(Minghui.org) 1997 hörte ich während meiner Sommerferien, dass ein sehr berühmter Qigong-Meister Mitte Juli einen Lehrgang in einer Stadt der Provinz Shandong anbot und man sich noch anmelden konnte. Es hieß, wer den Kurs absolviere, könne seine eigenen Beschwerden heilen, seine Gesundheit verbessern und auch anderen erfolgreich helfen. Da meine Freundin damals dort arbeitete, beschloss ich, sie zu besuchen und mich für den Kurs anzumelden.

Während ich auf den Beginn des Kurses wartete, unternahm ich einen Spaziergang und stieß auf einen Bücherstand. Ich nahm ein Buch mit dem Titel Falun Gong in die Hand und las darin ein paar Seiten. Da es einfach und verständlich war, kaufte ich es.

Zurück im Hotel las ich es zu Ende und führte die Übungen anhand der Abbildungen und der Beschreibung durch. Fast augenblicklich spürte ich, wie eine warme Energie meinen ganzen Körper durchströmte. Voller Begeisterung kaufte ich mir gleich einen weiteren Band, das Zhuan Falun Band II. Ich las es noch am selben Tag und viele Fragen, die mich lange beschäftigt hatten, wurden dadurch beantwortet. Endlich hatte ich einen wahren Weg gefunden. Den Qigong-Kurs, für den ich mich angemeldet hatte, wollte ich nicht mehr besuchen.

Mit den beiden Büchern im Gepäck fuhr ich nach Hause zurück und fand schnell einen Übungsort in meiner Nähe. Später besorgte ich mir das Zhuan Falun, das Hauptwerk von Falun Dafa. Zu diesem Zeitpunkt entschied ich mich ernsthaft für den Weg der Kultivierung im Falun Dafa.

Viele meiner Erfahrungen bestätigten: „Was in den Büchern des Meisters steht, ist wahr.“ Hier berichte ich von einigen meiner persönlichen Erlebnisse.

Der Meister sagt:

„Vor allem gibt es viele Qigong-Praktizierende, die heute eine Methode lernen und morgen eine andere. Sie haben ihren Körper schon durcheinandergebracht, sodass sie sich sicher nicht mehr nach oben kultivieren können. Während sich die anderen auf einem großen Weg nach oben kultivieren, nehmen sie nur Nebenwege. Wenn sie dieses kultivieren, werden sie von jenem gestört; wenn sie jenes kultivieren, werden sie von diesem gestört. Alles stört sie. Sie können sich schon nicht mehr weiterkultivieren.“ (Zhuan Falun, 2019, S. 2)

In der Vergangenheit hatte ich verschiedene Qigong-Arten praktiziert. Als ich mich ganz für Falun Dafa entschieden hatte, beseitigte der Meister sofort die Probleme, welche durch die verschiedensten Qigong-Arten entstanden waren.

Eines Nachts träumte ich, ich sei auf einem Berg und würde von einer großen Gruppe verschiedenster Wesen verfolgt. Ein alter daoistischer Priester war darunter. Er trug ein graues Gewand und sah düster und melancholisch aus. Die anderen waren Tiere. Gerade als sie mich an den Rand einer Klippe gejagt hatten, erinnerte ich mich, dass ich Falun Dafa praktiziere. Plötzlich erschien ein runder Aufzug; ich stieg ein und konnte entkommen.

Seitdem habe ich nie wieder von solchen Dingen geträumt. Mir ist jetzt klar: „Das ist die Folge meines früheren, willkürlichen Übens verschiedener Qigong-Arten. Der Meister beseitigte diese negativen Einflüsse für mich.“

Kurz nachdem ich mit der Kultivierung begonnen hatte, erlebte ich auch Guanding, eine körperliche Reinigung. Eines Nachts träumte ich, in meinem Bett zu liegen. Unerwartet stand ich auf und spürte, wie sich mein Schädel wie der Deckel eines Kartons öffnete. Ich hörte, wie Flüssigkeit aus meinem Kopf heraus nach unten floss. Dabei spürte ich einen warmen Strom, der bis knapp unter meine Knie reichte. Später wurde mir klar: „Das war vielleicht der Meister, der mich daran erinnerte, dass ich noch weitere Teile kultivieren muss.“ Nun war ich komplett wach. Ich wusste, dass der Meister seine Energie genutzt hatte, um meinen Körper zu reinigen, und ich war voller Freude. Alles, was der Meister in seinen Büchern sagt, ist wahr!

Nach einiger Zeit erlebte ich, wie der Meister meinen Körper im Schlaf reinigte. Eines Nachts, kurz nachdem ich eingeschlafen war, spürte ich, dass es plötzlich stockdunkel um mich herum wurde. Ich konnte nicht einmal mehr meine Hand vor Augen sehen. Sofort war ich hellwach und verspürte keine Angst, doch ich öffnete die Augen nicht.

Ich spürte, wie zwei große Hände mich hochhoben, eine war über mir und die andere unter mir. Sie umfassten meine Wirbelsäule, dehnten sie sanft und drehten sie gleichzeitig leicht hin und her. Ich hörte das knackende Geräusch der Knochen. Nachdem sie dies mehrmals wiederholt hatten, wurde ich abgesetzt und wachte auf.

Meine langjährige Wirbelsäulenverkrümmung war verschwunden! Obwohl ich in der Vergangenheit mehrere Krankenhäuser aufsuchte und jedes Jahr Tausende Yuan für Behandlungen ausgab, half nichts. Diesmal hatte ich keinen Cent ausgegeben. Der Meister heilte mich einfach, weil ich mich im Dafa kultiviere und seiner Anweisung folge, ein guter Mensch zu sein. Seitdem haben mich keine Schmerzen mehr geplagt.

Der Meister sagt:

„Schulden müssen beglichen werden; deshalb könnte es auf dem Weg der Kultivierung einige gefährliche Situationen geben. Doch wenn solche Situationen auftreten, wirst du keine Angst haben. Es wird auch dafür gesorgt, dass du nicht wirklich in Gefahr gerätst.“ (ebd., S. 168)

Eines Tages, als ich mein Kind vom Krankenhaus nach Hause fuhr, war ich etwas schläfrig und benommen. Da wir fast daheim waren, wollte ich nicht anhalten, um mich auszuruhen. Plötzlich wurde ich durch einen heftigen Aufprall aus meinem dämmrigen Zustand gerissen.

Ich war auf das Heck eines Lkw gefahren. Seine hintere Stoßstange riss dabei ab und krachte direkt in die linke Front meines Wagens; nur wenige Zentimeter fehlten, bis es mich erwischt hätte. Die Windschutzscheibe war teilweise zersplittert, das Armaturenbrett war durch die Metallleiste, die einem Speer glich, nach oben gedrückt. Auch die Motorhaube hatte sich hochgedrückt und die Fahrertür klemmte.

Mir brach der kalte Schweiß aus. Instinktiv musste ich wohl das Lenkrad nach rechts gerissen haben. Sonst wäre ich unter den Lkw geraten, die Stoßstange hätte sich direkt durch die Fahrerkabine gebohrt und meine Beine – vielleicht sogar mein Leben – wären dann wahrscheinlich nicht verschont geblieben. Ich wusste: „Wieder einmal beschützte mich der Meister.“ Weder ich noch mein Kind hatten auch nur einen Kratzer abbekommen. Meine Gefühle überwältigten mich. Ich war dem Meister unendlich dankbar, dass er zu jeder Zeit über seine Schüler wacht.

Im Laufe von über zwanzig Jahren in der Kultivierung habe nicht nur ich, sondern auch meine Familie viele gefährliche Situationen durchlebt. Doch wir sind stets unversehrt geblieben. Wir erlebten tatsächlich, was der Meister sagt: 

„Wenn einer in der Familie das Fa bekommen hat, profitiert die ganze Familie davon.“ (Antworten auf die Fragen bei der Erklärung des Fa in Jinan, 1997, in: Fa-Erläuterung des Zhuan Falun, 1997)

Von zwei Beispielen möchte ich hier berichten.

Kurz nach meiner Hochzeit waren meine Frau und ich auf dem Weg zum Fährhafen. Als wir fast da waren, schrie sie plötzlich auf. Ihr war gerade eingefallen, dass sie den Gasherd angelassen hatte und noch gedämpfte Brötchen im Topf waren. Wir waren schon über zwanzig Minuten weg. Panisch nahmen wir ein Taxi und rasten zurück.

Unsere Wohnung war voller dichtem Rauch. Die Küchentür war glühend heiß, der Gasherd brannte noch. Der Topf war völlig verkohlt, auch die gedämpften Brötchen. Die Wandfliesen waren so heiß, dass man sie nicht berühren konnte. Es war ein wahres Wunder, dass nichts Feuer gefangen hatte! Ich legte die Hände vor Dankbarkeit gegenüber dem Meister in den Buddha-Gruß. Er hatte über uns gewacht und uns beschützt. Nicht auszudenken, was bei einem Brand oder einer Gasexplosion passiert wäre!

Einmal nickte meine Frau am Steuer ein und fuhr über eine rote Ampel. Der Wagen geriet daraufhin von der Straße ab und prallte gegen einen Baum, der sich waagrecht in zwei Teile aufsplitterte. Der obere Teil wurde einen Meter weit weggeschleudert. Schließlich kam das Auto durch eine dichte Hecke am Straßenrand zum Stehen. Wie durch ein Wunder blieb meine Frau unverletzt, doch der Wagen war erheblich beschädigt. An jenem Tag erlebte sie ein weiteres Wunder.

Ich berichte hier über meine persönlichen Erfahrungen in der Hoffnung, dass die Leser erkennen können, dass die Kommunistische Partei Chinas (KPCh), die 1999 die Verfolgung von Falun Gong begann, Lügen verbreitet, Gewalt schürt und das größte Übel von allem ist. Ich hoffe aufrichtig, dass die Menschen dieses Übel ablehnen, und sich der Aufrichtigkeit, Güte und Nachsicht zuwenden, damit sie eine bessere Zukunft haben.