(Minghui.org) Ich arbeite seit 25 Jahren an der Minghui-Website mit. Als 1999 die Verfolgung begann, fing ich an, Informationsmaterialien über Falun Dafa zu erstellen und bei der „Epoch Times“ mitzuhelfen. Gelegentlich fragte ich mich, warum ich Teil von Minghui war.
Der Meister gab mir in meinen Träumen Hinweise. Ich möchte sie gerne mit euch teilen.
Kurz nachdem ich angefangen hatte, bei Minghui mitzuhelfen, hatte ich einen Traum. In meinem Traum führte ich eine Gruppe von Menschen an. Wir gingen auf einem Weg, der mir vertraut vorkam. Ich gab allen die Richtung vor, während ich ein schweres Baby trug. Eine andere Praktizierende trug ebenfalls ein Baby, das jünger und kleiner war als meines. In der Situation schlug ich vor, dass wir tauschen sollten. Augenblicklich verstand ich, dass der Meister mir einen Hinweis gab – meine Aufgabe war es, Informationsmaterialien zu erstellen. Vielleicht hatte ich in einem anderen Leben etwas Ähnliches getan. Durch den Hinweis des Meisters wurde mir klar, dass ich es mir bequem machen wollte – ich schob die Verantwortung ab und ließ andere die schwere Arbeit erledigen, während ich mir die leichten Aufgaben vorbehielt.
Ein Projekt in Middletown in New York suchte nach Praktizierenden, die helfen wollten, und ich wurde eingeladen, dem Team beizutreten. Mein Mann wollte, dass ich die Einladung annahm, damit unsere Familie dorthin ziehen konnte.
Eines Nachts träumte ich, dass der Koordinator und viele Mitglieder dieses Projekts auf dem Rasen unter einem Baum saßen. Ich wollte gerade einen Stuhl holen und mich zu ihnen setzen, als der Koordinator und ein anderer Praktizierender, der ein langjähriges Minghui-Mitglied war, mich aufhielten und mich baten, mich zu ihnen zu setzen. Ich folgte ihnen und wir setzten uns auf einen schmalen Stein über dem Boden, mit dem Rücken zur anderen Gruppe. Wir blickten auf die Rücken der Praktizierenden, die auf der Betonplatte in der Sonne saßen.
Als ich aufwachte, wurde mir klar, dass die Praktizierenden, die auf dem Beton in der Sonne saßen, die Praktizierenden in China waren. Die Praktizierenden, die unter dem schattenspendenden Baum saßen, waren die Praktizierenden im Ausland, die Mitglieder anderer Projekte waren. Unser Minghui-Projekt ist etwas ganz Besonderes – die Mitglieder sind den Praktizierenden in China zugewandt. Obwohl wir nicht direkt auf dem Beton in der Sonne saßen, waren wir spirituell miteinander verbunden und verrichteten ähnliche Aufgaben. Wir hatten nicht viele Teammitglieder, wir waren nur eine kleine Gruppe. Durch diesen Traum erkannte ich, dass es meine Mission ist, Teil von Minghui zu sein.
Letztes Jahr, als mich ein Praktizierender fragte, ob ich in eine andere Stadt ziehen wolle, hatte ich einen weiteren Traum.
Viele Praktizierende gingen nach einer Konferenz zum Erfahrungsaustausch eine große Straße entlang. Der Koordinator und ein Praktizierender aus meinem Projekt baten mich, ihnen zu folgen. Unsere kleine Gruppe ging unbemerkt auf einem schmalen Bergpfad in der Nähe weiter. Aus dem Traum erkannte ich, dass der Meister damit andeuten wollte, dass die Praktizierenden in unserem Projekt unauffällig bleiben sollten.
Als ich anfing, bei Minghui mitzuarbeiten, redigierte ich zunächst die Nachrichten aus dem Ausland und wechselte bald darauf zur Redaktion. Seit mehr als zwei Jahrzehnten arbeite ich nun an diesem Projekt mit und mir ist klar geworden, dass das Wichtigste darin besteht, wirklich zu verstehen, wie wichtig das ist. Der Meister sagte uns, dass viele Chinesen während der Zeit der Fa-Berichtigung von hohen Ebenen auf die Erde herabgestiegen seien. Unsere Aufgabe ist es, dem Meister zu helfen und sie wachzurütteln. Es ist meine große und heilige Verantwortung, Informationsmaterialien zusammenzustellen und zu redigieren. Wie viele Praktizierende haben das Glück, Teil dieses Projekts zu sein? Die Praktizierenden in China nutzen die Informationsmaterialien, die auf der Minghui-Website verfügbar sind – daher ist es entscheidend, dass die von uns erstellten Materialien von hoher Qualität sind und das Ziel erreichen, dem Meister dabei zu helfen, Lebewesen zu erretten.
Oft lasse ich mich allerdings vom Alltag und von den täglichen Aufgaben ablenken. Da ich diese Arbeit schon seit Jahren mache, bin ich allmählich abgestumpft und vergesse, dass das, was ich tue, heilig ist. Dabei habe ich einfach nur das Gefühl, einen Job zu erledigen. In letzter Zeit hatte ich viele familiäre Schwierigkeiten, die mich erschöpft haben. Manchmal fehlt mir die Zeit oder die Energie, diese Arbeit gut zu machen.
Es ist auch wichtig, unsere menschlichen Anschauungen zu überwinden und die Menschen auf eine für sie leicht akzeptierbare Weise über Falun Dafa und dessen Verfolgung zu informieren. Eine Zeit lang empfand ich die Fakten über Falun Dafa als uninteressant, deshalb fügte ich den Artikeln einige alltägliche Nachrichten hinzu. Das wich von der Mission von Minghui ab. Dank der Richtigstellung durch den Chefredakteur habe ich meine Gedanken korrigiert und die Informationsmaterialien rein gehalten. Ich werde verschiedene Wege nutzen, um die Fakten zu verbreiten, damit die Materialien ansprechender werden. Die chinesische Gesellschaft wird zunehmend instabil und ihre Wirtschaft befindet sich im Niedergang. Daher ist es entscheidend, dass wir die Materialien zusammenstellen und redigieren, um noch mehr Menschen die Fakten über die Verfolgung nahezubringen.
Mir ist auch klar, dass ich meine Fähigkeiten ständig verbessern muss. Als Redakteurin sollte ich meine Schreibfähigkeiten sowie mein künstlerisches Gespür für Grafikdesign und Fotoauswahl verbessern. Es ist nicht einfach, Lebewesen zu erretten. Da wir mit immer mehr Herausforderungen und Schwierigkeiten konfrontiert sind, sollten sich unsere Weisheit und unsere Fähigkeiten entsprechend weiterentwickeln.
Anmerkung der Redaktion: Dieser Artikel stellt die persönliche Ansicht und Erkenntnis der Autorin dar und dient dem Verständnisaustausch.
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