(Minghui.org) Ein Mann aus dem Pekinger Stadtbezirk Huairou ist im Frühjahr 2023 verstorben. Er war jahrelang wegen seines Glaubens an Falun Dafa schikaniert worden, wie Minghui.org kürzlich erfahren hat. Er wurde 83 Jahre alt.

He Xingnong arbeitete in jungen Jahren in einem Kohlebergwerk und machte sich später selbstständig. Die jahrelange gefährliche Arbeit beeinträchtigte seine Gesundheit stark und er musste häufig in örtlichen Krankenhäusern behandelt werden.

In den 1990er-Jahren machte ihn ein älterer Kollege bei einem Krankenhausbesuch mit Falun Dafa bekannt. Anfangs schenkte He dem Ganzen keine große Beachtung. Doch eines Tages bemerkte er eine große, rot beleuchtete Fläche, die den Falun-Dafa-Übungsort in der Nähe seines Hauses abschirmte. Da er als Atheist aufgewachsen war, war dies ein großer Schock für ihn.

Sein Interesse war geweckt und er begann, das Falun-Dafa-Buch zu lesen, das er von dem Kollegen erhalten hatte. Schon bald stellte er überrascht fest, dass viele seiner chronischen Krankheiten nach und nach verschwanden. Er war voller Energie und bewegte sich leichtfüßig wie ein junger Mann. Neben der körperlichen Besserung legte sich auch sein aufbrausendes Temperament und er nahm persönlichen Gewinn leicht.

Nachdem das chinesische kommunistische Regime 1999 die Verfolgung der Falun-Dafa-Praktizierenden angeordnet hatte, setzte sich He nach Kräften dafür ein, auf die Gräueltaten im Zuge dieser Verfolgung aufmerksam zu machen, woraufhin er von der Polizei wiederholt ins Visier genommen wurde.

Verhaftung und Schikanen

Am 20. April 2009 wurde He, damals um die 70, von mehreren Beamten, darunter Li Xiaogang, verhaftet. Nach einem intensiven Verhör brachte man ihn in die örtliche Haftanstalt. Auf dem Weg dorthin verlor er das Bewusstsein und wurde ins Krankenhaus eingeliefert. Der Arzt stellte einen Herzinfarkt fest. Um die Verantwortung nicht übernehmen zu müssen, rief der Beamte Li die Familie des Praktizierenden an und floh aus dem Krankenhaus. He wurde operiert und anschließend in ein größeres Krankenhaus verlegt, wo ihm die Ärzte vier Stents setzten.

Im April 2016 schikanierte und überwachte die Polizei He und seine Familie, was ihnen enormen Stress bereitete.

Als He und seine Frau am 20. April 2017 um 7 Uhr morgens von einem Spaziergang zurückkehrten, stürmten über zehn Beamte der Polizeistation Quanhe die Wohnung. Zehn weitere Beamte wurden hinzugezogen, und die Wohnung wurde durchsucht. Dabei wurden über 50 Falun-Dafa-Bücher, Fotos des Begründers von Falun Dafa und drei Mediaplayer beschlagnahmt. Keiner der Beamten konnte die Razzia ordnungsgemäß dokumentieren. Aus Angst vor der Polizei erlitt He einen Schlaganfall. Die Polizei zog daraufhin ab, ohne ihn festzunehmen.

Trotz seines Gesundheitszustandes wurde He weiterhin von der Polizei schikaniert, was seinen Gesundheitszustand weiter verschlechterte, bis er im Frühjahr 2023 verstarb.