(Minghui.org) Ich habe im Jahr 1998 begonnen, Falun Dafa zu praktizieren. Wenn ich auf meinen Kultivierungsweg zurückblicke, habe ich mich von einem gewöhnlichen Menschen, der voller Krankheiten war und jeden Tag in einem Dämmerzustand lebte, zu einer gesunden Kultivierenden voller Energie gewandelt. Früher traute ich mich nicht, mit anderen Menschen zu sprechen, heute erkläre ich auf logische und vernünftige Weise die wahren Umstände kann Menschen erretten. Früher war ich schüchtern, heute bin ich frei von Angst vor Gefahren und gehe auf dem Weg der Fa-Berichtigung vorwärts. Die aufrichtigen Gedanken, die mich durch Schwierigkeiten getragen haben, und die Weisheit, die ich erlangt habe, – das alles wurde mir vom Meister geschenkt.

Der Beginn meiner Kultivierung

Seit meiner Kindheit wusste ich nicht, wie man Menschen begrüßt oder mit anderen spricht. Ich war schüchtern, hatte vor allem Angst und traute mich nach Einbruch der Dunkelheit nicht mehr aus dem Haus. Wenn ich sah, dass sich jemand stritt, versteckte ich mich. Am meisten sorgte ich mich, wenn Besuch zu uns nach Hause kam; dann versteckte ich mich bei Freunden, bis sie wieder weg waren.

Zwei Jahre nach meiner Heirat wurde bei meinem Mann Magenkrebs diagnostiziert. Unser Kind war noch klein, und der Stress war so groß, dass ich fast zusammengebrochen wäre. Mein gesunder Körper wurde allmählich von Krankheiten befallen. Unter dem psychischen und physischen Druck litt ich unter schwerer Neurasthenie. Ich konnte die ganze Nacht nicht schlafen und fühlte mich tagsüber benommen. Außerdem hatte ich eine Rippenfellentzündung, eine koronare Herzkrankheit, gynäkologische Erkrankungen und Rheuma. Mein inneres Leiden war unbeschreiblich.

Ich blickte oft zum Himmel und klagte: „Gott, ich leide so sehr. Die Ärzte im Krankenhaus können meine Krankheiten nicht heilen. Was soll ich tun? Ich bin noch nicht einmal 40 Jahre alt, aber wenn ich sterbe, was wird dann aus meiner Tochter? Sie ist noch so jung. Gott, bitte lassen Sie mich wenigstens 50 Jahre alt werden, das wäre genug. Dann wird meine Tochter selbstständig sein, sodass ich mir keine Sorgen mehr machen muss.“ Ich gab mein Bestes, um durchzuhalten und die Strapazen jeden Tag zu ertragen.

Eines Tages im Jahr 1997, als ich bei der Arbeit war, sagte eine Kollegin zu mir: „Es gibt Leute, die um sechs Uhr morgens im Park Falun Gong praktizieren. Du kannst dir das ja mal ansehen.“ Meine Kollegen wussten alle, dass ich gesundheitlich in einer sehr schlechten Verfassung war, deshalb gaben sie mir oft Informationen über verschiedenste Heilungsmöglichkeit. Ich antwortete: „Zu dieser Zeit kann ich nicht hingehen. Meine Tochter macht sich für die Schule fertig – ich muss Essen für sie zubereiten.“ Ein paar Tage später sagte sie mir erneut: „Im Park verkaufen sie das Buch Zhuan Falun. Möchtest du eines haben?“ Ohne zu zögern antwortete ich: „Ja, gern.“ Die Kollegin half mir daraufhin, das Zhuan Falun und das Zhuan Falun Band II zu bekommen.

Nach der Arbeit bereitete ich schnell das Abendessen zu und konnte es kaum erwarten, mit dem Lesen zu beginnen. Als ich das Zhuan Falun aufschlug, sah ich das Foto des Meisters und war überrascht: Ich kannte ihn! Ich begann intensiv darüber nachzudenken, wo ich ihn zuvor gesehen hatte. Als ich das Zhuan Falun Band II aufschlug und das Foto sah, auf dem der Meister eine Kasaya trägt, erschauerte mein ganzer Körper: Ist das nicht Buddha? Danach las ich das Gedicht des Meisters mit dem Titel Himmelsgewölbe. Tief in meiner Seele hatte ich das starke Gefühl, dass diese Schriften wirklich kraftvoll, tiefgehend und gut sind.

Ich lernte dieses Gedicht auswendig, wann immer ich Zeit hatte. Bevor ich wirklich mit der Kultivierung begann, konnte ich es bereits auswendig aufsagen. Vielleicht weil meine schicksalhafte Verbindung noch nicht gekommen war, legte ich die Dafa-Bücher beiseite, nachdem ich sie einmal gelesen hatte.

Da sich mein Gesundheitszustand verschlechterte, konnte ich nicht mehr arbeiten. Anfang 1998 musste ich zu Hause bleiben, um mich zu erholen, und meine Firma zahlte mir jeden Monat 200 Yuan (etwa 24 Euro). Eines Tages, Ende 1998 kam mich dieselbe Kollegin besuchen und sagte mir: „Um 14 Uhr praktizieren Leute im Park Falun Gong. Du solltest hingehen.“

Am nächsten Tag ging ich rechtzeitig in den Park. Ehrlich gesagt wusste ich nicht, was Falun Gong überhaupt ist. Ich wusste auch nicht, dass das Praktizieren der Übungen mir helfen würde, meine Krankheiten zu heilen. Ich ging einfach in den Park, um mir die Zeit zu vertreiben. Als es fast 14 Uhr war, kamen die Leute in Gruppen. Bald standen alle ordentlich in einer Reihe und die Musik ertönte. Ich folgte allen und ahmte ihre Bewegungen nach. Eine ältere Praktizierende kam zu mir und zeigte mir geduldig die Bewegungen. Nach ein paar Tagen hatte ich alle fünf Übungen gelernt.

Sie empfahlen mir eine Fa-Lerngruppe, die jeden Abend von 19 bis 21 Uhr das Fa zusammen lernten. Als ich das hörte, antwortete ich: „Ich kann nicht hingehen, ich traue mich nicht in die Dunkelheit.“ Sie alle ermutigten mich: „Das gemeinsame Fa-Lernen kann dir helfen, dich in deiner Kultivierung schnell zu erhöhen. Allein zu Hause zu lernen, ist nicht so effektiv. In der Gruppe kann jeder seine Gedanken mitteilen, wenn es eine Frage oder Schwierigkeiten gibt.“ Schließlich willigte ich ein, der Fa-Lerngruppe beizutreten.

Jedes Mal, wenn ich nach dem Fa-Lernen nach Hause ging, waren die Straßenlaternen hell erleuchtet und es waren viele Menschen unterwegs. Wenn ich in meinen Hof kam, war es zwar sehr dunkel, aber es stand immer ein kleines Auto mit eingeschalteten Rücklichtern vor dem Eingang meines Gebäudes. Das war wirklich wundersam.

Während des gemeinsamen Fa-Lernens teilten langjährige Praktizierende oft ihre Gedanken mit: „In dieser Angelegenheit habe ich nicht richtig gehandelt“, „In dieser Angelegenheit entsprach mein Verhalten nicht dem Fa …“ Anfangs konnte ich nicht wirklich verstehen, was sie sagten. Plötzlich, eines Tages, tauchten zwei Worte in meinem Kopf auf: „Buddha kultivieren“. Es fühlte sich an wie eine plötzliche Erkenntnis. Oh, es geht also darum, sich zu kultivieren, um ein Buddha zu werden! Ich begriff endlich die Bedeutung der Kultivierung auf der Grundlage des Buddha-Fa. Danach betrat ich wirklich meinen Weg zurück zu meinem ursprünglichen, wahren Selbst.

„Ich kultiviere mich im Buddha-Fa und ich habe einen Meister!“ Worte konnten die Freude in meinem Inneren nicht beschreiben. Jeden Tag versuchte ich, meine Hausarbeit schnell zu erledigen, um danach das Fa zu lernen. Je mehr ich las, desto mehr schätzte ich es. Manchmal konnte ich an einem einzigen Tag fünf Kapitel aus dem Zhuan Falun lesen. Ich war jeden Tag von unerklärlicher Freude erfüllt. Selbst wenn ich auf den Markt ging und die acht Stockwerke hoch und runter stieg, war ich nicht müde. Manchmal summte ich sogar eine kleine Melodie, weil ich so entspannt war.

Eines Tages stellte ich fest, dass ich von all meinen Krankheiten geheilt war. Wie kam es, dass ich nicht bemerkt habe, dass sie alle verschwunden waren? Falun Dafa ist so gut und wundersam. Der Meister ist so großartig.

Der Meister ist direkt an meiner Seite

Es war kurz vor dem chinesischen Neujahrsfest. Da ich normalerweise keine Zeit zum Putzen hatte, wollte ich diesmal die Tage vor dem Neujahrsfest für eine gründliche Reinigung nutzen. Ich machte mich bereit, die Dunstabzugshaube abzuwischen und den großen Filter zu entfernen. Darunter befand sich ein kleiner Auffangbehälter für das Öls, aber ich konnte ihn einfach nicht entfernen, egal wie sehr ich mich auch bemühte. Auch die Schrauben im Inneren ließen sich nicht lösen. Mein Mann probierte es lange Zeit, schaffte es aber auch nicht.

Als es Zeit war, aufrichtige Gedanken auszusenden, hörte ich mit meiner Arbeit auf und hatte mich gerade hingesetzt, als eine Stimme in meinem Kopf sagte: „Dreh einfach den kleinen Behälter, statt die Schrauben darin.“ Nachdem ich aufrichtige Gedanken ausgesendet hatte, folgte ich den Anweisungen der Stimme, und es funktionierte wirklich. Danke, Meister!

Dem Meister bei der Errettung helfen – dankbar für seine Gnade

Oft sprach ich mit anderen Menschen über Falun Dafa, um Lebewesen zu retten. Einmal verteilte ich vor Neujahr zusammen mit einem anderen Praktizierenden in einem Dorf Kalender mit Informationen über Falun Dafa. Ich freundete mich auch mit Menschen in einem Park an, die eine Schicksalsverbindung zu mir haben. Mit diesen neuen Freunden sprach ich danach über Falun Dafa und die Verfolgung. Die Ergebnisse waren sehr gut.

Eines Tages nach Beginn der COVID-19-Pandemie war ich zusammen mit einer anderen Praktizierenden in einem Park. Da sahen wir vor uns ein älteres Paar. Ich ging schnell zu ihnen hinüber und begrüßte sie mit einem Lächeln: „Machen Sie einen Spaziergang?“ Der Mann lächelte und antwortete: „Ja, wir sind im Ruhestand und haben nichts zu tun, und so schlendern wir einfach herum.“ Ich sagte: „Das ist richtig. Ein bisschen Sonne und frische Luft sind gut für unsere körperliche und geistige Gesundheit.“

Ich fragte: „Wo haben Sie vor dem Ruhestand gearbeitet?“ Die Frau antwortete: „Er war an einer Schule tätig.“ Ich hakte nach: „Hat er Mathematik unterrichtet?“ Die Frau antwortete, er habe Geschichte unterrichtet. Als ich das hörte, lächelte ich. Ich begann, über die traditionelle chinesische Kultur und das Chaos in der modernen Gesellschaft zu sprechen, über korrupte Beamte und die Leiden der Menschen, über den unausweichlichen Zusammenbruch der Kommunistischen Partei und darüber, dass man aus der Partei und den ihr angeschlossenen Organisationen austreten sollte, um Frieden und Sicherheit zu erlangen. Beide stimmten bereitwillig dem Parteiaustritt zu.

Ich bin unendlich dankbar, eine Schülerin des Meisters sein zu dürfen. Ich habe den Weg zurück zu meinem ursprünglichen, wahren Selbst beschritten. Durch diesen Prozess habe ich ein neues Leben bekommen. Ich danke dem Meister für die barmherzige Erlösung!