(Minghui.org) Bei dieser Nachricht geht es um mindestens 24 Praktizierende in zehn Städten oder Kreisen in fünf Provinzen, die kürzlich wegen ihres Glaubens an Falun Dafa verfolgt wurden.
1. [Stadt Wuhan, Provinz Hubei] He Cuihong (w) und Yan Zhangxia (w) vor Gericht gestellt2. [Kreis Junan, Provinz Shandong] Li Huaicai (w) verurteilt3. [Kreis Nong’an, Provinz Jilin] Xiaodu inhaftiert4. [Stadt Shijiazhuang, Provinz Hebei] Dong Dayin verurteilt5. [Stadt Laizhou, Provinz Shandong] Zhang Zhijie (m) und Jing Chengying (w) inhaftiert6. [Stadt Shulan, Provinz Jilin] Wang Yaqin (w) nach fünfeinhalbjähriger Haft freigelassen7. [Stadt Liaocheng, Provinz Shandong] Weitere Informationen hinsichtlich polizeilicher Schikanen8. [Kreis Anxin, Provinz Hebei] Wang Qiang (m) unter Überwachung9. [Stadt Meizhou, Provinz Guangdong] Prozess gegen Tang Zhiwei (m) und Liu Xuemei (w) vertagt10. [Kreis Xianghe, Provinz Hebei] Zhang Xian (w) hat erneut seinen Arbeitsplatz verloren
1. [Stadt Wuhan, Provinz Hubei] He Cuihong (w) und Yan Zhangxia (w) vor Gericht gestellt
Am 18. September 2025 wurden He Cuihong und Yan Zhangxia aus der Stadt Hanchuan in ihren Wohnungen von Beamten der Polizeibehörde des Bezirks Wuchang festgenommen. Seitdem sind sie in der ersten Haftanstalt der Stadt Wuhan inhaftiert. Am 18. März 2026 standen sie vor dem Bezirksgericht Wuchang.
2. [Kreis Junan, Provinz Shandong] Li Huaicai (w) verurteilt
Li Huaicai wurde am 5. März 2026 vom Bezirksgericht Linshu zu drei Monaten Haft verurteilt, weil sie Anfang 2024 mehrere Textnachrichten (SMS) mit der Botschaft „Falun Dafa ist gut“ auf ihrem Mobiltelefon verschickt hatte.
Nachdem sie die Nachrichten verschickt hatte, wurde sie von jemandem angezeigt. Beamte der Staatssicherheitsabteilung des Bezirks Junan durchsuchten daraufhin ihre Wohnung, schikanierten sie mehrfach und ließen sie gegen Kaution frei.
Am 12. Februar 2026 rief das Bezirksgericht Linshu Li an und teilte ihr mit, dass ihre Verhandlung für den 26. Februar 2026 anberaumt worden sei. Als sie und ihre Familie dort erschienen, wurde Li sogleich festgenommen und ohne Gerichtsverfahren in die Haftanstalt Linyi überstellt. Ihrer Familie wurde mitgeteilt, dass die Verhandlung am 5. März stattfinden würde.
Als die Angehörigen am 5. März zum Gericht gingen, gab es keine Verhandlung. Ihnen wurde lediglich mitgeteilt, dass Li zu drei Monaten Haft verurteilt worden war.
3. [Kreis Nong’an, Provinz Jilin] Xiaodu inhaftiert
Xiaodu (Spitzname) wurde am 24. Februar 2026 von Beamten der Polizeibehörde Erdao festgenommen. Er/sie befindet sich derzeit in einer Haftanstalt.
4. [Stadt Shijiazhuang, Provinz Hebei] Dong Dayin verurteilt
Dong Dayin (Geschlecht unbekannt) wurde im November 2023 festgenommen, weil er mit Passanten über Falun Dafa gesprochen hatte. Beamte der Polizeistation Donghualu durchsuchten seine Wohnung. Dong wurde gegen Kaution freigelassen, nachdem er die ärztliche Aufnahmeuntersuchung für Häftlinge nicht bestanden hatte. Die Polizeibehörde des Bezirks Qiaoxi leitete Dongs Fall an die örtliche Staatsanwaltschaft weiter. Das Bezirksgericht Qiaoxi verurteilte Dong im August 2025 zu drei Jahren Haft, ausgesetzt auf vier Jahre, und stellte ihn unter häusliche Überwachung.
5. [Stadt Laizhou, Provinz Shandong] Zhang Zhijie (m) und Jing Chengying (w) inhaftiert
Zhang Zhijie aus der Stadt Shahe wurde am 9. März 2026 von Beamten der örtlichen Polizeistation festgenommen. Seine Wohnung wurde durchsucht. Er ist derzeit in der Stadt Laizhou inhaftiert.
Jing Chengying aus der Stadt Shahe wurde am 10. März 2026 in die Haftanstalt Yantai eingeliefert.
6. [Stadt Shulan, Provinz Jilin] Wang Yaqin (w) nach fünfeinhalbjähriger Haft freigelassen
Wang Yaqin wurde im Januar 2026 nach einer fünfeinhalbjährigen Haftstrafe freigelassen.
7. [Stadt Liaocheng, Provinz Shandong] Weitere Informationen hinsichtlich polizeilicher Schikanen
Seit September 2025 wurden Praktizierende wiederholt von Polizeibeamten, Gemeindebeamten und Gemeindesekretären schikaniert. Dabei handelt es sich um Beamte der Staatssicherheitsabteilung der Stadt Liaocheng sowie der Polizeistationen Gaoxinqu, Beicheng, Xinqu, Gulou, Huxi, Liaoda, Liuyuan und Jiangguantun. Im Zuge dieser Aktionen wurden mehrere Praktizierende festgenommen und ihre Wohnungen wurden durchsucht. Andere wurden in ihrer Wohnung oder in einem Gemeindebüro ohne ihr Einverständnis fotografiert und ihre Unterschrift abverlangt. Sogar Familienangehörige der Praktizierenden wurden zur Polizeistation vorgeladen und gezwungen, Dokumente zu unterschreiben.
Einzelheiten zu den jüngsten Schikanen seit Dezember 2025: Die Polizeistation Xinqu schikanierte die Praktizierenden mit den Namen Shi, Zeng, Pan, Zhang und noch andere und durchsuchte ihre Wohnungen. Die Polizeistation Jiangguantun schikanierte Praktizierende mit den Namen Deng, Yang, Zhang, Chen und andere und durchsuchte ihre Wohnungen. Die Polizeistation Huxi schikanierte eine/n Praktizierende/n namens Wang und andere und durchsuchte ihre Wohnungen. Die Polizeistation Gulou schikanierte Praktizierende unter anderen mit den Namen Hua, Li, Zhou und durchsuchte ihre Wohnungen.
8. [Kreis Anxin, Provinz Hebei] Wang Qiang (m) unter Überwachung
Wang Qiang wurde am 12. März 2026 von Beamten der Polizeibehörde Anxin festgenommen. Er sollte in die örtliche Haftanstalt eingeliefert werden, die ihn jedoch nicht aufnahm, da er die ärztliche Aufnahmeuntersuchung für Häftlinge nicht bestanden hatte. Da er sich geweigert hatte, Dokumente der Polizei zu unterschreiben, wird er derzeit in seiner Wohnung festgehalten. Vor dem Wohngebäude halten sich mehrere Beamte zu seiner Überwachung auf.
9. [Stadt Meizhou, Provinz Guangdong] Prozess gegen Tang Zhiwei (m) und Liu Xuemei (w) vertagt
Das Bezirksgericht Meixian hat den Prozess gegen Tang Zhiwei und Liu Xuemei auf den 24. März 2026 vertagt. Er war ursprünglich für den 9. März anberaumt.
10. [Kreis Xianghe, Provinz Hebei] Zhang Xian (w) hat erneut seinen Arbeitsplatz verloren
Zhang Xian verlor erneut seine Arbeit, nachdem er von seinem Arbeitgeber während der „Zwei Sitzungen“ der KPCh im Jahr 2026 auf Druck der Polizeibehörde von Xianghe entlassen worden war.
Vor Beginn der Unterdrückung von Falun Dafa im Jahr 1999 war Zhang Beamter bei der Polizeibehörde von Xianghe. Nach Einleitung der Verfolgung wurde er aus der Polizeibehörde versetzt und in den darauffolgenden 20 Jahren mehrfach verfolgt. Im Jahr 2023 wurde er zu einer Freiheitsstrafe verurteilt und aus seiner Beamtenposition entfernt.
Nach seiner Freilassung aus dem Gefängnis im Jahr 2024 arbeitete er für ein Medienunternehmen. Im März 2026 lud die Polizei den Geschäftsführer des Unternehmens zur Polizeibehörde von Xianghe vor und setzte ihn unter Druck, Zhang zu kündigen. Am 11. März verlor Zhang seine Arbeit.
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