilen. Ling ging jedoch wieder zurück und störte die anderen, sodass sie ihre Hausaufgaben nicht machen konnten. Ich rief sie zweimal laut und stellte mich vor sie hin. Sofort brach sie in Tränen aus und setzte sich auf den Boden. Darauf sagte ich zu ihr: „Du musst nicht weinen!“ Dann half ich ihr auf, aber sie blieb einfach liegen und sah sehr traurig und gekränkt aus. Plötzlich umringten sie alle Kinder, und sie weinte noch lauter und schrie sogar.

Ich fragte mich, was ich falsch gemacht hatte. Dann brachte ich sie in einen anderen Raum, um sie zu beruhigen. Die anderen Kinder durften wieder an ihre Plätze gehen und an ihren Hausaufgaben weitermachen. Nach einer Weile hörte Ling auf zu weinen. Danach sprach ich sanft mit ihr und versuchte, ihr gütig zu erklären, wie ich es mit meinem eigenen Kind tun würde. Von diesem Tag an folgte sie mir jeden Tag auf Schritt und Tritt. Ich habe die Kraft der Fa-Prinzipien: Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht, wahrhaftig gespürt.