(Minghui.org) Früher war ich egoistisch, doch seitdem ich Falun Dafa praktiziere, habe ich mich geistig und körperlich erheblich geändert. Der Meister hat uns gelehrt, in jeder Situation auf andere Rücksicht zu nehmen, bei Konflikten nach innen zu schauen und uns den Prinzipien des Kosmos – Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht – anzugleichen. Ich richte mich nach den Anforderungen des Meisters und bemühe mich, das Streben nach Ansehen, persönlichen Vorteilen und meine Gefühle loszulassen.

Falun Dafa wird seit über 26 Jahren von der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) aufs Heftigste verleumdet und verfolgt. Die Praktizierenden leisten dieser brutalen Unterdrückung beharrlich Widerstand und ertragen enorme Belastungen, um dem Meister kontinuierlich bei der Errettung der Lebewesen zu helfen. Da ich das Fa nicht solide gelernt und mich nicht gut kultiviert hatte, wurde ich mehrfach verfolgt, was meine Familie und meine Freunde unter enormen Druck gesetzt und ihnen viel Leid beschert hat.

Im Jahr 2024 wurde ich erneut unrechtmäßig festgenommen und in eine Haftanstalt gebracht. Als ich zwei Wochen später nach Hause zurückkehrte, schlug mein betrunkener Mann eines Abends vor: „All die Jahre habe ich wegen dir in Angst gelebt. Lass uns eine ‘Scheinscheidung’ durchführen, so wie andere auch. Dann können wir weiterhin zusammenleben. Wenn sie uns erneut schikanieren, kann ich besser mit ihnen umgehen und ihren Schikanen einen Riegel vorschieben. An sensiblen Tagen gehst du einfach weg und kommst wieder nach Hause, sobald sich die Lage entspannt hat.“

In diesem Moment erinnerte ich mich an die Worte des Meisters:

„Abrutschen der Welt aufgehalten und abgedämmt“ (Überall beleuchtet, 17.02.2001, in: Hong Yin II)

und erkannte sogleich: „Das Böse benutzt Menschen, um Praktizierende zu verfolgen und sie so zu zerstören. Ich darf dem keinesfalls Raum geben.“ Dann sandte ich aufrichtige Gedanken aus, um alle bösen Wesen, schwarzen Hände und morschen Gespenster und das kommunistische Gespenst, das meine Familie manipulierte, mich zu verfolgen, zu beseitigen.

Ich spürte, dass sich Angst und negative Einflüsse in meinem Raumfeld eingenistet hatten, die ein negatives Feld um die Menschen in meiner Umgebung herum erzeugten. Deshalb konnte mein Mann so etwas sagen. Ich wusste, dass ich meine unaufrichtigen Gedanken korrigieren musste. Mein Mann ertrug viel Leid: Er wagte kaum, sein verdientes Geld auszugeben und ließ Mahlzeiten ausfallen, um für die Hochzeit unseres Kindes zu sparen, was wiederum seine Gesundheit beeinträchtigte. Außerdem lebte er aufgrund der Verfolgung in ständiger Angst. Selbst als ich vertrieben wurde, unterstützten er und unser Kind meine Aufklärungsarbeit für Falun Dafa.

Ich sagte deutlich und bestimmt: „Überleg es dir gut. Wenn wir uns scheiden lassen, werde ich dieses Haus verlassen und nicht mehr zurückkehren. Ich kann nicht so sein wie die Leute, die sich scheiden lassen und trotzdem zusammenleben.“

„Was ist denn daran falsch? Jeder macht das. Außerdem – wer kann diese ständigen Schikanen ertragen?“, insistierte mein Mann.

„Ich bin nicht wie die anderen. Wenn wir uns scheiden lassen, werde ich gehen und nie mehr zurückkommen“, stellte ich klar.

„Was ist mit dem Sparkonto und dem Grundbuchauszug für das Haus, die auf deinen Namen lauten?“ (Wir hatten den Grundbuchauszug nach dem Hauskauf nie umschreiben lassen.)

„Wir können das Sparkonto auf deinen Namen umschreiben lassen“, entgegnete ich. „Was den Grundbuchauszug angeht, werde ich Ende des Jahres hierherkommen und wir erledigen das dann gemeinsam. Du kannst alles auf deinen Namen umschreiben lassen. Ich möchte nichts. Ist das für dich in Ordnung?“

„Ist das dein Ernst?“, fragte er. Als ich bejahte, schwieg er betroffen.

In jener Nacht konnte ich nicht schlafen. Mein Kopf war voller Gedanken: „Es ist eine große Ehre, Falun Dafa zu praktizieren. Ansehen, Gewinn, Gefühle – sie bedeuten nichts. Was kann man schon mitnehmen? Sie sind nur flüchtige Wolken in der menschlichen Welt. Solange ich Dafa im Herzen trage, reicht das schon. Ich muss meine Gedanken und Taten berichtigen und darf keinesfalls zulassen, dass mein Mann Verbrechen gegen Falun Dafa oder Praktizierende begeht. Er ist ein Wesen, das wegen des Fa gekommen ist und auf Erlösung wartet. Hat er mich nicht in all den Jahren beschützt? Trotz seiner angeschlagenen Gesundheit ging er zum Petitionsbüro, um Beschwerden gegen die Polizei einzureichen, die gegen das Gesetz verstoßen hatten. Er hat Dafa-Bücher und andere Materialien geschützt und sich sogar mit der Polizei angelegt. Nun wird er vom Bösen manipuliert, eine Praktizierende zu verfolgen, und ich habe kein Dach mehr über dem Kopf. Das endgültige Ziel des Bösen besteht darin, die Lebewesen zu vernichten. Der Meister möchte, dass wir die Menschen erretten. Wenn die Menschen sehen, dass ich Falun Dafa praktiziere, aber kein Zuhause habe, wer würde dann noch glauben, dass Falun Dafa gut ist? Dafa zu praktizieren bringt Segen – wie kann ich da mittellos sein? Ist das dann nicht so, dass ich in die Falle der alten Mächte getappt bin?“

Ich sandte aufrichtige Gedanken aus, um das kommunistische Gespenst und alle Störungen zu beseitigen, die meine Familienangehörigen manipulierten, Dafa-Praktizierende zu verfolgen. Ich vertrieb auch die bösen Wesen in anderen Dimensionen, die meine Familie benutzten, um meine Kultivierung zu stören, und beseitigte die negativen Faktoren in den anderen Dimensionen meiner Familienangehörigen, damit sie gute Menschen werden konnten, die den Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht folgten. Ich bat den Meister, sie zu retten, richtete meinen Blick nach innen und löste Gefühle, Neid, Groll, Egoismus, Nachlässigkeit und noch andere menschliche Anhaftungen auf.

Am nächsten Morgen, gleich nachdem wir aufgestanden waren, fragte mein Mann: „Reichen wir heute die Scheidung ein?“

„Das musst du entscheiden. Ich werde tun, was du sagst“, erwiderte ich. „Na gut“, meinte er. „Dann lassen wir uns heute scheiden.“ Ich bereitete ruhig das Frühstück zu. „Du bist weder traurig noch aufgebracht, als wäre es dir egal. Es scheint, dass du unsere Beziehung nicht wertschätzt.“ Die Stimme meines Mannes klang vorwurfsvoll. Ich sah ihm in die Augen: „Du bist es, der die Scheidung will. Das ganze Vermögen und das Haus gehören dir. Was willst du von mir hören? Ich kann alles verlieren und werde es nicht bereuen. Du weißt, dass ich früher mit vielen Krankheiten zu kämpfen hatte, aber durch das Praktizieren von Falun Dafa gesund geworden bin und mich großartig fühle. Bei allem, was ich tue, stelle ich das Wohl der anderen an die erste Stelle. Deshalb werde ich bis zum Ende Falun Dafa praktizieren.“

In Wirklichkeit schmerzte mich der Gedanke, dass wir uns scheiden lassen würden sehr, und wenn er nicht hinsah, flossen meine Tränen unaufhaltsam. Dennoch ermahnte ich mich, nach den Anforderungen des Fa zu handeln, nicht mit ihm zu streiten und ihn gut zu behandeln. Er war ebenfalls ein Lebewesen, das es zu erretten galt. Welch wunderbares Schicksal, dass er in diesem Leben mein Ehemann war! Ich sollte dies wertschätzen. Sein Verhalten bot mir die Gelegenheit, meine Xinxing zu erhöhen. Ich musste diese Chance ergreifen und durfte sie keinesfalls verstreichen lassen.

Mein Mann schlug vor, zunächst zur Bank zu gehen, um den Namen auf dem Sparkonto zu ändern, und danach die Scheidung einzureichen. „Was immer du willst“, so meine Antwort. Unterwegs tat ich so, als wäre alles normal, und sprach ohne Groll mit ihm. Als wir am Bankschalter unser Anliegen vorbrachten, den Namen auf dem Konto umzuschreiben, erklärte der Bankangestellte: „Das können Sie gerne tun, aber Ihre Einlage wird bald fällig und hätte einen enormen Zinsverlust zur Folge. Die Zinsen sind momentan sehr niedrig. Sie sollten sich das gut überlegen.“

Ich fragte meinen Mann, ob er die Änderung trotzdem vornehmen wolle. Er meinte nur: „Lassen wir es so, wie es ist.“ Damit war das Thema Scheidung erledigt und wir gingen nach Hause, als wäre nichts geschehen.

Ich weiß, dass ich mich nicht gut kultiviert habe. Ab jetzt werde ich gewissenhafter das Fa lernen, mich solide kultivieren, die drei Dinge gut machen und dem Meister nach Hause folgen.