(Minghui.org) Als ich zwei Jahre alt war, begann ich zusammen mit meinen Eltern Falun Dafa zu praktizieren, und mein Himmelsauge öffnete sich. Im Kindergarten konnte ich eine Stunde lang im vollen Lotussitz sitzen. Sobald ich lesen konnte, las ich zusammen mit meinen Eltern das Buch Zhuan Falun. Die anderen Praktizierenden sagten, ich sei ein Kind, das wegen des Fa gekommen sei.

Da alle meine Familienmitglieder praktizierten, fiel es mir leicht, am gemeinsamen Lernen des Fa teilzunehmen. Da ich schon in jungen Jahren mit dem Praktizieren begonnen hatte, war ich nie krank. Nachdem ich jedoch auf ein Internat gekommen war, lernte ich das Fa nur noch, wenn ich alle ein bis zwei Wochen nach Hause kam. Damals wurde ich nachlässig in meiner Kultivierung. Mit dem Hochschulstudium verschlechterte sich mein Kultivierungszustand noch weiter.

An der Hochschule kam ich mit verschiedenen falschen Gedanken und Verhaltensweisen in Kontakt. Dadurch entfernte ich mich immer weiter vom Fa und las es nur noch gelegentlich, wenn es mir gerade einfiel. Obwohl ich wusste, dass das nicht richtig war, nahm ich es aufgrund des Gruppendrucks nicht ernst. In der Situation gab ich die Kultivierung auf und lebte mich aus – ich war damit beschäftigt, mein Studentenleben zu genießen.

Viele Jahre vergingen. Erst als mein Freund mich seelisch schwer verletzte, wurde mir klar, dass meine Zukunft ruiniert wäre, wenn ich so weitermachte. Wie sollte ich mit dieser Beziehung umgehen? Damals strebte ich nach Geld, dem Studienabschluss und wollte Karriere machen. Nun wollte ich mich wieder kultivieren, war mir aber nicht sicher, ob der Meister sich noch um mich kümmern würde. Lange Zeit war ich deprimiert. Langsam begann ich wieder, jeden Tag das Fa zu lernen. Ich sehnte mich von ganzem Herzen danach, mich wieder zu kultivieren und eine aufrichtige Praktizierende zu werden.

Als ich weiterlas, wurde mir klar, dass mein bisheriges Verhalten verachtenswert war. Gerade wegen meiner Begierde, meiner Geltungssucht, dem Streben nach Erfolg, Geld und Gewinn hatten mich die alten Mächte verfolgt und heruntergezogen. Ich beschloss, meine Begierde zu beseitigen, mich fleißig zu kultivieren und dem Weg zu folgen, den der Meister für mich vorgesehen hatte. Allmählich ließ ich den Wunsch, eine Familie zu gründen, los. Jedes Mal, wenn die sexuelle Begierde wieder auftauchte, tat ich mein Bestes, um sie zurückzuweisen, und entfernte mit aufrichtigen Gedanken alle Vorstellungen, die nicht mit dem Fa übereinstimmten.

Als der Meister meine Reue und mein Bedauern sah, begann er sich wieder um mich zu kümmern! Ich konnte den Segen des Meisters spüren, während ich die Übungen machte und aufrichtige Gedanken aussandte. Jetzt konnte ich auch wieder spüren, wie der Meister mich in meinem täglichen Leben führte, und mein Glaube wurde noch stärker.

Ohne den barmherzigen Schutz des Meisters hätten mich die alten Mächte nicht so leicht davonkommen lassen. Nur durch fleißiges Kultivieren kann ich der Chance, zur Kultivierung zurückzukehren, die der Meister mir gegeben hat, gerecht werden. Nur wenn ich mich wirklich erhöhe, kann ich besser auf dem aufrichtigen Kultivierungsweg gehen.

Jetzt verbringe ich mehr Zeit damit, das Fa zu lernen, die Übungen zu praktizieren und aufrichtige Gedanken auszusenden. Je mehr ich das Fa lerne, desto klarer wird mein Verständnis des Fa, desto stärker werden meine aufrichtigen Gedanken und desto besser kann ich den Menschen die wahren Umstände über Falun Dafa und die Verfolgung erklären.

Vielen Dank an den Meister für seine Bemühungen, mir zu helfen, die Kultivierung wieder aufzunehmen. In dieser letzten Phase der Fa-Berichtigung werde ich nur seiner Lehre folgen und jede Abweichung in meinen Gedanken und Handlungen korrigieren. Ich werde mein Gelübde erfüllen, dem Meister bei der Errettung der Menschen zu helfen.