(Minghui.org) Am 23. Februar 2026 wurde in London zur Mittagszeit eine Falun-Dafa-Praktizierende angegriffen. Während Chunping Zhang einer Gruppe chinesischer Touristen von Falun Dafa erzählte, entriss ihr ein Reisebusfahrer ihr Transparent, griff sie an und zerstörte ihr Mobiltelefon. Der Angriff ereignete sich nahe dem Hintereingang des British Museum. Die Londoner Polizei nimmt den Vorfall ernst und hat Ermittlungen eingeleitet.

Vier Tage später, am 27. Februar, wurde die Falun-Dafa-Praktizierende Lydia Dong in der Main Street im New Yorker Stadtteil Flushing von einem Mann asiatischer Herkunft angegriffen. Die Polizei in New York hat den Vorfall als Hassverbrechen eingestuft.

Falun Dafa ist eine Meditationspraxis, die auf den Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht basiert und in über 100 Ländern praktiziert wird. Die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) begann im Juli 1999 mit der Verfolgung von Falun Dafa und hat ihre Unterdrückung in den vergangenen Jahren zunehmend auch über Chinas Grenzen hinaus ausgeweitet.

Übergriffe in London

Um die Öffentlichkeit, insbesondere chinesische Touristen, über Falun Dafa aufzuklären und der diffamierenden Propaganda der KPCh entgegenzutreten, sind Falun-Dafa-Praktizierende in der Nähe des British Museum, einer beliebten Sehenswürdigkeit, mit einem Informationsstand präsent. Ihre Aktivitäten sind von der Stadtverwaltung genehmigt und werden von der Londoner Polizei geschützt.

Chinesische Touristen informieren sich vor dem Britischen Museum über Falun Dafa

Als die einheimische Falun-Dafa-Praktizierende Zhang am 23. Februar gegen 12.30 Uhr ein Plakat, das die Verfolgung von Falun Dafa anprangert, neben einem Reisebus mit chinesischen Touristen aufhängte, blieben einige Touristen stehen, um es zu lesen bzw. zu fotografieren. Ein chinesischer Reiseleiter geriet darüber in Rage, beschimpfte Zhang lautstark und forderte sie auf, nicht mehr mit den Chinesen zu sprechen. Zhang erklärte, sie wolle das Plakat nur aufhängen. Der Reiseleiter ließ jedoch nicht locker und schikanierte sie weiter.

Plötzlich stieg der Busfahrer (ein Westler) aus und riss Zhang das Plakat aus der Hand. Als Zhang drohte, die Polizei zu rufen, und ihn am Wegfahren hindern wollte, stieß er sie heftig zu Boden, sodass sie mit Kopf und Körper hart aufschlug. Eine westliche Frau beobachtete den Vorfall, schritt ein und half Zhang beim Aufstehen.

Der Fahrer griff sie jedoch erneut an: Er packte Frau Zhang mit einer Hand am Hals und schlug ihr mit der anderen ins rechte Auge, sodass sie wieder zu Boden ging. Dann setzte er sich auf sie und schlug weiter auf sie ein. Als er wieder in den Bus stieg, um wegzufahren, stellte sich Zhang vor die Tür. Der Fahrer trat ihr gegen die Hand, schloss die Tür und fuhr davon.

Ein westliches Paar, das gerade vor Ort war, filmte den gesamten Vorfall inklusive des Kennzeichens des Fahrzeugs und übergab das Videomaterial der Polizei.

Die Informationsstelle der Falun-Dafa-Praktizierenden vor dem Britischen Museum wurde jahrelang gesetzeskonform betrieben, hatte die Genehmigung der lokalen Regierung und wird von der Polizei geschützt. Viele chinesische Touristen haben ihre Vorurteile gegenüber Falun Dafa mittlerweile revidiert, seitdem sie dort Informationen über die Hintergründe der Verfolgung von Falun Dafa erhalten haben. Die britische Regierung hat in den letzten Jahren wiederholt betont, dass sie Einschüchterung, Belästigung oder Gewalt durch ausländische Kräfte im Vereinigten Königreich nicht dulden wird. Die Sicherheit und die legitimen Rechte von Falun-Dafa-Praktizierenden in Großbritannien sind somit geschützt.

Das Reisebusunternehmen stammt aus Irland und hat Verbindungen nach China. Die KPCh nutzt verschiedene Mittel, um Falun-Dafa-Praktizierende im Ausland zu infiltrieren und einzuschüchtern, darunter die Bestechung ausländischer Medien, die Infiltration von Reiseunternehmen und die Manipulation von Reiseleitern und Busfahrern. Die langjährige Verleumdung, Propaganda und Hassrede der KPCh hat einige Chinesen in die Irre geführt. Auch einige Westler könnten davon getäuscht worden sein.

Jüngster Angriff in Flushing

In der Main Street im New Yorker Stadtteil Flushing, einem der größten chinesischen Viertel der Stadt, betreiben Falun-Dafa-Praktizierende fünf Informationsstände. Dort klären sie darüber auf, was Falun Dafa ist, und treten der Hasspropaganda der KPCh entgegen – bei sengender Hitze ebenso wie bei eisiger Kälte, Wind oder Regen.

Ein Stand der Falun-Dafa-Praktizierenden in der Main Street in Flushing, New York

Laut Überwachungskamera griff am 27. Februar gegen 13.15 Uhr ein Mann asiatischer Herkunft die Falun-Dafa-Praktizierende Lydia Dong in der Main Street von hinten an und schlug ihr mit voller Wucht auf den Hinterkopf. Dong stürzte zu Boden. Der Täter flüchtete anschließend in Richtung U-Bahn-Station.

Zeugen riefen: „Schnappt ihn euch! Ruft die Polizei!“ Dong alarmierte daraufhin selbst die Polizei. Ein Beamter, der die Aufnahmen sichtete, bezeichnete den Angriff als „unglaublich“.

Am 1. März veröffentlichte das Weltweite Servicezentrum für den Austritt aus der KPCh ein Foto des Angreifers. Das Zentrum erklärte, Falun-Dafa-Praktizierende würden dazu beitragen, dass die Brutalität der KPCh in China und im Ausland erkannt wird. Das Zentrum bat die Öffentlichkeit um Unterstützung bei der Aufklärung des Falls.

Schutz der Rechte

Seit über zwei Jahrzehnten prangern Falun-Dafa-Praktizierende die brutale Verfolgung mit friedlichen Mitteln an. Die jüngsten Angriffe sind keine Einzelfälle, sondern weitere Beweise für die Infiltration und transnationale Repression der KPCh im Ausland. Die Vereinigten Staaten und Großbritannien sind Rechtsstaaten, in denen Glaubens- und Meinungsfreiheit gesetzlich geschützt sind. Jede Gewalttat gegen friedliche Demonstranten verstößt nicht nur gegen das Gesetz, sondern stellt auch grundlegende gesellschaftliche Werte und Rechtsprinzipien in Frage.

Die spirituelle Gruppe der Falun-Dafa-Praktizierenden ist in den USA und Großbritannien als Religionsgemeinschaft anerkannt und genießt dort das Recht auf Religions- und Meinungsfreiheit. Gewalttätige Angriffe auf Falun-Dafa-Praktizierende stellen nicht nur eine Körperverletzung dar, sondern sind Hassverbrechen.

Nachdem Buqiu Zheng am 10. Februar 2022 in Flushing einen Informationsstand verwüstet und Praktizierende angegriffen hatte, griff er 2024 erneut an. Später wurde er wegen Hassverbrechen verurteilt.

Am 14. September 2024 attackierte ein weiterer Mann mehrere Falun-Dafa-Praktizierende während eines Marsches auf der Eighth Avenue in Brooklyn. Nach Angaben der Praktizierenden Wang Lirong teilte ihr ein Mitarbeiter des Strafgerichts in Queens mit, der Angreifer sei abgeschoben worden.

Britische und amerikanische Politiker verurteilen die transnationale Repression der KPCh

Im vergangenen Jahr haben sich mehrere US-Senatoren und Abgeordnete öffentlich geäußert und die transnationale Verfolgung von Falun Dafa und anderen Gruppen durch die KPCh verurteilt. Sie forderten Maßnahmen, um die KPCh zur Rechenschaft zu ziehen und Sanktionen wie Strafverfolgung, Verurteilung und Abschiebung der Beteiligten zu verhängen.

Senator Jeff Merkley erklärte, die KPCh habe ihre Unterdrückung der Meinungs- und Versammlungsfreiheit auf die Vereinigten Staaten ausgeweitet. „Die Vereinigten Staaten müssen sich allen Handlungen transnationaler Repression entgegenstellen – unabhängig vom Täter“, erklärte er.

Der US-Abgeordnete Zach Nunn aus dem Bundesstaat Iowa (Foto: Website des US-Repräsentantenhauses)

Der Abgeordnete Zach Nunn ist überzeugt, dass die transnationale Repression der KPCh ein organisierter Versuch ist, Menschenrechte und Demokratie in den Vereinigten Staaten zu untergraben. Er bezeichnete dieses Vorgehen als empörend. Der US-Kongress und der Präsident müssten die KPCh nun zur Rechenschaft ziehen.

Im Januar 2026 erklärte der ehemalige US-Kongressabgeordnete Dave Brat, dass die Unterdrückung religiöser Gruppen wie Falun Dafa durch die KPCh in den Vereinigten Staaten gegen die US-Verfassung verstoße. Dies sei ein Angriff auf die Grundfreiheiten. Er forderte US-Strafverfolgungsbehörden wie das FBI auf, Maßnahmen zu ergreifen, um die transnationale Repression der KPCh zu stoppen.

Der US-Abgeordnete Chris Smith aus New Jersey spricht im Juli 2025 auf einem Seminar im US-Kapitol zum Thema „Schutz der Freiheit: Bekämpfung der transnationalen Repression durch die KPCh“

Der Abgeordnete Chris Smith ist Ko-Vorsitzender der China-Exekutivkommission des US-Kongresses (CECC). Bei der Einbringung des „Transnational Repression Policy Act“ erklärte er: „Dieses Gesetz, das wir in Kürze erneut einbringen werden, wird transnationale Repression deutlich eindämmen, einschließlich der Versuche ausländischer Regierungen, Mitglieder von Diaspora- und Exilgemeinschaften einzuschüchtern, zum Schweigen zu bringen oder zu schädigen, um sie an der Ausübung ihrer Menschenrechte zu hindern.“

Am Welttag der Menschenrechte, dem 10. Dezember 2025, sandte Jim Shannon, Abgeordneter und Vorsitzender der parteiübergreifenden parlamentarischen Gruppe für internationale Religions- und Glaubensfreiheit (APPG), einen Brief an Falun-Dafa-Praktizierende. Darin forderte er, dass die Behörden sicherstellen müssten, dass allen transnationalen Repressionshandlungen im Vereinigten Königreich volle Aufmerksamkeit geschenkt, diese untersucht und die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen würden.

Im vergangenen März richtete Lord Alton of Liverpool, Vorsitzender der Gemeinsamen Kommission für Menschenrechte, eine schriftliche Anfrage an die britische Regierung. Darin fragte er, wie sie die Risiken einer transnationalen Verfolgung von Falun Dafa durch die KPCh und deren Störung der Arbeit von Shen Yun einschätze und welche Maßnahmen sie zum Schutz von Falun Dafa ergreifen wolle. Innenminister Lord Hanson of Flint antwortete, die Regierung werde die Rechte von Falun-Dafa-Praktizierenden und Shen Yun schützen.

„Die Regierung setzt sich für die Förderung und den Schutz der Religions- und Weltanschauungsfreiheit ein, einschließlich der Rechte von Falun-Dafa-Praktizierenden und ihrer Performancegruppe Shen Yun“, erklärte Lord Hanson of Flint. „Wir bewerten fortlaufend potenzielle Bedrohungen im Vereinigten Königreich und nehmen den Schutz der Rechte, Freiheiten und der Sicherheit der Menschen im Vereinigten Königreich sehr ernst. Versuche ausländischer Staaten, Einzelpersonen oder Gemeinschaften im Vereinigten Königreich einzuschüchtern, zu belästigen oder zu schädigen, werden nicht toleriert.“